Sonntag, August 17, 2008
Auch Schweizer Journalisten fahren auf das iPhone ab
[...] seit ich mit fünf oder sechs Jahren ein Playmobil-Piratenschiff zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, konnte mich kein Spielzeug mehr in einen solchen Zustand blindseliger Ekstase versetzen.
Quelle: Das Magazin » Wenn Männer nur noch streicheln
Das iPhone kann auch zum Beziehungskiller werden - aber anders, als wir Männer uns das bisher vorgestellt haben:
«Sie hatte einfach den Eindruck, dass ich sie so zart noch nie berührt habe», meinte er schuldbewusst. Die i-Revolution oder: wenn Männer nur noch streicheln wollen.
Freitag, August 08, 2008
Die wahren Helden bei Apple
Steve Jobs? Jonathin Ive? Falsch. Merkt euch den Namen Edy Cue:
Eddy's name isn't familiar to most apple people, but he's in his way as important to apple's success as Jonathan Ives. His specialty: the back-end infrastructures that make Apple's online universe tick. His groups did the Apple online store, iTools (later .Mac), iTunes store, etc, etc. It's the not-sexy part of the company, but it's the guts that make all of the sexy front ends actually work.
Quelle: Chuqui 3.0: MobileMe Problems Show Apple Needs an Infrastructure Lesson
Eddys Männer gehen dorthin, wo's weh tut!
Mittwoch, Juli 30, 2008
Ich bin Fan von Anti-Hacks
Wunderbar, dass jemand endlich einmal auf solche Dinge aufmerksam macht:
Mit einem Lifehack kann man am Auto schrauben, um den Benzinverbrauch zu senken; der Anti-Hack dazu wäre es, sich eine Wohnung zu suchen, die nicht so weit vom Büro entfernt ist (oder einen Job, der näher am Wohnort liegt), so dass man gar kein Auto mehr braucht.
Quelle: Der Link am Morgen: Was sind Anti-Hacks? » imgriff.com
Erinnert mich an meine Ferienlektüre, die Computerzeitschrift CHIP, die wir auf unserem TUIfly-Flug gratis mitlaufen lassen konnten. Dort wurde doch tatsächlich wieder einmal vorgekaut, wie man Windows "noch schneller macht" und "entschlackt". Da hat sich auf diesem Gebiet seit meiner Abkehr von Windows Anno Domini 2004 also überhaupt rein gar nichts geändert - irgendwie ernüchternd. Wie die Journalisten auf dieser Redaktion ein befriedigendes Arbeitsleben fristen, ist mir rätselhaft.
Item: Der Anti-Hack zu Registry Cleanern, Boot-Optimierern und Uninstall-Utilities wäre wohl einfach, einen Mac zu kaufen ...
Donnerstag, Juli 10, 2008
Namen des Pr0n-Ordners
Hmmm, XXX gefällt mir besser. Aber jedem das seine:
You people have dirty minds! The !Adult smart playlist merely filters out all songs for which the word adult appears in the comments. For example, Nine Inch Nail’s Closer has adult in the comments and will never play when that playlist is selected.
Quelle: bbum’s weblog-o-mat » Blog Archive » Apple Remote: Remote Control Done Right!
Klar doch ... diese Erklärung kauf ich ihm auf der Stelle ab.
Donnerstag, Juli 10, 2008
Erste iPhone-Testberichte tauchen im deutschsprachigen Netz auf
Nach Onkel Walt und zwei anderen us-amerikanischen Medien-Koryphäen dürfen nun auch deutschsprachige Journalisten über ihr Erfahrungen mit dem iPhone 3G berichten:
- Tagesanzeiger
- Heise Newsticker
- SPIEGEL online
- Blick (sowie privat: Bö testet “iPhone 3G”)
Labels: Apple, Deutschland, iPhone, Mac, Schweiz
Mittwoch, Juli 09, 2008
Der Programmier-Superstar und seine Mutter
Avie Tevanian had been working on Mach as a PhD student at Carnegie Mellon, and Steve Jobs recognized he was a star and hired him straight away. (Microsoft countered by hiring Avie's old advisor to work on NT, which is kind of like Microsoft hiring my mom because I'm a good programmer.)
Quelle: Call Me Fishmeal.: Pimp My Code, Part 15: The Greatest Bug of All
Labels: Apple, Betriebssysteme, Mac, Microsoft, Programmierung, Unix
Samstag, Juli 05, 2008
Keine Vertragsverlängerung, kein subventioniertes iPhone
Mist! Mein Vertrag läuft erst im September 2008 9. Oktober 2008 aus ...
Wir möchten uns für Ihre Kundentreue und Ihr Interesse am iPhone 3G bedanken.
Momentan steht Ihnen leider kein Angebot für ein neues Mobiltelefon im Rahmen einer Vertragsverlängerung zur Verfügung. Wenn Sie jedoch von einem solchen Angebot profitieren und das iPhone zu einem Vorzugspreis mit unserem exklusiven iPhone Preisplan erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen das Ende Ihrer Vertragsdauer abzuwarten.
Möchten Sie sofort ein iPhone beziehen, können Sie dies bereits ab 9. Juli, 2 Tage vor der offiziellen Markteinführung unter der Nummer 0800 780 500 bestellen. Wir gewähren Ihnen einen Rabatt von 10% auf den iPhone Preis ohne Preisplan.
Quelle: Mail von Orange vom 5. Juli 2008
Freitag, Juli 04, 2008
Vormarsch der Macs in Unternehmen?
Der Axel-Springer-Verlag will konzernweit nur noch Apple-Rechner benutzen. Zum Einsatz kommt die gesamte Hardware-Palette vom Macbook (Pro) über das Airbook, den iMac bis zum MacPro. Das iPhone will der Verlag ebenfalls verwenden. Lediglich die Mac-Server fehlen in der Ankündigung.
Quelle: heise online - Axel-Springer-Verlag stellt komplett auf Apple-Rechner um
Ich gratuliere dem Axel-Springer-Verlag zu diesem mutigen Schnitt. Selbstverständlich waren aber (Zeitungs-)verlage schon seit jeher deutlich Mac-affiner als beispielsweise Banken oder Grosskonzerne wie Die Schweizerische Post, Swisscom etc.
Microsoft wird mit dem Rohrkrepier und der Bloatware Vista dem Verlag die Wahl sicherlich erleichtert haben. Auch habe ich das Gefühl, dass Unternehmen, die sich in den 90ern nicht in den Microsoftschen Vendor-Lock-In begeben haben, heute deutlich flexibler agieren können.
Gespannt warte ich nun auf Case Studies, ob und wie eine Mac-Systemlandschaft mit hunderten Rechnern zentral betreut werden kann.
Labels: Apple, Deutschland, IT, Mac
Freitag, Juli 04, 2008
Ich bleibe Orange-Kunde
Bravo Orange!
Orange lanciert das neue Apple iPhone 3GInsbesondere die 1GB Datenvolumen inkl. finde ich im Vergleich zum Monopolisten Swisscom sehr generös. Auch wenn ich keine YouTube-Videos auf meinem iPhone schauen werde - es ist beruhigend zu wissen, jeden Monat noch einige 100MB spatzig zu haben.
Freitag, Juni 20, 2008
Fertig lustig für den Microsoft Internet Explorer 6
IE 6 is definitely the most painful browser for us to support – it’s seven years old and doesn’t even fully support the CSS 1.0 standard created in 1996. Microsoft’s done an incredibly poor job of getting users to upgrade. It looks like it’s going to take pressure from big apps like MobileMe to seal the deal.
Quelle: Apple's MobileMe drops support for IE 6 - (37signals)
Labels: Apple, Internet, Microsoft, Software, Web, Web-Entwicklung, Windows
Dienstag, Juni 17, 2008
Nokia bringt neue Business-Telefone - boah!
Interessieren solche Meldungen nach der Vorstellung des iPhone 3G wirklich noch jemanden?!
