Archiv ‘IT’

Freitag, 8. November 2013

Automatische Nummerierungen in Word

Als IT-Auditor sieht man sich am Ende eines jeden Projektes mit der Abfassung von Feststellungen und Empfehlungen konfrontiert. Damit man diese Erkenntnisse sauber referenzieren kann, empfiehlt es sich, diese zu Nummerieren.

Eine Funktion, welche ich in Word noch viel zu wenig verwende, sind Felder, welche sich automatisch fortlaufend Nummerieren.

Im vorliegenden Fall verwendete ich solche Felder, um eine Liste von Fragen zu nummerieren, wobei vor dem Punkt jeweils die Rubrik steht und nach dem Punkt die Nummer der Frage. Da ich zu faul war, die Nummerierung der Fragen auch zu automatisieren, verwendete ich das Feld einzig für die Rubriken.

In der ersten Zeile der Tabelle erstellte ich also ein Feld mit folgendem Inhalt:

{SEQ RubrikID}

. Auf den nächsten Zeilen folgten die Fragen, welche diese Rubrik betrafen. Ich kopierte das Feld also und fügte es in die zweite Zeile ein und ergänzte die Zelle mit .1. Damit die Rubrik-ID nun aber nicht hochzählt, verwendet ich hierzu einen Modifier \C, welcher den Zähler mit dem aktuellen Wert ausgibt:

{SEQ RubrikID \C}

Bei Beginn der nächsten Rubrik kopierte ich das Feld aus der ersten Zeile, welches dann auch prompt auf 2 hochzählte.

Tipp: Die Felder aktualisieren sich nicht automatisch. Am Besten aktiviert man den gesamten Dokumentinhalt mit Ctrl-A und betätigt dann F9.

Via: Field codes: Seq (Sequence) field

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Donnerstag, 7. November 2013

Die gängigsten Unix-Kommandozeilen-Tools unter Windows

Welcher Linux-Benutzer kann unter Windows schon auf nützliche Kommandozeilen-Tools wie cat, cut, sed, awk, tr und Konsorten verzichten? Das Complete package, except sources der CoreUtils for Windows rüstet unter Windows die gängigsten Linux-Kommandos nach.

Damit Windows nach der Installation die Linux-Befehle aber auch wirklich findet, muss der Pfad zu den ausführbaren Dateien in die Windows-Umgebungsvariable PATH aufgenommen werden. Dies geschieht folgendermassen:

  1. Computer
  2. Systemeigenschaften
  3. Erweitert
  4. Umgebungsvariablen…
  5. Path
  6. Bearbeiten…

An den String fügt man den Pfad C:\Program Files (x86)\GnuWin32\bin; (Windows 7 mit 64-bit CPU) respektive C:\Program Files\GnuWin32\bin; an.

Sobald man nun die Windows-Kommandozeile öffnet, hat man die ganze Palette an Befehlen zur Hand …

… ausser grep!

Dieses muss man als eigenständiges Installationspaket von derselben Web-Site herunterladen und installieren:

Grep for Windows

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Sonntag, 3. November 2013

(Aus dem Archiv) Setting up a Virtual Postscript Network Printer on Windows

Der vorliegende Artikel habe ich ursprünglich irgendwann einmal ab 2002 auf meinem damaligen Linux-Entwicklungsserver im Web publiziert. Da ich das bloggen erst 2005 entdeckt habe, waren die Tipps in einer grossen HTML-Seite untergebracht. Anlässlich einer Aufräumaktion auf dem Server habe ich mich entschieden, die “Perlen” über meine heutige Kommunikationsplattform ins Web zu posaunen. Seitdem ich die Artikel verfasst habe, sind viele Tage ins Land gegangen — ob der Artikel noch Gültigkeit hat, entscheidet der geneigte Leser selber.

This installation instructions were compiled of several pages I’ve found on the web. Since i’m using Windows 2003, the screenshots may be up to date and valid for Windows 2000 Professional/Server, Windows XP Home/Professional.

