Dienstag, September 18, 2007

Crédit Suisse ohne SP-Nationalratskandidat

Schon komisch - auch wenn ich nicht gerade Herscharen von SPlern in den Reihen meiner Hausbank erwartet habe, mindestens einer hätte es schon sein können:

  • SVP: 6
  • FDP: 4
  • CVP: 4
  • EVP: 1
  • SP: 0
  • Grüne: 0

Quelle: Von der Bank ins Bundeshaus

Warum nur? Es gibt zwei Erklärungsversuche: Ein Linker heuert (aus welchen Gründen auch immer) nicht bei der Crédit Suisse an (ich höre Smythe schon hervorpoltern, dass Linke ja eh allesamt Staatsangestellte, Studenten oder Lehrer sind). Umkehrschluss: Eine Bank zieht halt einfach bürgerlich-denkende Arbeitnehmer an. Und wenn doch ein ungerades Mal ein Linker in das Finanzunternehmen eintritt, wird dieser innert Jahresfrist zum Bürgerlichen zurecht-sozialisiert. Mehr oder weniger freiwillig - oder möchte sich jemand vorstellen, wie es ist, sich als linker Nationalratskandidat zu outen?

Ceterum censeo ...

... und übrigens bin ich der Meinung, dass wir die Leute ernst nehmen sollten, die "statt Harmonisierung Wettbewerb" fordern. Soll heissen: Schweizer Banken müssen sich dem internationalen Wettbewerb zwischen den Banken stellen und das Bankgeheimnis abschaffen. Es müssen Schutzschilde abgebaut werden, damit der freie Markt diejenigen Banken belohnt, die am wirtschaftlichsten arbeiten, und nicht die, die vom Staat beschützt werden.

(Gerne würde ich zu diesem Punkt die Meinungen der Herren Smythe und Zgräsch hören. Catalina ist selbstverständlich auch willkommen, sich zu meinem Vorschlag zu äussern)

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24 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

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Anonymous Anonym um 18.09.2007 23:49:00 Uhr

Mario, beim Bankgeheimnis gehts ja weniger um den Wettbewerb unter den Banken, als vielmehr um den Wettbewerb unter den Ländern.

Gruss,
Daniel

Blogger Chris um 19.09.2007 01:12:00 Uhr

Exakt. Das Bankkundengeheimnis dient nicht dem Schutz der Banken, sondern dem Schutz der Kunden vor dem Staat.

Blogger eMeidi um 19.09.2007 01:31:00 Uhr

Das Bankkundengeheimnis dient nicht dem Schutz der Banken, sondern dem Schutz der Kunden vor dem Staat.

Inwiefern?

Wäre der Staat wirklich willkürlich, würde er sich doch auch über den Gesetzesartikel zum Bankkundengeheimnis hinwegsetzen ...

Blogger Chris um 19.09.2007 01:53:00 Uhr

Willkür ist im Rechtsstaat nicht zulässig.

Das Bankkundengeheimnis (BKG) dient daher dem Schutz der Kunden von Schweizer Banken vor dem, was aus Schweizer SIcht als Willkür anderer Staaten betrachtet wird.

Die Entstehungsgeschichte des BKG ist übrigens auf die Nazi-Zeit zurückzuführen. Vor der Einführung des BKG hatte die Schweiz keine rechtliche Grundlage, um konfiskatorische Ansprüche des formaljuristisch korrekt agierenden Nazi-Regimes gegenüber jüdischen Kunden abzuwenden. Aber das weiss der Historiker bestimmt.

Im übrigen steht es anderen Staaten selbstverständlich frei, selbst ebenfalls ein BKG einzuführen. Luxemburg und die britischen Kanalinseln z.B. stehen in dieser Angelegenheit der Schweiz in nichts nach.

Blogger eMeidi um 19.09.2007 02:07:00 Uhr

Die Entstehungsgeschichte des BKG ist übrigens auf die Nazi-Zeit zurückzuführen. Vor der Einführung des BKG hatte die Schweiz keine rechtliche Grundlage, um konfiskatorische Ansprüche des formaljuristisch korrekt agierenden Nazi-Regimes gegenüber jüdischen Kunden abzuwenden. Aber das weiss der Historiker bestimmt.

