Donnerstag, März 04, 2010
Vier Wege, wie man Geld ausgeben kann
- You can spend your own money on yourself. When you do that, why then you really watch out what you’re doing, and you try to get the most for your money.
- You can spend your own money on somebody else. For example, I buy a birthday present for someone. Well, then I’m not so careful about the content of the present, but I’m very careful about the cost.
- I can spend somebody else’s money on myself. And if I spend somebody else’s money on myself, then I’m sure going to have a good lunch!
- I can spend somebody else’s money on somebody else. And if I spend somebody else’s money on somebody else, I’m not concerned about how much it is, and I’m not concerned about what I get.
Quelle: Milton Friedman on the four ways you can spend money - (37signals)
Ich als Politiker mag natürlich Punkt 4 ganz besonders ...
Mittwoch, März 03, 2010
Wettbewerb der SP Kanton Bern
Als braver Parteisoldat, wie ich nun einer bin, füge ich auf Bitten der Mutterpartei selbstverständlich gerne folgenden Wettbewerbs-Banner in meinem Blog ein und führe die verlinkte Web-Site zu einem hoffentlich guten Google-Rank:
Gleichzeitig möchte ich aber zu Ausdruck geben, dass ich die Vermischung von Wettbewerben mit Politik — und das ausgerechnet von einer finanziell nicht rosig gebetteten Partei — höchst bedenklich finde. Das Vorgehen erinnert mich an die Krankenkassen, die mittlerweile jeden Herbst jenste Wettbewerbe starten, um an die Adressen der begehrten jungen und guten Risiken zu gelangen. Beide Vorgehensweisen zeigen auf, wie sehr die Krankenkassen und die Parteien offensichtlich von ihrem Weg abgekommen sind.
Ich wage zu behaupten, dass man mit solchen Wettbewerben keine einzige Stimme zusätzlich macht. Gegenargumente sind als Kommentare gerne willkommen.
Labels: Bern, Kritik, Partei, Politik, Schweiz, SP, Wettbewerb
Dienstag, März 02, 2010
Kleingedrucktes in us-amerikanischen Krankenversicherungen
Your gall bladder may have to come out, but it's much harder to face the booby-trap clause in your health insurance that will result in you getting stuck with a $123,000 bill for surgery and attendant procedures (including the $500 tylenols). Three months later, of course, the re-po man is towing your car and the mortgage "servicer" has foreclosed on your house, and your life (even without that pesky gall bladder) has become a permanent camping trip next to a drainage ditch.
Quelle: Winter Mind Games - Clusterfuck Nation
Labels: Gesundheit, Gesundheitssystem, USA, Versicherungen
Montag, März 01, 2010
Spannung, Spiel und ... Fondue!
| The Colbert Report | Mon - Thurs 11:30pm / 10:30c | |||
| Olympic International Houses | ||||
| ||||
Labels: Funny, Kanada, Medien, Olympia, Schweiz, Sport, TV, USA
Mittwoch, Februar 24, 2010
Parlamentarier: 40 Vorstösse pro Woche
Zur Arbeitslast des Parlaments tragen auch die Vorstösse bei, welche die im internationalen Vergleich mit grosszügigen Einzelrechten ausgestatteten Parlamentarier Session für Session einreichen. Anreize im Parlamentsgesetz zur Zurückhaltung blieben wirkungslos: 2009 erreichte die Vorstosszahl mit 2275 einen neuen Rekord. Einzelne Medien belohnen jene Parlamentarier mit Aufmerksamkeit und guten Ranking-Resultaten, die viele Vorstösse einreichen und mit langen Voten den Ratsbetrieb verlangsamen. Folgen dieser Anreize sind ein oft unnötiger Ressourcenverschleiss in Verwaltung und Parlament.
Quelle: Reformen in eigener Sache (Schweiz, NZZ Online)
Solange aus den Vorstössen nicht ein mehrfaches an Gesetzesseiten hervorgeht ...