The Task

I wanted to make my Brother HL-760 compatible with Mac OS X – unfortunately, Brother gives no driver support for this platform. There is a solution with GIMP-Print, which didn’t satisfy me at all (it’s a bit tricky, graphics get badly dithered). Fortunately, the HL-760 supports a printing standard at all – PCL. This helped a lot. I’m not sure wheter this print-server could print to any printer which has driver-support on windows?

The Printing Process

After you’ve set up the virtual printer, you can install a Postscript-Compatible driver on mostly any known workstation (like Mac OS, Mac OS X, Linux, …) and print to to the Windows-Server (first try to use LPR because it’s an open standard). The postscript-data received by the server is being processed by Ghostscript, converted to PCL (proprietary HP Printing Language) and finally sent to the Brother HL-760.

The Requirements

You need the following software, available for free:

  • Other Network File and Print Services
    A windows component provided for free by Microsoft; available at least since Windows 2000 (see Microsoft Knowledgebase for installation instructions)
  • TCP/IP print server service is set up to start up automatically
  • Ghostscript
    Converts Postscript-Files to other Formats like PCL or PDF (with a few changes to the printer.rsp-File, you can build a free PDF-Printer with no cost!).
  • RedMon
    Short for ‘Port Redirection Monitor’. Redirects data received on a Printer-Port to another printer and allows to pre-process the data.

The Installation Screenshots

After you’ve successfully installed Ghostscript and RedMon you’re ready to set up and configure your print-server. (Please note that these screenshots were made on my server at home and therefore reflect my environment. It may vary from yours, but as you’re obviously kinda pro who got to my page, you should be able to perform the necessary translations with ease).

setup_rpt_01

setup_rpt_02

setup_rpt_03

setup_rpt_04

Error Logging was essential after the first test runs didn’t work as expected. The error messages stored to the error log file did help a lot fixing problems (pathnames with spaces, as example).

setup_rpt_05

After you’ve successfully set up RedMon and Ghostscript, you need to set up a new printer.

setup_rpt_06

setup_rpt_07

setup_rpt_08

This is the clue: You need to assign not a physical, but a virtual port to the printer – the RPT1:, set up above.

setup_rpt_09

It is essential that you create a postscript-compatible Printer, whereby the Apple Laserwriter II is recommended.

setup_rpt_10

I called the printer ‘Postscript’ to avoid having troubles with spaces and special-chars in LPR-Queue-Names, which could confuse UNIX operating systems (?).

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Sonntag, 3. November 2013

(Aus dem Archiv) Windows 2000 and Windows XP as LPD Server

Der vorliegende Artikel habe ich ursprünglich irgendwann einmal ab 2002 auf meinem damaligen Linux-Entwicklungsserver im Web publiziert. Da ich das bloggen erst 2005 entdeckt habe, waren die Tipps in einer grossen HTML-Seite untergebracht. Anlässlich einer Aufräumaktion auf dem Server habe ich mich entschieden, die “Perlen” über meine heutige Kommunikationsplattform ins Web zu posaunen. Seitdem ich die Artikel verfasst habe, sind viele Tage ins Land gegangen — ob der Artikel noch Gültigkeit hat, entscheidet der geneigte Leser selber.

You can turn your Windows 2000 and Windows XP-Clients in a LPD Server at ease:

  1. Just make sure you have the Other Network File and Print Services components installed.
  2. Set the TCP/IP print server service to startup automatically

According to www.uark.edu

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Sonntag, 3. November 2013

(Aus dem Archiv) Default LPR Queue Names of different Vendors

Der vorliegende Artikel habe ich ursprünglich irgendwann einmal ab 2002 auf meinem damaligen Linux-Entwicklungsserver im Web publiziert. Da ich das bloggen erst 2005 entdeckt habe, waren die Tipps in einer grossen HTML-Seite untergebracht. Anlässlich einer Aufräumaktion auf dem Server habe ich mich entschieden, die “Perlen” über meine heutige Kommunikationsplattform ins Web zu posaunen. Seitdem ich die Artikel verfasst habe, sind viele Tage ins Land gegangen — ob der Artikel noch Gültigkeit hat, entscheidet der geneigte Leser selber.