Tjach, und schon ist man im Fettnäpfchen gelandet:

[...] Tatsächlich haben einzelne Schweizer Bnakiers und Politiker [und Chris, Anm. MA] behauptet, das Bankgeheimnis sei geschaffen worden, um Nazi-Spitzeln den Zugriff auf jüdische Vermögen in der Schweiz zu verwehren. Auch Vogler kommt zum Schluss, dass diese Auslegung "ganz klar ins Reich der Mythen" gehört.

Quelle: Das Bankgeheimnis ist bloss ein Nebenprodukt

Blogger Chris um 19.09.2007 02:15:00 Uhr

Danke für den Hinweis auf den Artikel, der bekanntes widergibt. Ich habe nicht moralisch-ethisch argumentiert. Die zeitliche Koinzidenz dürfte allerdings nicht zufällig sein.

Anonymous mousseman um 19.09.2007 02:30:00 Uhr

Ethik, Schmehthik.

Das Bankkundengeheimnis ist in einigen Ländern weitaus umfassender als hier.

Abgesehen davon kriegt ja der Staat bei verschwiegenen Einnahmen eh schon 35% für sich.

Nein, wir müssten ein stärkeres Bankkundengeheimnis haben, dass nur für eine Liste klar definierter Delikte 'knackbar' ist, für die auch im Vornherein starke Indizien geliefert werden müssen.

Ansonsten wird über kurz oder lang jeder Kunde, der nicht will, dass man seine Konten ohne grossen Aufwand durchsuchen kann, nach Singapur abhauen, wo man ausser für eine kleine Liste Delikte (Terrorismus, Geldwäsche für Drogen oder kriminelle Organisationen gemässs dem dortigen Recht, Steuerbetrug und grundsätzlich was im Penal Code steht und in beiden Ländern strafbar ist) keine Auskünfte bekommt.

Blogger blogging remy um 19.09.2007 08:33:00 Uhr

Hab meinen Vorredner nichts mehr beizufügen;-)

Blogger Smythe um 19.09.2007 08:34:00 Uhr

Dieser Post wurde vom Autoren entfernt.

Blogger Smythe um 19.09.2007 08:38:00 Uhr

Vorab mal: Schön, dass hier alle vom BankKUNDENgeheimnis schreiben. In grauer Vorzeit hiess es ja noch Bankgeheimnis. Von diesem beispiellosen (weil flächendeckenden und als solchen weitgehend unbemerkten) PR-Erfolg der Schweizer Banken weiss offenbar nicht einmal Genosse Ötzel etwas, welcher kapitalistischen Verschwörungstheorien normalerweise nicht eben abgeneigt ist. Item.

Dass der Schweizer Finanzplatz seinen Erfolg allein dem BKG verdanke, gehört ins Reich der linken Märchen, denen Emeidi ähnlich zugetan ist wie den oben erwähnten Verschwörungstheorien, nebenbei. Das ist ungefähr genau so falsch wie die Behauptung, die Schweiz sei im 2. Weltkrieg ALLEIN wegen ihrer Armee nicht von den Nazis überrollt worden. Oder ALLEIN wegen den Waffendeals, o.ä.

Im Sektor Private Banking (bzw. Wealth Management) mag das BKG einen (gewissen) Vorteil bieten. Welches high net worth individual interessiert sich aber für das BKG, wenn sein Portfolio scheisse gemanagt wird?! Hinzu kommt, dass bezüglich US-amerikanischer Kundschaft (für fast alle Schweizer Banken im Private Banking der wichtigste Markt überhaupt!) das BKG längst zu 95% aufgehoben ist. (Die USA konnten im Gegensatz zur EU erfolgreich den nötigen Druck auf die Schweizer Banken ausüben...)

Ausserdem: die CS etwa generiert den grössten Teil ihrer (nach linkem Verständnis) "unanständigen" Gewinne im Investment Banking, die UBS zwar nicht den Hauptteil aber doch einen gewichtigen Anteil ihrer (NOCH unanständigeren) Gewinne. Welchen Vorteil soll das BKG - for god's sake - im Investment Banking bieten?! Richtig: gar keinen.

