Dienstag, 7. März 2006

Zur Lage der Party-Nation

[Dresscode-Parties] Sabrina Tassone (18) […] geht fast jedes Wochenende an eine Private-Fiction-Party [auch schon auf think eMeidi]. […] Ihre Beine stecken in Fantasy-Strümpfen, darüber trägt sie ein pinkfarbenes Spitzenhöschen. Ihr Oberteil ist vom Hals bis zum Bauchnabel offen, der Rücken frei. Ein möglichst sexy Styling, sagt sie, sei heute das Ziel gewesen. Männern will sie mit Spitzen und Strümpfen aber „sicher nicht“ einheizen. Cooler findet sie es, mit ihren sieben Freundinnen, den Electro Babies, einen draufzumachen.

Quelle: Migros-Magazin, Nr. 10, 7. März 2006, S. 7 „Party für Landeier“.

Zwei Bemerkungen:

  • 55 Stutz kostet der Car-Transport aus Basel oder Bern nach Zürich, Eintritt in den Club mit einbegriffen. Doch da hat man noch keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken. Dabei muss man sich dieses Mal ja keine Sorge darüber machen, wie man wohl nach Hause kommen wird. Wobei: Werden Gäste bis vor die Haustüre gefahren? Item, zurück zu den Kosten: Ich wäre wohl in kürzester Zeit bankrott, würde ich jedes Wochenende derartige Auslagen haben (man vergesse nicht, dass das Wochenende mittlerweile ja schon am Donnerstag beginnt …).
  • Bei der aufreizend angezogenen Dame zeigt sich wieder einmal das fundamentale Missverständnis zwischen Mann und Frau: Während diese Garderobe in den Augen der Männer eindeutig nach „Nimm mich, hier und jetzt!“ schreit, hat die Frau viel eher ein „Schau her, beachte mich, bin ich nicht hübsch?“ im Hinterkopf …

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