List

Windows with LPR-Support: Use the name of the printer as it appears in Start > Settings > Printers (don’t know whether spaces and special chars cause problems).

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Sonntag, 3. November 2013

(Aus dem Archiv) Apple Printers

Der vorliegende Artikel habe ich ursprünglich irgendwann einmal ab 2002 auf meinem damaligen Linux-Entwicklungsserver im Web publiziert. Da ich das bloggen erst 2005 entdeckt habe, waren die Tipps in einer grossen HTML-Seite untergebracht. Anlässlich einer Aufräumaktion auf dem Server habe ich mich entschieden, die “Perlen” über meine heutige Kommunikationsplattform ins Web zu posaunen. Seitdem ich die Artikel verfasst habe, sind viele Tage ins Land gegangen — ob der Artikel noch Gültigkeit hat, entscheidet der geneigte Leser selber.

Apple Knowledge Base

  • Apple Printer Utility (Mac)
    The Apple Printer Utility program works with all Apple PostScript Level 1, PostScript Level 2, and PostScript 3 printers. If this software is used with a non-Apple printer or with a printer developed after this release, a set of generic features will be available. The generic feature set consists of options that are common to most PostScript printers. These features should work with non-Apple printers but are not specifically supported by Apple. This utility is included with the LaserWriter 8.5.1 software posted here. It replaces all previous versions of Apple Printer Utility.

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Sonntag, 3. November 2013

(Aus dem Archiv) HP Printers

Der vorliegende Artikel habe ich ursprünglich irgendwann einmal ab 2002 auf meinem damaligen Linux-Entwicklungsserver im Web publiziert. Da ich das bloggen erst 2005 entdeckt habe, waren die Tipps in einer grossen HTML-Seite untergebracht. Anlässlich einer Aufräumaktion auf dem Server habe ich mich entschieden, die “Perlen” über meine heutige Kommunikationsplattform ins Web zu posaunen. Seitdem ich die Artikel verfasst habe, sind viele Tage ins Land gegangen — ob der Artikel noch Gültigkeit hat, entscheidet der geneigte Leser selber.

HP provides a variety of software solutions to set up or manage your HP Jetdirect-connected network printers. more…

  • HP Install Network Printer
    Install a single network printer or small group of printers on a small peer-to-peer or client-server network.
  • HP Download Manager
    Upgrades HP Jetdirect firmware. Downloads firmware files from the internet as needed. A bundled package of Download Manager and firmware files can also be downloaded.
  • HP Web Jetadmin
    Remote installation, configuration, and management of HP Jetdirect-connected print servers, non-HP printers that support the Standard Printer MIB, and printers with embedded Web servers Alerts and consumables management. Remote firmware upgrades for HP Jetdirect print servers Asset tracking and utilization analysis.
  • Securing HP Jetdirect Print Server
    The following security steps are described which will help make an HP Jetdirect print server secure on the network.
  • HP Web Jetadmin Settings Explained
    This document provides instructions for using the embedded Web server in the HP Jetdirect 175X, 200M, 250M, 610N print servers that have a firmware version of x.21.xx.

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Sonntag, 3. November 2013

(Aus dem Archiv) “Saving your Settings” / “Einstellungen werden gespeichert” takes forever on logout

Der vorliegende Artikel habe ich ursprünglich irgendwann einmal ab 2002 auf meinem damaligen Linux-Entwicklungsserver im Web publiziert. Da ich das bloggen erst 2005 entdeckt habe, waren die Tipps in einer grossen HTML-Seite untergebracht. Anlässlich einer Aufräumaktion auf dem Server habe ich mich entschieden, die “Perlen” über meine heutige Kommunikationsplattform ins Web zu posaunen. Seitdem ich die Artikel verfasst habe, sind viele Tage ins Land gegangen — ob der Artikel noch Gültigkeit hat, entscheidet der geneigte Leser selber.

