Dienstag, August 26, 2008
Schwarzer Monat für die Flugbranche
Bin ich der einzige, dem eine Häufung von Flugunfällen (oder -problemen) auffällt?
- 20. August 2008: Spanair (1)
- 23. August 2008: Swiss ("nur" Bombendrohung)
- 24. August 2008: Spanair (2)
- 24. August 2008: Itek Air
- 25. August 2008: Ryanair
A propos: Newsnetz-Suche
Nebenbei bemerkt: Newsnetz bietet auf seinen Web-Sites eine der schlechtesten Suchfunktionen, die ich seit Monaten benutzt habe:
Tagesanzeiger - Suche: Spanair
Sollten da nicht unzählige Artikel zu dem Thema gefunden werden?!
Labels: Airlines, Flug, Wirtschaft
Freitag, August 08, 2008
Bodenpreise halbiert?
sein Unternehmen sei bereit, bis zu 2 Mrd. Pfund für den Erwerb des Flughafens auszugeben. Er sei im übrigen sicher, dass Ryanair den Flughafen besser führen könne als BAA. Nach einer Übernahme wolle er eine zweite Landebahn und ein zweites Terminal in Stansted bauen und die Landegebühren halbieren. Damit solle die Zahl der Passagiere von derzeit 24 Millionen auf 40 Millionen pro Jahr gesteigert werden. Stansted ist Ryanairs Hauptdrehkreuz.
Quelle: FTD.de - Übernahmeplan: Ryanair rechnet Kauf von Stansted durch - Handel + Dienstleister
Gute Sache. Mit solchen Aussagen hat Ryanairs CEO die Boden- und Wohnungspreise in Stansted über Nacht wohl mehr als halbiert.
Labels: Airlines, Flughafen, Grossbritannien, Wirtschaft
Mittwoch, August 06, 2008
Ryanair pokert hoch
Topp, die Wette gilt!
der für seine flotten Sprüche bekannte Manager begegnet den Problemen mit unerschütterlichem Optimismus - und kalkuliert dabei äußerst riskant. Der Ölpreis "wird wieder unter 100 Dollar sinken, weil die Nachfrage zurückgeht. Es gibt keine Ölknappheit", sagt er.
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Donnerstag, Juli 31, 2008
Vergessen, den Domain-Namen zu bezahlen
Dubai's government-owned airline, Emirates, forgot to renew its domain name this week, sending its website crashing offline on the same day it was trumpeting delivery of its first Airbus A380 superjumbo.
Quelle: Emirates airline website plummets offline in A380 excitement | The Register
Dienstag, Juli 29, 2008
Seriöse Flugsicherheit
"Überspitzt gesagt muss im Flugzeug nur eine Glühbirne flackern - und schon darf die Maschine nicht starten."
Labels: Airlines, Flug, Sicherheit, Wirtschaft
Donnerstag, Juli 10, 2008
US-Airlines specken weiter ab
US Airways says it will start removing in-flight entertainment systems on domestic flights in November to save about $10 million annually in fuel and other costs.
Quelle: Better bring a book: To save fuel, US Airways will remove movie systems from domestic flights - News
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Dienstag, Juli 08, 2008
Bye bye, Airlines!
Der steigende Preis für den Treibstoff hat in diesem Jahr weltweit bereits 25 Fluggesellschaften zur Aufgabe gezwungen, so viele wie niemals zuvor.
Quelle: Grounding für bereits 25 Fluggesellschaften (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)
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Sonntag, Juli 06, 2008
Unsichere Zukunft für billige Europaflüge
Im Gegensatz zu der Einschätzung von TUI-Deutschland-Chef Böttcher sieht die Fliglinie Swiss kaum spielraum, die gestiegenen Kerosinkosten an die Kunden weiterzugeben: "Auf der Langstrecke holen wir etwa ein Drittel unserer Mehrkosten wieder rein. Doch innerhalb Europas ist dies nur in geringerem Ausmaß oder gar nicht möglich. Hier sind die Preise generell bereits stark unter Druck", sagte Swiss-Chef Christoph Franz
Quelle: FTD.de - Handel + Dienstleister - Spritpreis-Rally - TUI hebt Preise an - Seite 1 von 2
Labels: Airlines, Swiss, Wirtschaft
Dienstag, Juni 24, 2008
Ohne Sprit und Flotte auch keine Piloten
Ob Camioneure oder Pilot oder Flight Attendant - Arbeitnehmer in Branchen, die derart an billiges Benzin gekoppelt sind/waren, haben es derzeit schwer:
Jetzt hat die weltweit zweitgrößte Fluggesellschaft United Airlines angekündigt, fast tausend Piloten zu entlassen.
