Samstag, September 10, 2005

"Macs sind scheisse"

... hörte ich gestern wieder einmal, als ich bei Kollege Bucher zu Gast war. Nicht von ihm, sondern von seinem älteren Bruder. Da ich solch eine Pauschal-Aussage seit meinem Umstieg auf Mac im März 2004 noch nie gehört hatte, begann es mir so richtig zu kribbeln in den Finger. Gemäss wissenschaftlicher Manier wollte ich diese Worte (und denjenigen, der sie ausgesprochen hatte) zerlegen - oder es zumindest versuchen. Leider habe ich in einem der letzten Blogs beschriebenen Rhetorik-Lehrgang noch nicht durchgemacht. Ich liess es aber darauf ankommen und schob ihm den Vorteil freudig zu. Das Thema bot doch recht viel Angriffsfläche - ein Sieg, oder zumindest ein Patt, schien durchaus machbar.

Um die Diskussion anständig zu führen, erfuhren wir im "Intro" erst einmal, dass beide genügend Erfahrungen mit Windows gesammelt hatten: Er arbeitet zu Hause immer noch mit diesen Monster-Kisten, auf der Arbeit muss er einen eMac benutzen. Ich belustigte mich seit Mitte der Neunziger bis eben 2004 mit den verschiedensten Ausgeburten von Windows, ausserdem habe ich es auf der Arbeit dauernd mit hoffnungslosen und weniger hoffnungslosen Fällen von sich-komisch-verhaltenden Wintels zu tun. Obwohl die Macs 16% vom Maschinenpark ausmachen, setze ich für Windows-Computer wohl 95%+ meines Pensums ein.

Jetzt, am Morgen danach, muss ich doch sagen: Mumpiz. Eine General-Kritik kam nicht zu Stande, eher eine Sammlung kleinere Mankos, die aus meiner Sicht weniger gegen Mac OS X als Plattform selber aufzufassen sind, sondern eher gegen Programme und der von ihnen erwarteten Funktionsweise.

Support kriegte ich übrigens noch von Kollege Yves - ETH El. Ing., wenn ich das jetzt richtig sage. Es ist immer schön, tatkräftige Hilfe von Sachverständigen zu haben.

(ICH) Virenfreiheit

Mit dem Einstieg schlechthin ging es los. Noch frisch beduselt von der Slashdot-Lektüre "Ready For the Big Mac Virus?" von gestern warf ich mit dem wohl unanfechtbarsten Killer-Argument ins Feld.

Ich: "Für Mac OS X gibt es schlichtwegs keine Viren."
Er: "Oh doch, ich erhalte andauern Viren per E-Mail!"
Ich: "Ach ja? Das sind aber Windows-Viren, die von infizierten Windows-PCs verbreitet werden und auf deinem Mac keinen Schaden anrichten können - sie laufen auf dieser Plattform nämlich schlichtweg nicht!"
Er: "Doch, die Mails stammten von einer Institution, die ausschliesslich Macs einsetzt. Das ist ja wohl Beweis genug. Viren laufen auf Mac!"
Ich: "Das glaube ich nicht. Ich und die Community kennt keine scharfen Mac-Viren In-The-Wild!"

Aus meiner Sicht hatte hier sein Ansehen, seine "Credibility", schon arg Schaden genommen mit einer solchen Aussage. Selbstverständlich könnte es irgendwann einmal einen Virus für Mac geben, da will ich niemandem etwas dagegen halten - aber zu behaupten, dass Windows-Viren im Postfach bestätigen, dass es Viren für Macs gibt, ist doch einer der grössten Humbugs der Beweisführung, die ich je gehört hatte.

(ER) Cut funktioniert nicht

Er: "Unter Windows kann man mit Ctrl-V selektierten Text einfügen, mit Ctrl-C kopieren und mit Ctrl-X ausschneiden. Unter Mac funktionieren nur zwei der drei Tastenkombinationen: Ctrl-X funktioniert nicht. Und zwar global, egal, in welcher Applikation."
Ich: "Hä? Also ich benutze diese Taste eigentlich ständig! Da muss wohl an deinem System gar etwas faul sein."

