Dienstag, Oktober 23, 2007
Neuaufteilung der Parteienlandschaft
Heute habe ich noch an den altehrwürdigen Partei-Strukturen herumstudiert. Anlass war das Smartvote-Profil von Denise Seiler. Irgendwie wäre diese Frau doch besser bei der SVP untergebracht als bei der freisinnig-liberalen Partei ... zu viel Law & Order (mehr Staat & Gesetze?), zu wenig gesellschaftliche Liberalisierung, auch unterdurchschnittliche wirtschaftliche Liberalisierung sowie restriktive Migrationspolitik (keine Deutschen Assistenzärzte mehr?).
Aus meiner Sicht drängt sich angesichts solcher Überschneidungen über kurz oder lang eine Neuordnung der Parteienlandschaft auf:
Grosse Kräfte
- Rechtsbürgerliche (rechter Flügel der FDP, Unternehmer aus der SVP)
- Linksliberale (rechter Flügel der SP, linker Flügel der FDP, Grünliberale, pragmatische Bibelleser aus der CVP)
Berufliche Herkunft
- Gewerkschafter (Schergen von VPOD, Unia, etc.)
- Bauernpartei (Abtrünige aus der SVP)
Ideologisch-gefärbte
- Christen (CVP-Fundamentalisten, EVP, ...)
- Äusserste Rechte (FPS und SD, plus einige unbelehrbare aus der SVP)
- Kommunisten und PdA (Zysadis und so)
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Kommentare
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Ich staune eh, wie die SVP ihr wirtschaftsliberales Gedankengut an ihre konservative Kundschaft verkaufen kann ;-)
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Das Wort Partei hat irgendwie eine ganz andere Bedeutung. Mir ist schon öfters aufgefallen, dass manche Politiker in einer anderen Partei besser aufgehoben wären.
Partei heisst Richtung und von dieser Richtung haben die Politiker in den eigenen Reihen nicht dieselbe Vorstellung...
@anonym
Ich bin auch nicht für eine Liberalisierung der Öffnungszeiten. Trotzdem mehr rechts (Obwohl die Übereinstimmung mit 60% miserabel ist). Was soll ich deiner Meinung nach stimmen?