Blogger Smythe um 19.09.2007 08:53:00 Uhr

Dieser Post wurde vom Autoren entfernt.

Blogger smiling catilina um 19.09.2007 12:19:00 Uhr

Die Vorschreiber haben wirklich vieles schon gesagt, ich möchte nur ein Argument unterstreichen, um auch die Diskussion, welche bei nebenan bei smythe geführt wird, einzubeziehen.

Das Bankgeheimnis, und ich werde es nie anders nennen, ist in der Tat ein Element des Standortwettbewerbs. Wie es auch ein unabhängiger Schweizer Franken darstellt, und auch weiterhin würde, wenn wir uns den Nicht-Beitritt zur Währungsunion gönnen. Das Bankgeheimnis hat zudem den Effekt, dass die Banken dem Kunden weniger Rendite zusichern müssen. Ökonometrische Untersuchen zeigen schön, dass die Zinsen (minim, aber signifikant) "nach oben schnellen" bei jeder Lockerung. Das Bankgeheimnis ist/war also mit ein Grund für die "Zinsinsel Schweiz". Im Inland führt dies dazu, dass billigere Kredite gegeben werden können. Wenn man das Heulen und Zähneknirschen der Linken in den zahlreichen Blogbeiträgen wider die Aufhebung der Lex Koller sich zu Gemüte führt, dann hat das Bankgeheimnis, über die Bindung von Miete und Hypothekarzinssatz, nota bene in deren Argumentation, ich distanziere mich, wo ich nur kann, auch eine soziale Funktion ;-). Die "Zinsinsel" kann auch besser überleben, wenn wir eine unabhängige Währungspolitik uns erhalten.

Ich denke aber, dass makroökonomische und politische Stabilität die eigentlichen Standortvorteile des Finanzplatzes sind.

Mir ist auch schleierhaft, weshalb es keine Linke bei der CS hat. Man würde mehr verdienen, und könnte mehr Steuern zahlen, um überregulierte Krippenplätze und Auslandsferien für Sozialhilfeempfänger zu finanzieren. Aber das machen sie wohl nicht, die hehren Ziele scheitern an den selbstgesetzten Anreizen...

Sonnige Grüsse aus dem Osten,
CatIlina

Blogger eMeidi um 19.09.2007 12:41:00 Uhr

@all: Danke für die herrlich vielen Zuschriften! Geht ja, mein Blog wird gelesen und kritisch rezipiert. Ich überlege mir gerade, einen Think Tank aufzubauen *smile*

Ich möchte aber dennoch auf mein Hauptargument zurückgreifen, das die hier versammelten Kommentatoren beflissentlich (?) übergangen haben. Diesmal versuche ich es mit einem Vergleich:

Ich vergleiche das Bankkundengeheimnis mit den Zollschranken, mit denen wir unsere hiesigen Landwirte schützen. Eine Aufhebung dieser würde - da sind sich hoffentlich alle anwesenden Liberalen einig - den Wettbewerb verstärken, Bauernbetriebe killen, konzentrieren und nicht zuletzt Preissenkungen führen. Ob die Qualität der Produkte leiden würde, sei dahingestellt. Im Gegenzug würden die überlebenden Bauernhöfe aber international konkurrenzfähig (oder?).

Auf die Banken übertragen würde das bedeuten, dass sie sich bei der Abschaffung des Bankkundengeheimnis mehr anstrengen müssten, da ein "Standortvorteil" (oder wie wir es nennen wollen) verloren geht. Jeder Liberale wird in solchen Anstrengungen doch etwas Gutes sehen. Versteht ihr, was ich meine?

(Und ja, wenn das Bankkundengeheimnis sowieso nur eine tertiäre Rolle spielt, wie einige von euch bemerkt haben, sollte man es ohne grosse Auswirkungen abschaffen können - wieso also die Sorge vor der EU?

Deshalb gezielte Rückfrage an alle: Wie wichtig ist das Geheimnis nun wirklich?

