Freitag, September 29, 2006
Mobiltelefone sind ... zum Telefonieren da!
Die Jahre ziehen ins Land, doch die mobile Revolution stottert weiterhin mit Startschwierigkeiten vor sich hin. Während ich in den Diskussion mit Kollege Burgdorfer eher die konservative und pragmatische Auffassung vertrete, argumentiert er auf der progressiven Seite.
Leider fällt die Realität (für einmal) zu meinen Gunsten aus:
Während schon bald die Hälfte der befragten Personen ein Handy mit Internetzugang besitzt, geben lediglich 3 Prozent an, auch im Internet zu surfen. Ähnlich hoch ist die Diskrepanz zwischen Radio-Empfangsteil und Radiohören mit 26 zu 6 Prozent. Und Fernsehen über das Handy ist fast nicht messbar. Zwar verfügen 6 Prozent über diese Möglichkeit, aber nur gerade 1 Prozent tut dies zumindest gelegentlich.
Quelle: Kommtech-Studie: Tiefer Graben zwischen Gadget-Besitz und dessen Nutzung
Gespräche und SMS - auch in Zukunft noch die Killeranwendungen der mobilen Kommunikation. Daran wird sich so schnell nichts ändern.
Abonnieren

Kommentare
neuen Kommentar verfassen
Gadgets sind ja schön und gut, aber statt möchtegern kamera, mp3-player, konsole und handheld sollte ein mobiles Telefon doch einfach nur einen Anrufbeantworter enthalten!
Das wäre der wahre Kundenfocus...
Grundgütiger! Wenn ich mir vorstelle, dass alle auch noch auf ihrem mobilen Götzen surfen und TV gaffen würden! Dann wäre es ja völlig unmöglich, sie auch nur mal für eine Sekunde vom Natel zu trennen. Als ob es jetzt nicht schon genug übel wäre.
@namiac: Aber dann fallen doch die tollen Gebühren beim Abrufen der Combox weg. Kommt nicht in die Tüte!
Anrufbeantworter? Hatte ich mal in einem uralten Motorola Timeport oder wie die auch immer hiessen!
Aber eben, die Netzbetreiber haben bestimmt Druck gemacht, damit dieses Feature entfernt wird bei den neuen Modellen.