Montag, 10. April 2006

RTFB – Read The Fucking Blog

RTFB – Read The Fucking Blog

Quelle: Mario Aeby an Kollege Aebersold, Montag, 10. April 2006

Ich habe keine Ahnung, ob jemand diesen Begriff schon erfunden hat – vermute es aber, ohne jetzt gerade auf die Schulter von Giganten stehen zu wollen. Geschrieben habe ich diesen (in der Schweiz noch nie über das GSM SMS-Netz versendeten Begriff?) heute Morgen, auf eine Anfrage von Kollege Aebersold, wie es meinem Vater in den Grossratswahlen ergangen sei.

Ohne die Abkürzung RTFB zu gebrauchen (Vorgänger war RTFM), aber mit derselben Absicht erhielt ich von Kollege Schmid am Sonntag ein SMS. Mich interessierte nämlich, was genau hinter dem „business proposal“ als „Finanzdienstleister“ steckte, das ihm zwischen Tür und Angel im IKEA in Lyssach unterbreitet wurde.

Ist dies der Beginn eines neuen Trends? Der Verlautbarung wichtiger (und weniger wichtiger) Dinge aus dem persönlichen Leben an die Primär- und Sekundärgruppe (merkt man, dass ich Medienwissenschaften studiere?) mittels eines Blogs? Nebst Artikeln, die die Meinung des Autors wiedergeben oder auf lustige Videoclips verlinken?

Rationalisierung

Write once, tell many – genau dies ist ja der Hauptzweck eines Blogs. Dank der Asynchronität der Blogosphäre ist dies ja auch kein grosses Problem. Nicht wie etwa bei der mündlichen Kommunikation, wo zeitliche und räumliche Anwesenheit zwingend nötig sind, um die zu verlautende Information zu erfahren?

Nicht, dass wir damit nun die persönliche, direkte Kommunikation auf das Abstellgeleise drängen. Aber: Dinge, die „of general interest“ sind und mehrere Personen interessieren (könnten), stellt man in Zukunft vermehrt ins Blog und hofft, damit alle fragenden Geister erreichen zu können. Jetzt bleibt nur noch eins: Die Zielpersonen sollten das Blog dann auch wirklich lesen *grins*

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