Blogger eMeidi um 19.09.2007 12:43:00 Uhr

@mousseman: Ansonsten wird über kurz oder lang jeder Kunde, der nicht will, dass man seine Konten ohne grossen Aufwand durchsuchen kann, nach Singapur abhauen, ...

Falls das BKG der allein entscheidende Faktor für die Lagerung der Gelder in der Schweiz ist. Anscheinend sind sich die Kommentaren hier nicht einig, ob das Geld wirklich nur deswegen in der Schweiz liegt ...

Blogger eMeidi um 19.09.2007 12:55:00 Uhr

@smythe: Von diesem beispiellosen (weil flächendeckenden und als solchen weitgehend unbemerkten) PR-Erfolg der Schweizer Banken weiss offenbar nicht einmal Genosse Ötzel etwas, ...

Naja, wenn es ein PR-Erfolg wäre, hätte ich doch auch Bankkundengeheimnis geschrieben?

Dass der Schweizer Finanzplatz seinen Erfolg allein dem BKG verdanke, gehört ins Reich der linken Märchen, denen Emeidi ähnlich zugetan ist wie den oben erwähnten Verschwörungstheorien, nebenbei.

Ich protestiere! Wenn du meinen Blog-Artikel und den NZZ-Artikel gelesen hättest, wüsstest du, dass ich überhaupt nicht so argumentiere! Ich habe nur die Vermutung angestellt, dass unsere Banken längerfristig gestärkt würden, wenn sie auf den "unnatürlichen" Schutz des BKG verzichten und sich einem rauhen Wind ausgesetzt wären.

Ich hege keine Zweifel daran, dass unsere Banken mit ihren vorzüglichen (schweizerischen?) Arbeitskräften auch diesen Sturm überleben und gestärkt daraus hervorgehen würden.

Einzig Schade, dass - zumindest bei der CS - keine bekennenden Linke arbeiten. Aus meiner Sicht mag man als Privatunternehmen solche Politik verteufeln, doch würden solche Mitarbeiter durch ihre andere Denkweise trotzdem einen Mehrwert schaffen ... Was in der Politik funktioniert, sollte (abgeschwächt) auch in einem Unternehmen funktionieren.

Das ist ungefähr genau so falsch wie die Behauptung, die Schweiz sei im 2. Weltkrieg ALLEIN wegen ihrer Armee nicht von den Nazis überrollt worden.

Wenigstens da haben wir einen Konsens ;-) Ich weiss noch, dass du in der dritten (oder vierten?) Klasse diese These noch vollumfänglich propagiert hast (über meine wirren Thesen wollen wir aber lieber nicht sprechen *smile*).

Welches high net worth individual interessiert sich aber für das BKG, wenn sein Portfolio scheisse gemanagt wird?! Hinzu kommt, dass bezüglich US-amerikanischer Kundschaft (für fast alle Schweizer Banken im Private Banking der wichtigste Markt überhaupt!) das BKG längst zu 95% aufgehoben ist. (Die USA konnten im Gegensatz zur EU erfolgreich den nötigen Druck auf die Schweizer Banken ausüben...)

Danke für die Einschätzung des Profis. Somit darf man getrost sagen: Würde uns die EU das BKG rauben, wären die Auswirkungen deutlich geringer, als einige hier behaupten. Oder verstehe ich dich kreuzfalsch?

Welchen Vorteil soll das BKG - for god's sake - im Investment Banking bieten?! Richtig: gar keinen.

Ich kam auf die BKG-Diskussion, weil sich einige Nationalratskandidaten lobend über den interkantonalen Wettbewerb geäussert haben ...

Blogger eMeidi um 19.09.2007 13:02:00 Uhr

Kurze Zusammenfassung der Reaktionen:

- Das BKG wird von den Mitlesenden für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes (im Bankensektor) als nebensächlich eingestuft. Wichtiger ist die Stabilität unseres Landes*

- Das BKG enthält aber für einige einen symbolischen Charakter, um den blutrünstigen Fiskus in Schranken zu weisen oder ihm gar eins auszuwischen. Motto: "Jeder hat noch irgendwo noch ein schwarzes Kässeli, von dem Väterchen Staat nichts weiss"?