  1. Group Policy Editor (gpedit.msc)
  2. Local Computer Policy
  3. Administrative Templates
  4. System
  5. Logon
  6. “Maximum retries to unload and update user profile” = 2 (default 60 [seconds? tries?])

Hint taken from Annoyances.org

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Samstag, 7. September 2013

Unter Mac OS X auf den Avocent SwitchView IP 1010 zugreifen

Seit mein privater Linux Entwicklungsserver im Juli auf Grund eines Ausfalls des Kabelmodems und einem Wackelkontakt des Switch-Netzteils länger als erwartet offline war, habe ich drei verschiedene Massnahmen ergriffen, damit solche Probleme nicht mehr auftreten können:

  • Der Server ist nun mit zwei Netzwerkkabeln mit dem Intranet verbunden; eines über den besagten Gigabit-Switch, eines direkt am Internet-Router
  • Der Server soll dereinst zudem noch mit einem ZYXEL NWD2205 Ultra Compact Wireless N USB Adapter NWD2205 WLAN Client (Affiliate-Link) als dritter Netzwerk-Fallback funktionieren; bisher hatte ich aber noch nicht Zeit, den USB-Stick zu konfigurieren (stecken tut er vorerst einmal an einem freien USB-Port)
  • Der Server hängt nun an einem iKVM-Switch, d.h. ein netzwerkbasiertes Gerät, welches das analoge Bild des VGA-Ausganges nimmt, es digitalisiert und per VNC an eine Client-Software weitergibt.

Letzte Massnahme dient uns dann, wenn der Server bspw. nach einem apt-get dist-upgrade nicht mehr hochkommt und keine Möglichkeit besteht, per SSH auf den Server zuzugreifen. Mit dem iKVM-Switch kann ich den Bootprozess aus der Ferne überwachen.

Ich habe mich über Ricardo.ch für 150 CHF mit einem (notabene völlig veralteten) Avocent SwitchView IP 1010 eingedeckt (Nachfolgemodell: Avocent SVIP1020 – 202 SwitchView IP, Affiliate-Link).

Gestern nun nahm ich mir die Zeit, um das Teil in das Intranet zu integrieren. Der Aufwand war leider grösser als erwartet, doch nun klappt der Zugriff von meinem Mac mini hier in Bern auf den iKVM-Switch in Neuenegg:

SVIP Viewer Mac OS X Wine

Nachfolgend sei das Vorgehen beschrieben:

Inbetriebnahme Hardware

Leider erhielt ich den iKVM–Switch per Ricardo.ch ohne das dem Gerät normalerweise beliegenden KVM-Kabel, welches PS/2-Schnittstellen und VGA-Anschluss vereint und vom Server zum Switch führt. Dumm gelaufen!

Jedenfalls war ich nicht bereit, zusätzlich noch ein Heidengeld für dieses Kabel auszugeben. Meine Shopping-Liste sah dementsprechend folgendermassen aus:

Den LCD-Monitor (15 Zoll) und die Mini-Tastatur (leider mit deutschem Layout) besass ich bereits. Beides schloss ich direkt an den iKVM-Switch an.

Werkseinstellungen und IP-Konfiguration

Zuerst setzte ich das Gerät auf Werkseinstellungen zurück, was dazu führte, dass es neu die IP 192.168.1.254 trug — in meinem Subnetz verwende ich aber 192.168.0! Ich verband deshalb mein MacBook Air mit einem Ethernetkabel mittels Apple USB-Ethernet-Adapter direkt mit dem iKVM-Switch. Anschliessend änderte ich die IP-Adresse meines MacBooks auf 192.168.1.1 und setzte dieselbe IP als Gateway.

