Dienstag, Juni 24, 2008
Wieso zahlt uns der Staat nicht das Benzin?!
Nämlich, Herr Giezendanner!
Dass die hohen Energiekosten für Arbeitslosengeld-II-Empfänger oder mittellose Erwerbsunfähige ein Problem sind, ist auch den Experten klar. Aber sie schlagen andere Lösungen vor.
Es gehe nicht darum, wie man Energie bezuschussen könne, sagt Boss - "sondern wie man weniger verbraucht".
Labels: Deutschland, Energie, Erdöl, Wirtschaft
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Stimmt schon...doch sollte man beachten, dass Preissteigerungen von Benzin, Nahrungsmitteln, etc. das Budget ärmerer Personen prozentual massiv stärker belasten...
Nämlich, Herr Giezendanner!
Mario hats immer noch nicht begriffen. Es geht darum dass der Staat nicht doppelt verdient, indem er durch die höhen Benzinpreise und Dieselpreise Mehreinnahmen an Steuern und Abgaben generiert, welche einen zusätzlichen Teuerungseffekt haben und deshalb dann von uns allen getragen werden muss. (Auch von den Bahnfahrern ;-)
Gruss,
Daniel
Es geht darum dass der Staat nicht doppelt verdient, indem er durch die höhen Benzinpreise und Dieselpreise Mehreinnahmen an Steuern und Abgaben generiert,
Ich begreife nicht, wo/wie hier der Staat doppelt verdient ... Bitte um Aufklärung.
Auch verstehe ich nicht, wieso die paar Rappen (!), die zusätzlich an den Staat fliessen, das Problem derart verschärfen sollen. Relevant ist der höhe Erdölpreis per se, nicht die vom Staat darauf geschlagenen Steuern welcher Art auch immer.
Der Staat verdient nicht doppelt. Der Bürger kann, um es banal auszudrücken, einen Franken nicht zweimal ausgeben. Gibt der Bürger mehr aus für Benzin, so spart er bei der Konfitüre, oder so... Die einen Steuern fallen aus, die anderen kommen rein. Sogar Der Spiegel versteht den Zusammenhang...
Jetzt, wo die Preise so schön hoch sind, jetzt boomt der alternative Sektor. Die Chinesen haben mehr für die Grüne Sache getan als es hierzulande die Grünen je vermögen würden.
Die Chinesen haben mehr für die Grüne Sache getan als es hierzulande die Grünen je vermögen würden.
Soviel zu den unnützen Kommunisten. Sind wir ihnen für ewigs dankbar ...
Stimmt, im Denkschema der Linken gehört ja sowieso das Volkseinkommen dem Staat, von dem her kann er ja gar nichts nehmen, nur verteilen. Entschuldige meine Unwissenheit.
Gruss,
Daniel
...doch sollte man beachten, dass Preissteigerungen von Benzin, Nahrungsmitteln, etc. das Budget ärmerer Personen prozentual massiv stärker belasten...
Das bestreite ich nicht. Die Frage ist, ob man deshalb die Nahrungsmittel giesskannenmässig verbilligen sollte - oder aber ob nicht eher gezielte Unterstützung für die effektiv Betroffenen geleistet werden soll.
Stimmt, im Denkschema der Linken gehört ja sowieso das Volkseinkommen dem Staat, von dem her kann er ja gar nichts nehmen, nur verteilen.
Die Mehrwertsteuer-Abgaben auf Benzin bestehen seit Jahren. Ich finde es für einen Rechtsstaat fraglich, wenn solche Abgaben beim Überschreiten einer gewissen Preisgrenze plötzlich abgeschafft werden sollen.
Wenn schon hätte man diese Preisentwicklung im MwSt-Gesetz antizipieren und die Aussetzung der Steuer festschreiben sollen.
Wobei ich mich schon Frage, wieso dann z.B. Zugfahrende weiterhin die Mehrwertsteuer auf Billette zahlen müssen, wenn die SBB mal wieder aufschlagen ...