*) Hypothetisch: Würden Gelder stärker zufliessen, wenn die schweizerische Politik noch viel stärker von bürgerlichen Parteien dominiert würde? Oder Umkehrschluss: Übernähmen die Linken das Ruder, würde Geld drastisch abfliessen?

Blogger Smythe um 19.09.2007 13:13:00 Uhr

"Würde uns die EU das BKG rauben, wären die Auswirkungen deutlich geringer, als einige hier behaupten. Oder verstehe ich dich kreuzfalsch?"

Naja, die Welt würde wohl nicht untergehen. Die Abschaffung aber deshalb innenpolitisch anzustreben - wie es Linke bisweilen tun - ist dennoch völlig verfehlt. Wir alle wissen, dass ihre diesbezügliche Triebkraft nicht ökonomischer Natur(Abschaffung von Handelsschranken), sondern ganz anders geartet ist...

Blogger eMeidi um 19.09.2007 13:33:00 Uhr

Die Abschaffung aber deshalb innenpolitisch anzustreben - wie es Linke bisweilen tun - ist dennoch völlig verfehlt. Wir alle wissen, dass ihre diesbezügliche Triebkraft nicht ökonomischer Natur(Abschaffung von Handelsschranken), sondern ganz anders geartet ist...

Richtig, denn neben der Stärkung aller nicht genehmen Wirtschaftszweige durch die Aussetzung dieser am internationalen Markt (Kernanliegen der Linken *zwinker*), kommt natürlech irgendwann auch einmal die Frage:

Wem nützt das Bankkundengeheimnis in der Schweiz? Und - ausser Catalina kommt gleich mit einer wissenschaftlich fundierten Berechnung* - sicherlich primär nicht dem Büetzer ...

*) Tiefere Zinsen ... mehr bei der Bank deponiertes Geld ... schlussendlich profitieren alle davon ... auch wenn es sich dem Büetzer auf den ersten Blick nicht erschliesst

Anonymous Anonym um 19.09.2007 14:31:00 Uhr

Mario, geh doch mal mit gutem Beispiel voran und gib uns hier alle Deine Kontodaten inklusive den Bewegungen der letzten 3 Monate an.

Danke,
Daniel

Blogger eMeidi um 19.09.2007 14:55:00 Uhr

Sicher nicht! Es geht die Blogosphäre nichts an, wo ich wie viel Geld lagere.

Der Fiskus wiederum darf diese Informationen ohne Bedenken einsehen, weil dies für seine Arbeit nötig ist. Er unterliegt Gesetzen und Bestimmungen, gegen die ich nötigenfalls rechtlich Einsprache erheben kann. Das nennt man - wenn ich mich nicht irre - Rechtsstaat.

Wer das Gefühl hat, dass ich das Bankkundengeheimnis in Frage stelle, weil ich gerne wissen möchte, wo mein Nachbar wie viel Geld lagert, täuscht sich.

Blogger smiling catilina um 19.09.2007 15:19:00 Uhr

In Schweden sind die Steuerdaten einsehbar von allen für alle einsehbar.

Das wäre wohl dann konsequent ;-)

Anonymous Anonym um 19.09.2007 15:23:00 Uhr

Aha, Mario hat vor den Bloggern was zu verbergen! Verdächtig! Vielleicht zahlt er heimlich Geld an Partyguide, um sein Blog weiterhin pushen zu können. Vielleicht macht er auch noch ganz andere böse Dinge! Geheimplan! Putsch!

Gruss,
Daniel

Blogger eMeidi um 19.09.2007 16:20:00 Uhr

@catalina: Steuerdaten - dort sind die Angaben zum Vermögen aggregiert. Damit habe ich kein Problem - wer Geld hat, sollte dazu stehen können, wer keines hat, wohl auch *grins*

Daniel wollte hingegen über all meine Transaktionen Bescheid wissen. Das ginge dann auch mir zu weit ...

Anonymous Anonym um 19.09.2007 16:55:00 Uhr

@Mario: Der Fiskus bekommt jedes Jahr von mir eine ausführliche Steuererklärung, womit er problemlos arbeiten kann. Dieses Argument zieht nicht!

Gruss,
Daniel