Nun konnte ich den Web-Browser öffnen und auf https://192.168.1.254/ zeigen lassen. Mittels HTTP Basic Auth authentifiziert man sich als admin mit dem Passwort password (liebe Grüsse vom IT-Auditor). Bevor der Konfigurationsspass beginnen kann, muss man den Popup-Blocker des Browsers (bei mir für solche Fälle Firefox) deaktivieren.

Erst so gelangt man in die äusserst hässliche Java-Konfigurationsoberfläche. Die Netzwerkeinstellungen befinden sich unter

  1. Settings
  2. Global
  3. Network

Wer dem iKVM-Switch die IP-Adresse per DHCP übergeben will, findet in der Anzeige auch die MAC-Adresse des Gerätes. Wer auf Nummer sicher gehen will, konfiguriert die Adresse statisch, damit man auch beim Ausfall des DHCP-Servers auf das Gerät zugreifen kann. Mittels OK bestätigen, und schwups kann der Switch nun direkt mit dem Intranet verbunden werden.

In der weiteren Konfiguration deaktivierte ich unter

  1. Settings
  2. Global
  3. Sessions

die erzwungene SSL-Verschlüsselung ([ ] SSL connections only (must use https://) sowie [x] Allow Telnet and FTP connections. Ersteres bringt die Zertifikatswarnungen in den Web-Browsern weg, zweiteres eröffnet einem Telnet-Zugang auf das auf dem iKVM-Switch laufende FreeBSD-System. Natürlich sollte man die Aktivierung/Deaktivierung dieser Optionen in einem Unternehmensnetzwerk hinterfragen — im heimischen Netzwerk nehme ich die Sicherheitsrisiken gerne in Kauf.

Schlussendlich änderte ich auch noch das Administrator-Passwort und erstelle einen zusätzlichen Benutzer ohne Administrationsrechten.

VNC-Client in Gang bringen

Als der Switch auf den Markt gelassen wurde, sah die Systemlandschaft von iKVM-Benutzern noch deutlich anders aus als heute. Leider bietet der Switch nur eine Zugriffsmöglichkeit über den vpclient.exe, dem über die Web-Oberfläche zwei Sicherheitstoken mitgegeben werden. Folglich benötigt man nicht nur installiertes Java, sondern auch den Microsoft Internet Explorer und natürlich Windows, welche das Win32-Binary ausführen kann.

Glücklicherweise hat ein findiger Hacker (für mich nur via Google Cache erreichbar; lokales Backup) für das offenbar mehr oder weniger baugleiche APC AP5456 IP Gateway for Analog KVM ein bash Shell-Script entwickelt, mit welchem man die Tokens via cURL über die Web-Oberfläche des Switches abfrägt und damit die EXE-Datei aufruft (via wine).

wine

Zu Beginn sollte man Kaffee und Pop-Corn bereithalten, denn zuerst installiert man sich mit MacPorts das Paket wine:

# port install wine

Nach gefühlten vier Stunden Kompiliererei liegt wine als ausführbare Binärdatei vor.

vpclient.exe

Als nächstes lädt man sich vom Web-Server des iKVM-Switches die .cab-Datei herunter, welche die unter Windows ausführbare vpclient.exe und anderes Geschmäus enthält. Im Grunde kann man sich das weiter unten aufgeführte Script zu Nutze machen — aber etwas manuelle Arbeit schadet ja auch nichts. Deshalb logge ich mich per Telnet auf dem Switch ein und führe anschliessend folgenden Befehl aus, welcher mir den Namen der .cab-Datei nennt:

$ telnet 192.168.1.254
...
$ find /web -name "*.cab"
/web/vpclient4102.cab

Bei meinem iKVM-Switch mit Firmware-Version 1.0.5.6 und Build 04.09.07.1 handelt es sich um folgende URL:

