Dienstag, Juli 08, 2008

Dringend nötige Transparenz im Erdöl-Sektor

Steinbrück forderte zum Auftakt des Treffens mehr Transparenz auf den Ölmärkten. Dazu müssten unter anderem Raffinerie- und Förderkapazitäten klar bekanntgegeben werden. Damit solle vor allem Spekulanten Grenzen gesetzt werden.

Quelle: Hoher Spritpreis: Steinbrück verweigert Steuersenkung - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Da scheint Steinbrück bei Matt Simmons abgeschaut zu haben. In seiner neuester Präsentation fordert dieser auf Folie 7:

"Send In The Troops"

  • The major oil fields of the world need to be invaded by third party inspectors
  • Real audits never hurt those who issue honest, accurate reports
  • If auditors are locked out, send in the troops to get production data
  • Stayin "in the dark" will unleash the last war
  • Let's not create a "lights out event." I am too young!

Quelle: School's Out: Let The Summer Begin

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9 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Kommentare

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Anonymous Anonym um 08.07.2008 11:27:00 Uhr

Mit "Send in the troops" disqualifiziert sich der Herr für jegliche weitere Überlegungen.

Gruss,
Daniel

Blogger eMeidi um 08.07.2008 11:36:00 Uhr

Ein Genie, der anno dazumal die Anführungszeichen erfunden hat ...

Anonymous Anonym um 08.07.2008 17:59:00 Uhr

"The major oil fields of the world need to be invaded by third party inspectors" steht da ohne Anführungszeichen. "If auditors are locked out, send in the troops to get production data" steht auch da ohne Anführungszeichen. Was jetzt Mario?

Gruss,
Daniel

Blogger eMeidi um 08.07.2008 18:22:00 Uhr

Was jetzt Mario?

Oooops, mein Fehler.

Zu meiner/seiner Rettung: In der Weltgeschichte hat man schon für bedeutend unwichtigere Dinge die "Truppen reingeschickt".

Mal schauen, ob dieser Passus noch Wellen wirft. An der Grundaussage ändert sich meiner Meinung nach aber nichts: Die Menschheit wäre besser dran, wenn man gesicherte Zahlen über die Erdöl-Reserven hätte.

Anonymous Anonym um 08.07.2008 19:06:00 Uhr

Die Menschheit wäre besser dran, wenn man gesicherte Zahlen über die Erdöl-Reserven hätte.

Du meinst, wenn die "Guten" den gesicherten Zugriff auf die Resourcen hätte. Ganz anderes Thema... SP hat am meisten finanzielle Resourcen aller Parteien und in der Stadt Bern bekommt eine Familie als Sozialhilfe über CHF 7000.00... dumm wer da noch arbeitet.

Gruss,
Daniel

Blogger eMeidi um 08.07.2008 19:27:00 Uhr

Du meinst, wenn die "Guten" den gesicherten Zugriff auf die Resourcen hätte.

Wenn gesicherte Zahlen über die Reserven vorlägen, hätten sicherlich nicht die "Guten", sondern die "Mächtigsten" (die schlagkräftigste Armee) äusserst rasch den gesicherten Zugriff darauf.

SP hat am meisten finanzielle Resourcen aller Parteien und in der Stadt Bern bekommt eine Familie als Sozialhilfe über CHF 7000.00... dumm wer da noch arbeitet.

Ich weigere mich, dieses Thema in den Kommentaren zu einem Erdöl-Artikel zu diskutieren.

Halt, eine Bemerkung kann ich mir nicht verkneifen: Im Herbst sind Gemeindewahlen. Das Stimmvolk bekommt diejenige Vertretung, die es wählt.

Anonymous Anonym um 08.07.2008 19:37:00 Uhr

Das Stimmvolk bekommt diejenige Vertretung, die es wählt.

Dumm nur, wenn möglicherweise die Mehrheit mittlerweile direkt oder indirekt am Tropf der zu Wählenden hängt. Eine echte Wahl sieht da anderst aus. Aber eben, wir sind ja selber Schuld.

Gruss,
Daniel

Blogger eMeidi um 08.07.2008 19:47:00 Uhr

Dumm nur, wenn möglicherweise die Mehrheit mittlerweile direkt oder indirekt am Tropf der zu Wählenden hängt. Eine echte Wahl sieht da anderst aus.

Trauerst du vielleicht dem preussischen Wahlrecht nach?

Dieses 1849 von König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) verordnete Wahlrecht teilte die Wähler nach ihrem direkten Steueraufkommen in drei Klassen ein. So umfaßte 1908 die erste Klasse der am höchsten Besteuerten nur vier Prozent der Wähler, durfte aber ebenso viele Wahlmänner stellen wie die dritte Klasse mit rund 82 Prozent der Wahlberechtigten.

Quelle: Das Preußische Dreiklassenwahlrecht

Anonymous Anonym um 08.07.2008 20:21:00 Uhr

Keine Ahnung, bin noch nicht so alt.

Gruss,
Daniel