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Donnerstag, Juni 19, 2008
Wo Spekulation belohnt wird
"Wie wird man in der Luftfahrtbranche Millionär? Indem man als Milliardär anfängt."
Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Ryanair-Chef auf Büßertour: "Man wird einfach gierig" - Wirtschaft
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Mittwoch, Juni 18, 2008
Jetzt wird's auch für europäische Airlines ernst
Mein Gebete gelten allen, die in dieser Branche ihr Brot verdienen. Und selbstverständlich auch ein wenig denen, die Tickets für Flüge in den nächsten Monaten bereits bezahlt haben*. "Fasten your seatbelts, it's gonna be a bumpy ride!"
Die deutschen Airlines stecken in massiven Schwierigkeiten: Air Berlin streicht zum Winterflugplan sein Streckennetz zusammen. Und TUIflys frühe Veröffentlichung des Sommerflugplans 2009 zeigt, dass die Fusion mit Germanwings noch dauern kann.
Quelle: FTD.de - Industrie - Teures Kerosin - Air Berlin dünnt Streckennetz aus - Seite 1 von 2
*) Ich habe übrigens auch ein Flugticket in meinem Schrank liegen, das ich am 12. Juli einlösen werde. Ganz sicher. Denn Air France ist - genau so wie Grossbanken - "too big to fail"
Übrigens: Steigen die Benzinkosten auf 2.00 Franken pro Liter, fliege ich billiger an die Côte d'Azur als meine zwei Kollegen, die das Auto nehmen (1200km hin und zurück und ein Verbrauch von 8.6l/100km ergeben Benzinkosten von 206.40 Franken - ohne Péage, Opportunitätskosten, Staus, Parkplatzkosten vor Ort, Einbruchsdiebstahl und Unfällen).
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Donnerstag, Juni 05, 2008
Hände weg von Airline-Aktien!
Nur ein Sektor ist für Einhorn tabu: Die Luftfahrtindustrie. In seiner Diplomarbeit hat er sich mit dem zyklischen Auf und Ab der Fluggesellschaften beschäftigt. Er kommt zum selben Fazit wie Investmentlegende Warren Buffett: "Investoren hätten die Gebrüder Wright bei Kitty Hawk erschießen sollen." Die Konsequenz: Greenlight Capital hat noch nie eine einzige Airline-Aktie besessen.
Quelle: FTD.de - Finanzdienstleister - Nachrichten - Ein Einhorn gegen Lehman Brothers
Labels: Airlines, Wirtschaft
Dienstag, Juni 03, 2008
Fertig mit der Billig-Fliegerei? Grounding von Air Berlin?
Dagegen schrumpfte die Auslastung der portugiesischen Airline TAP um 12,2 Punkte auf 63,3 Prozent. Die krisengeschüttelte Alitalia besetzte nur noch 66,3 Prozent ihrer Plätze, was einem Rückgang im Jahresvergleich von 9,7 Punkten entspricht.
Überdurchschnittlich schrumpfte die Auslastung auch bei Rumäniens Airline Tarom (um 8,3 Prozentpunkte), der belgischen Brussels Airlines (um 6,7 Punkte), Finnair (um 6,1 Punkte), der griechischen Olympic Airlines (um 6,1 Punkte), der ungarischen Malev (um 5,9 Punkte), British Airways (um 5,1 Punkte) sowie der polnischen LOT (um 3,6 Punkte).
Quelle: Europäische Airlines schlagen Alarm - Wirtschaft - Tages-Anzeiger
Nebenbei gefragt: Wo bleiben die Zahlen von Air Berlin?
Mit Argusaugen beobachten nicht nur die Börsianer die Entwicklung bei Air Berlin: die Airline ist hoch verschuldet, man plant Verbindungen zu kappen, man erhöht die Preise, und es gibt gar Überlegungen die gesamte LTU-Schiene einzustellen.
Vernichtend auch das Urteil eines Analysten von ABN Amro: „Air Berlin kann keine Gewinne schreiben, die Airline hängt am Tropf der Banken.“ Und er prognostizierte für Air Berlin für das Jahr 2008 Verluste von bis zu 20 Millionen Euro für das operative Geschäft.
Kein Geheimnis ist auch, dass Air Berlin kaum noch eigene Finanzreserven hat und eine länger anhaltende Flaute kaum überleben kann.
