Archiv ‘IT’

Sonntag, 29. Juni 2014

Die Chrome-Extension Send to Instapaper zurücksetzen

Vor kurzem habe ich die Passwortsicherheit zweier meiner Online-Accounts verbessert, unter anderem Instapaper.

Unter Google Chrome führte der Passwortwechsel aber zu einem Problem mit der Erweiterung “Send to Instapaper” (im Chrome Web Store finde ich sie aber irgendwie nicht (mehr) … hier die ID: liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi), mit welcher ich Artikel für eine spätere Lektüre zwischenspeichere: Bei jedem Klick auf den Button änderte sich dieser in ein rotes X, ohne mir die Möglichkeit anzubieten, das Passwort auszutauschen.

Nach einigem Googlen und pröbeln hatte ich dann die Lösung:

  • Unter Windows finden sich die Chrome-Erweiterungen im Verzeichnis C:\Users\<username>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default\Extensions\
  • Die besagte Erweiterung fand sich unter C:\Users\<username>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default\Extensions\liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi\1.2_0
  • Den “Local Store”, eine SQLite-Datenbank, welche die Erweiterung zur Ablage der Zugangsdaten verwendet, findet sich unter C:\Users\<username>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default\Local Storage\chrome-extension_liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi_0.localstorage sowie extension_liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi_0.localstorage-journal

Indem man Chrome schliesst, die zwei Dateien im Local Store löscht und Chrome danach wieder startet, wird man beim nächsten Klick auf den Button zur Eingabe der Zugangsdaten aufgefordert.

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Dienstag, 20. Mai 2014

Unter DD-WRT DNS-Server per DHCP an die Clients weitergeben

Dies erledigt man folgendermassen:

  1. Services
  2. Services
  3. DNSMasq
  4. Additional DNSMasq options
dhcp-option=6, 10.0.1.10, 195.186.4.111

DD-WRT - Services - Services - DNSMasq
image-5823

Quelle: ISP DNS-Servers

10.0.1.10 ist mein lokaler DNS-Server, welche bestimmte Adressen intern anders auflöst als aus dem Internet. Bei 195.186.4.111 handelt es sich um einen DNS-Server von Swisscom (ex-Bluewin) und ist als Fallback gedacht, wenn 10.0.1.10 nicht reagieren sollte (10.0.1.10 leitet DNS-Anfragen, für welche er keine Authorität hat, transparent an denselben DNS-Server weiter).

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Mittwoch, 5. März 2014

Definiere SOAP

SOAP. Simple Object Access Protocol. Except it’s not Simple, it’s Complicated. And it’s not about Objects, it’s about RPC. So, really: CRAP

Quelle: @joewalnes

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Mittwoch, 5. März 2014

f4f-Streams lokal sichern

Das von College Humor produzierte Video What If Google Was a Guy ist der Hammer – doch wie kriegt man eine Sicherungskopie auf die lokale Festplatte?

Besucht man die Web-Seite mit einem Browser unter Windows- oder Mac OS X, wird ein Flash-Player geladen, welcher den Video-Clip im f4f-Format streamt. Dabei handelt es sich um eine Adobe-Erfindung “HTTP Dynamic Streaming”, welche man (meines Wissens) derzeit nicht rippen kann.

Zum Glück realisierte ich aber schnell, dass das Video auch auf meinem iPad problemlos angeschaut werden kann. Ist dies der Fall, kann das Video im MP4- respektive im H.264-Standard angeschaut werden – und somit ist das Video als Datei abgreifbar.

Ich installierte deshalb Charles Proxy auf meinem Mac, startete die Software und fügte auf meinem iPad den Proxy-Server mit der internen IP-Adresse meines Mac minis hinzu. Dann rief ich in Safari auf dem iPad die Web-Seite erneut auf und begann, das Video abzuspielen. Innert Sekundenbruchteilen zeigte mir Charles Proxy die URL des Videos an:

5ce3c8cb95dc5c1a63efafff9d56c29a_9.mp4

Mit wget lud ich mir dann die Kopie herunter:

$ wget "http://0.media.collegehumor.cvcdn.com/12/65/5ce3c8cb95dc5c1a63efafff9d56c29a_9.mp4"

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Mittwoch, 5. März 2014

SRF Video-Streams im m3u8-Format lokal abspeichern

Auf meinem Synology NAS lagern hunderte Video-Clips und Sendungen, welche ich mir bei Gelegenheit mit AirVideo (iOS-Client mit OS X-Server) über meinen Mac mini über unseren Apple TV auf dem Panasonic-Plasma anschaue.

