Freitag, 16. Juni 2006

Erster Eindruck Burger King Bern

Da eröffnet die lang erwartete Burger King-Filiale in Bern, und ich erfahre nichts davon.

Völlig überrascht sah ich zu meiner Linken plötzlich das Ladenlokal, als ich mit den Revenge-Boys gestern aus dem Untergeschoss des Bahnhofs an das Tageslicht der Neuengasse trat.

Wir liessen es uns nicht nehmen, das Lokal – trotz grossem Besucheransturm und penetranten, besoffenen England-Fans (in ohrenbetäubender Lautstärke englische Sauflieder und Parolen von sich gebend) – zu „testen“.

Erster Eindruck: Super. Endlich eine Alternative zu Tibits – sorry, ich meine natürlich McDonalds.

Der Preis liegt im Rahmen, ist meiner Meinung nach für Fast-Food aber trotzdem zu teuer: 11.90 SFr. bezahlte ich für ein „Medium“ Whopper-Menu (gibt es überhaupt „Small“-Menus?). Soweit ich es vergleichen kann handelt es sich hierbei um denselben Medium-Preis wie etwas weiter oben an der Neuengasse bei Ronald McDonald …

Die zuvorkommende Verkäuferin bot mir zudem an – ohne Aufpreis (bei McDo hätte dies garantiert gekostet) – noch eine Käsescheibe in das Brötchen zu legen.

Die Burger schmecken erfrischend anders als bei McDo (Gewohnheitseffekt), sind aber relativ gross. Die Pommes gefielen mir besser (einer der grössten Schwachpunkte des altgedienten Burgerbraters mit den „Golden Arches“), auch wenn mir die knusprig-gelbe Farbe etwas zu künstlich erschien (Farbstoffe?).

Was ich persönlich top finde: Ich kann die Soft-Drinks eines Menus ohne Preisaufschlag wieder gegen ein Mineralwasser eintauschen (Valser). Bei McDonald bezahle ich seit einiger Zeit Aufpreis, wenn ich den gesündesten aller im Mac erstehbaren Drinks bestellen will (anscheinend, weil nicht aus dem Getränkemixer, sondern in PET-Flasche).

Das Lokal ist zentral gelegen (Luftbild) und wie gewohnt eingerichtet. Erst gegen Schluss entdeckten wir den zweiten Essraum Richtung Bollwerk. (Nachtrag: Randy bestätigt heute, dass es auch noch ein Obergeschoss gibt.) Es hat also genügend Platz für hungrige Mäuler – jetzt im Sommer auch ausserhalb des Lokals.

Mal schauen, ob die Konkurrenz belebend auf das Geschäft auswirken wird.

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