Sonntag, Mai 13, 2007

Angelsachsen in der Schweiz

Dass ihre Liebe zerbrach - nun, könnte man sagen, Liebe kommt, Liebe geht. Aber damit gibt sich Christina [Kanadierin, die in der Schweiz lebt] nicht zufrieden. Sie sucht - naheliegenderweise - interkulturelle Gründe. Der englische Humor (zu sarkastisch), ihre Kontaktfreudigkeit ( Antennen immer auf Sendung), ihr Geschmack (es darf auch mal ein Polka-Tänzchen sein), ihre Exaltiertheit (Gesellschaftsspiele wie "You can't wear this", und Christina geht als Playboyhäsli oder als Biene Maya verkleidet). Sie war in seinen Augen [denjenigen des schweizerischen Freundes] "niveaulos". Wobei er ihre sogenannte Niveaulosigkeit manchmal auch als eine ihm fremde Lockerheit bewundern konnte. Er war in ihren Augen ein Spiesser.

Quelle: Das Magazin, 18/2007, "Die City in der Stadt", S. 23.

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Anonymous Anonym um 16.05.2007 10:24:00 Uhr

harhar. Ich war (resp. bin leider immer noch) mit einer Amerikanerin verheiratet, die war so prüd und unlocker, dass es mir irgendwann den «Nuggi» herausgehauen hat. (Genau die umgekehrte Situation, wie bei dieser Kanadierin.)

Fazit: Spiesser gibt es überall und Freaks und Freigeister auch.

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