Die lokale Sicherung von Video-Clips klappt für YouTube und Vimeo vorzüglich (youtube-dl, welches ich im Zusammenspiel mit Remember the Milk kürzlich mit einem bash-Script automatisiert habe, welches den RSS-Feed der To Do-Liste nach YouTube- und Vimeo-URLs absucht und diese in einen _TOWATCH-Ordner auf dem NAS abspeichert), doch bei Streams von Fernsehsendern hat man seine liebe Mühe – manchmal nützen nicht einmal Jaksta, um den Stream über das Mitlesen des TCP/IP-Verkehrs mitzuschreiben, oder spezifisch für einen Sender geschriebene Tools wie Arte+7 videos are one click away ….

Das Schweizer Fernsehen ist so ein Sonderfall: Wenn ich es richtig verstehe, setzt der Sender eine Adobe-Lösung ein, um Streams entweder über einen Flash-Player an Mac- oder Windows-Clients oder als m3u8-Stream an Smartphones und Tablets auszuliefern.

Damit man an die URL für den m3u8-Stream kommt, muss man unter Mac OS X unter Firefox den User Agent temporär so anpassen, dass dem SRF-Server ein iPad vorgegaukelt wird. Ich verwende dazu die Extension User Agent Switcher 0.7.3, wobei ich anmerken muss, dass ich einfach die nächstbeste Erweiterung installiert habe, die mir vor die Flinte kam.

Ein möglicher User Agent, um ein iPad vorzutäuschen, lautet beispielsweise:

Mozilla/5.0 (iPad; CPU OS 7_0 like Mac OS X) AppleWebKit/537.51.1 (KHTML, like Gecko) Version/7.0 Mobile/11A465 Safari/9537.53

Quelle: User Agent Strings of iOS – Webapps Online

Hat man die URL zum m3u8-Stream im HTML-Quellcode ausfindig gemacht, lädt man die m3u8-Datei herunter und zeigt anschliessend ffmpeg (bei mir über MacPorts installiert) auf die Datei, um den Stream abzugreifen:

$ wget -O master.m3u8 "http://srfvodhd-vh.akamaihd.net/i/vod/dok/2014/01/dok_20140122_225809_v_webcast_h264_,q10,q20,q30,q40,.mp4.csmil/master.m3u8"
$ ffmpeg -i master.m3u8 -strict -2 video.mp4

Je nach Downloadgeschwindigkeit sollte man nach einigen Minuten eine MP4-Datei im aktuellen Verzeichnis liegen haben, welche sich dann problemlos auf den Apple TV streamen lässt.

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Donnerstag, 30. Januar 2014

Mit dem Flachbettscanner eines Brother MFC-9450CDN unter Windows 7 mehrere Seiten als PDF-Datei scannen

Verwendet man das Brother Control Center, besteht die Möglichkeit nicht, mehrere Seiten mit dem Flachbettscanner des Multifunktionsgerätes im Netzwerk zu scannen.

Brother ist sich dessen bewusst und verweist in seiner Knowledgebase auf diese Problematik:

Scanning from the Flad bed scanner glass

To scan multiple pages into one file, you need to use the ScanSoft™ PaperPort™ or Presto! PageManager that was installed during the MFL-Pro Suite installation.

Quelle: Scan multiple pages into one file instead of each scan being saved as a separate file.

Der Druckerhersteller empfiehlt, die mit der Treiber-CD mitgelieferte Software Paper Port 11SE zu installieren und zu verwenden. Da mein Kunde die CD des vor mehr als 5 Jahren angeschafften Druckers nicht mehr finden konnte, standen wir vor einem grösseren Problem.

Glücklicherweise wird bei der Treiberinstallation unter Windows 7 auch ein Scanner-Treiber installiert, weshalb der Druckerscanner über das Netzwerk per TWAIN-Schnittstelle angesprochen werden kannn. Dieser Standard ermöglicht es, beliebige Scanner-Software mit dem Gerät einzusetzen.

Ein erster Versuch mit Windows Fax and Scan schlug trotz einigen Ratschlägen im Netz fehl, da diese Software einerseits keine PDF-Dateien produzieren kann und andererseits auch nicht mehrere Bildscans zu einem mehrseitigen Bild zusammenfügen kann (selbst bei der Verwendung des TIFF-Modus).

Glücklicherweise nahm ich auf drängen des Kunden noch einen letzten Anlauf und suchte nach quelloffener Software, welche für Windows geschrieben wurde und den TWAIN-Standard unterstützt. Und siehe da:

Not Another PDF Scanner 2

Wenige Minuten nach der Installation und Konfiguration konnte der Kunden dutzende Seiten aus einem Buch einscannen, ohne vorher Kopien anzufertigen und den ADF zu verwenden. Und der Clou an der ganzen Geschichte: Die Oberfläche der Software ist radikal vereinfacht. Insbesondere im Vergleich zu diesen GUI-Monstern, welche die MFC-Hersteller uns heute noch andrehen.

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Mittwoch, 18. Dezember 2013

Schwer zu eruierende LaTeX-Kompilationsfehler debuggen

Kürzlich konnte ich ein Dokument eines aktuellen LaTeX-Projektes nicht mehr kompilieren. pdflatex brach immer mit der folgenden Fehlermeldung ab:

...
! Missing \endcsname inserted.
 
