Dienstag, 4. Juli 2006

Lisis grosser Bruder

Da schlägt doch das grüne Herz höher:

MotorTrend.com discovered Ben Johnson who traded his Pontiac GTO for a Honda Accord back in 1977 and never looked back. […]

The amazing part is that Johnson is still driving his Accord after 30 years and almost 300,000 miles.

Quelle: Oldest Accord ever still running strong – UPDATE (Via: Digg)

Auch wenn dieses Gefährt bezüglich Benzin-Verbrauch und Schadstoffausstoss wohl mit den heutigen SUVs 3-Liter-Lupos kaum mithalten mag – die Ressourcen für die Herstellung eines Gefährts müssen eben auch in die Rechnung miteinbezogen werden (im Fachjargon: Vollkosten-Rechnung). Und dann schlägt der grüne Daumen deutlich Richtung Accord aus.

Was die können …

Und wer denkt, dass man bis nach Übersee schweifen muss, um solch ökologisch verantwortungsvolle Personen und ihre Gefährte zu bestaunen, irrt gewaltig: R.I.P. Lisi II oder warum 300’000 genug sind! (Lisi II – eines der wenigen Schweizer Autos, das auf einer eigenen, professionell (*höhö*) gestalteten Web-Site gehuldigt wird). Ich werde Kollege Sommer für seine ökologischen Verdienste als Ehrenmitglied der Grünen Partei wie auch des VCS vorschlagen. Auf dass er an das Heck seines neuen „Beamers“ voller Stolz den VCS-Kleber pappen kann.

1/2 Million Kilometer

Übrigens: Dies ist alles nichts gegen Kollege Sedlaceks Audi A6, der es über eine halbe Million Kilometer brachte. Voraussetzung: Regelmässiger Service.

Gedankenspiele

Es wäre aber illusorisch zu glauben, Kollege Sommer würde sich nun in das zweckrationale Lager begeben und den Träger des Gelben Engels des ADAC (und Nachfolger des ebenso famosen Toyota Starlets) als neues Fortbewegungsmittel erküren.

Auch Sprit- und Versicherungs-Überlegungen (mit Blick auf das Kässeli) dürften nicht den Ausschlag geben – nicht zuletzt, weil ja sonst die Totschläger-Ausrede „Mammon“ wegfallen würde …

…verlängerung?

Sollte sich Rud schämen, mit einem Smart aufzukreuzen: 1) Es gibt ja immer noch meinen altehrwürdigen (und seit kurzem mit Herz getaggten) Pöscho. Das ist kaum zu unterbieten.

Und zweitens: Eine spontan ausgeführte empirische Untersuchung mit anschliessender Interpolation zeigt nebenbei, dass das Fahrzeug eines Besitzers nicht mit dessen „Jagderfolg“ korreliert ist.

Zu guter Letzt …

Übrigens: Auch für Computer gilt dasselbe:

Die Herstellung eines PC verschlingt Unmengen an Energie und riesige Rohstoffmengen. So gehen Studien von mindestens 16 bis 19 Tonnen an Ressourcenverbrauch pro PC aus. Das sind fast zwei Drittel soviel wie für einen Mittelklasse-PKW (ohne Elektronik) benötigt werden, und letzterer wird wesentlich länger genutzt. Der größte Teil dieser Ressourcen wird verbraucht, um die nötige Energie für die Produktion bereitzustellen.

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