Archiv ‘Kalifornien’

Dienstag, 27. Juli 2010

Sonderwirtschaftszone Kalifornien?

It’s the greenest and most diverse state, the most globalized in general and most Asia-oriented in particular at a time when the world is heading in all those directions. It’s also an unparalleled engine of innovation, the mecca of high tech, biotech and now clean tech.

Quelle: Despite Its Woes, California\’s Dream Still Lives – TIME

Das wäre doch was: Die Chinesen annektieren Kalifornien und wandeln es in eine Sonderwirtschaftszone um. Noch besser: Statt mit Militärgewalt kauft man den Staat einfach mit den “Barreserven” an US-Dollars, die in der chinesischen Nationalbank lagern. Die Chinesen besässen so in der Heimat die Produktionskapazität und in Übersee die “Brain Power”, um die Produktionsleistung in die richtige Richtung zu lenken. Nicht zu vergessen sind die Rohstoffreserven, die sich China derzeit in aller Welt zusammenkauft und sichert. Ein weiterer wichtiger Punkt, um die erdölhungrigen Kalifornier einzulullen. Und doch denke ich: Win–Win für beide beteiligte Parteien. Wieso sollte sich Kalifornien weiter mit dem Verlierer (den USA) abgeben, wenn es mit dem Gewinner (China) ins Bett gehen könnte?

Die USA würden einen solchen utopischen Schritt wohl kaum akzeptieren und in den Krieg ziehen. Was aber die Kalifornier zu dem Zeitpunkt von dem Angebot denken würden?

Labels: China, Kalifornien, USA, Wirtschaft, Zukunft

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Montag, 26. Juli 2010

Wider den Totgesang auf Kalifornien

Ignore the California whinery. It’s still a dream state. In fact, the pioneering megastate that gave us microchips, freeways, blue jeans, tax revolts, extreme sports, energy efficiency, health clubs, Google searches, Craigslist, iPhones and the Hollywood vision of success is still the cutting edge of the American future — economically, environmentally, demographically, culturally and maybe politically.

Quelle: Despite Its Woes, California\’s Dream Still Lives — Printout — TIME

Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass der Staat Kalifornien angezählt ist. Die dort ansässigen Unternehmen sind äusserst mobil und flüchten notfalls an einen anderen Ort. Vielleicht irgendwo in Asien?

Via: Raffi

Labels: Kalifornien, Medien, Politik, USA, Wirtschaft

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Wenn unsere Regierungsräte Fernsehspots gegen Steuererhöhungen schalten würden …

Hoffentlich sehen wir in der Schweiz unsere Exekutivpolitiker auch in ferner Zukunft nicht in solchen doofen Einspielungen:

Eines muss man dem ehemaligen Hollywood-Star lassen: Dramatisch perfekt inszeniert. Bedrohliche Hintergrundmusik, schöne Bluescreen-Aufnahmen (s)eines Büros — inklusive der Flaggen der USA und von Kalifornien im Hintergrund. Sogar Arnis Kravattenknoten ist perfekt — sprich faltenlos — gebunden.

Doch, was ist die Quintessenz seiner Aussage? Ich jedenfalls werde nicht schlau aus seiner Argumentation:

  • Die Leute haben Angst um ihre Jobs und Häuser — und sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder.
  • Mit ihm wird es keine Steuererhöhungen geben, denn dies vertreibt Unternehmen und Arbeitsplätze aus dem Staat.
  • Das Parlament will die Steuern erhöhen und Geld ausgeben, das wir nicht haben.
  • Er wird kein Budget unterzeichnen, dass “waste, fraud and abuse” der Regierung nicht bekämpft.

Die Frage ist nun einfach, was die Leute mehr fürchten: Ihren Job zu verlieren oder auf Dienstleistungen des Staates zu verzichten? Kurzfristig sicher ersteres, aber längerfristig wird es Kalifornien und seiner Bevölkerung enorm Schaden, wenn das Schul- und Gesundheitssystem demontiert wird. Ob die Bevölkerung gerade für diese Dienstleistungen nicht bereit wäre, höhere Steuern zu bezahlen, wage ich zu bezweifeln.

Zwar machen das Bildungssystem und das Gesundheitssystem 84 Milliarden US-Dollar des Staatshaushaltes von Kalifornien aus, wie ich in einem früheren Blog-Artikel gezeigt habe — doch gleich darauf folgt das extrem teure Gefängnissystem mit Kosten von 10 Milliarden. Jährlich. Würde man den Konsum weicher Drogen legalisieren, könnte man in diesem Bereich äusserst schnell Milliarden sparen, ohne die Sicherheit auf den Strassen spürbar zu verschlechtern. Davon bin ich überzeugt.

Aber nun gut, dann schiesst sich Arni halt auf die Regierung ein (die er als Gouverneur ja selber präsidiert, weshalb ich die Kritik nicht ganz verstehe). Anstelle rumzuweinen, sollte er jetzt endlich mal beginnen, in dem Sauladen aufzuräumen! Schliesslich ist er bald am Ende seiner Amtszeit angelangt.

Zum Schluss noch ein lustiges Missverständnis auf Grund von Arnis österreichischem Akzent:

“… bushes down the road …”

Perversling!

