Dienstag, 12. Mai 2015

Unter OS X den S.M.A.R.T.-Status von externen Festplatten abfragen

Leider unterstützen die OS X Treiber für externe Festplatten (via USB) von Haus aus die S.M.A.R.T.-Technologie nicht. Die smartmontools bleiben im Zusammenspiel mit externen Festplatten somit nutzlos.

Ein Entwickler hat sich dem Problem angenommen und stellt über sein GitHub-Repository einen entsprechenden quelloffenen Treiber zur Verfügung, welcher sich als Kernel-Erweiterung in OS X einklinkt:

OS-X-SAT-SMART-Driver

Der Treiber legt zwei Kernel-Erweiterungen an:

/System/Library/Extensions/SATSMARTDriver.kext
/System/Library/Extensions/SATSMARTLib.plugin

Ob ein externes Laufwerksgehäuse nach dieser Operation S.M.A.R.T. unterstützt, erkennt man entweder im Disk Utility (“S.M.A.R.T. Status: Verified”) oder auf der Kommandozeile:

$ smartctl -a /dev/disk1
smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [x86_64-apple-darwin13.2.0] (local build)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF INFORMATION SECTION ===
Model Family:     Western Digital Caviar Green (AF, SATA 6Gb/s)
Device Model:     WDC WD20EARX-00PASB0
...

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Dienstag, 12. Mai 2015

Die Drehschalter eines V-Zug De Luxe S Ofens lassen sich nicht mehr ausfahren

Gestern hatten wir Besuch der Putzfrau. Auf Grund der Ferienabwesenheit “unserer” Putzfrau sendete uns Alhena einen Ersatz.

Heute morgen mussten wir feststellen, dass die zwei Drehschalter an unserem Ofen De Luxe S des Herstellers V-Zug bei der gründlichen Reinigung “versenkt” worden waren. Die Knöpfe können nämlich mit genug Druck “eingefahren” werden — wieso, ist für mich schwer nachvollziehbar, ich gehe aber davon aus, dass der Ofen ohne herausstehende Teile einfacher transportiert werden kann:

V-Zug De Luxe S Versenkt
image-6268

Wie auch immer ich es versuchte, die Drehschalter wieder auszufahren: Es klappte einfach nicht. Mein Vater empfahl, mit dem Plastic-Ende eines Schraubenziehers sorgsam auf den Drehschalter zu pochen, doch dies half auch rein gar nichts. Die blöden Dinger wollten einfach nicht wieder ausgefahren werden!

Ich entschied mich, nicht weiter mit einem dünnen Schnitzermesser in der dünnen Öffnung herumzufingern und konsultierte das Internet. Im Gegensatz zu IT-Problemen herrscht in Bezug auf schweizerische Haushaltsgeräte eine Informationswüste.

Immerhin entdeckte ich auf der Web-Site des Herstellers die digitalisierte Anleitung eines ähnlichen Baumodels. Nicht viel später entdeckte ich dann folgenden Hinweis:

V-Zug De Luxe S Drehschalter
image-6269

Die Drehschalter sind versenkbar. Das Versenken ist nur möglich, wenn der Drehschalter in Position «0» ist. Auf die Mitte des Drehschalters drücken.

Leider half dies nicht weiter, denn der Ofen war seit Tagen nicht verwendet worden und beide Schalter waren auf 0 eingestellt.

Auf Grund des grösser werdenden Hungers gab ich auf, schob die Tiefkühlpizza in den Ofen und bereitete mir mein Strohwittwer-Abendessen zu.

Nach dem Abendessen, beim Einladen des Geschirrs in den Geschirrspüler, dann der Eureka-Moment: Ein unüberlegter Druck auf beide Knöpfe, und sie fuhren aus:

V-Zug De Luxe S Ausgefahren
image-6270

Ich gehe davon aus, dass die 200 Grad C Wärme mitgeholfen haben, dass sich die Bauteile ausgedehnt haben. Und hoffe nun, dass V-Zug diese bescheuerten Drehschalter nicht mehr in seinen Produkten verbaut.