Mittwoch, Februar 24, 2010
Greggs Werbe-Desaster
Kurz vor dem Zu-Bett-Gehen durfte ich heute Morgen noch folgende Friede, Freude, Sonnenschein-Werbung über mich ergehen lassen:
Sagt dem Werbebüro, dass sie ihren Kunden völlig falsch beraten hat und wohl kaum jemand deren Marketing-Bullshit ernst nimmt.
Wieso? Erstens werden in dieser Industriebäckerei wohl kaum weisse Arbeiter aus der Mittelklasse angestellt sein, sondern Immigranten aus allen Herren Ländern. Zweitens lächeln und fliegen die Leute aus Glück über ihren ach so tollen, abwechslungsreichen Job niemals so durch die Gegend.
Sowohl das weltfremde Management der Bäckerei als auch die Werbefachleute sollten mal eine Woche in den Betrieb schuften gehen, um das "wahre Arbeitsleben" der Fliessbandarbeiter verstehen zu können.
Labels: Alltag, Arbeitsleben, Grossbritannien, Marketing, Werbung
Samstag, Februar 20, 2010
webkit2png installieren und benutzen
Diese Woche wollte ich mir von einem guten Dutzend Web-Sites Screenshots erstellen. Unter Mac OS X ist das dank dem nützlichen Tool Paparazzi! absolut kein Problem. Die Applikation greift auf WebKit, Apples quelloffene Rendering-Engine zurück, um die Web-Seiten zu laden und fertigt danach ein Bildschirmfoto an. Leider lässt sich diese Applikation aber nicht automatisieren — für ein Foto einer bestimmten Seite mag sie sich durchaus eignen, doch ein dutzend Fötelis verlangt tüchtig Handarbeit.
Deshalb gibt es das pythonbasierte Kommandozeilen-Tool webkit2png. Um es unter Mac OS X 10.4 zum Laufen zu bringen, sind aber noch einige Vorbereitungen nötig. Namentlich muss pyObjC heruntergeladen, kompiliert und installiert werden, um auf Cocoa zurückgreifen zu können (Vorausbedingung: svn ist auf dem System bereits installiert — die neueste Version von Python schadet garantiert auch nicht):
# cd /tmp # svn co http://svn.red-bean.com/pyobjc/branches/pyobjc-1.4-branch/ # cd pyobjc-1.4-branch # python setup.py bdist_mpkg --open
Nachdem der Installer kompiliert wurde, öffnet sich automatisch ein von Apple-Installern gewohntes Fenster im GUI, das durch die Installation führt.
Sobald die "Python-Objective C-Brücke" installiert wurde, kann man sich webkit2png herunterladen:
$ cd ~ $ wget "http://www.paulhammond.org/2009/03/webkit2png-0.5/webkit2png-0.5.txt" $ mv webkit2png-0.5.txt webkit2png $ chmod 755 webkit2png
Anschliessend fügt man die URLs der zu photographierenden Web-Sites zeilenweise in eine Textdatei ein und kickt die Foto-Session an:
$ cat urls.txt | xargs python ~/webkit2png -F
Nach wenigen Sekunden/Minuten ist das Verzeichnis mit Bildschirmfotos gefüllt.
Labels: Browser, Mac, Python, Shell, Web, Web-Entwicklung, WebKit
Samstag, Februar 20, 2010
Zugriff auf SVN-Verzeichnisse im Web-Root verhindern
Vor einigen Monaten standen auf unzähligen Web-Sites von professionellen Web-Entwicklern die Tore sperrangelweit offen: Auf Grund der Nachlässigkeit der Entwickler waren deren mit SVN versionierten Projekte statt mit svn export mit svn checkout auf das Produktivsystem ausgecheckt worden — und so gelangten automatisch die .svn-Verzeichnisse mit ins Web-Root.
