Sonntag, Februar 10, 2008
3500 abgefeurte Kugeln töten einen Soldaten
Eine eigenartige Statistik über den geringen Grad der Trefflichkeit der Gewehrgeschosse im gegenwärtigen Kriege wissen französische Blätter zu melden. Da nach dieser Statistik unter hundert Kugeln nur eine trifft und unter 35 getroffenen Soldaten nur einer der Verwundung erliegt, wären bei einer Durchschnittsberechnung 3500 Kugeln erforderlich, um einen Soldaten zu töten.
Quelle: Der Schweizer Bauer, Juli 1916
Und wieso gibt man unseren Soldaten dann gerade mal läppische 50 Schuss mit nach Hause? Damit verletzt man gerade mal einen halben feindlichen Russen Soldaten.
Labels: Geschichte, Militär, Waffen
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Kommentare
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Stimmt nicht einmal mehr.
Legal haben wir keine Munition mehr zuhause ;)
Aber vielleicht hast du Glück und du triffst ihn wenn du ihm das ganze Gewehr anschmeisst!
Das kommt so weit, weil jeder sich im Gefecht wie John Woo oder Chow Yun Fat benehmen will - und es dank leichteres Munition auch eine Zeit lang kann. Auf Geratewohl herumballern tut nur der, der in Panik verfällt, oder an Videospielen gross geworden ist.
Der Rest zielt. Oder hat Munitionsträger.
Bei MG-Trupps ist der Muntionsverbrauch natürlich an die organische Funktion des MGs innerhalb einer kleinen Einheit (Zug, Gruppe) gebunden, und dort muss Sperrfeuer geschossen werden, damit die Infanterie die feindliche Stellung ausheben oder einen Geländegewinn kann.
Feuerdisziplin ist eine schwierige Sache, insbesondere wenn eine Einheit nicht professionell ausgebildet ist, und das fehlt in der Schweizer Armee häufig,