The world's top cellphone maker, Nokia, unveiled two new models on Monday aimed at the business market dominated by the Blackberry,
Quelle: Nokia Unveils New Business Phones - NYTimes.com
Mittwoch, Juni 11, 2008
Journalist über den Marktanteil der verkauften iPhones
Der auf Daring Fireball zelebrierte Award Jackass of the Week geht heute via think eMeidi an den Journalisten/Korrespondente John Dyer aus Boston, MA:
In den USA erreichte Apple mit seinem Gerät in den ersten drei Monaten gerade mal einen Marktanteil von 5 Prozent.
Quelle: Der Bund, 11. Juni 2008, "Apple bessert iPhone nach", S. 15.
Klar, dass die Zahl für einen IT-fernen Schreiberling abstrus klein wirkt. Aber wie immer sollte man (goldene) Äpfel (das iPhone, ein Gerät aus der Smartphone-Klasse) nicht mit {faulen) Birnen vergleichen (Billig-Handies; bspw. die 1000er Serie von Nokia etc.). Ist doch optimal, ein 50USD-Handy, mit dem man gerade mal telefonieren und simsen kann, mit dem 300USD-iPhone zu vergleichen.
Apple hingegen vergleicht die iPhone-Verkäufe seit jeher mit den anderen Smartphone-Herstellern (RIM, Palm, HP etc.) und dort hat sich das iPhone (wohl nur für Zeitungsjournalisten völlig erstaunlich) auf Platz zwei geschlagen - hinter den Blackberry von RIM. In Zahlen ausgedrückt: Im abgelaufenen Quartal betrug der Marktanteil bezüglich Verkäufen knapp 20%, im letzten Quartal 2007 sogar 25%.
Ursprünglich hatte Apple bis Ende 2008 insgesamt 10 Millionen Stück verkaufen wollen. Doch bisher sind es erst 6 Millionen. Die Zahl dürfte angesichts der neuen Generation kaum noch steigen. In den Apple-Läden in den USA sind die alten Geräte kaum noch zu finden.
Ahaaa, als Steve Jobs letztes Jahr die Aussage von den "10 Millionen" verkauften Geräten, hat er sich selbstverständlich nur auf das GSM-Modell des iPhone bezogen.
Jeder normal denkende Mensch wird realisieren, dass Apple den Fahrplan für das iPhone längst festgelegt hat und Steve Jobs damals bereits wusste, dass im Sommer 2008 das UMTS-Telefon folgen wird. Dies ist auch der Grund, wieso in den Läden keine iPhones zu haben mehr sind: Apple verkauft die längst fertig produzierten Restbestände, um die Lager für das UMTS-iPhone frei zu machen.
Ich hege absolut keine Zweifel, dass Apple mit seinen iPhones (egal ob GSM oder UMTS) lange vor Weihnachten die 10 Millionen-Grenze knacken wird. Das Telefon wird ab dem 11. Juli in über 70 Ländern verkauft werden und ein Verkaufsschlager werden.
Selbstverständlich wird John Dyer weiterhin nur die GSM-iPhones zählen und am 31.12.2008 triumphierend durch die Zeitungslandschaft ziehen: "Seht ihr, ich habe es doch schon immer gesagt!" Dumm nur, dass das alte iPhone ab Mitte Jahr nicht mehr verkauft worden ist.
Mittwoch, Juni 04, 2008
Mac OS X 10.6 Snow Leopard zu Weihnachten 2008?
TUAW has received some information that suggests Apple may be working to seed developers with an early build of Mac OS X 10.6 at this year’s WWDC. 10.6 will not include any new significant features from 10.5; instead, Apple is focusing solely on “stability and security.”
Quelle: Daring Fireball: 'Snow Leopard' at WWDC
Auf den ersten Blick unlogisch. Doch schon rein nur der Triumph über Microsoft wäre enorm: Windows Vista ist nie richtig abgehoben (ausser bei einigen versprengten Seelen, die nicht anders können und kompromisslos alles aus dem Hause Microsoft gut finden, gell Torkel?), vom Hoffnungsträger für die Microsoft-Fanboys (Windows 7) ist weit und breit nichts in Sicht.
Nicht nur hätte Apple mit Mac OS X 10.5 Microsoft die lange Nase gezeigt, nein, an Weihnachten setzt man in Cupertino noch eins drauf und bringt wieder ein Update des Betriebssystems heraus, das die Fanboys entzücken wird. Umso entzückender für alle IT-Professionellen da draussen wäre das Faktum, dass Apple dieses Mal nicht 300+ Features als erklärtes Ziel hat, sondern die Politur des Betriebssystem. Die Entwickler dürfen sich für einmal "ausruhen" und ihre sicherlich enorm langen To-Do- und Tweak-Listen durchackern, um kleine Bugs und unlogisches Verhalten auszubügeln. Gelobet sei Steve!
PS: Mist, bald komme ich wieder in Zugzwang - auf meinem PowerMac G5 läuft erst seit einigen Monaten Mac OS X 10.4. Muss ich jetzt schon auf 10.5 aktualisieren? Bitte nicht, jetzt, da alles so rund läuft!
Montag, Juni 02, 2008
Wieso Mac OS X Windows Classic überleben wird
Der grösste Unterschied zwischen den beiden Erzrivalen wird Windows schlussendlich den Kopf kosten: Rückwärtskompatibilität! Frickel-Software, die für Windows for Workgroups 3.11 geschrieben wurde und sich nicht an Standards hält, muss immer noch unter Windows Vista funktionieren. Deshalb muss man selbst in Windows Vista all jene Bugs einbauen, die schon in WfW 3.11 zugegen waren. Wäre ja fürchterlich, wenn die von Milliarden von Anwendern benutzte Applikation plötzlich nicht mehr funktionieren würde ...
Apple has never been a company that's slavishly devoted to backwards compatibility if that backwards compatibility jeopardizes its ability to move forward
[...] This willingness to leave old technology behind is a great strength of the Apple platform. Rather than enshrining past decisions in perpetuity, Apple has a willingness to say "enough's enough; this new way is better, so you should use it".
Quelle: From Win32 to Cocoa: a Windows user's conversion to Mac OS X—Part III: Page 3
(Übrigens auch ein sehr interessanter Artikel, der Software-Entwicklung unter Windows mit Software-Entwicklung unter Mac OS X vergleicht)
Samstag, Mai 31, 2008
Die Erfindung der Apfel-Taste (Juli 1982)
Ein schönes Stück Geschichte, diese Apfel-Taste, die mit LISA das erste Mal das Licht der IT-Welt erblickte:
You saw two keys that said Command on them. The new version has only one, and instead of saying Command it has a picture of an apple on it. The reason is that the key’s used as a shortcut to choose a menu command. If you look at a menu, on the right you’ll see this little apple symbol and a letter. If you hold down the Apple key and the letter, you get the command. We couldn’t find any way to symbolize the Command key that would fit nicely in a menu and be recognizable to people. We tried and tried. Finally we decided that the apple looked nice and had a nice sound to it —”Apple X,” “Apple R” — and it keeps Apple in the mind of the user instead of “control” or something else. It’s a symbol that everybody using this machine will recognize instantly, so we decided to put it on the key as well as on the screen.
Quelle: A behind-the-scenes look at the development of Apple’s Lisa (Feb, 1983)
Auch wenn Microsoft die Windows-Taste mit Windows 95 einführte - sie hat nie diejenige Popularität erreicht wie der angebissene Apfel ... Wieso wohl?
Labels: Apple
Freitag, Mai 16, 2008
Danke, Orange!
Für ca. 24 Stunden habe ich mich tatsächlich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wegen eines gehypten Telefons eines Computer-Herstellers zum trägen Monopolisten wechseln zu müssen:
Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz
Quelle: Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz - Wirtschaft - Tages-Anzeiger
Somit werde ich 2010 wohl mein 10-jähriges Jubiläum mit Orange (und Apples iPhone) feiern können.
Mittwoch, Mai 14, 2008
Heute würde auch ich einen iMac kaufen
Doch der PowerMac G5 (Dual 1.8GHz) muss zuerst noch "usgfahre" werden ...
And there are a few other reasons to consider an iMac instead of a Mac Pro: the Mac Pro is a large computer that also requires an external display, while the iMac fits into smaller spaces and requires fewer cables than the Mac Pro; and the iMac is much quieter than the Mac Pro,
Freitag, Mai 09, 2008
Interessantes zum iPhone
Think about that — in just nine years, the specs that then described Apple’s top-of-the-line desktop computer now describe their phone.
