Montag, September 29, 2008

Umwandlung der USA in einen kommunistischen Staat: Teil 2

Das Darlehenspaket in Höhe von 25 Mrd. $ soll Unternehmen wie die Opel-Mutter General Motors, Ford und Chrysler LLC dabei helfen, benzinsparende Fahrzeuge und Lastwagen zu bauen und damit den Spritverbrauch wie geplant bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Zur Absicherung der Kredite will die Regierung 7,5 Mrd. $ an Steuergeldern einsetzen.

Quelle: FTD.de - Finanzspritze: Washington hilft Autobauern mit Milliarden - Autoindustrie

Nach den us-amerikanischen Banken unterstützt man nun also auch die Autoindustrie mit enormen Mengen an Steuergeldern vor dem drohenden Kollaps. Damit der Steuerzahler nicht hellhörig wird, verkauft man das ganze als Forschungsprogramm für benzinsparende Motoren ...

Selbst ein Superkommunist, gemixt aus der DNA Lenins und Stalins, hätte es nicht besser gekonnt!

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Blogger callcenterjunkie um 29.09.2008 08:12:00 Uhr

Das ist aber ein schöner 5-Jahresplan! ;)

Blogger smiling catilina um 30.09.2008 11:28:00 Uhr

Na ja, was ist das Huhn, und was ist das Ei?

Dieser Eintrag, und deine anderen Beiträge, zeigt doch sehr schön, dass man eben keine Staatseingriffe machen sollte. Finanz- oder Immobilienkrisen haben immer ähnliche Muster. Die Grundtreiber sind:

1. Staatliche Wohnbauförderung
2. Billiges Geld
3. Finanzinnovationen

Der private Sektor trägt nur 3 bei, der Rest wird von staatlichen Akteuren bestimmt (vielleicht auch ein gutes Argument gegen die Wohneigentumsvorlagen des HEV). Also was wir hier erleben ist der Fluch der Bösen Tat, die Böses immerzu neu gebähren muss (oder ähnlich...). Was wir hier sehen ist nicht nur Marktversagen, sondern zu einem grossen Teil auch Staatsversagen. Schnell mal die Wähler mit Wohneigentumsförderung beglükcen und plötzlich ist man schneller kommunistisch, als man Hugo Chavez sagen kann.

Deshalb, auch das Verbot von naked short-selling scheint wohl die erste Massnahme in einer langen Kette zu sein, welche zum Gulag führt...

Gerade heute veröffentlichte die NZZ Zahlen der KOF, welche in den USA eine robuste Konjunktur erwarten, während Kontinentaleuropa ungefährt dort verweilt, wo Heulen und Zähneknirschen herrschen.

Zitierungen dieses Artikels