Da Apache nachlässig konfiguriert war, hatte anschliessend jedermann mit einer klitzekleinen spielerischen Ader Zugriff auf die Struktur und den Source-Code einer jeden so Web-Site. Versuchen wir es gleich mal: Man hänge an die Domain versuchsweise ".svn" an, wie beispielsweise bei www.stromzukunft.ch/.svn. In diesem Fall ist ein .svn-Ordner vorhanden, weil nicht ein 404er, sondern ein 403er angezeigt wird. Der Server wurde aber glücklicherweise längst gegen solche "Schnupperattacken" gesichert ...
Auch ich gehöre zu jenen Entwicklern, die sich bis zu diesem Zeitpunkt kaum über die "Best Practices" der Entwicklergemeinde geschert hatten — tatsächlich bin ich auch heute immer noch so faul und verwende oftmals das verpönte svn checkout auf Produktivsystemen.
Um sich dennoch nicht gleich mit heruntergelassenen Hosen im Netz zu präsentieren, sollten solche unbelehrbaren Entwickler immerhin ihre /etc/apache2/apache2.conf anpassen und in dieser den Zugriff auf jedes .svn-Verzeichnis grundsätzlich verwehren:
... <DirectoryMatch \.svn> Order allow,deny Deny from all </DirectoryMatch> ...
Labels: PHP, Sicherheit, SVN, Web, Web-Entwicklung
Freitag, Februar 19, 2010
Internetseiten von Grossratskandidaten
Das Internet wird als Wahlkampfmedium immer wichtiger und beliebter. Viele Kandidierende für die bernischen Grossratswahlen sind denn auch aktiv auf eigenen Webseiten, Facebook oder Blogs. Nur: Der virtuelle Wahlkampf hat auch seine Tücken. Es gibt einige, wichtige Regeln zu beachten.
Von meinem Vater darauf hingewiesen, hörte ich mir vor einigen Tagen den Regionaljournal-Beitrag über Web-Sites von Grossratskandidaten aus dem Kanton Bern an. Obwohl der Beitrag über 4 Minuten lang ist, konnte ich bei bestem Willen kaum etwas nützliches daraus entnehmen.
Zusammengefasst wurden folgende Ratschläge erteilt:
- Sich erst jetzt auf Facebook und Twitter zu registrieren ist sinnlos. Am Besten ist man seit Jahren im Netz aktiv und hat längst seine Spuren hinterlassen — und kann nun von der Publizität profitieren.
- Hat man ein Benutzerkonto auf Facebook & Co., sollte man sich regelmässig um seine Kontakte kümmern und Informationen rausposaunen — wie halt im echten Leben mit echten Kollegen.
- Was auch immer man von sich gibt, man sollte möglichst authentisch rüberkommen. Doch Achtung: Mit Obszönitäten um sich zu werfen und mit nicht-gutbürgerlichen Manieren zu prahlen wird nicht empfohlen — wie halt auch im echten Leben.
- "Will man von einer Kandidatin wirklich das Sternzeichen wissen?" Spontan kam mir dabei die Web-Site meines geschätzten Gegners auf kommunaler Eben in den Sinn: Oliver Schmid (SVP) ...
Freitag, Februar 19, 2010
Empfehlungen für Doktoranden
Finally, have your fun now. Five years is a long time when you are 23 years old. By the end of graduate school, you will be older, slower, and possibly married and/or a parent. So if you always wanted to walk across Nepal, do it now.
Quelle: Johnsen Lab - Advice for potential graduate students
Obwohl sich der Text an Biologie-Doktoranden richtet, gilt er wohl für jeden Studiengang auf Gottes grosser Erde. Wer den Text so gut findet, dass er ihn ausdrucken und ins Zimmer (Labor?) hängen möchte, lädt sich am Besten die PDF-Version herunter.
Labels: Beruf, Doktorat, Freizeit, Funny, Studium, Universität

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