Sonntag, November 04, 2007

Mit dem Teufel ins Bett?

Die Swisscom will ihre Konkurrenten zu einem gemeinsamen Vorgehen beim Auf- und Ausbau eines landesweiten Glasfasernetzes für die Privathaushalte gewinnen.

Quelle: Swisscom: Glasfasernetz mit Konkurrenz ausbauen

Nein, nein und nochmals nein! Wenn schon alle zusammenspannen, um ein Glasfasernetz aufzuziehen, dann nur in der Form einer von Swisscom, Cablecom, Orange, Sunrise und Tele2 unabhängigen Netzgesellschaft.

Wie sich in einem Gespräch mit einem Kollegen kürzlich herausgestellt hat, wird es eine solche Netzgesellschaft beispielsweise bei der Strommarktliberalisierung geben: swissgrid - Die nationale Netzgesellschaft.

Nur so kann für jeden Dienstleister ein diskriminierungsfreier Zugang zum Netz gewährleistet werden, ohne dass gleichzeitig eine Vielzahl von Glasfaser-Kabel zu jedem Haushalt geführt werden muss! Genau diese wahnwitzige Idee schwebt dem Carsten vor:

Man biete den Mitbewerbern an, sich an den Bauprojekten der Swisscom zu beteiligen und ihre eigenen Leitungen einzulegen, sagte Swisscom-Konzernchef Carsten Schloter in einem Interview der «SonntagsZeitung». [...]

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Kommentare

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Blogger Ralf Beyeler um 10.11.2007 22:01:00 Uhr

Ich denke, ein gemeinsames Netz ist heute eine Illusion. Vor zehn Jahren hätte man das Ganze aufgleisen können. Ich bin überzeugt, dass wir damit heute besser dastehen würden.

Ich habe den Artikel anders verstanden: Wenn Swisscom Leitungen legt, die Strassen aufreissen müssen etc., können die Mitbewerber ihre Kabel auch mitverlegen. Dies ist in der heutigen Zeit meines Erachtens das einzige sinnvolle.

Ich habe in meinem Blog zu diesem Thema ebenfalls etwas geschrieben:
http://ralfbeyelercomparis.blogspot.com/2007/11/eigentlich-wollte-ich-ja-bereits-vor.html#links

Grüsse



Ralf Beyeler