Quelle: BlackBerry vs. iPhone
[...] the iPhone can do more BlackBerry-ish things than the BlackBerry can do iPhone-ish things.
Mittwoch, Mai 07, 2008
Marketing richtet alles
MBA - Mal Besser Arbeitslos?
What’s clear is that Sprint is run by MBA-trained executives who see everything as a general “business” problem. In their minds, the same things apply to selling phones as toothpaste. How about this idea: Take $100 million and use it to design a better phone?
Quelle: Sprint Spending $100 Million to Advertise iPhone Knock-Off
Labels: Apple, Funny, iPhone, USA, Wirtschaft
Donnerstag, Mai 01, 2008
UMTS-iPhone exklusiv in Italien - lachhaft
UMTS-iPhone exklusiv in Italien?
Laut Berichten der italienischen Zeitungen "Repubblica" und "Il sole 24 ore" hat der italienische Provider TIM einne Exklusivvertrag mit Steve Jobs abgeschlossen. Demnach komme der Nachfolger des iPhones mit UMTS mehrere Monate vor anderen Ländern zuerst in Italien auf den Markt. Laut der englischen Zeitung "Times" habe Apple schon mehrere Tausend neuer UMTS-iPhones in Asien bestellt. Statt Touchscreens sollen sie nun über eine Tastatur verfügen.
Quelle: heute, 22. April 2008, S. 10.
Klar doch:
- Das neue iPhone zuerst in Italien - ich kann mir wahrlich wirtschaftlich potentere Länder vorstellen, um dieses Luxus-Telefon zu lancieren.
- Monate vor den anderen - wenn überhaupt in Italien, wieso dann noch Monate zuwarten, um es in anderen Ländern anzubieten?
- Tastatur statt Touchscreen - der Gerüchtelieferant ist wohl nach dem Verfassen der Meldung an einer Überdosis halluzinogener Drogen gestorben ...
Keine Ahnung, wieso heute einen solchen Schmarren abdruckt ...
Donnerstag, April 10, 2008
Mac-Nutzer müssen Virenscanner kaufen!
Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und Windows-Nutzer wissen, dass man eine Rüstung tragen sollte. Apple-Nutzer tragen stattdessen Hawaii-Hemden.
Quelle: "Apple-Nutzer tragen Hawaii-Hemden"
Sagt wer? Ah, ... der Rüstungsverkäufer? Was der nicht sagt!
Labels: Apple, Mac, Sicherheit, Viren
Freitag, April 04, 2008
Drei Generationen eines Produkts
[...] Popular consumer products, he understood, tend to evolve through three phases. They start out as luxury goods, expensive to produce and pitched to a small, elite market. Then, as maturing technologies and economies of scale drive down manufacturing costs, they become mass-market commodities.
Finally, once they're established as affordable necessities, consumers start looking beyond the price tag for distinctive designs and features. Form begins to trump function.
Quelle: Dell: Beware the Beige-Box Blahs
Labels: Apple, Dell, Gesellschaft, Konsum, Konsumgesellschaft, Wirtschaft
Samstag, März 29, 2008
Auf die zahlenden Kunden fokussieren
if you want to make profitable PC games, I'd recommend focusing more effort on satisfying the people willing to spend money on your product and less effort on making what others perceive as hot.
Quelle: Piracy & PC Gaming
Apple macht es identisch: Obwohl der Computer mit dem angebissenen Apfel nur einen Bruchteil des Marktanteils von Windows-Rechner hält, sind gerade die Apple-Kunden wohl eine der finanzkräftigsten Käuferschichten, die sich ein Unternehmen wünschen kann.
Apple steigert seinen Umsatz und Gewinn seit Steve Jobs deshalb immer wieder, weil man sich voll und ganz auf die Befriedigung der Bedürfnisse der zahlenden Kunden konzentriert. Ein Rezept, dass sich auszuzahlen scheint ...
Selbstverständlich gibt es Spinner, die weiterhin fordern, Mac OS X auf ihrem Mediamarkt-PC installieren zu können - doch genau diese Benutzer sind es, die nie im Leben für Mac OS X zahlen würden. Nein, diese Leute sollen lieber im Microsoft-Lager bleiben und den Redmondern "finanziellen" Schaden zufügen, in dem Windows und Office auch zukünftig munter raubkopiert wird.
Via: Piracy & PC Gaming
Samstag, März 08, 2008
Soll ich ein gecracktes iPhone kaufen?
Das hat mich soeben ein Bekannter gefragt. Wie immer bin ich äusserst konservativ und pessimistisch:
Ich kenne einige Schweizer Kollegen, die sich ein iPhone geleistet haben. Aus meiner Sicht gibt es aber grosse Nachteile:
- Zukünftige Updates. Jedes Mal, wenn neue Updates rauskommen, muss man beten und hoffen, dass jemand eine Schwachstelle ausfindig macht, um das Telefon wieder für Applikationen dritter zu entsperren und den SIM-Lock aufzuheben. Die Vorstellung des SDK vom Donnerstag zeigt wider einmal klar, dass Apple kontinuierlich neue Funktionen in die Software einbauen und freischalten wird. Im schlimmsten Fall endest du mit einem Telefon, das mit Software-Version 1.x läuft und sich nicht mehr aktualisieren lässt, während die offiziellen Swisscom-Kunden um dich herum längst mit 2.x unterwegs sind.
- Keine anständigen Daten-Abos. Klar macht es Spass, mit dem iPhone per WLAN unterwegs zu sein. Doch noch längst gibt es nicht überall WLAN-Hotspots, und schon gar nicht offene und kostenlose. Das iPhone wird erst dann zum Killer-Tool, wenn der künftige Mobilfunkanbieter einen EDGE/UMTS-Datenplan mit Flatrate anbietet. Dann kann es dir egal sein, wo du dich befindest und dass du die Daten per Mobilnetz abrufst.
- UMTS-Modell. Je länger du seit dem Verkaufsstart gewartet hast, desto wahrscheinlicher wird die Veröffentlichung des Hochgeschwindigkeits-Modells mit UMTS. Da die Swisscom das iPhone immer noch nicht veröffentlicht hat, vermute ich langsam, dass man gleich mit Version 2.0 in den Markt einsteigen will.
Das 16GB-Modell kostet in den USA 499 USD oder 511 CHF. Aus den oben genannten Gründen rechtfertigt sich die Marge von 340 CHF für das gecrackte iPhone von Nicolas K. nicht.
Quelle: Mail von mir an den Bekannten, 8. März 2008.
Dienstag, März 04, 2008
Von Speicherkarte gelöschte Photos wiederherstellen
Have you ever deleted images from your digital camera's memory card and needed them afterwards?
Quelle: EXIF UNTRASHER
Kann jedem mal passieren - sehr gut, dass es auch für Mac OS X ein entsprechendes Freeware-Tool gibt. Dieses stellt gelöschte Photos von SD-Card, Compact Flash (CF)-Karte, Memory Stick und was es sonst noch alles gibt wieder her.
Dienstag, Februar 26, 2008
Allheilmittel Repair Permissions
If it were a good idea, Apple would configure Mac OS X to do it for you. It’s like taking antibiotics — a good idea if you have an infection, but a bad idea to take every day “just for good measure”.
Quelle: Regarding TUAW’s Mischaracterization of My ‘Repair Permissions’ Advice
100 Punkte, Gruber! Mehr muss dazu nicht gesagt werden.
Labels: Apple
Montag, Februar 25, 2008
Print Screen mit Apple Tastatur unter Windows
Unglaublich, wie viele Google-Resultate man durchforsten muss, bis man die doch so eindeutige Frage beantwortet kriegt:
(Rechtes) alt + F14
Hilfesuchende erwarten in Diskussionsforen und Mailinglisten Antworten wie "Installier dir doch einen Screen-Grabber!" oder "Apfel-Shift-4".
