Samstag, März 08, 2008
Soll ich ein gecracktes iPhone kaufen?
Das hat mich soeben ein Bekannter gefragt. Wie immer bin ich äusserst konservativ und pessimistisch:
Ich kenne einige Schweizer Kollegen, die sich ein iPhone geleistet haben. Aus meiner Sicht gibt es aber grosse Nachteile:
- Zukünftige Updates. Jedes Mal, wenn neue Updates rauskommen, muss man beten und hoffen, dass jemand eine Schwachstelle ausfindig macht, um das Telefon wieder für Applikationen dritter zu entsperren und den SIM-Lock aufzuheben. Die Vorstellung des SDK vom Donnerstag zeigt wider einmal klar, dass Apple kontinuierlich neue Funktionen in die Software einbauen und freischalten wird. Im schlimmsten Fall endest du mit einem Telefon, das mit Software-Version 1.x läuft und sich nicht mehr aktualisieren lässt, während die offiziellen Swisscom-Kunden um dich herum längst mit 2.x unterwegs sind.
- Keine anständigen Daten-Abos. Klar macht es Spass, mit dem iPhone per WLAN unterwegs zu sein. Doch noch längst gibt es nicht überall WLAN-Hotspots, und schon gar nicht offene und kostenlose. Das iPhone wird erst dann zum Killer-Tool, wenn der künftige Mobilfunkanbieter einen EDGE/UMTS-Datenplan mit Flatrate anbietet. Dann kann es dir egal sein, wo du dich befindest und dass du die Daten per Mobilnetz abrufst.
- UMTS-Modell. Je länger du seit dem Verkaufsstart gewartet hast, desto wahrscheinlicher wird die Veröffentlichung des Hochgeschwindigkeits-Modells mit UMTS. Da die Swisscom das iPhone immer noch nicht veröffentlicht hat, vermute ich langsam, dass man gleich mit Version 2.0 in den Markt einsteigen will.
Das 16GB-Modell kostet in den USA 499 USD oder 511 CHF. Aus den oben genannten Gründen rechtfertigt sich die Marge von 340 CHF für das gecrackte iPhone von Nicolas K. nicht.
Quelle: Mail von mir an den Bekannten, 8. März 2008.
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Kommentare
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Noch etwas: Gescheit telefonieren kann man mit dem Ding nicht.
Wie meinst du das?
Ich würde zustimmen dass sas iPhone keinen Sinn macht ohne unbegrenztem Daten Abo. Allerdings könnte ich mir kaum mehr vorstellen ohne zu sein. Ich Bräuche es schlichtweg für alles mögliche:
- telefonieren (ok das Mikrofon und der Lautsprechern ist nicht top Qualität aber mit Bluetooth headset geht's ganz gut.)
- sms
- Navigation
- e-Mail
- google
- Kalender
- Wetter Dienst inkl Zugang zum Doppler Radar)
- browsing
- Wecker
- blogging
- Photos
- iPod
- Podcasts
- sogar dieser post ist aufm iPhone geschrieben ;)
auch ich habe mir ein iPhone gegönnt seit Mitte November 2007. Ganz ehrlich ich möcht es NICHT MEHR MISSEN. Da ich jeden Tag zur Arbeit pendle mit dem ÖV habe ich nun endlich ein Gerät mit allen Funktionen die ich brauche in einer Hand sprich in einem Gerät.
Es gab mal Zeiten da hatte ich ein Handy, einen Palm, und obendrauf noch nen iPod.... ;-)
Perösnlich möchte ich kein spezial Abo von der Swisscom oder einem anderen Telco Anbieter, dies aus den folgenden Gründen:
- Preis iPhone CHF 499.--
- Abo 24 Monate à cirka 69.--
Dies wären dann im Total so cirka 2'155.-- für ein iPhone. Ich bin davon ausgegangen, dass in der Schweiz ebenfalls ein Abo mit 2 Jahren pflicht ist und die Preise habe ich so ungefähr geschätzt.
Aktuell besitze ich ein Natel Swiss Liberty Abo für CHF 25.-- sowie ein Datenabo für CHF 10.-- mit 50 Megabyte. Dies reicht mir da ich unterwegs kein youtube brauche usw, dies macht eh keinen Sinn / Spass sofern nur eine EDGE Verbindung zur Verfügung steht.
Natürlich siehts anders aus wenn dann eine Version mit UMTS resp. HSPA kommt dann wird die ganze Sache mit den Daten interessant.
Nun noch wegen dem iPhone und die Schweiz. Ich verfolge die ganzen Diskusionen auf den Blogs recht intensiv. Aktuell steht ja der 4.4.2008 ganz hoch im Kurs aufgrund von diversen (Fake?!) Bildern. Persönlich denke ich dass an ob genanntem Datum kein iPhone in der Schweiz rauskommt dies aus den folgenden Gründen:
- in der aktuellen Firmware 1.1.4 finden sich keine Hinweise auf einen Schweizer Provider wie Swisscom oder Orange. Damit es in der Schweiz funktioniert müsste zuerst noch eine neue Firmware releast werden.
- Apple gibt normalerweise neue Länder mit einer Vorlaufzeit von ein bis zwei Monaten bekannt.