(ER) Office 2004: Suchen und Ersetzen

Auf seiner Arbeit ist er zuständig für die Übermittlung von Artikeln an Fachverlage, die diese dann publizieren. Er muss dazu die Dokumente mit den vom Verlag gelieferten Word-Vorlagen formatieren.

Er: "Ich muss sehr oft mit der Suchen und Ersetzen-Funktion arbeiten. Weisst du, was unendlich nervt? Jedes mal, wenn ich das Dialog-Feld geöffnet habe und in das Dokument klicke, verschwindet es im Hintergrund. Ich muss es dann jedesmal wieder über das Menu öffnen gehen! Das nervt unglaublich und ist produktivitätsmindernd!
Ich: "Hmmm, okey. Das würde mich tatsächlich nerven. Vorerst aber einmal: Wer wissenschaftliche Arbeiten mit Microsoft Word verfasst, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen!"
Er: "Der Verlag will es nun mal so!"
Ich: "Ok. Kennst du eigentlich Exposé? Wenn du die Fenster-Verkleinern-Funktion auf eine der Maustasten legst, könntest du etwas Zeit gewinnen. Ist aber natürlich nicht das Gelbe vom Ei. Oder wieso merkst du dir den Shortcut nicht? Ganz simpel würde es natürlich mit einem zweiten Monitor."
Er: "Na gut - aber wieso klappt das unter Windows ohne all diesen Firlefanz, und unter Mac nicht?"
Yves: "Vergiss nicht: Office 2004 wird nicht von Apple, sondern von Microsoft hergestellt. Vielleicht sollte man denen dieses Problem anlasten?"

Es kann aber durchaus sein, dass der WindowManager von Mac OS X so etwas einfach nicht zulässt, die Unzulänglichkeit also direkt beim Betriebssystem und nicht bei der Applikation zu suchen ist. Anyone?

(ER) iTunes Musikwiedergabe mit Global-Key pausieren

Er: "In Windows kann ich Winamp mit einer bestimmten Tastenkombination pausieren, ohne das die Applikation aktiv im Vordergrung sein muss. Unter Mac funktioniert das nicht! Ich habe mir deshalb Winamp for Mac heruntergeladen. Mit diesem Programm funktioniert es."

Beim Schreiben meines Blogs genügte eine simple Google-Suche: "itunes global pause", und schon stiess ich auf Sizzling Keys. Eine gewisse Selbständigkeit sollte man eigentlich von Benutzern einer jeden Plattform erwarten können ...

(ER) Copy-Protected-CDs mit iTunes rippen

Er: "Ich besitze CDs, die kopiergeschützt sind. Mit iTunes kann ich diese zwar anhören, sie aber nicht rippen."
Ich: "Der Sinn eines Kopierschutzes ist es ja eigentlich, dass man damit versehene CDs eben nicht rippen kann. Aber komisch ist es schon, dass die CD abgespielt, aber nicht kopiert werden kann. Meine CD-Sammlung (mehrheitlich aus den späten 90ern) konnte ich bisher ohne Probleme einlesen - da waren sie halt auch nicht kopiergeschützt."
Er: "Aber unter Windows kann ich die Scheiben rippen."
Ich: "Ja, das ist dann wohl ein mächtiges Manko. *zwinker*"
Er: "Klar, ich sehe ja ein - wenn auf der Hülle steht, dass Macs gar nicht erst unterstützt werden, kann das nicht Apples schuld sein. Aber CDs, die dieses Zeichen nicht haben, sollten doch gerippt werden können ..."

(ER) DVDs kopieren

Er: "Gibt es eigentlich Tools, mit denen man DVDs rippen kann unter Mac OS X?"
Ich: "Glücklicherweise besitze ich genug Kleingeld, um gute Filme als Original zu kaufen. Aber soweit ich weiss gibt es den einen oder anderen Anbieter solcher Software. Das kostete dann halt einfach etwas."
Er: "Siehst du! Unter Windows gibt es Unmengen solcher Tools, und viele sind sogar gratis.*"

* "gratis" ist aus seiner Sicht übrigens nicht zwangsläufig auch "legal". Er hat auch Norton Antivirus installiert, und hat noch nie für ein Abonnements-Update bezahlt. Entweder sind seine Virendefinitionen also extrem veraltet, oder er bedient sich zwielichtiger Mittel, um das Abonnement zu erneuern/verlängern.

