Donnerstag, 7. Dezember 2006

Tod in der Wildnis

Das Verschwinden einer amerikanischen Familie in unwegigem Gebiet hat hohe Wellen geworfen. Die Frau mit ihren zwei kleinen Kindern wurde vor einigen Tagen beim Fahrzeug entdeckt, von ihrem Gatten, einem Redaktor auf der Internet-News-Site CNET fehlte jede Spur. Er machte sich nach fünf Tagen in der klirrenden Kälte auf, Hilfe zu suchen – und kam dabei leider um, wie gestern bekannt wurde.

James Kim als Gadget-Liebhaber hätte eine helle Freude daran gehabt, wie nun ein Google Earth-Benutzer seine Odyssee visualisiert hat:

James Kim’s Path

Solche tragischen Ereignisse erinnern einen daran, einen klaren Kopf zu behalten – und beim Fahrzeug zu bleiben, wie die Kommentierenden auf Digg raten. Ironie des Schicksals: Der Gadget-Freak scheint kein GPS-Gerät in seinem Auto installiert gehabt zu haben … Dies hätte ihm zeigen können, wo der nächste bewohnte Ort liegt und in welche Richtung er hätte davonmarschieren müssen. Beim nächsten Ausflug in die amerikanische Wildnis wäre wohl auch ein Satellitentelefon Pflicht.

Nachtrag: Mittlerweile hat auch die Blogosphäre reagiert und erste „Survival Kit“-Anleitungen machen die Runde. Ich glaube aber, dass man in der Schweiz mit einem Auto nicht derart in der Pampa landen kann, dass solche Utensilien nötig werden. Dennoch ist es allemal wert, die Liste kurz durchzugehen. Anstelle des voluminösen Ersatzreifens (die verschollene Familie hat übrigens alle Reifen des Gefährts verbrannt) würde eine solche Box deutlich mehr Sinn machen. Oder kann sich jemand meiner Leser erinnern, wann er das letzte Mal einen Platten hatte?

Via: Digg.com

Liked this post? Follow this blog to get more. 

Tags:
Labels: Uncategorized

Kommentar erfassen