Samstag, Dezember 03, 2005
SRG SSR idée suisse
Immer noch ein Sch*-Namen für ein Medienunternehmen. Spitzbübisch darf man auch fragen, wo denn neben der deutschen und französischen Abkürzung die italienische und rätoromanische bleibt? Naja, es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, blöde Fragen zu stellen.
Interessant ist aber ein "Plädoyer" von Andreas Blum, das den Weg in das Netz via Persönlich.com sowie dem Medienspiegel gefunden hat:
Was für eine SRG braucht die Schweiz?
Lesenswert und aufrüttelnd. Insbesondere gefällt mir Blums Aussage
Was unverständlich und letztlich auch inakzeptabel bleibt, sind zwei Dinge: Erstens, dass eine PR- und Marketing-Frau, deren berufliche Biografie beeindruckend ist, aber in keinerlei Beziehung steht zur inhaltlichen Dimension ihrer heutigen Funktion, überhaupt in diese Schlüsselposition gehievt worden ist. PR/Marketing und Führung eines Service-public-Unternehmens - das sind, mit Verlaub, zwei inkompatible Welten.
Sag ich doch schon lange ... Aber was solls, schliesslich geht's anscheinend auch beim Fernsehen und Radio nur noch um's Geld.
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Kommentare
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Analyse brillant, Folgerung mutlos. Warum nicht die SRG privatisieren, jedenfalls den kommerziellen Teil? Die zweiten Sendeketten könnte man weiterhin öffentlich-rechtlich organisieren, gebührenfinanziert und werbefrei (oder wenigstens mit strikten Regeln bezüglich Werbung).
Aber solange die SRG (Alt-)Politikern interessante Pöstchen bietet (siehe den derzeit noch online abrufbaren NZZ-Artikel), bleibt sowas natürlich realitätsferne Träumerei.
Immerhin, Mutlosigkeit kann man Frau Deltenre nicht vorwerfen. Ich halte das Deltenre-Bashing im Moment ein bisschen für übertrieben.
Liebe CAK
Leider muss ich Dich enttäuschen. Die SRG ist bereits ein privatrechtlicher Verein, der lediglich mit einer öffentlichen Aufgabe betraut worden ist. Man kann die SRG oder Teile ihrer aufgaben daher gar nicht privatisieren. Dennoch muss ich Dir dem Sinn des Ganzen zustimmen. Meine Meinung ist: Streicht die Gebühren für diese kommerziellen Sendungen.