192.168.1.254/vpclient4102.cab

ikvm.sh

Die .cab-Datei entpackt man danach in einem frei wählbaren Ordner; ich verwende hierzu The Unarchiver. Ins selbe Verzeichnis lädt man sich auch das Script von Chris, welches im oben genannten Cache vorgehalten wird. Der Vollständigkeit halber poste ich das Script hier auch noch:

#!/bin/bash

# A script to access an APC brand model AP5456 IP Gateway for Analog KVM 
# In Linux, using Wine

USERNAME="apc"
PASSWORD=""
KVM_SERVER=""

VIEWER_PATH=""

while [ -z "$KVM_SERVER" ]
do
    echo -n "FQDN of KVM Server (not including https://): "
    read KVM_SERVER
done

while [ -z "$USERNAME" ]
do
        echo -n "Username: "
        read USERNAME
done

while [ -z "$PASSWORD" ]
do
        echo -n "Password: "
        tput invis
        read PASSWORD
        tput sgr0
done

get_cab_name () {
    while read line
    do
        if [ "${line/'OBJECT CODEBASE'/}" != "$line" ]; then
            cab_name="${line##*'<OBJECT CODEBASE="'}"
            cab_name="${cab_name%%'"'*}"
            echo "$cab_name"
        fi
    done
}

get_cmd_args () {
    while read line
    do
        if [ "${line/PARAM/}" != "$line" ]; then
            ipaddr="${line##*'<PARAM NAME="ipaddr" VALUE="'}"
            ipaddr="${ipaddr%%'"'*}"

            sessionkey="${line##*'<PARAM NAME="sessionkey" VALUE="'}"
            sessionkey="${sessionkey%%'"'*}"

            encryptionkey="${line##*'<PARAM NAME="encryptionkey" VALUE="'}"
            encryptionkey="${encryptionkey%%'"'*}"
        fi
    done
    if [ -n "$sessionkey" ] && [ -n "$encryptionkey" ] && [ -n "$ipaddr" ]; then
        echo "-k $sessionkey -e $encryptionkey $ipaddr"
    fi

}

wine="`which wine`"
if [ -z "$wine" ]; then
    echo "Wine was not found, but is required.  Can not continue without it." >&2
    exit 1
fi

cd "`dirname $0`"
#If a path to vpclient.exe wasn't specified, and we can't find it, use /tmp
#as a place to download it to
if [ -z "$VIEWER_PATH" ] && ! [ -f "vpclient.exe" ]; then
    mkdir -p "/tmp/vpclient"
    VIEWER_PATH="/tmp/vpclient"
fi

#If a full path wasn't specified, prepend current working directory
if [ "${VIEWER_PATH:0:1}" != "/" ]; then
    VIEWER_PATH="`pwd`/$VIEWER_PATH"
fi

if ! [ -f "$VIEWER_PATH/vpclient.exe" ]; then

    cab_url="`curl -s --insecure --user "$USERNAME:$PASSWORD" "https://$KVM_SERVER/launch.asp" |get_cab_name`"
    cab_url="https://$KVM_SERVER/$cab_url"

    cabextract="`which cabextract`"
    if [ -z "$cabextract" ]; then
        echo "vpclient.exe was not found in $VIEWER_PATH" >&2
        echo "cabextract was not found either, so we can't download">&2
        echo -e "and extract vpclient.exe from it's CAB archive.\n" >&2
        echo "Error: user intervention required." >&2
        echo "----------------------------------" >&2
        echo "Download $cab_url" >&2
        echo "Unpack `basename $cab_url` into $VIEWER_PATH" >&2
        echo " -- OR -- " >&2
        echo "Install cabextract" >&2
        exit 1
    fi

