Freitag, 14. Dezember 2007

Obligatorische Waffenversicherung?

Aufgrund des grossen Zuspruchs in der Vernehmlassung will der Bundesrat zudem für alle Hunde ein Versicherungsobligatorium einführen. Zwar berge dies die Gefahr, dass die Verantwortung weniger wahrgenommen werde, da die Versicherung ja für Schäden aufkomme, gab Blocher zu bedenken.

Quelle: Haftung für alle Hundehalter

Könnte dies auch ein gangbarer Ansatz sein, um das Problem mit den Schusswaffen zu entschärfen? Jeder Waffenhalter benötigte in gemäss dieser Überlegung eine Versicherung, die für Schäden aufkommt, die der Halter mit der Schusswaffe anrichtet …

Selbstverständlich würde man die Preisgestaltung dem freien Markt überlassen: Der Staat würde einzig vorgeben, dass eine Versicherung Pflicht ist. Die Abklärung über die psychische Eignung eines Waffenbesitzers würde dann die Privatwirtschaft übernehmen. Da die Versicherungen bedacht sind, ihre Profite zu maximieren, würde die Erlangung einer solchen Versichungspolice äusserst rigoros geprüft.

Selbstverständlich liefe man damit aber Gefahr, dass so der Schwarzmarkt für Waffen stark ausgedehnt würde. Umkehrschluss: Wer eine Schusswaffe trägt, aber keine Versicherung abgeschlossen hat, führt garantiert etwas im Schilde … (oder ist mausarm – aber halt, wie kann er sich dann eine Waffe kaufen?).

Die Fahrzeugversicherung ist ein Beispiel einer solchen obligatorischen Versicherung, um die man nicht herum kommt.

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Labels: Politik

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