Dienstag, 8. Dezember 2009

Ein aufrichtiger Schweizer

In einem historischen Tagesbefehl zum Feldzug gegen  den Sonderbund hat General Guillaume-Henri Dufour (1787-1875) seine Soldaten ermahnt, sich im Kampf so zu verhalten, dass nach dem Ende der Feindseligkeiten ein Zusammenleben mit den  unterlegenen Mitbürgern möglich bleibe.

Quelle: arlesheimreloaded-manfred-messmer – Der Geist von 1848?

Und weiter:

Um den tiefen Graben zwischen Stadt und Land, zwischen Deutsch und Welsch, der heute durch das Land zieht, zuzuschütten, bräuchte es heute Menschen wie General Dufour, welche nicht versuchen, ein Monopol auf die Definition des „Schweizertums“ aufzubauen, Menschen, sondern begreifen und respektieren dass diese Willensnation nur bestehen kann, wenn auf dummdreiste und grobe Propaganda, wie wir sie in uns in den letzten Jahren von der derzeit zahlenmässig stärksten Partei des Landes gefallen lassen mussten, verzichtet wird.

Und schlussendlich stellt der Schreiber fest:

müssten, zumindest aus der Perspektive der SVP, nicht die Innerschweizer Katholiken, sondern unsere die städtischen Regionen und die Westschweiz als Sonderbündler abgetan werden, die man notfalls militärisch bekämpfen müsste.

Dies deckt sich mit meinen bereits geäusserten Befürchtungen, dass nach den Muslimen die Schweizer dran sind, die aus Sicht der SVP eine falsche — sprich linke und intellektuelle — Sichtweise haben.

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Labels: Schweiz

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