\protect 
l.75 \printbibliography[heading=none]
...

Welcher der über 300 Einträge in der Bibliographie verursachte das Problem? Erst das manuelle Eingrenzen durch radikales Löschen (natürlich mit Sicherheitskopie der .bib-Datei) von Bibliographie-Einträgen brachte schlussendlich den verantwortlichen Eintrag zu Tage: Auf Grund der Overfull \hbox-Meldungen in der Log-Datei wusste ich, zwischen welchen zwei Einträgen das Problem bestand, nicht aber, welcher der circa 30 Einträge effektiv das Problem war. Nach der Löschaktion war der Eintrag isoliert. Meine Analyse ergab, dass ich in JabRef in das Feld Language den Wert Französisch eingetragen hatte, welches beim Abspeichern der Bibliographie zu Franz{\”o}sisch wird. Offenbar mag das Paket biblatex solche Sonderzeichen in diesem Feld gar nicht und bricht stumm ab …

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Mittwoch, 18. Dezember 2013

MacPorts bricht die Installation von python27 ab

Das Problem stellte sich bei mir bereits auf mehreren Computern. Bei der Analyse der von MacPorts erstellten Log-Datei wird offensichtlich, wo das Problem liegt:

:info:destroot You have not agreed to the Xcode license agreements, please run 'xcodebuild -license' (for user-level acceptance) or 'sudo xcodebuild -license' (for system-wide acceptance) from within a Terminal window to review and agree to the Xcode license agreements.

Wer kürzlich Apple Xcode aktualisiert hat, muss wie von Apple angeraten folgenden Befehl ausführen:

# xcodebuild -license

Danach laufen die MacPorts-Installationen wieder sauber durch.

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Freitag, 8. November 2013

Automatische Nummerierungen in Word

Als IT-Auditor sieht man sich am Ende eines jeden Projektes mit der Abfassung von Feststellungen und Empfehlungen konfrontiert. Damit man diese Erkenntnisse sauber referenzieren kann, empfiehlt es sich, diese zu Nummerieren.

Eine Funktion, welche ich in Word noch viel zu wenig verwende, sind Felder, welche sich automatisch fortlaufend Nummerieren.

Im vorliegenden Fall verwendete ich solche Felder, um eine Liste von Fragen zu nummerieren, wobei vor dem Punkt jeweils die Rubrik steht und nach dem Punkt die Nummer der Frage. Da ich zu faul war, die Nummerierung der Fragen auch zu automatisieren, verwendete ich das Feld einzig für die Rubriken.

In der ersten Zeile der Tabelle erstellte ich also ein Feld mit folgendem Inhalt:

{SEQ RubrikID}

. Auf den nächsten Zeilen folgten die Fragen, welche diese Rubrik betrafen. Ich kopierte das Feld also und fügte es in die zweite Zeile ein und ergänzte die Zelle mit .1. Damit die Rubrik-ID nun aber nicht hochzählt, verwendet ich hierzu einen Modifier \C, welcher den Zähler mit dem aktuellen Wert ausgibt:

{SEQ RubrikID \C}

Bei Beginn der nächsten Rubrik kopierte ich das Feld aus der ersten Zeile, welches dann auch prompt auf 2 hochzählte.

Tipp: Die Felder aktualisieren sich nicht automatisch. Am Besten aktiviert man den gesamten Dokumentinhalt mit Ctrl-A und betätigt dann F9.

Via: Field codes: Seq (Sequence) field

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Donnerstag, 7. November 2013

Die gängigsten Unix-Kommandozeilen-Tools unter Windows

Welcher Linux-Benutzer kann unter Windows schon auf nützliche Kommandozeilen-Tools wie cat, cut, sed, awk, tr und Konsorten verzichten? Das Complete package, except sources der CoreUtils for Windows rüstet unter Windows die gängigsten Linux-Kommandos nach.

Damit Windows nach der Installation die Linux-Befehle aber auch wirklich findet, muss der Pfad zu den ausführbaren Dateien in die Windows-Umgebungsvariable PATH aufgenommen werden. Dies geschieht folgendermassen:

  1. Computer
  2. Systemeigenschaften
  3. Erweitert
  4. Umgebungsvariablen…
  5. Path
  6. Bearbeiten…

An den String fügt man den Pfad C:\Program Files (x86)\GnuWin32\bin; (Windows 7 mit 64-bit CPU) respektive C:\Program Files\GnuWin32\bin; an.

Sobald man nun die Windows-Kommandozeile öffnet, hat man die ganze Palette an Befehlen zur Hand …

… ausser grep!

Dieses muss man als eigenständiges Installationspaket von derselben Web-Site herunterladen und installieren:

Grep for Windows

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