(ER) Performance (Grafikkarten, Games, ...)

Er: "Wie sieht es eigentlich Hardware-mässig aus - ist die Plattform vergleichbar mit Wintel? Ist sie schneller, langsamer? Vor allem bzgl. Games"
Ich: "Ja, das ist der ewige Streitpunkt. Ich kann da keine klare Aussage machen."
Er: "Aber wie sieht es eigentlich mit 3D-Grafikkarten aus? Gibt's diejenigen für Windows auch für Macs?"
Ich: "Mac-Grafikkarten benötigen ein spezielles BIOS, weil sie sonst nicht booten. ATI hat soeben aber gerade die erste Karte herausgebracht, die sowohl in Windows-PCs als auch Macs lauffähig ist. Es kann aber durchaus sein, dass man für Mac-Grafikkarten einen höheren Preis bezahlt - ich bin nicht der Hardcore-Gamer, kann das also nicht mit Sicherheit sagen. Ich weiss aber, dass es die X800 auch schon seit einer Weile für den Mac gibt. Wenn man aber wirklich Spieler ist, macht es wirklich mehr Sinn, eine Windows-Kiste bereit zu haben. Für Mac OS X werden nur die besten Games portiert, weil der Aufwand sich finanziell sonst nicht lohnt."
Yves: "Vielleicht ändert sich das mit dem Wechsel auf x86?"

Das Thema war so mehr oder weniger totgeredet - aus meiner Sicht war es eher Detail- als Fundamental-Kritik. Käme ich von Mac zurück auf Windows, stiesse ich sicherlich auf ähnliche solche Probleme. Was ich am meisten vermissen würde: Die Möglichkeit, mehr oder weniger alles per Drag & Drop hin- und herzuschieben. Bei Windows (oder seinen Apps) ist diese Funktionalität noch sehr schwach ausgebildet (Test: Fotos aus Picasa auf ein SMB-Share ziehen: Error - Fotos aus iPhoto auf ein SMB-Share ziehen: Success).

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Anonymous rexe um 22.02.2006 12:39:00 Uhr

als mac-blöd-finder, aber sowohl-als-auch-benutzen-könner finde ich, dass die frage mac oder pc eher eine glaubens- und v.a. imagefrage ist. ich hätte keinen bock für ein image geld auszugeben und viele mac-user sind eben "auch nur user", sprich: ich kenn' wirklich einen haufen leute, die sich ihre apfelkisten ausschließlich aus dem grund geholt haben, weil sie.....grafik studieren und meinen, man müsse dann schon aus prinzip einen haben, weil ein leuchtender apfel auf dem laptop ist (leider kein scherz) oder sonst was. da hat ja auch kein schwein plan von technik oder so. das ist auch das, was ich an mac-usern normalerweise so zum kotzen finde und warum mac-user immer so design-nerdige sonderlinge dastehen: die argumente, die meistens für die mac-anschaffung stehen sind in den meisten fällen einfach nur...dumm.

die tatsache, dass mir im apple-newsletter (den ich als grafikstudentin zwangsläufig als rundmail erhalte) stets so tolle sachen wie ein ipod in einer noch grelleren farbe oder sonst ein kram um die ohren gehauen wird, empfinde ich einfach mal als gewisse bestätigung meiner ansicht....

dass hier'n mac-user mal tatsächlich argumentiert ist sehr angenehm, wenn es mich auch nicht überzeugt. *gg*

um noch ein bischen meinen senf dazuzugeben...schon mal versucht, eine wiederbeschreibbare cd auf mac abzuspielen? ist mir in den letzten sechs jahren nicht einmal geglückt.

Anonymous Anonym um 14.09.2006 18:15:00 Uhr

Also ich benutze bei der Arbeit Windows, und in der Freizeit Mac OS und Linux!

Mit dem Mac kann mann alles was man mit Windows kann, nur wissen die Windoof anwender nicht wie :D und ich finde das ist auch gut so!!
Die Masse soll ruhig windoof benutzen.

Ein Mercedes fährt ja auch nicht jeder x Beliebige ;-)
Windoof für die Masse
Mac für besondere Leute die wissen das sie aus der Masse rausragen :D
in dem sinne machts guut

Anonymous Anonym um 30.11.2006 17:52:00 Uhr

Er hat recht, Macs sind einfach scheisse und umständlich.

