Dienstag, März 06, 2007
Widersprüchliche Vergewaltiger
Über Herkunft die Vergewaltiger und Pimps im "unteren Sensebezirk" (Schmitten, wer es genau wissen will) weiss man noch nicht viel, doch es beschleicht sogar mich als SPler die ungute Vermutung, dass es wohl nicht Uelis und Pesches waren, die diesen Mist verbockt haben ...
Als ich soeben das Trainingscenter verlassen habe und DRS 1 lauschte (Swissmade - Musig us de Schwiiz; im Anschluss zur Aussage gleich ein Lied von Stress, in dem er in die Bundesverwaltung anruft und Roman SChristoph Blocher zu sprechen verlangt), bekam ich die treffende Aussage eines Baslers mit (sinngemäss wiedergegeben):
[...] Es ist schon erstaunlich: Gewisse Jugendliche aus anderen Kulturkreisen reagieren auf's äusserste, wenn man ihre Mutter beleidigt. Gleichzeitig scheint es ihrem Gewissen aber keine Probleme zu bereiten, Schwestern und gleichaltrige Mädchen wie den letzten Dreck zu behandeln.
Hmmm. Guter Punkt!
Labels: Gesellschaft
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Die ist sicherlich bei einigen Jugendlichen aus "anderen Kulturkreisen" der Fall. Aber versuch mal, die Mutter eines urschweizer Ehemanns/Familienvaters, dem "ab und zu die Hand ausrutscht", zu beleidigen. Toi, toi, toi!
ich war auch mal eher links und sp sympathisant, doch das hat sich in den letzten jahren geändert. die linken verschliessen leider die augen vor problemen und machen dadurch alles schlimmer.
zu denken geben auch diese zwei aktuellen weltwoche artikel: http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=15901&CategoryID=91
und
http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=15975&CategoryID=66
Danke für die Links - sehr spannend zu lesende Artikel, die (Weltwoche-typisch) geradezu zum Auf-den-Tisch-hauen anregen. Alles läuft schief, nur dank Weltwoche erfahren wir die Wahrheit.
Mein Senf zum ersten Artikel:
Der Fall Skalonic ist keine Ausnahme, sondern Alltag im Zürcher Sozialamt.
Man gehe von einem Einzelbeispiel aus, und schliesse daraus auf den Rest. Hmmm. Sehr wissenschaftlich, liebe Weltwoche.
Das fällt ihr umso leichter, als Sozialvorsteherin Monika Stocker, zusammen mit dem Vizepräsidenten Urs Lauffer (FDP), auch die Sozialbehörde präsidiert – also jene Kontroll-Rekursinstanz, die theoretisch ihr Amt überwachen sollte.
Obacht! Wieso reagieren die Politiker denn hier nicht? Wieso nicht einmal die Bürger? Solche Zustände schreien doch nach schnellstmöglicher Behebung durch Politiker jeglicher Couleur.
Alarmierend sind die Quoten vor allem bei den jungen Erwachsenen: Von den 18- bis 26-Jährigen lebt, gleich welcher Herkunft, jeder Zehnte von der Fürsorge.
Das kann auf keinen Fall damit zusammenhängen, dass seit den 90ern Tausende (!) von anspruchlosen Jobs nach Übersee, insbes. China, ausgelagert wurden.
Und so weiter, und so fort. Ich bezweifle nicht, dass in der Sozialhilfe einiges schief läuft, auf billige Kurzschlussbegründungen von seiten der Weltwoche möchte ich aber auch weiterhin verzichten.
Denn: Am Ende erwarte ich vom betreffenden Journalisten (in diesem Falle Alex Baur) LÖSUNGSVORSCHLÄGE. Die Weltwoche ist Meisterin darin, gerade diesen (wichtigsten) Abschnitt eines Textes konsequent der Zensur-Schere zum Opfer fallen zu lassen. Schade eigentlich. Politiker würden Empfehlungen von Seiten der Weltwoche liebend gerne in Tat umsetzen, denn die Volksvertreter sind mit ihrem Latein zu Ende.
es sind längst nicht mehr einzelfälle. es gibt ja auch noch alv und iv. ein bekannter (secondo, also kein arischer rechtsfanatiker) hat früher für die cablecom u.a. hausinstallationen gemacht und wenn männer angetroffen wurden, dann meist von besagten ländern und im gespräch geben sie sogar zu, dass sie es für blöd halten, zu arbeiten wenn sie sowieso fast gleichviel für's rumliegen erhalten!
und überhaupt muss man sich fragen, wieso überhaupt "einzelfälle" auftreten können. wie ist es möglich, dass einer familie über 9000 chf steuerfrei plus hausmädchen bezahlt werden? jeder für 5000 chf arbeitende familienvater ist doch ein verar***ter!
ich bin für einen sozialstaat, es kann jedem mal passieren, dass etwas schiefläuft. doch missbrauch muss allerhärtestens bekämpft werden der gerechtigkeit wegen. ich verstehe nicht, dass das so schwierig ist zu begreifen...