    if ! [ -d "$VIEWER_PATH" ]; then
        echo "WARNING: Viewer Path specified is not valid." >&2
        echo "Path: $VIEWER_PATH" >&2
        echo -e "-------------------------------------------\n" >&2
        echo -n "Would you like me to create it? (y/N)?" >&2
        read answer
        shopt -s nocasematch
        if [ "$answer" = "y" ]; then
            mkdir -p "$VIEWER_PATH"
            if ! [ -d "$VIEWER_PATH" ]; then
                echo "Couldn't create: $VIEWER_PATH" >&2
                exit 1
            fi
        else
            exit
        fi
        shopt -u nocasematch
        
    fi

    cd "$VIEWER_PATH"
        curl -s --insecure --user "$USERNAME:$PASSWORD" "$cab_url" >"`basename $cab_url`"
        $cabextract -q "`basename $cab_url`" 2>/dev/null
fi


cmd_args="`curl -s --insecure --user "$USERNAME:$PASSWORD" "https://$KVM_SERVER/launch.asp" |get_cmd_args`"

cd "$VIEWER_PATH"

#Sanity check
if [ -f "./vpclient.exe" ]; then
    $wine "./vpclient.exe" $cmd_args
else
    echo "Failed, do it yourself: $wine vpclient.exe $cmd_args"
fi

Ich speichere es als ikvm.sh und mache es mit folgendem Befehl ausführbar:

$ chmod 755 ikvm.sh

Nachdem ich mich mit PPTP auf meinen Netgear WNDR3700-100PES RangeMax Router (Dual Band, Wireless-N,300 GigaBit) (Affiliate-Link) mit DD-WRT eingewählt habe (die Konfigurationsanleitung für die VPN-Lösung würde den Umfang dieses Blog-Posts sprengen), kann ich das Script starten (beim ersten Laden dauert es eine Ewigkeit, bis wine sich konfiguriert hat), gebe die IP-Adresse ein (192.168.0.5 reicht vollkommen aus) und die Zugangsdaten des Routers ein und erhalte innert Sekunden die Bildschirmanzeige des Servers auf den Monitor gezaubert.

Problembehandlung

Sobald alles sauber eingerichtet ist, sollte man den iKVM-Switch neu starten. Dies kann entweder physisch vor Ort oder aber über die Web-Oberfläche aus der Ferne geschehen:

  1. Tools
  2. Reboot Appliance

Ich habe zudem über Telnet auch noch einige Male /usr/bin/vps von Hand gestartet. Seither klappt jeder Verbindungsversuch auf Anhieb.

Erscheint ein pinkiger Hintergrund anstelle des Videobildes und friert wine anschliessend ein, sollte man den ganzen Prozess abschiessen und ikvm.sh erneut ausführen. Das Problem löst sich beim zweiten Aufruf.

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Donnerstag, 15. August 2013

Mit imapfilter eingehende E-Mails verschieben — aber erst nach der Lektüre

In einem anderen Blog-Artikel habe ich vor einiger Zeit beschrieben, wie ich mich mittels imapfilter von den Filterregeln meiner Mailserverbetreiber losgelöst habe. Sollte ich mich jemals von der cyon GmbH abwenden, müsste ich die Filterregeln beim neuen Anbieter — falls überhaupt möglich — nicht erneut umständlich über eine Web-Oberfläche einprogrammieren.

In der Zwischenzeit habe ich realisiert, dass nachfolgender Befehl optimal ist, um Nachrichten automatisiert in der IMAP-Ordnerstruktur abzulegen — aber erst, nachdem ich die Nachrichten auch wirklich gelesen habe:

messages = mbox.INBOX:contain_from('email@domain.tld') * mbox.INBOX:is_seen()
messages:move_messages(mbox['IMAP-Folder'])

Der erste Befehl auf der ersten Zeile wählt E-Mails eines bestimmten Absenders aus. Das Asterisk (“*”) bedeutet “AND”, während der zweite Teil des Ausdrucks die Bedingung macht, dass die E-mail-Nachricht als gelesen markiert ist.

Ich verwende einen solchen Filter beispielsweise, um Kalendereinladungen abzulegen, sobald ich diese bestätigt habe.

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