Sonntag, Februar 24, 2008
Erste Schritte einer neuen Mac-Anwenderin
Gerade assistiere ich einer brasilianischen Chat-Kollegin bei der Konfiguration ihres neuen MacBooks (der Wirtschafts-Boom ist auch an ihr nicht spurlos vorbeigegangen). Hier einige Auszüge aus unserem Chat-Log (aus dem englischen übersetzt; nicht wortgetreu, aber sinngemäss)
- "Das ist halt wie es unter Mac funktioniert. Wenn es dir nicht gefällt, musst du dir einen Windows-PC kaufen!" - "Nein, ich tausche des Gerät garantiert nicht um. Es sieht sooo schööön aus!" (Frauen ... und Technik *kopfschüttel*)
- "Wieso kann ich mein Lieblings-Radio nicht hören?" - "Du musst Flip4Mac installieren, damit du proprietäre Windows Media-Streams anhören kannst!"
- (Während der Installation)
- "Hilfe, ich habe mein Passwort vergessen!"
- "Wohin muss ich die Applikation speichern? Macintosh HD oder Bootcamp?"
- "Jetzt musst du Safari schliessen, um die neuen Einstellungen zu laden. ... Aber nicht mit Klick auf den roten Knopf, sondern über Safari > Quit. Oder noch einfacher mit Apfel + q.
- "Für was ist dieses iChat?!"
- "So, jetzt benötige ich noch eine Firewall ..." - "Nein" - "Wieso?" - "Weil ein Mac in der Grundkonfiguration keine gefährlichen Ports geöffnet hat."
- "Und einen Virenscanner?" - "Nein." - "Wieso?" - "Es gibt keine Viren für Mac OS X!"
Donnerstag, Januar 31, 2008
Wo sind all die iPhones?
Our readers think they have found the million unaccounted-for iPhones discussed in an earlier post — phones that were bought but then never activated on the networks of the wireless carriers that are Apple’s partners. They are all around the world, in many countries where Apple has not yet worked out deals with local carriers, indicating that these phones have been “unlocked.” A sample of some of the comments (with a little editing for punctuation):
Quelle: Where Are Those Million iPhones? Everywhere.
(Bitte unbedingt auf den Link klicken und die aufgelisteten Stories aus den einzelnen Ländern durchlesen - einfach nur verblüffend)
Auch ich kann berichten: Ein Kollege in meinem Alter aus Bern hat auch ein iPhone. Meines Wissens in New York gekauft, in die Schweiz importiert und dann mit Hilfe von unzähligen Web-Seiten und Tools von Hand entsperrt.
Eher überrascht war ich, als mir eine Bekannte von ihrem ca. 45-jährigen Ehemann erzählte, der sich ebenfalls ein iPhone geleistet hat. Für den Unlock hat dieser aber auf eine käufliche Software zurückgegriffen.
Ah, und noch was: Beide sind Windows-Benutzer, haben also keine Macs zu Hause stehen.
Freitag, Januar 25, 2008
Weltwoche nimmt das iPhone auseinander
Der Beitrag "iPhone vs. Blackberry" von Alix Sharkey, in der Weltwoche aus dem Englischen übersetzt, ist zwar schon etwas älter, doch zeugt von der törichten Grundhaltung des Schreiber
[...] Beide stellen absurde Behauptungen auf: Der Blackberry nennt sich «subtil und stilvoll», das iPhone prahlt damit,· «revolutionär» zu sein. In Wahrheit ist der Blackberry ein nüchterner, aber nützlicher virtueller Sekretär, der sich verzweifelt um ein bissehen Glamour bemüht. Das iPhone ist ein schwerfälliger Handcomputer, aufgemotzt mit Glitzersoftware und hübschen Icons. [...]
Quelle: Die Weltwoche, 43/07, "iPhone vs. Blackberry", S. 75.
Wohl eines der grössten Understatements in der Technologie-Reportage. Selbstverständlich mag man sich über die Apple-Jünger und Fanatiker aufregen. Doch das iPhone ist in verschiedener Hinsicht revolutionär:
- Multitouch. Bisher haben es auch die etablierten Hersteller (Nokia, Sony Ericsson) geschafft, ein Gerät vorzustellen, dessen Funktionen allesamt mit den Händen benutzt werden können. Klar gibt es diese Stift-Gerätli, die manchmal sogar mit dem Zeigfinger-Nagel bedienbar sind. Apple bietet aber als einziger Hersteller die Multitouch-Bedienung an. Wer auf einem iPhone einzig und allein mit einfachen, von Kleinkindern erlernbaren Fingergesten einmal vertikal und horizontal gescrollt und Bilder verkleinert vergrössert hat, wird das "revolutionäre" erkennen.
- Mobiles Internet. Und zwar so, wie am PC zu Hause, dank des für Mobiltelefone riesigen Bildschirms (auch bezüglich der Auflösung - 160ppi). Auch hier hat Apple den Meilenstein gesetzt. Je länger desto mehr werden wir uns daran gewöhnen, dass wir "das Internet" nun auch in der Hosentasche mit uns herumtragen. Gerade Google Maps-Anwendungen werden den Tourismus revolutionieren. Beispiel? Ich bin in Basel und habe Lust auf einen Kebap. Ich hole mein Gerät hervor, lade Google Maps, gebe "Kebap" in "Basel" ein und erhalte auf einer Karte die Buden in der näheren Umgebung von mir aufgezeigt.
- Operator-Branding. Apple hat die Hoheit über das graphische Benutzeroberfläche behalten. Kein Vodafone-Logo, kein Klingelton, keine verkrüppelte WAP-Startseite, die aufpoppt, wenn man sich ins Internet einwählt. Einzig der Name des Operators wird ganz klein oben links neben der Signalstärke-Anzeige erwähnt. Ansonsten fehlt jeglicher Hinweis auf den Betreiber des Mobilfunk-Netzes. Wer zu Tode gebrandete Mobiltelefone gekauft hat, weiss, wie schön es ist, ein auch in dieser Hinsicht formvollendetes (sprich: von den Operator-Marketing-Fuzzis verschontes) Produkt zu kaufen. Apple geht diesbezüglich gar noch einen Schritt weiter:
- Umsatzbeteiligung. Apple geht mit einem Telefonie-Anbietern eines Landes einen Exklusiv-Vertrag. Niemand anderes als der Anbieter darf das Gerät verkaufen. In Zeiten des gesättigten Mobilfunkt-Marktes (jeder hat heute ein Handy) ist das die beste Strategie, Kunden von anderen Anbietern wegzulocken. Und jeder Kunde spült nicht nur Geld in die Kasse der Telcos, sondern auch in Apple. Denn Apple war sich des Potentials seines Gerätes bewusst und stieg selbstsicher in den Verahndlungsring - und holte zweistellige Umsatzbeteiligungen heraus.
Donnerstag, Januar 24, 2008
NetNewsWire 3.1 stürzt beim Starten ab
Obwohl ich ca. 20 Minuten herumgepröbelt habe (Verschieben des Preferences-Ordners, fs_usage, Neu-Erstellen von System.keychain und vielen anderen Dingen) stosse ich erst jetzt auf einen Foren-Beitrag, der Abhilfe verschafft:
Download 3.1.1 -- it fixes this crashing bug.
Quelle: crashing on startup
Die Symptome sind recht schnell erklärt: NetNewsWire lässt sich schlicht und einfach nicht mehr starten - bevor das Applikationsfenster angezeigt wird, erscheint eine Crash-Meldung und man erhält die Möglichkeit, den crashdump an Apple zu senden, die Applikation neu zu starten oder abzubrechen.
Im console.log (einfacher Zugriff darauf mittels Applications > Utilities > Console.app) stehen dann die ominösen Zeilen ...
