Freitag, Juli 11, 2008
Der gute Ruf eilt der HSG voraus
Der Strategie liegt ein Gutachten des Volkswirtschaftsprofessors Gebhard Kirchgässner zu Grunde. Obwohl er in St. Gallen lehrt, ist Kirchgässner kein neoliberaler Steuersenkungsturbo.
Quelle: Die Steuerstrategie ist ihre Feuerprobe - Zürich - Tages-Anzeiger
Labels: Funny, Medien, Politik, Schweiz, Studium, Universität, Wirtschaft
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Lass dir gesagt sein, dass die HSG alles andere ist, als eine Ansammlung neoliberaler Extremisten. Au contraire, ich würde die HSG eher sozialdemokratisch einstufen. Neoliberal ist der Ruf, der bald einmal ein Teil der glorreichen Vergangenheit sein wird. Die HSG ist fest im Würgegriff der 68er und damit sind die Studenten den falschen Konzepten ausgesetzt, wie sie heute jeder Drittklässler erlebt. Ein Blick in die Schriften von Peter Ulrich genügt. Er müsste wohl eher begründen, warum er überhaupt noch am Privateigentum festhalten will. Das neue St. Galler-Management-Konzept liest sich wie copy-paste aus dem SPD-Parteiprogramm, ob vor oder nach Bad Godesberg bin ich mir nicht so sicher. Nein, Neoliberal sind heute Leute wie Silvio Borner oder Kurt Schildknecht. Es gibt nur noch einen richtig Neoliberalen Professor in St. Gallen. Ihn muss man anonym halten, sonst wirft sich das sozialdemokratische Rektorat gleich auf ihn. HSG und neoliberal, das war einmal. Heute ist es eher ein Selbstfindungsverein für angehende Manager. Ich bin gespannt, wie lange sich diese Lebenslüge noch aufrecht erhält.