Samstag, September 15, 2007

Ajax-Klicks und das WEMF-Rating

Bei einem anderen Einsatzgebiet ist Ajax aber kritischer, und zwar dann, wenn auf einen Mausklick des Benutzers reagiert werden soll, und Ajax hilft, nur den Teil neu zu laden, welcher den gewünschten Inhalt darstellt. In diesem Fall darf laut gültigen WEMF-Regeln kein WEMF-Klick ausgelöst werden, d.h. kurz gesagt, um so mehr Ajax wir in diesem Bereich einsetzen würden, um so geringer würden unsere ausgewiesen WEMF Pageimpressions werden und damit die Pageimpressions gar nicht mehr die tatsächlichen Klicks unserer Besucher widerspiegeln.

Einfach ausgedrückt, umso komplizierter eine Webseite, desto höher liegt sie in der WEMF Seitenstatistik.

Quelle: Lautundspitz goes Ajax

Könnte dies mit ein Grund sein, wieso Partyguide - eigentlich die besucherstärkste schweizer Party-Community - unangefochten an der Spitze der WEMF-Ratings für Party-Sites steht (August: PartyguideTilllateLautundspitzUsgang) - aber dennoch nicht von Tamedia aufgekauft wurde?

Labels:

7 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Kommentare

neuen Kommentar verfassen

Anonymous Anonym um 15.09.2007 15:42:00 Uhr

Partyguide ist nicht die Besucherstärkste Webseite in deinem Vergleich. Sie ist lediglich die Besuchsstärkste Seite. Tillate hat viel mehr Uniqe Client pro Monat als Partyguide, somit würde ich auch von der Reichweite her bei Tillate viel eher Werbung schalten.

Anonymous leo um 15.09.2007 20:17:00 Uhr

Da scheinen wohl nicht alle die Hausaufgaben gemacht zu haben *tztztz* ;-)

Die WEMF schreibt (auch wenn ziemlich gut versteckt): "Als PageImpression (Seitenabruf) gilt im SZM-System („Skalierbares Zentrales Messsystem“) ein nutzerinduzierter Abruf [...].

Als nutzerinduziert ist jede Aktion eines Nutzers zu verstehen, die darauf ausgerichtet ist, eine Seite anzufordern, um eine wesentliche Veränderung des Seiteninhaltes zu bewirken." Somit darf man auch bei Ajax durchaus wieder mal "nachzählen".

Anonymous Anonym um 15.09.2007 23:03:00 Uhr

Lieber Leo, aber nur wenn wesentliche Bestandteile der Seite verändert wurden und ich spreche oben ja auch von einer Diskrepanz zwischen Nutzerklicks und ausgewiesenen Pageimpressions.

Die WEMF Pageimpressions werden dann eben eher zu Ad-Impressions als zu einem Massstab für Nutzeraktionen.

Ich hatte diesbezüglich vor etwa einem Jahr ein längeres Gespräch mit Mirco Marrone von der WEMF wo wir genau diese Detailfragen vor einer Implementierung in meiner Seite geklärt haben.

Gruss,
Daniel

Anonymous leo um 16.09.2007 11:02:00 Uhr

Hausaufgaben doch gemacht ;-)

Wo ich dir natürlich zustimme ist das Pageimpressions immer weniger wichtig (oder aussagekräftig) werden. Bis wir das aber den Werbekunden erklährt haben, wird wohl nochmals einige Zeit ins Land ziehen.

Anonymous Anonym um 16.09.2007 13:35:00 Uhr

@ Anonym Nr. 1

Partyguide ist ja nicht wirklich aktiv in der Westschweiz und in dem Tessin. Daher würde ich auf jeden fall bei Partyguide.ch Werbung buchen für Kampagnen, welche sich auf die Deutschschweiz beschränken. Es ist so wie immer in der Werbung - man muss einen genauen Intermedien und Intermadiavergleich erstellen damit man die Entscheidung Zielgruppenspezifisch fällen kann.

Es ist ja kein Geheimnis das tilllate sehr stark ist im Westen der Schweiz, der Deutschweiz schaut das aber in meinen Analysen wenig wenig anders aus.

Blogger eMeidi um 16.09.2007 15:45:00 Uhr

Partyguide ist ja nicht wirklich aktiv in der Westschweiz und in dem Tessin. Daher würde ich auf jeden fall bei Partyguide.ch Werbung buchen für Kampagnen, welche sich auf die Deutschschweiz beschränken.

Irgendwie erschliesst sich mir die Logik dieser Aussage nicht (?)

Es ist ja kein Geheimnis das tilllate sehr stark ist im Westen der Schweiz, der Deutschweiz schaut das aber in meinen Analysen wenig wenig anders aus.

Ah ja? Komisch nur, dass Tamedia und nicht etwa Edipresse den Laden aufgekauft hat ... Du solltest dich mit deinem ausgezeichneten Fachwissen bei Tamedia als Berater engagieren lassen.

Anonymous Andrea um 16.09.2007 18:47:00 Uhr

Es geht dem Werbekunden nicht immer um die Anzahl User. Dem Werbekunden ist es wichtig, dass er für sein Produkt die dazu passende Klientel erreichen kann und
entscheidet sich so für das geeignete Portal.
Desshalb sind Kommentare wie "Daher würde ich auf jeden fall bei Partyguide.ch
Werbung buchen für Kampagnen, welche sich auf die Deutschschweiz beschränken." absoluter Schwachsinn.

Trotz gemeinsamen Keybusiness handelt es sich bei Partyguide und tilllate um zwei komplett verschiedene Produkte, die nur bedingt miteinander vergleichbar sind.
Beispielsweise ist schon die Positionierung des Brands der beiden Portale völlig unterschiedlich.

Um die stetig wachsende Besucheranzahl von Partyguide im ausgetrockneten Partypictures-Markt zu erklären muss man auch die zusätzlichen
Dienstleistunden unter die Lupe nehmen. Durch den Flirtbereich "FlirtCity" wird natürlich das Spekturm von potentiellen Besuchern
erhöht. Partypictures und Club sprechen die Zielgruppe der 16-35 Jährigen an, Flirtbereiche hingegen eine Zielgruppe von 16-50 oder mehr. Mit dem Anbieten solcher
Dienstleistungen kann man naütrlich nicht nur die Besucheranzahl pushen sondern auch mehr PIs generieren und die anderen Portale überflügeln.

Diese Strategie hat aber einen Haken. Flirtdienste locken auch Leute an, die nicht zu der von den Werbekunden bevorzugten
Targetinggruppe "jung, urban und konsumfreudig" gehören, somit wegen den hohen Streuverlust uninteressant für die Bewerbung für Produkte wird.

Dies war sicher einer von vielen Gründen warum sich Tamedia nicht an Partyguide beteiligt hat.