2008-01-24 20:22:25.769 NetNewsWire[245] *** -[NSCFString timeIntervalSinceReferenceDate]: selector not recognized [self = 0x472c590] 2008-01-24 20:22:25.770 NetNewsWire[245] An uncaught exception was raised 2008-01-24 20:22:25.770 NetNewsWire[245] *** -[NSCFString timeIntervalSinceReferenceDate]: selector not recognized [self = 0x472c590] 2008-01-24 20:22:25.770 NetNewsWire[245] *** Uncaught exception:*** -[NSCFString timeIntervalSinceReferenceDate]: selector not recognized [self = 0x472c590] Jan 24 20:22:27 BETA crashdump[247]: NetNewsWire crashed Jan 24 20:22:28 BETA crashdump[247]: crash report written to: /Users/mario/Library/Logs/CrashReporter/NetNewsWire.crash.log
Dieser Fehler wird auch auf einer Cocoa-Community erwähnt:
When I try the code above, (which is what I had been using before), I get the following exception: "Exception raised during posting of notification. Ignored. exception: *** -[NSCFString? timeIntervalSinceReferenceDate]: selector not recognized [self = 0x32f950]". It seems that the predicate is trying to compare an NSDate with and NSString, just as I said above. --Logan Collins
Quelle: NSPredicateAndNSDate
Dienstag, Januar 22, 2008
MacBook Air - ein Flop?
... viele Kommentatoren aus dem IT-Bereich sehen es anscheinend als solches. Warten wir ab:
[...] I think the step that Apple is taking with the MacBook Air is much like the one they took when they decided to ship the iMac without a floppy drive. They know where the world is going, and they want to be there first.
Quelle: HEAVIER THAN AIR
Selbstverständlich hat er Recht. Weder braucht das MacBook Air einen Ethernetanschluss (wer hat heute schon kein WLAN zu Hause?), noch Firewire, noch einen zweiten USB-Anschluss.
Wäre das Teil nicht so teuer, würde ich mir sofort ein MacBook Air kaufen. Wie viele unnötige Kilogramm IT-Hardware (in Form eines MacBooks) habe ich bisher schon in meinem Handgepäck durch die Weltgeschichte getragen, wo ein MacBook Air längst ausgereicht hätte.
Selbstverständlich habe ich auch einige Bedenken über das neue "Mittelklasse-Model" von Apple:
- Stabilität. Wenn das Ding der Schwerkraft gehorchend Richtung Fussboden fliegt, hat man ein sehr, sehr teures Problem. Bei so einer dünnen Hülle bleibt kein Platz für einen Puffer, der Schocks abfangen könnte.
- Akku. Ich hoffe, dass es Apple dieses Mal ohne Rückrufaktion schafft.
- Widescreen. Der Form-Faktor des 12" PowerBooks hätte es auch getan. Keine Ahnung, wieso es hier (auch) Widescreen sein muss.
- Preis. Klar ist es ein technologischer Meilenstein, doch für Leute wie mich ist das Gerät mit dem Kostenpunkt von 2'500 SFr. schlicht und einfach zu teuer.
- Garantie. 1 Jahr ist für ein solches Gerät faktischer Selbstmord. 3 Jahre müssen her, weil Apple nicht wirklich dafür bekannt ist, mit Version 1.0 qualitativ hochstehende Ware auszuliefern - und, noch wichtiger - je kleiner die Raumnutzung, desto grösser die Hitzeentwicklung, desto höher der Stress für die elektronischen Bauteile. Hinzu kommt, dass das Ding so portabel ist, dass man es überall mitnimmt. Je mehr das MacBook Air unterwegs ist, desto grösser der Stress, der auf die Hülle ausgeübt wird. Aufklappen, zuklappen, im Rucksack verstauen usw. usf.
Wie beim iPhone wird der "Aha"-Effekt aber erst dann richtig zum Tragen kommen, wenn man das Teil in Händen hält.
Dienstag, Januar 15, 2008
Love Is In The Air ...
Zuerst lancierte die Swisscom einen süffigen Karaoke-Wettbewerb (seit Langem das erste Mal, an dem ich nach einer Fernsehwerbung die entsprechende Web-Site angesurft habe) zu diesem altbekannten Liedgut, und nun ist auch noch Apple auf den Geschmack die Luft (engl. Air) gekommen:
Die Gerüchteküchen brodeln seit Tagen längst über - kein Wunder, denn morgen Dienstag-Abend kehrt nicht nur mein Bruder aus Mexiko zurück und wird mein Cablecom-Internetzugang im Downstream auf 25MBit/s erhöht - nein, auch Apple enthüllt wie alle Jahre wieder anlässlich der Macworld in San Francisco neue Consumer-Produkte.
Die Spekulationen haben sich verdichtet: Man erwartet ein ultraportables MacBook. Hinweise sind einerseits der Begriff "Air" selber ("MacBook Air"), sowie die Typographie. Die Illustrations-Profis von Apple haben sich nämlich für die Myriad Pro Light entschieden. Ist der Name Programm?
Unsichere Prognose
Ganz wagemutige Kommentatoren erwarten ein hauchdünnes MacBook ohne herkömmliche magnetische Festplatte, sondern mit Flash-Speicher - und ohne optisches Laufwerk. Damit wäre die Rubrik Datenträger bedient. Ausserdem sollen Intels WiMax-Experten in den letzten Monaten vermehrt in Cupertino gesichtet worden sein - was auf die Netzwerkanbindung hindeutet (wohl neben Bluetooth und WLAN - vielleicht auch Wireless USB?). Zuletzt - und jetzt kommen wir fast annähernd in den Bereich von Science Fiction - soll es Apple hingekriegt haben, das Gerät ohne Einsatz eines Stromkabels aufladen zu lassen.
Spinnerei, Phantasie, Realität? Morgen Abend wissen wir es.
Zu guter Letzt ...
Und wer weiss: Vielleicht hören wir Steve kurz vor Ende der Show ein weiteres Mal sagen:
"There's one more thing ..."
Labels: Apple
Mittwoch, November 21, 2007
Give Up on Vista
Tagesbefehl:
Erleichtert habe ich mir soeben dieses Video angeschaut - da ich die Ad-Server auf DNS-Ebene blockiere, kam ich bisher leider nicht in den Genuss der Werbung ...
Mittwoch, Oktober 31, 2007
Arbeitszeiterfassung mit Log-Dateien von Mac OS X
Wer kennt es nicht - da hat man in einer Teilzeitanstellung letzte Woche am Donnerstag gearbeitet und sollte nun gelegentlich einmal den Stundenrapport ausfüllen. Wie immer lässt einem das Gedächtnis im Stich, wenn es darum geht, den Arbeitsbeginn und -ende auf die Minute genau zu eruieren. Und schliesslich wäre da ja noch die Mittagspause ...
Als äusserst pflichtbewusster Arbeitnehmer habe ich hierzu zwei Methoden entwickelt, die die Zeitabrechnung zum Klacks machen:
- Plazes
- /var/log/system.log
Erster Methode ist ganz nett - sofern man die Plazer.app auch wirklich nonstop laufen lässt. Als Fallback gibt es deshalb noch das system.log von Mac OS X.
Anwendungsbeispiele
a) Kaltstart
$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "hi mem tramps" ... Oct 25 08:48:57 localhost kernel[0]: hi mem tramps at 0xffe00000 ...
b) Aufwachen aus dem Schlafmodus
Ich habe letzten Donnerstag in Zürich gearbeitet und den Laptop bei der Ankunft am Arbeitsplatz aus dem Schlafmodus geweckt:
$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "System SafeSleep" ... Oct 25 08:48:57 MACBOOK kernel[0]: System SafeSleep ...
c) Bildschirmsperre
Für das Mittagessen habe ich das Login Window eingeschaltet, damit während meiner Abwesenheit niemand in meinem Account rumfuhrwerken kann:
$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "Login Window Started" ... Oct 25 11:53:45 MACBOOK loginwindow[1383]: Login Window Started Security Agent ...
Leider hat sich der Laptop während dem Mittagessen nicht in den Schlafmodus begeben, weil ich das Gerät an der Steckdose angeschlossen hatte. Auch Plazes meldet keine Aktivität. Mist! Da ich um 13.22 Uhr ein Mail losgeschickt habe, muss ich spätestens zu diesem Zeitpunkt wieder im Büro gewesen sein.
d) Aktivierung Schlafmodus
An Feierabend schlussendlich habe das Gerät wieder in den Schlafmodus versetzt. Dieses Mal zeigte dies folgende Meldung an:
$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "hibernate image path" ... Oct 25 17:05:32 MACBOOK kernel[0]: hibernate image path: /var/vm/sleepimage/ ...
e) Herunterfahren
$ cat /var/log/system.log | grep "Nov 6" | grep "hutdown: halt by" ... Nov 6 17:59:35 MACBOOK-2 shutdown: halt by mario: ...
