Mittwoch, 21. November 2007, 16:38 Uhr

Gemüsebaukurse 1916

Dass zu Ende der Kurse zirka 100 Teilnehmer weniger waren als zu Anfang, erklärt sich ohne weiteres durch den Militärdienst vieler Kursteilnehmer. Daneben gibt es ja immer Einzelne, die nicht aus eigentlichem Interesse Kurse besuchen, sondern etwa „weils Mode ist“. Diese Elemente harren gewöhnlich nicht bis zum Ende aus, was meistens auch nicht Schade ist …

Die Klage, dass immer noch zu junge Teilnehmer zu den Kursen zugelassen werden, will nicht verstummen. So die „belebteste“ Zeit der schönen Flegeljahre sollte man hinter sich haben, bevor man sich zur Teilnahme an einem Kurse meldet. Es gibt sonst leicht zuviel „Betrieb“.

Quelle: Tätigkeitsbericht der Oekonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern 1917. Bern: Buchdruckerei R. J. Wyss & Erben, 1918, S. 17f.

Zwar mangelte es damals noch garantiert an „Schülern“ mit „Migrationshintergrund“ – der Radau im „Klassenzimmer“ schien aber damals nicht weniger geherrscht zu haben als heute

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Labels: Bern, Schweiz

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