Donnerstag, März 20, 2008
Junge Investment-Banker erfahren den Ernst des Lebens
Leute werden aus ihren unbezahlbaren Häusern geworfen, unsere Altersvorsorge schlägt leck - kein Wunder, dass nun auch die Zauberlehrlinge von der Wall Street an der Reihe sind und die gerechte Strafe erhalten:
Niemand äußert sich öffentlich, die Nervosität ist groß. Die nachdenklichen Sätze huschen über Blackberrys, stehen am Ende von E-Mails oder in Weblogs, fallen am Telefon, spätnachts, wenn die Banker aus ihren Büros kommen. Der Druck ist noch größer, man arbeitet noch länger. "Die meisten jungen Kollegen machen Überstunden, sie kommen früher, gehen später, um sich auszuzeichnen. Man steht ja quasi einen Schritt vor der Entlassung", sagt ein 31-jähriger Investmentbanker in New York.
Abonnieren

Kommentare
neuen Kommentar verfassen
länger arbeiten um sich auszuzeichnen? man könnte dies auch anders sehen: wer ständig überstunden macht, arbeitet wohl während der "normalen" arbeitszeit nicht produktiv genug.
@stefan z.: Eine durchaus treffende Bemerkung!