Andere Hinweise können beispielsweise auch die Netzwerkschnittstellen geben: eth0 wird beim Aufwachen hochgefahren.
Mitarbeiter physisch präsent, geistig abwesend
Nun bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass ich meine Arbeitszeit auch vollumfänglich zum Wohle des Arbeitgebers eingesetzt habe ... und nicht etwa über Britney Spears nicht-existente Unterwäsche gebloggt oder sonstigen Zeitvertrieb nachgegangen bin.
Labels: Apple, Arbeitsleben, Mac
Sonntag, Oktober 28, 2007
Dateien umbenennen mit Mac OS X 10.5
[...] the way that when you rename files in the Finder now, you get a default text selection of just the name part, without the file extension.
Quelle: Leopard
Fantastisch, wie dieses nebensächliche Feature auch mein Herz höher schlagen lässt ...
Labels: Apple
Dienstag, Oktober 23, 2007
Sie switchen wegen uns
Windows lost a huge chunk of the nerd market. Nerd switchers, in and of themselves, don’t constitute a significant enough number of people to account for anything other than a tiny blip in Apple’s Mac sales. But nerds are the people who recommend computers to friends and families; it seems inarguable that there are an awful lot of nerds recommending Macs today who weren’t five years ago.
Quelle: Everything’s Coming Up Milhouse
Auch SPIEGEL online widmet dem Trend einen eigenen Artikel:
Am Samstag, dem 20. Oktober, waren 11,36 Prozent aller Rechner, die auf SPIEGEL ONLINE zugriffen, Apple-Modelle. Wochentags liegt dieser Wert bei 8 Prozent (am 22. Oktober: 8,23 Prozent). Das sind beeindruckende Zahlen.
Quelle: Die Rückkehr der Macs
Wer sich mit der Materie auskennt, weiss, dass Macs lange Zeit mit einem Marktanteil von 2-3 Prozent herumdümpelten. An meinem Arbeitsplatz an der Uni halten die Geräte immerhin noch einen Anteil von ca. 15% (und verursachen 0% Supportanfragen). In letzter Zeit tauchen immer mehr Leute mit Macs auf - meist Studenten oder Doktoranden. Sie lassen dabei die alte Garde, die immer noch Eudora und Total Commander benutzt, technisch weit hinter sich zurück.
Egal. Für einmal war ich Early-Adopter: Seit April 2004 benutze ich einen Mac als hauptsächliches Arbeitsgerät und achte seither peinlich darauf, eine Microsoft-freie Umgebung hinzukriegen.
Labels: Apple
Donnerstag, Oktober 11, 2007
Testet Swisscom das iPhone?
Es wird gemunkelt, dass in den heiligen Gängen des Monopolisten Swisscom erste iPhone-Testexemplare aufgetaucht sind.
Mittwoch, Oktober 03, 2007
Böse: Apple sperrt iPhone-Hacks aus
If “third-party software development” is one of your requirements for a phone, buying something other than an iPhone is exactly what Apple wants you to do. Just like if you “require” a hardware keyboard, compatibility with proprietary Microsoft Exchange email servers, freely-customizable ringtones, removable faceplates, or any other features or capabilities the iPhone lacks.
Quelle: Forever Is a Long Time
Eigentlich wollte ich schon lange etwas über das marginale 1 Prozent der iPhone-Benutzer schreiben, die 100 Prozent des derzeitigen Entrüstungsgeschreis in ihren Blogs kundtun. Der Grund: Apple verhindert mit einem Update des iPhones (1.1.1), dass vorher freigeschaltete SIMs anderer Anbieter als AT&T nicht mehr funktionieren und Applikationen von Dritten nicht mehr installiert werden können.
Wer die Zeche zahlt
Die restlichen 99%, die das Update ohne zu murren heruntergeladen und eingespielt haben, sind zufrieden mit den Funktionen, die ihnen das Gerät von der Stange bietet. Und das ist die Kundschaft, die massgeblich zu Apples Gewinn beiträgt und auf die sich das milliardenschwere Unternehmen aus Cupertino konzentrieren sollte.
Kann der auch Ogg?
Und die anderen 1%? Nun, die wünschen sich seit 2001 einen iPod, der "auch Ogg kann". Träumt weiter, Jungs! Das Google- und/oder das Linux-Phone wäre eher was für euch.
Ein Blick in die sich entwickelnde Zukunft
Ich glaube übrigens daran, dass Apple das iPhone dereinst öffnen und Entwickler mit einem SDK versorgen wird. Doch das kann durchaus noch Monate oder gar Jahre dauern)
Dienstag, Oktober 02, 2007
Ein MacBook für's Studium
(Aufgenommen an der Missouri School of Journalism
Via: Mac-Monokultur
Beim Anblick dieses Bildes musste ich an den Apple Death Knell-Counter (dt. "Totenglocken-Zähler") denken. Auf dieser Web-Site werden alle Zitate von berühmten (und weniger berühmten) Persönlichkeiten und Medienerzeugnissen gesammelt, die den baldigen Tod Apples voraussagen.
Angesichts dieses Bildes darf wohl getrost konstatiert werden: Bald ist es soweit, Apple gibt definitiv den Löffel ab!
Zuschlagen!
Freshmen (und -women) an Schweizer Unis sollten die Gunst der Stunde nutzen und zuschlagen. Nirgends gibt es MacBooks/MacBooks Pros zu derartigen Konditionen wie bei der Aktion Neptun (spätestens mit der Inklusivleistung AppleCare steht das Angebot konkurrenzlos da):
Labels: Apple
Freitag, September 28, 2007
Apple iBrick
[...] Apple Geniuses around the country quietly are reportedly accepting bricked iphones, slipping into the back and returning with functioning units.
We're not sure whether they're doing a low-level reflash or just swapping units out. We have reports of at least four customers who walked in with iBricks and walked out with iPhones.
Quelle: Apple Geniuses are reportedly unbricking iPhones
"Und Steve sah, das es nicht gut war und sprach: Du sollst dein iPhone nicht hacken!" Gott Steve straft sofort.
Labels: Apple
Samstag, September 15, 2007
MacBook sucks!
Dank eines PowerMac G5 und der Bevorzugung meines heimischen Arbeitsplatz ("daheim ist's doch einfach am schönsten") benutze ich mein mittlerweile einjähriges MacBook wohl nicht derart ausgiebig, wie das andere Leute tun, die das Gerät als Desktop-Ersatz gekauft haben.
Akku-Tausch 9. Mai 2007
Leider war mein Gerät respektive dessen Akku just aus der qualitativ schlechten Serie. Nur wenige Tage, nachdem ich auf Heise diese Meldung gelesen hatte, stieg mein Akku tatsächlich aus. Ein kurzer Ausflug zu DataQuest nach Bern - und ich zottelte wieder ab, ohne einen Ersatz-Akku erhalten zu haben. Grund: Mir fehlte der Kaufbeleg mit Seriennummer. Erst im Zug kam mir in den Sinn, dass der Techniker einfach den neuen Akku hätte einbauen können und die Seriennummer über das Apfel-Menu hätte auslesen können. Ich wurde den Verdacht nicht ganz los, dass man mich schnell abservieren wollte.
Am nächsten Tag hatte ich hingegen Glück - die Rechnung blieb im Rucksack, der andere Techniker scherte sich nicht um Seriennummern und tauschte den Akku innert weniger Minuten um.
Mit dem guten Gefühl, kurz vor Ende der einjährigen Garantiezeit einen frischen 200 SFr.-Akku "geschenkt" bekommen zu haben, liess mich beruhigt nach Hause gehen.
Leider hielt die Freude über das Geschenk aus dem Hause Jobs Apples nicht lange.
Akku-Tausch 28. August 2007
Am 28. August stand ich wieder in der Filiale, weil mein Akku nicht mehr erkannt wurde und Mac OS X beim Betrieb an der Stromdose in der Menuleiste nur noch eine Batterie mit schwarzem X anzeigte.