Quelle: Kämpft Air Berlin ums Überleben? Eine Bestandsaufnahme
Nachtrag
Labels: Airlines, Erdöl, Flug, Wirtschaft
Samstag, Mai 31, 2008
Southwests Ex-CEO hätte seinen Bonus verdient
Im Gegensatz zu all den anderen Verlieren in der Teppichetage:
I was listening to the CEO of Southwest saying they were hedged in the 60s [Barrelpreis von 60USD] through 2011. The guys asking the questions suggested he park those pesky planes and change the company into a hedge fund.
Quelle: Oil and the future - the commuter shift to public transport
Ein anderer Artikel zeigt die Hintergründe dieser weisen Entscheidung auf:
According to The New York Times "Southwest owns long-term contracts to buy most of its fuel through 2009 for what it would cost if oil were $51 a barrel. The value of those hedges soared as oil raced above $90 a barrel, and they are now worth more than $2 billion."
Quelle: Southwest's oil hedge could save it $1 billion or more
Schlussendlich findet man auch den ursprünglichen Artikel in der New York Times: An Airline Shrugs at Oil Prices. Da der Artikel im November 2007 geschrieben wurde, hat sich der "Gewinn" für Southwest angesichts der bis vor kurzem stetig steigenden Barrelpreise vervielfacht.
Samstag, Mai 24, 2008
Zahlen zum serbelnden Fluggeschäft
Doch just im zeitkritischen Flugsektor scheint 2008 einiges aus dem Takt zu laufen. Auf Expansionspläne und steigende Flugzeugauslieferungen treffen ein seit Jahresanfang um 88 Prozent gestiegener Kerosinpreis und die Gefahr abnehmender Passagierzahlen. [...] Credit Suisse schätzt, dass bereits bei einem Ölpreis von 120$ keine Gesellschaft mehr profitabel fliegen kann,
Quelle: FTD.de - Marktberichte - Das Kapital - Für die Flieger brechen harte Zeiten an
Na dann Feierabend! Grounding 2.0, bis Jahresende in ihrem örtlichen Kino?
Labels: Airlines, Flug, Wirtschaft
Sonntag, November 04, 2007
Das Fliegen wird immer umständlicher
Wie der heutigen SonntagsZeitung zu entnehmen ist, soll an Schweizer Flughäfen der Pass künftig zweimal kontrolliert werden. Zwei plus zwei Augen sehen wohl besser ...
Diese Massnahme reiht sich ein in die Reihe unzähliger anderer, bürokratischer Regeln, die die ach so freie westliche Welt mit hunderten Millionen Einwohner in den letzten Jahren endgültig zur Geisel einiger weniger Terroristen gemacht haben.
Immer wieder rege ich mich beispielsweise über die restriktive Mitnahme von Flüssigkeit an Bord eines Flugzeuges auf. Zum Glück scheint es auch Politiker zu geben, die sich ab der Sinnhaftigkeit festgelegter Limiten fragen:
But [...] Baron Elton [...] delivered a telling blow, with a question many of us have wanted to ask at airports. "What damage can be done by 105 millilitres of liquid that cannot be done by 100 millilitres of liquid?" he snapped, testily.
Quelle: Lords debate airline liquids ban
Vorschlag: Lasst den Markt für Sicherheit sorgen!
Nun, ich wäre für ein deutlich liberaleres Modell: Der Staat hält sich aus solchen Angelegenheiten heraus und lässt die Airlines selber schalten und walten. Passiert wider erwarten doch etwas, wird die Airline und - allenfalls - der verantwortliche Flughafen zur Rechenschaft gezogen.
Im Falle der Anschläge vom 11. September 2001 hätten also United Airlines und American Airlines die horrenden Schadenssumme tragen müssen, die beim Einsturz der World Trade Center entstanden. Je nachdem hätten auch die Startflughäfen der Flüge (in den beiden Fällen startete die Flugzeuge in Boston IAD)
Gemäss der Regel vom freien Markt würden von den einzelnen Luftfahrtunternehmen einerseits unzählige verschiedene Lösungen des Problems präsentiert, andererseits würden über lange Sicht nur diejenigen Lösungen bestehen bleiben, die sich auch wirklich bewähren. Als weiteres Steuerungsinstrument würde die Abwälzung der Kosten für Sicherheitschecks auf die Fluggäste für weiteren Wettbewerb unter den Gesellschaften sorgen.
Labels: Airlines, Liberalisierung, Schweiz, Terror, Wirtschaft
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