Montag, Juli 07, 2008
Gesamtschweizerische Hypothekenschuld
Wieso spricht man hierzulande (noch) nicht über diese Zahlen? Ich finde das irgendwie beunruhigend ...
Residential mortgage debt as a percentage of the economy is at a record 51% in the U.K. In Denmark and even in famously 'conservative' Switzerland, it is near or just above 100%.
Quelle: Denmark, Spain, the U.K. and Ireland Have Begun to Register Falling Housing Prices
Labels: Hypothek, Schweiz, Wirtschaft
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Was ist daran beunruhigend? In den 90'ern hatte die Schweiz ihre Immo-Krise - seit da wird nicht mehr über den Bauch finanziert. Zudem: Der Economist hat auch ein schönes Bildchen dazu: http://www.economist.com/research/articlesBySubject/displaystory.cfm?subjectid=7933596&story_id=9828217
In den 90'ern hatte die Schweiz ihre Immo-Krise - seit da wird nicht mehr über den Bauch finanziert.
Die Hypotheken werden seit den 90ern also nur noch an "gute" Schuldner vergeben ... Schön!
Das ändert aber nichts daran, dass unsere Hypothekenschulden das Bruttoinlandsprodukt übersteigt.
Wir führen die von dir erwähnte Statistik an und sind (darin) das einzige Land mit über 100% Hypothekenschulden.
Wieso sollte mich dieser Umstand also nicht beunruhigen?
Für mich hat es auch nichts beunruhigendes! Ich glaube es wird selbst dann nicht kritisch, wenn unsere Konjunktur überhizen sollte und die Zinsen auf 5% ansteigen.
Mich beunruhigt das nicht weil die Eigenkapitalbeteiligung hoch ist (unlike US: keine Belehnung von 110%, also kein free money), weil der Anteil von Festhypotheken mit Laufzeiten von 10-15 Jahren wohl eher gering ist (unlike US), weil Wohneigentumsförderung stark verankert ist (unlike US, welche den Traum vom Eigenheim den Minderheiten nicht vorenthalten wollten und so in die Misere schlitterte) und weil die Finanzierung/Vermittlung doch etwas anders funktioniert, als in US (Countrywide et al)...
Also was beunruhigt dich noch?