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Montag, 11. Mai 2015

Über Luxuskarrossen und Louboutin-Schuhe

Tesla is not an environmental car. It’s an attempt to tell people you can afford a $120,000 car. The core [acts?] of evolution is men paying $150,000 for cars that can go a 160 miles per hour in domains where you can only go 55 miles per hour. Makes no sense.

Women will continue to pay $600 for ergonomically impossible shoes to try to solicit inbound offers from those same men.

[Audience laughing] Don’t laugh! I believe in this stuff. Anyways …

Quelle: DLD15 – The Four Horsemen: Amazon/Apple/Facebook & Google–Who Wins/Loses (Scott Galloway)

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Montag, 11. Mai 2015

Kernel Extension-Überreste von Parallels entfernen

Vor einiger Zeit fiel mir in einer von OS X angelegten Log-Datei folgender Eintrag auf:

...
20.03.15 11:42:58.057 Parallels[267]: Unloading kernel extension prl_usb_connect.kext
20.03.15 11:42:58.570 Parallels[322]: Loading kernel extension prl_usb_connect.kext
20.03.15 11:43:06.428 com.apple.kextd[12]: Can't open CFBundle for /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext.
20.03.15 11:43:06.428 com.apple.kextd[12]: Can't open CFBundle for /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext.
20.03.15 11:43:06.428 com.apple.kextd[12]: Error: Kext /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext - not found/unable to create.
20.03.15 11:43:06.431 Parallels[333]: Failed to load kernel extension prl_usb_connect.kext
20.03.15 11:43:06.457 Parallels[335]: /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext failed to load - (libkern/kext) not found; check the system/kernel logs for errors or try kextutil(8).
...

Obwohl ich Parallels längst nicht mehr auf meinem System installiert hatte, war mein OS X offenbar noch so konfiguriert, dass bei jedem Start des Rechners Parallels Erweiterungen geladen werden sollten.

Das Problem löste ich, indem ich gemäss dem VMWare-Artikel unter /System/Library/Extensions folgende Extension entdeckte:

...
lrwxr-xr-x    1 root  wheel    76 17 Mai  2014 prl_usb_connect.kext -> /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext
...

Ich entschied mich, den Symlink zu löschen:

# rm /System/Library/Extensions/prl_usb_connect.kext

Quelle: Deleting Parallels tools (1009119)

Weiter erschien es mir als eine gute Idee, das Verzeichnis /Library/Parallels/ vollständig zu löschen. Dies führte ich aber nicht von Hand aus, sondern lud mir das Tool PDRemove.app von der Web-Site des Softwareherstellers. Obwohl das Verzeichnis bestehen bleibt, ist es zumindest nach der circa zwei Minuten dauernden Ausführung vollständig entleert:

PDUninstall Success
image-6263

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Donnerstag, 7. Mai 2015

Koubachi Pflanzensensor mit dem heimischen Netzwerk verbinden

Über eine interne Präsentation von 365d habe ich kürzlich von sogenannten Pflanzensensoren (Plant Sensors») erfahren, mit welchen man die Vitaldaten von Blumentöpfen aufzeichnen kann:

Koubachi

Über Tutti.ch fand ich ein preisgünstiges Occasionmodel dieses Sensors und habe es kurzerhand gekauft.

Bei der Installation mittels der Online-Anleitung und der Smartphone-Applikation aus dem App Store stiess ich aber auf folgende Fehlermeldung:

Error Code: 1/3

Die Hilfe-Seite für WLAN/WiFi-Probleme war nicht weiter hilfreich.

Nach einigem Pröbeln realisierte ich, dass das Problem mit der WiFi-Konfiguration meines WLAN-Access Points zusammenhing: Dieser sendete bis dahin nur im 802.11n-Modus. Der Pflanzensensor benötigt aber 802.11g.

Kurzerhand passte ich die Einstellungen unter DD-WRT folgendermassen an:

dd-wrt-80211ng
image-6259

Anschliessend klappte es problemlos, das Gerät mit meinem heimischen WLAN zu verbinden.

