Sonntag, Oktober 07, 2007
Bilder aus Bern
Nachtrag: Erst jetzt sehe ich, dass Kollege smythe als Chronist der Gegenwart mit einer Digitalkamera in Bern zugegen war: Anti-SVP-Demo.
Lautundspitz war diesen Samstag an einer ganz besonderen Open-Air-Party in meiner Lieblingsstadt zugegen und hat einige beachtenswerte Bilder online gestellt:
- Chaot gräbt Pflastersteine aus
- Scheisse
- Keep The Fire Burning
- Lord Helmchens
- Bei Bell versteht man was vom Grillieren ...
- So sieht friedlicher Protest aus!
- Schwarzes Schaf?
- Brockenstube
- Gewalttätige Hip-Hopper?
- An solchen Tagen eine äusserst schlechte Idee, das Auto irgendwo in der Innenstadt zu parkieren - der Kluge reist im Zuge!
- 20-Minuten- und heute-Kisten zweckentfremdet
- "Damals, 1918, hat ein Battaillon Bauern kurzen Prozess mit diesem linken Saupack gemacht!"
Meine Meinung zu einem weiteren unrühmlichen Kapitel des Wahlkampfes 2007: Ich verstehe die stadtbernischen Polizeikräfte einfach nicht ... Nach all den Antifaschistischen Abendspaziergängen sollte man doch eigentlich wissen, zu was diese Chaoten fähig sind?
Der Polizeidirektor wird nicht etwa von rot-grün gestellt, sondern von den "Wir Liberalen". Weshalb sollte ein Bürgerlicher linksextreme Chaoten schonen?
Mir eröffnet sich eine andere Erklärung: Die stadtbernische Polizei ist unterdotiert (von Politikern zusammengespart - wäre spannend zu vergleichen, welche Fraktionen bei solchen Abstimmungen wie gestimmt haben). Mit der am Samstag demonstrierten Machtlosigkeit sollte es möglich sein, bis zur Euro 08 alle Hebel (und Geldquellen) in Bewegung zu versetzen, um das Korps aufzustocken.
Eine Mutmassung, die sich jeder Grundlage entzieht? Ich bin gespannt auf die Kommentare in den morgigen Ausgaben unserer Tageszeitungen. Wird das Debakel personelle Konsequenzen haben?
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Kommentare
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Unsinn! Die "Stapo" hatte polizeiliche Unterstützung aus der ganzen Schweiz. Es sollen über 500 Leute (also ungefähr gleich viele Beamte wie Chaoten) im Einsatz gewesen sein. Nicht einmal Hügli nannte die "Unterdotierung" als Grund für das Scheitern des Einsatzes...
"So sieht friedlicher Protest aus!"
Mit der Militärjacke? Gute Nacht am sächsi... Zudem sieh das sich vor Polizisten posieren eher provokant, denn friedlich aus.
"So sieht friedlicher Protest aus!"
Mit der Militärjacke? Gute Nacht am sächsi... Zudem sieh das sich vor Polizisten posieren eher provokant, denn friedlich aus."
...nujo: Zumal is' es ne Militärjacke der älteren Generation und zweitens is es eine Clownin ... das ist zwar ein bisserl zweckentfremdet aber provokativ? .. nee *kopfschüddl*
Mit der Militärjacke? Gute Nacht am sächsi... Zudem sieh das sich vor Polizisten posieren eher provokant, denn friedlich aus.
Wenn Leute wie "anonym" bei der Polizei am Drücker wäre, würden wir nun die in der Altstadt erschossen herumliegenden Clowns zählen ...
Lieber 100 Clowns in Armee-Uniform (na, verstehst du die subtile Kritik?) als 10 Schwarzblöckler ...
Nicht einmal Hügli nannte die "Unterdotierung" als Grund für das Scheitern des Einsatzes...
Leider kann ich nicht abschätzen, ob ein Verhältnis von 1:1 genügt, um gewaltbereite "Autonome" in Schach zu halten?
Im Bund von heute lautet jedenfalls eine Vermutung des Kommentators Ott:
"[...] Entweder hatten Polizeidirektor Stephan Hügli und das Polizeikommando im Vorfeld die Lage unterschätzt und zu wenig Unterstützung bei anderen Polizeikorps angefordert. [...]"
In Bern und Zürich lässt man die Linken regelmässig randalieren, vermutlich, weil sich die ebenso linken Stadtregierungen vor ihrer eigenen Wählerschaft fürchten. Ganz schön links, ganz schön dumm!
Ich denke mit einem 1:1 Verhältnis ist die Polizeit eher(klar subjektive Meinung) unterlegen. Da viele der Randalierer sich einen dreck um Schäden oder gar Verletzte schährt.
Hingegen wenn ein Polizist einen Randalen verletzt ist gleich ein riesen Aufschrei.
In Bern und Zürich lässt man die Linken regelmässig randalieren, vermutlich, weil sich die ebenso linken Stadtregierungen vor ihrer eigenen Wählerschaft fürchten. Ganz schön links, ganz schön dumm!
Wenn ich dir glauben darf, wird der Wahltross demnächst auch noch in mindestens drei anderen Städten wüten:
Die fünf grössten Schweizer Städte werden von rotgrünen Mehrheiten regiert.
Quelle: Rotgrüne Mehrheiten in den grossen Städten, Vormarsch der SVP in den kleineren und mittleren Städten