Das Austauschverfahren war wohl wegen einigen schwarzen Schafen stark verkompliziert und bürokratisiert worden: Zwar war die Seriennummer nebensächlich, doch ich musste das Gerät über Nacht im Geschäft lassen und auch noch mein Administratorpasswort hinterlegen. Ich legte dazu im Geschäft einen Account 'Administrator' an, da ich es als äusserst fahrlässig erachtete, einen Techniker in meinem persönlichen Account herumwühlen zu lassen. Da mein Account aber nicht mit FileVault gesichert ist, hätte man dennoch ohne weiteres auf meine persönlichen Dokumente zugreifen können ... suboptimal!
Am nächsten Tag konnte ich das Gerät wieder abholen - nach den Tests schien mein Akku "berechtigt", kostenlos ausgetauscht zu werden.
Splitter
Letzte Woche nun der nächste Schicksalsschlag: An der Vorderkante rechts neben dem Touchpad hat sich ein ca. 4mm breiter und 2cm langer Streifen des Plastics gelöst. Mittlerweile habe ich den störenden Defekt behoben.
WLAN-Empfang
Übrigens: Auch das Gerät meiner Freundin, einige Wochen jünger als das meinige, musste schon in Reparatur: Der WiFi-Empfang war fürchterlich. Nachdem der Techniker die Airport-Karte ausgetauscht hatte, hat ihr Gerät nun dieselbe gute Rezeption wie mein Laptop. Vor dem Umbau konnten unsere Geräte nebeneinander stehen und das ihrige ein oder gar zwei Balken weniger Signalstärke anzeigen.
Fazit
MacBooks - ein optimales Gerät für den Heimeinsatz mit qualitativen Mängeln. Dennoch würde ich sofort wieder so ein Gerät kaufen.
Montag, September 10, 2007
Repair Disk Permissions löst alle Probleme
Krieg? Repair Disk Permissions! Hunger in Dritt-Welt-Staaten? Repair Disk Permissions! Probleme in der Beziehung? Repair Disk Permissions ...
Für viele Halbwissende scheint die Funktion "Repair Disk Permissions" unter Mac OS X das Allheilmittle für alles und jedes noch so kleine Problemchen zu sein. Immer wieder trifft man in den Apple Support-Foren auf Nachrichten wie die untenstehende:
i would try repairing the permissions and repairing the disk. to repair permissions go to utilities > disk utility and then select the macintosh hd. then click on repair disk permissions. to repair the disk boot with the install disk holding the c until you see a spinning cog under the apple. when you reach the installer, go forward just one window. then at the top of the screen select "utilities" and then select "disk utility". then select first aid, and then "repair disk". [ 8 ) ]
Ich hege grösste Zweifel daran, dass Repair Disk Permissions schon jemals mehr als einen kleinen Prozentsatz aller Probleme gelöst hat. Schlussendlich macht diese Funktion nichts anderes, als den Owner, die Group sowie Permissions vorher festgelegter Systemdateien zurückzusetzen.
Alles für die Katz!
Endlich hat es jemand aus der Fraktion der Unix-Sachverständigen gewagt, sich den Mac OS 9-Jüngern entgegenzustellen und Repair Disk Permissions auf den Boden der Tatsachen zu holen:
Now that that pleasantness is over with, the real issue I have is all these websites that suggest repairing permissions will actually fix/prevent problems. Even worse is when otherwise intelligent people are poised with a Mac OS X related troubleshooting problem and immediately suggest the user repair permissions. Repairing permissions won't fix your problem. As Jason Harris said (and I am paraphrasing), "Repairing permissions is zapping the PRAM for the twenty-first century". I couldn't agree more. Both are equally futile attempts to fix a completely unrelated problem. In other words, 99% of the time, neither will fix nor prevent any problem. Especially not the problems they are recommended for. Covering yourself in vaseline and rolling around naked in the dirt and repairing permissions are just as likely to fix your Mac OS X problem.
Quelle: EXERCISES IN FUTILITY PART 2: REPAIRING PERMISSIONS IS USELESS
Labels: Apple
Mittwoch, September 05, 2007
Bilder der neuen iPods
20:28 Uhr - und die Apple-Web-Site erstrahlt immer noch im alten Glanz (will heissen: Mit den erst kürzlich vorgestellten iMacs auf der Titelseite). 28 Minuten sind seit dem Ende der Veranstaltung im Moscone Center mitten in San Francisco (think eMeidi stand im Januar vor den heiligen Hallen) vergangen, doch vom grossen Wurf ist noch nichts zu sehen und zu hören.
Bis der Apple-Webmaster die Site doch noch produktiv kriegt, kann man erste Bilder auf Flickr bestaunen:
Flickr: Photos tagged with ipod
PS: Ich will so einen WiFi-iPod. Sofort!
PPS: Ich überlege es mir doch noch einmal - wo bleibt die Mail-Applikation? Fiel diese Weg, weil sie dem iPhone zuviel Konkurrenz gemacht hätte?
PPPS: Wie technophil wäre Bern, wenn es Luzern nacheifern und die ganze Stadte mit kostenlosem WLAN erschliessen würde? Man stelle sich vor, wie rasch der iPod touch zu dem längst herbeigesehnten digitalen Tourist-Guide avancieren würde?
PPPPS: Voila, jetzt scheint der Schalter in Cupertino umgelegt worden zu sein.
Mittwoch, September 05, 2007
PowerMac G4 (AGP) aufmotzen
Heute habe ich auf der Arbeit einem betagten PowerMac G4 (AGP Graphics) eine brandneue Festplatte (80GB, 7200rpm) sowie zusätzliche 512MB RAM (Neu total 832MB) spendiert.
Obwohl ich der Speichererweiterung einen grösseren Nutzen einräume (mehr Programme können gleichzeitig geöffnet werden, es muss weniger virtueller Speicher auf die Platte ausgelagert werden), sind die Geschwindigkeitssteigerungen bei der Festplatte besser messbar und viel frappanter. Die Tests wurden kurz nach dem Neustart mit Xbench durchgeführt:
| WDC WD102AA | SAMSUNG SP0842N | |
| Sequential Uncached Write (4K Blocks) | 13.82 MB/sec | 46.52 MB/sec |
| Sequential Uncached Write (256K Blocks) | 12.98 MB/sec | 44.99 MB/sec |
| Sequential Uncached Read (4K Blocks) | 7.84 MB/sec | 8.99 MB/sec |
| Sequential Uncached Read (256K Blocks) | 10.38 MB/sec | 48.50 MB/sec |
| Random Uncached Write (4K Blocks) | 0.28 MB/sec | 1.34 MB/sec |
| Random Uncached Write (256K Blocks) | 7.97 MB/sec | 28.55 MB/sec |
| Random Uncached Read (4K Blocks) | 0.29 MB/sec | 0.55 MB/sec |
| Random Uncached Read (256K Blocks) | 8.02 MB/sec | 22.02 MB/sec |
Inwiefern sich diese Geschwindigkeitssteigerung um teilweise 3-400% im Alltagsbetrieb bemerkbar macht, wird sich zeigen müssen.
Gründe für die gemessene Geschwindigkeitssteigerung (nach Relevanz geordnet):
- Umdrehungsgeschwindigkeit von 7'200 anstelle 5'400rpm
- Zugriffszeit von 8.9ms anstelle von 11.5ms
- UATA133 anstelle von UATA66 (wobei der PowerMac dennoch nur UATA66 spricht)
Labels: Apple
Sonntag, August 26, 2007
iPhone-Aktivierung kostet!
Gestern gab es zwischen mir und meinen Kollegen eine kleine Diskussion über die Nachteile eines iPhones. Insbesondere die Aussage von Chäschpu, dass die Aktivierung des Telefons Geld kosten würde, empfand ich als unwahr, weshalb ich lauthals protestierte.
Nun, wie sich heute aber nach wenigen Minuten Internet-Recherche herausstellt, hat Chäschpu tatsächlich recht! Mea culpa. Halsabschneider das.
Lehrstück für Spin-Doctors
Wieder einmal klassisch, wie ein PR/Marketing-Department diese (für den Käufer) unerfreuliche Tatsache völlig beiläufig in der Pressemitteilung unterbringt:
All plans include unlimited data (email and web), Visual Voicemail, 200 SMS text messages, roll over minutes and unlimited mobile-to-mobile and a one-time activation fee of $36.