Labels: Finanzen, Kalifornien, Politik, Staat, USA, Video

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Freitag, 16. April 2010

Guerilla Public Service auf dem 110er in LA

An artist named Richard Ankrom had the same experience, and so he did what any fed-up Los Angeles driver would do: He created a simple directional tool to help drivers prepare for the 5’s poorly marked hairpin exit. He designed and sewed a Caltrans uniform, cut the shield-like “5″ shape as well as a “NORTH” from sheet metal, and affixed reflectors to match the existing system. He even gave the signage a nice dusting of L.A. smog sheen so it wouldn’t look glaringly new. On August 5, 2001, in broad daylight, he hoisted a ladder onto Gantry 21300, walked onto a catwalk above one of the city’s busiest arteries, and installed his own freeway sign. …

Ankrom called his piece “guerrilla public service,” and that it was: His action quickly and seamlessly alleviated millions of headaches for those who were able to make their transition to the 5 somewhat less hairy. (Can you imagine how long it would have taken to petition Caltrans the old-fashioned way?)

Quelle: The Secret of L.A.\’s 10-Year-Old Fake Freeway Sign – Traffic – Jalopnik

Labels: Auto, Autobahn, Kalifornien, Los Angeles, USA, Verkehr

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Freitag, 12. Februar 2010

Wie man mit PR-Fuzzis und Juristen umgeht

Anhand von Google:

Larry Page hat der 130-köpfigen PR-Abteilung seiner Firma im Jahr 2008 ganze acht Stunden zugestanden für Pressekonferenzen, Interviews und Reden.

[...] Die erste Rechtsanwältin, die von den Firmengründern widerwillig angestellt wurde, erhielt von Brin die Testaufgabe, für ihn einen Vertrag mit dem Teufel zum Verkauf seiner Seele aufzusetzen. Er wusste, dass sie so etwas noch nie gemacht hatte.

Quelle: Das Magazin » Larry und Sergey …

Labels: Google, IT, Jura, Kalifornien, Medien, PR, USA, Web

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Montag, 7. September 2009

Kalifornien zerfällt

Kaliforniens Infrastruktur ist am Arsch. Zwei Meldungen vom heutigen Tage:

Ein Riss in einer Verstrebung der kalifornischen Bay Bridge, die San Francisco und die Nachbarstadt Oakland verbindet, könnte zu einer längeren Schliessung der Brücke führen.

Quelle: Riss in Brücke bei San Francisco entdeckt (Panorama, NZZ Online)

Das geplatzte Stahlrohr mit einem Durchmesser von knapp 1,60 Metern ist fast hundert Jahre alt. Nach Angaben der Behörden sollte es bei Renovierungsarbeiten demnächst ersetzt werden.

Quelle: Rohrbruch: Straßen in Los Angeles stehen unter Wasser – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Keine Ahnung, wie der faktisch bankrotte Staat seine Infrastruktur in Zukunft unterhalten will. Ich jedenfalls sehe schwarz für diese Gegend.

Labels: Finanzen, Infrastruktur, Kalifornien, Politik, USA, Wirtschaft

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Montag, 31. August 2009

Los Angeles – Prototyp der kollabierenden Autostadt

Altogether the LA metro area has the ambience of a garage the size of Rhode Island where someone happened to leave the engine running.  To say that LA is all about cars is kind of like saying the Pacific Ocean is all about water.  But one forgets the supernatural scale of the freeways, the tsunamis of vehicles, the cosmic despair of the traffic jams.

Quelle: End of Summer Blues – Clusterfuck Nation

I think I was the only person who ever walked down Melrose Avenue this calendar year.

Labels: Kalifornien, Los Angeles, USA

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Dienstag, 14. Juli 2009

Kalifornien: Das hat man nun von den unheiligen Steuersenkungen

Schwarznegger, however, is the first governor in modern times to actually make it even worse than usual. He won his first (recall) election against the former governor, Gray Davis, by calling for a repeal of the car tax. That was the most progressive tax in California: the rich paid more for expensive and more valuable cars, the poor less. That repeal cost the state $4 billion a year. Do the math: Schwarznegger’s term in office x $4 billion roughly equals $26 plus billion deficit

Quelle: Nathan Gardels: California’s Crisis of Consumer Democracy

Labels: Finanzen, Kalifornien, Politik

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Dienstag, 14. Juli 2009

Neuenegg könnte doch auch mit IOUs bezahlen …

Manchmal können auch Schweizer Gemeinden von US-Staaten lernen:

Now, to demonstrate their complete worthlessness as thinking, rational beings, California has decided that it will not cut expenses overmuch, but will pay for things not with money, but with IOUs! Hahaha! IOUs!

Quelle: California Has Run Out of Money

Das wäre doch was für die sitzungsarme Sommerzeit in meiner Gemeinde …

Labels: Bankrott, Finanzen, Gemeinden, Kalifornien, USA

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Freitag, 26. Juni 2009

Steuereinnahmen in Kalifornien

39% year-over-year drop in personal income tax receipts, a 52% drop in corporate tax receipts, and an 8% drop in sales tax receipts.

Quelle: Unsustainable Economic Activity

Ich wünsche den Politikern viel Spass, diesem enormen Spardruck gewachsen zu sein. Da bringen Einsparungen mit der Rasenmähermethoden überhaupt nichts mehr – hier müssen ganze Leistungsblöcke gestrichen werden. Nur welche? Ich empfehle Bildung, Feuerwehr und Polizei – braucht man für die McJobs eh nicht mehr. Und vielleicht sollte man sich mal überlegen, die Drögeler zu entkriminalisieren und Platz in den Gefängnissen zu schaffen …

Und gleichzeitig wollen sie für 40 Milliarden eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Los Angeles nach San Francisco bauen? Träumt weiter … die Zeit der grossen Infrastrukturprojekte ist in den USA definitiv vorbei.

Labels: Kalifornien, Politik, Steuern, USA, Wirtschaftskrise

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