Sonntag, Mai 21, 2006

Freie Schulwahl?

Ich, auf dem wettbewerbsgeilen Blog Ordnungspolitik:

Ich zitiere Steve (gute Replik!):

“Das Kind ist jedoch zu schwach, sich gegen eine schlechte Erziehung von Seiten der Eltern zu wehren!”

Dem Autor des Blog-Artikels folgend sollte man noch weiter gehen: Coupons für Kinder, damit diese ihre Eltern selber wählen können.

PS: Ich sehe nicht ein, wieso die USA als besonders gelungenes Beispiel für exzellente Schulbildung und -systeme herhalten müssen. Sie erreichten gerade Mal Rang 15 (2x) und 20 in der Pisa-Studie:

http://www.zum.de/Faecher/evR2/BAYreal/as/se/pis/pisa3.htm

Ich bin mir sicher, dass alle mit mir einig gehen, uns am “Klassenbesten” - Finnland (Plätze 1,3 und 4) - zu orientieren. Kennen die Coupons? Nein, also, Diskussion beendet.

Quelle: Bildung entpolitisieren - Eltern entscheiden lassen

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Kommentare

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Anonymous Anonym um 26.05.2006 17:44:00 Uhr

Tja Meidi. Da liegt ein Missverständnis deinerseits vor. Ich kläre gerne auf: Milton Friedman und seine Frau Rose finden nämlich das amerikanische Bildungssystem ziemlich schlecht, weil es eben genau kein wirklich liberales System der Bildungsgutscheine kennt (auch keines wie oben von Dottore beschrieben, wahrscheinlich kommt deshalb Amerika im Artikel nicht vor. Parcival hat das ins Spiel gebracht). Er und seine Frau arbeiten deshalb für ein solches System mit ihrer dafür gegründeten Stiftung.

Deiner Schlussfolgerung: Dottores Idee gleich Amerika, Amerika ist mies, also ist Dottores Idee mies fehlt also die sachliche Grundlage. Deiner Behauptung der Blog wiederlege sich selbst, die sorgfältige und eigentlich grundlegende Recherche.