Es wäre wünschenswert, wenn die Fehlermeldungen der Smartphone-Applikation detaillierter ausfielen und das Problem auch präziser beschrieben werden würde …

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Donnerstag, 30. April 2015

Amazon, DCC und Swisscard AECS AG

Im Juli 2014 bestellte ich über Amazon USA ein Transcend JetDrive Lite 130 128GB und liess die Ware zu einer in Kalifornien lebenden Bekannten meiner Frau liefern.

Beim Online-Checkout bot mir Amazon an, die Währungsumrechnung für mich vorzunehmen und die Kaufsumme meiner Kreditkarte in Schweizer Franken (CHF) anstelle von US Dollars (USD) zu belasten. Im Fachjargon nennt sich dies Dynamic Currency Conversion DCC.

Ob man DCC wählt oder nicht – als Kreditkarteninhaber wird man bei Transaktion im Ausland so oder so gemolken: Im Falle von DCC resultiert für Amazon ein kleiner Gewinn basierend auf für das Unternehmen vorteilhaften Umrechnungskursen. Bezahlt man hingegen in USD, schaut für Amazon nichts raus. Die Swisscard AECS AG (heute: GmbH) hingegen schlägt einem zwei Prozent Gebühren auf den Kaufbetrag, und bei der Fixierung des Wechselkurs wird wohl auch noch der eine oder andere Rappen zum Nachteil des Kunden abgezwackt.

Jetzt die Stunde der Wahrheit: Was habe ich bezahlt, und was hätte ich bezahlt?

Warenpreis (inkl. CA-Taxes) 86.99 USD
Warenpreis (zum Kaufzeitpunkt umgerechnet mit Google.com) 77.80 CHF
Amazon.com in USD (mit Gebühren und Wechselkursen von Swisscard AECS AG; Wechselkursfixierung zwei Tage nach dem Kauf) 80.30 CHF
Amazon.com in CHF (mit DCC) 80.82 CHF

DCC über Amazon hätte mich also 52 Rappen zusätzlich gekostet, während Swisscard bereits 2.50 CHF auf den Preis geschlagen hat.

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Donnerstag, 30. April 2015

Unter OS X mit MacPorts die xpdf-tools sowie poppler installieren

MacPorts präsentierte mir bei der Installation des Pakets poppler folgende Fehlermeldung:

Unable to execute port: Can’t install poppler because conflicting ports are installed: xpdf

Wie löst man dieses Problem? Als erstes deaktiviert man allfällige, bereits vorhandene OSS-Pakete mit PDF-Funktionalitäten:

# port deactivate xpdf-tools xpdf

Anschliessend installiert man die xpdf-Tools derart neu, dass auch poppler mitkommt:

# port install xpdf +with_poppler

Quelle: Please Help – can’t install ufraw

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Donnerstag, 30. April 2015

Google Updater unter OS X effektiv abwürgen

Um den Google Updater unter OS X effektiv und permanent abzuwürgen, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

$ cd ~/Library/LaunchAgents
$ chmod 0 com.google.keystone.agent.plist

Quelle: MacBook Pro keeps freezing, could Google Update be the cause?

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Donnerstag, 30. April 2015

Unter Windows sequentiell nummerierte Verzeichnisse erstellen

Das geht ganz einfach, wenn man Git für Windows installiert hat und so auf die bash-Shell zurückgreifen kann:

$ for i in {50..75}; do mkdir $i; done

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Donnerstag, 30. April 2015

Ist eine laufende Linux-Anwendung 32- oder 64-bit?

Das findet man mit folgenden zwei Befehlen heraus:

# ps ax | grep -i splunk
4137 ?        Sl     0:05 splunkd -p 8089 restart

Bewaffnet mit der pid kann man nun das Executable hinter dem Prozess analysieren:

# file -L /proc/4137/exe
/proc/4137/exe: ELF 32-bit LSB  executable, Intel 80386, version 1 (SYSV), dynamically linked (uses shared libs), for GNU/Linux 2.2.5, stripped

Meine Splunk-Installation enthält somit 32-bit Binaries.

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