Sonntag, Juni 29, 2008
Wenn Linke sich als Ökonomen versuchen
[Ludwig] Stiegler [SPD Fraktionsvorsitzender] sagte, würden die Effekte von Energie- und Lebensmittelpreisen herausgerechnet, gebe es gar kein Inflationsproblem. Die EZB solle die Inflation "einfach abrollen lassen". 2009 gehe die Preissteigerung wegen des globalen Abschwungs eh zurück, sagte Stiegler.
Manchmal tut es weh, ein Linker zu sein ...
Wenn sich Herr Stiegler seiner Sache so sicher ist, sollte er - sagen wir mal - 100'000 Euro seines Vermögens in so komische Finanz-Derivate-Hebel-Dingsbums-Produkte investieren, die ihm beim Rückgang der Inflation einen Heidengewinn realisieren.
Labels: Deutschland, Politik, Wirtschaft
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Kommentare
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na ja...Ökonomie ist ja schon heute ein Sammelbecken linker Idealisten....
@rémy: Jetzt machst du dir die Argumentation aber etwas zu leicht ...
Sollte eigentlich keine Argumentation sein, ich verstehe nur den Titel nicht ganz....meiner Erfahrung nach gibt es bedeutend mehr "linke" (und auch gute) Ökonomen.
meiner Erfahrung nach gibt es bedeutend mehr "linke" (und auch gute) Ökonomen.
Aha! Keine Ahnung; kann durchaus sein.
In diesem Fall hier war es eben gerade umgekehrt: Linker, der sich als Ökonom versucht - nicht Ökonom, der per Zufall auch noch Linker ist *smile*