Donnerstag, November 01, 2007

Hingis kokst

Völlig unerwartet erfahre ich heute kurz nach dem Echo der Zeit über die erwartete Pressekonferenz von Martina Hingis, in der sie die Öffentlichkeit über zwei positiv ausgefallene Doping-Tests informiert. Bei der verbotenen Substanz handelt es sich um ... Kokain. Und ihren Rücktritt (Nr. 2, oder?) bekannt gibt.

Exaktes Timing in Schweizer Fernseh-Stuben

Lustig wird es, als nach dem Beitrag in der Tagesschau anschliessend ans Ende der Nachrichtensendung einer Werbung gezeigt wird: Martina Hingis schwärmt von Zug Haushaltsgeräten. Gratulation an das perfekte Timing der Sportlerin und Werbedarstellerin, der Tagesschau und der Agentur, die die Werbeplätze verkauft.

Meine Einschätzung

Hat ihr jemand einen bösen Streich gespielt? Ich denke nicht. Für mich ist es durchaus plausibel, dass eine Sportlerin, die in jungen Jahren Ruhm und Reichtum erreicht hat, auch hin und wieder eine Linie rupft. Was soll man sonst den lieben, langen Tag in der Villa alles anstellen? Dumm nur, wenn man kurz danach an Turnieren teilnimmt ...

Labels: , ,

7 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Kommentare

neuen Kommentar verfassen

Anonymous blogstone um 01.11.2007 20:57:00 Uhr

Das Timing mit dem Werbespot war wirklich genial. Lässt sich denn ein solcher Verdacht mit V-Zug wieder reinwaschen?

Anonymous Anonym um 02.11.2007 01:10:00 Uhr

" Ich denke nicht. Für mich ist es durchaus plausibel, dass eine Sportlerin, die in jungen Jahren Ruhm und Reichtum erreicht hat, auch hin und wieder eine Linie rupft."

Du bist ein ziemlich merkwürdiger Mensch.

Anonymous melanie for ever um 02.11.2007 08:12:00 Uhr

wer in so einer dilettantischen werbung auftritt muss durchgeknallt sein und sich ab und zu volldröhnen... oder so eine mutter hat, die einen mit vier jahren auf den tennisplatz schleifft, michael j. lässt grüssen

Anonymous Bazooka um 02.11.2007 11:14:00 Uhr

Hingis häufige Präsenz im Kaufleuten in Zürich spricht gegen die Sabotage-Theorie und dafür, dass es pausibel ist...

Anonymous Anonym um 02.11.2007 19:03:00 Uhr

Spannend wie Hobbykriminologen da Vermutungen anstellen. Hingis Haarprobe war negativ, was beweisst, dass sie keinesfalls regelmässig Drogen genommen haben kann.

Blogger eMeidi um 02.11.2007 20:19:00 Uhr

Das mit den Haarproben sagt ... ihr Lebenspartner. Aber halt, ich versuche mich schon wieder als Hobbykriminologen.

Ich gebe zu, dass es viel, viel, viel wahrscheinlicher ist, das jemand mit böswilligen Absichten Kokain in ihr Cüpli gemischt hat *augenverdreh*

Anonymous Anonym um 04.11.2007 00:36:00 Uhr

ach emeidi. http://www.blick.ch/sport/tennis/martina-ist-opfer-eines-vorgangs-75197

Zitierungen dieses Artikels