Sonntag, Juni 22, 2008

Rambo Yves M.

Die riverraftenden Armeesoldaten waren letze Woche ein gefundenes Fressen für die Boulevard-Zeitung Blick. Während ich bisher der Meinung war, dass hier wieder mal einer nur zur Auflagensteigerung fertig gemacht werde, hat sich dieser Eindruck nun geändert.

Wer sich nämlich unter AdAs umhört, die unter oder mit ihm gedient haben, realisiert, dass es sich bei Yves "Maginid" um eine tickende Rambo-Zeitbombe gehandelt haben muss. Während die Armee-Etage von all den Symptomen nichts wissen und hören wollte (bewusst oder auf Grund der in unserer ach so tollen Armee grassierenden Fahrlässigkeit sei dahingestellt), war den "normalen" Leuten, dem Kanonenfutter, der Charakter von Y. M. sehr wohl bekannt.

Zwei Beispiele:

  • Als er mit einer Deutschen liiert war, überquerte er regelmässig die Grenze im Kämpfer. Ein-Mann-Feindesverband im Grossen Kanton? Zum Glück haben das die Schwoben nicht bemerkt, sonst lebten wir jetzt unter einer Besatzungsmacht.
  • Pfefferspray und besondere Messer - kein Problem. Seinen Soldaten beschaffte er alles, was ihre von ihm, dem Rambo, angestachelte Herz begehrten.

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Kommentare

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Anonymous Anonym um 22.06.2008 14:25:00 Uhr

Dieses Kaderproblem existiert leider schon seit längerer Zeit... das ist dem älteren Kader auch durchaus bewusst, nur wurde ihnen vom CDA das Maul verboten.

Gruss,
Daniel

Blogger eMeidi um 22.06.2008 22:43:00 Uhr

Führergehorsam? Denen soll mal jemand das (anonyme) Bloggen näher bringen ...

Andererseits, so makaber es klingen mag: Mit den fünf Toten der vorletzten Woche lässt sich von den Dissidenten wohl viel schneller und effektiver etwas bewirken, als das mit hunderten Blog-Artikeln möglich gewesen wäre.

Anonymous Anonym um 23.06.2008 00:01:00 Uhr

Als kritischer Offizier wirst Du von Politik und Armeespitze einfach als ewig gestriger lächerlich gemacht... so einfach geht das.

Gruss,
Daniel