Anonymous Anonym um 22.01.2007 12:59:00 Uhr

Ob nun Apple oder Windows besser mag ich nicht zus agen, ich hatte frühe rmal Windows, nun habe ich Apple.
Ich mochte bis dato Apple lieber als Windows, mittlerweile bin ich mir nich mehr so sicher.
Viele Argumente stehen auch hier:
http://www.macintosh-forum.de/thread.php?threadid=11063&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=1
Wenn ich mir immer diese Kritik ansehe, dass MS seine Quellcodes etc nicht verrät oder die DRM, dann kann ich nur lkachen, Apple hat ja selber ne Beschränkung was Itunes und den Ipod angeht, Musik über Itunes läuft ja nich auf nen anderen MP3 Player.
MS Vista soll ja vieles beheben, soll sogar sicherer sein als Tiger, steht jedenfalls ind der aktuellen Ausgabe der PC Professinal, dank Bit Verschlüsselujng oder do was in der Art.
Der Preis eines Macbookpros find ich auch nich gerechtfertig, da ja zu wenig Programme drauf laufen.
Wenn man zudem bedenkt, dass Windows ja mit jeder Systemkonfiguration und jedem denkbaren Computern von Toshiba bis Sony etc klarkommen muss, ist es doch noch gut, stellt euch mal vor, MAC OSX kann noch auf anderen Rechner installiert werden.
Appke will das ja immer verhindern, vielleicht ist das ja der Grund...

Anonymous Anonym um 23.10.2007 22:09:00 Uhr

Macs sind in bestimmten Situationen auf alle Fälle genauso "scheiße" wie Windows PCs. Der Finder etwa hat -in bester Apple Manier- so eine schräge Selbstverliebtheit, dass er sich konsequent gegen die beste aller Darstellungsarten = Tree und Liste *nebeneinander*, so wie im Windows Explorer und in X anderen GUI OSen verfügbar, verwehrt.
Nein, die Listendarstellung des Finders ist damit NICHT gleich zu setzen. Dieser Einwand kommt gerne von Apple Addicts, die nie einen Windows Explorer unter den Fingern hatten. Darin geht einfach vieles schneller und praktischer und ich nehme jedes Duell an, ausnahmslos alle Aufgaben des Dateihandlings dort schneller zu bewältigen als in Mac OS - und ich nutze beides regelmäßig.
Es ist eben doch KEINE Frage des Glaubens. Es ist eine Frage des Wissens und Erlebens.

Blogger eMeidi um 23.10.2007 23:14:00 Uhr

Datei-Explorer sind sowas von veraltet ... Ein Produkt der 90er-Jahre für Leute, die immer noch in hierarchischen Ordner-Strukturen denken.

Aber wenn dies der einzige Grund ist, um bei Windows zu bleiben - mein Beileid.

Anonymous Meister Röhrich um 16.12.2007 12:40:00 Uhr

Oh, das ist interessant. Ich gehöre zwar auch zu den Design/Grafik-Studenten, aber einen Apfel auf meiner Rechenkiste hab ich deswegen noch lange nicht. ;)
Ich hab von früher Kindheit an die Rechnerwelt über Windows kennengelernt und kam im Jahre 2003 (durch den Beruf) auch zum Mac, damals noch mit OS9, später OSX.
Ich maß' mir einfach mal an, daß ich bei beiden Systeme die Vor- und Nachteilen kenne und mir daraus meinen eigenen Kuchen backen kann.

