Montag, September 15, 2008

Lehman Brüders Schicksal

So my bet is that we'll see another bailout of Wall Street and the financial investors it serves, with large amounts of public cash committed in a way that looks painless today (ie, no money upfront, but large liabilities into the future, likely to cost hapless taxpayers billions later--after the election).

Quelle: The Oil Drum | Lehman: more socialising the losses of the rich

Wenn ich morgen aufstehe, weiss man hoffentlich mehr. Ich fände einen totalen Zusammenbruch der Bank deutlich interessanter, weil das dann so schöne Schockwellen um den ganzen Globus herum gäbe, die das weltweite Finanzsystem in arge Bedrängnis brächten.

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Anonymous Peach um 15.09.2008 02:10:00 Uhr

Schauen wir mal, ob es wirklich so weit kommt... einmal werden wir noch wach, heissa dann ist Bankenkrach ;-)

Blogger Rémy um 15.09.2008 10:31:00 Uhr

Mag alles stimmen...aber diese unglaubliche Freude ab Misserfolge anderer werde ich nie begreifen...

Blogger eMeidi um 15.09.2008 11:46:00 Uhr

@rémy: Gegenfrage: Soll man mit solchen Banken denn etwa Mitleid haben?

In mir macht sich Schadenfreude in seinen süssesten Zügen breit - für einmal trifft es all die Möchtegern-Manager, die uns jahrelang aus ihren Luftschlössern die wundervolle freie Marktwirtschaft (mit all den negativen Konsequenzen für den kleinen Mann) gepredigt haben.

Blogger eMeidi um 15.09.2008 12:48:00 Uhr

@rémy: Siehe auch ...

Wer konnte, ließ sich von Chauffeur oder Taxifahrer direkt in die Tiefgarage fahren. Und wer auf der Straße aussteigen musste, ließ sich von Polizeibeamten abschirmen. Einer hielt sich sogar seine Aktentasche vors Gesicht. Die Banker verhielten sich, als sei ihnen die Zugehörigkeit zum Klub der 100 mächtigsten Finanzexperten an diesem Wochenende unangenehm

Sowie ...

In guten Zeiten bezeichnen sich Investmentbanker gerne als "Masters of the Universe". In schlechten Zeiten verhalten sich zumindest ihre Chauffeure noch so.

Quelle: Tage des Umsturzes an der Wall Street

Blogger Rémy um 16.09.2008 13:53:00 Uhr

Nein, Mitleid braucht's in diesem Fall auch nicht. Ich kann einfach dieses Phänomen nicht ganz nachvollziehen: offenbar macht es viel mehr Spass, wenn der Nachbar 1'000 CHF weniger verdient, als wenn man selber 1'000 CHF mehr verdient.

Und klar, mancher Investmentbanker mag etwas grosspurig aufgetreten sein. Aber diese Spezies scheint mir schon nur im Privatebanking weitaus verbreiteter. Und in Musik, Sport, etc. hält sich wohl fast jeder zweite für den "Master of Universe"....