Samstag, Mai 24, 2008
Ungesunde Nahrungsmittel beschönigend kennzeichnen
Bereits im September 2007 habe ich mich gewundert, wie Coca Cola seine Kunden für dumm verkauft. Auch der Spiegel hat sich nun mit dem Problem der Nährwertangaben auf Nahrungsmitteln auseinandergesetzt. Ein äusserst lesenswerter Artikel (auch du, Randal?):
um die Nährwertangaben möglichst gering zu halten, wird dem Verbraucher empfohlen, bei Erdnüssen und Chips nur eine winzige Handvoll von 25 Gramm zu essen, von der Tiefkühlpizza soll die Hälfte liegen gelassen und auch von der Halbliterflasche Cola darf nur die Hälfte getrunken werden.
Labels: Deutschland, Essen, Kunde, Medien, Nahrung
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Kommentare
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Der Spiegel stellt hier den Konsumenten als völlig dumm hin. Einen Konsumenten der eine Nährwertangabe sieht, und sich offenbar keine Gedanken macht über die Mengeneinheit. 1 Liter, 100 Gramm,...egal, die absoluten Werte zählen.
und sich offenbar keine Gedanken macht über die Mengeneinheit.
Ich bin der Meinung, dass die Hersteller von Nahrungsmittel es den Kunden so einfach wie möglich machen sollten, den Nährwert eines Produktes zu erkennen.
Indem Coca Cola seine 0.5l-Flaschen auf der Packung als "zwei Portionen" deklariert, werden die Nährwertangaben nicht nur klar geschönigt (das ist unbestreitbar die Absicht des Getränkeherstellers), sondern eine Konsumation des Getränkes suggeriert, die in 99% der Fälle so nicht gegeben ist.
Wenn die Mehrheit der Leute wirklich nur 0.25l einer 0.5l-Flasche trinken würden, müsste Coca Cola seine Produktion längst auf 0.25l-Flaschen umgestellt haben ...