Wer seit Jahren Windows benutzt hat und nicht mit riesengroßen Scheuklappen durch die PC-Welt gestiefelt ist, kommt meiner Meinung nach auf Anhieb auch mit einem Mac ganz gut klar. Ich hatte mit der reinen Bedienung (damals noch OS9) jedenfalls kaum Probleme. Natürlich mußte man sich erstmal an Dinge wie die Schreibtischdatei und den fehlenden Rechtsklick (auf der Maus, mit einer Tastenkombi kriegt man ihn ja auch hin) rantasten - aber es ging.
Dann kam OSX. Wir haben das Betriebssystem vier Mal neu installiert, bis wir den G5 fehlerfrei ins Netzwerk integrieren konnten. Mal ließen sich Einstellungen nicht mehr komplett rückgängig machen, mal war eine vermeintliche Systemschriftart in einem zweiten Ordner vorhanden, was das OS völlig außer Gefecht setzte. Ich hab auch irgendwann aufgehört, die Lockups zu zählen - und die kamen nicht von schlecht gecodeter Drittherstellersoftware, sondern von den höllisch teuren Adobe-Programmen.
Insgesamt schien mir OSX von der Sorte "außen hui, innen pfui" zu sein, denn wir hatten jede Woche mehrmals größere Probleme damit. Als der neue iMac eintraf, verbrachten wir einen Tag und eine Nacht damit, ihn ans Laufen zu bringen, bis wir aufgaben und uns einen aus einer anderen Charge zukommen ließen.

In dieser Zeit lief meine XP-Kiste zuhaus ohne einen Lockup, ohne Absturz, ohne _irgendein_ Problem.
Da liegt meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt: Viele Mac-User vergleichen das aktuelle Mac-OS mit veralteten Windows-OS, mit denen sie früher, vor ihrem Umstieg, arbeiten mußten. Leute, wir wissen es auch: Win 98 war abgrundtief sch**ße! Win 2000 war eine bemerkenswerte Verbesserung und Win XP läuft in meinen Augen einfach nur wunderbar.

Vielleicht sollte man beginnen, die _aktuellen_ OS miteinander zu vergleichen und nicht Uralt-Windows gegen Leopard, Tiger oder wie sie auch heißen mögen, zu stellen.
Sogar mein Agenturchef stellte damals ständig den müßigen Vergleich zwischen OSX und Win 95/98. Das funktioniert einfach nicht. Und auf der Basis läßt sich auch keine vernünftige Diskussion führen - das einzige, was da rauskommt, ist bashing.

Ich mag keine Leute, die "aus Prinzip" zu "ihrem" Windows stehen, genausowenig kann ich aber Menschen ab, die mit ihrem "ich benutze Macs, weil ich damit besonders und anders und SO COOL bin!" kommen. Wer auf das Marketing so blind reinfällt...naja.

Hab beides gesehen, benutzt, beides hat seine Macken - aber ich bleibe bei Windows. Ich will einen Rechner, der für einen vernünftigen Preis gut funktioniert - wie das Ding aussieht, das unter meinem Tisch steht, ist mir wurst. ich will mit dem Teil nicht angeben oder mich besser fühlen. Es soll das ausführen, was ich ihm befehle, und das tut er. Einwandfrei. Auch mit "veralteten" hierarchischen Ordnerstrukturen. Die benutzt, gaaanz tief im Kern, der Mac nämlich auch. ;-)

Blogger eMeidi um 02.01.2008 15:00:00 Uhr

Viele Mac-User vergleichen das aktuelle Mac-OS mit veralteten Windows-OS, mit denen sie früher, vor ihrem Umstieg, arbeiten mußten.

Ehrlich gesagt ist es doch gerade umgekehrt: Viele Windows-User vergleichen ihren PC mit Macs, auf denen das unsägliche Mac OS 9, 8 oder 7 lief ...

Wir haben das Betriebssystem vier Mal neu installiert, bis wir den G5 fehlerfrei ins Netzwerk integrieren konnten.

Insgesamt schien mir OSX von der Sorte "außen hui, innen pfui" zu sein, denn wir hatten jede Woche mehrmals größere Probleme damit.

Das liegt an eurer Infrastruktur (Windows-Netzwerk?) und dem fehlenden IT-Supporter - welcher "Design/Grafik-Student" wird schon mit der Installation von Mac OS X-Rechnern beauftragt?!

Ich habe mit meinen G5 seit 2004 etwa 15 Kernel-Panics gehabt. Probleme mit dem Netzwerk (andere Clients: Linux/Windows) kenne ich nicht.

Ich will einen Rechner, der für einen vernünftigen Preis gut funktioniert

Das ist normalerweise die Tagline für Switcher ... Aber henusode, viel Spass mit Vista.

Anonymous Anonym um 18.02.2008 16:55:00 Uhr

Mac Sucks. Period.