Quelle: AT&T and Apple Announce Simple, Affordable Service Plans for iPhone
Da werden in guter Manier die Vorzüge eines Plans aufgezählt, um am Schluss des Satzes (wohl in der Hoffnung, dass der geneigte Leser bis dahin bereits zum nächsten Satz übergesprungen ist) noch schnell die bedrückende Tatsache nachzuschieben, dass das Telefon zwingend zum Kaufpreis addiert noch 36USD mehr kostet.
Mittwoch, August 22, 2007
Individuelle Festplatten-Icons unter Mac OS X
Nach mehreren Jahren mit den (rückblickend) hässlichen grauen Standard-Icons von Mac OS X habe ich die Icons meiner Festplatten vor einigen Monaten ausgetauscht. Jetzt trägt mein Desktop einen völlig individuellen Touch und ist ... einzigartig! Mir kommen fast die Tränen!
Wie man das macht, erklärt der Artikel Mac 101: Change Your Icons in der Apple Knowledgebase.
Meine Wahl fiel auf Agua System Icons von David Lanham.
Merke: Was bei einen die Kleberlis am Auto, sind für Macintosh Power-User die Icons ihrer Festplatten.
Mittwoch, August 22, 2007
Ultimative Mac-Tastatur: Matias Tactile Pro
Wer den von Apple kürzlich vorgestellten neuen Tastaturen im flachen Notebook-Design nichts abgewinnen mag, sei auf die von vielen Mac-Usern als beste Mac-Tastatur gepriesene
verwiesen. Wieso? Der Hersteller gibt die Antwort gleich selbst:
The Matias Tactile Pro Keyboard is built from the same premium keyswitch technology that Apple used in its original Apple Extended Keyboard, widely viewed as the best keyboard Apple ever made.
Was sagen unabhängige Dritte zum Traum eines jeden Typisten?
The keys themselves have superb tactile feedback... hence the name Tactile Pro. This feedback is made possible due to the use of high quality Alps mechanical key switches. Although I have no prior experience with Apple keyboards, the Tactile Pro is supposed to be as great as the original Apple Extended Keyboards. All I can say is that this keyboard feels great to touch type on. It reminds me of the old IBM keyboards in the computer lab when I was in college. I actually feel like I'm typing faster and more accurately when I'm here at home than when I'm at work using my IBM Intellistation keyboard. There's definitely a crisper and more precise feel to it.
Quelle: Matias Tactile Pro Keyboard
Wer immer noch nicht ganz überzeugt ist, lese folgendes Review:
Quelle: Matias Tactile Pro Mac Keyboard
... und dieses:
Quelle: Has 'the Best Keyboard Apple Ever Made' Been Resurrected?
Einziger Haken: QWERTY
Das Keyboard gibt es nur in us-amerikanischer Ausführung
Reloaded
Wie ich erst jetzt gerade sehe, gibt es diese Tastatur gar nicht mehr zu kaufen. Das Produkt wurde mit Version 2.0 ersetzt:
Matias Tactile Pro 2.0 Keyboard
Apple Extended Keyboard
Doch was hat es mit diesem Apple Extended Keyboard auf sich? Auch hier hilft Lowendmac auf die Sprünge:
It's difficult to put into words the difference between the two as far as the feel. The sound is different as well. It still has a clickity sound, but it's not a click-clock sound like the original. The benefit is that the Extended II doesn't sound quite as loud as the original Extended.
Don't get me wrong, the Extended II, even with these changes, is still plenty satisfying to type on. Some even argue the Extended II is better than the original.
Quelle: Apple's Extended Keyboard II: Sequel to a Legend
Soviel zur Revision des Klassikers. Der Klassiker selbst wird folgendermassen beschrieben:
You'll especially take notice that it's not just your average, run-of-the-mill, grab it off the shelf at Wal-Mart for $5 keyboard. No sir, this is a keyboard that will always have it's place in Mac history.
This keyboard is a favorite due to the tactile feel and that unmistakable sound, which comes from the mechanically driven Alps key switches it uses. Keyboards such as the Extended and others that use Alps key switches are a lot like the old IBM Model M keyboards that came with PS/2 computers "back in the day". The main difference is that IBM's 'boards used buckling-spring technology where an actual spring was used to produce the tactile feel as well as the click-clack sound.
Unlike most of today's keyboards, when you type on these keyboards (whether you use an Apple Extended, and IBM Model M, or ones like them) you know without a doubt by the feel and the click of each key that you successfully hit that key.
Quelle: The Legendary Apple Extended Keyboard
Der Junge weiss, wovon er spricht. Als er die Tastatureingaben derart präzise beschrieb, dämmerte mir, dass wir auf der Arbeit ein solches Keyboard an einem uralten PowerMac hängen haben. Auf dem Mac, auf dem ich im zarten Alter von etwa 18 Jahren die ersten MP3s aus dem Netz saugte. Jedenfalls hat sich das Feedback dieser Tastatur auch in mein Hirn eingebrannt, obwohl ich auf dem Gerät nie lange Texte getippt habe - nur URLs.
Hmmm, vielleicht sollte ich mir die Tastatur krallen, wenn das Gerät dereinst den Löffel abgibt? Jawohl, das ist eine gute Idee!
Mittwoch, August 15, 2007
iTunes 7.3.2 sucks!
Seit ich iTunes 7.3.2 installiert habe, geht bei mir rein gar nichts mehr bezüglich digitaler Musik. Starte ich iTunes, hängt das Mistprogramm - es wird nur der Menubalken angezeigt, das eigentliche Fenster fehlt. Gleichzeitig erscheint der "Spinning Beachball" (oder die Sat.1-Kugel, wie sie hierzulande auch genannt wird).
Selbst ein
sudo kill -9 1234
auf der Kommandozeile führt zu keinem Erfolg. Der Logout und das Herunterfahren dauert mehrere Minuten, während den ich obige Fehlermeldung wegklicken muss.
Das Problem wird in den Diskussionsforen von Apple diskutiert, eine Lösung ist aber nicht in Sicht - vor allem, wenn ich Empfehlungen wie diese lese:
Download & install iTunes ..... do NOT touch the keyboard or mouse during the entire process .... be patient!
In welchem Jahrhundert stecken wir eigentlich, wenn man Keyboard und Maus während einer Installation nicht mehr bewegen dürfen? Das ist wohl auch so einer dieser "Repair Permissions"-Fraktion - keine Ahnung von Unix, aber diese Reparatur hat es in sich ...
Meine Konfiguration:
PowerMac G5, 1.8GHz-Dual, 1.5GB RAM
Mac OS X 10.3.9
Ob das wohl ein sanfter Fingerzeig Apples ist, um endlich auf Tiger zu wechseln? Mal schauen, was das nächste iTunes-Update bringt.
Nachtrag
Ich versuche nun ein Downgrade auf iTunes 7.2. Hoffen wir, dass sich das Problem so löst.
Donnerstag, August 09, 2007
Mac Pro oder iMac?
[...] most of the rest of us habitual pro Mac desktop buyers have to give the iMac some serious consideration. Steve Jobs came out and said it: Apple now considers the iMac line the home for “consumers [and] prosumers, but a lot of our pro customers as well.” As someone with a Power Mac G5 and an Apple Cinema Display sitting in my office at home, I’m sorely tempted to keep the monitor, but attach it to one of these new iMacs. And I’ve never, ever bought an iMac for my home before.
Quelle: Breaking down the Apple announcements
Mir geht es ähnlich - sollte mein derzeitiger PowerMac G5 1.8GHz Dual einmal ersetzt werden, könnte es durchaus einer dieser neuen iMacs sein! Ich frage mich derzeit aber noch, ob ich dann auf das 24"-Modell losgehen werde (1900x1200) oder den 20 Zöller wähle und einen zweiten Monitor daneben hinstelle (ich habe mich mittlerweile dermassen an zwei 1280x1024-TFT-Schirme gewohnt, dass ich diese kaum mehr missen möchte).
Labels: Apple
Freitag, August 03, 2007
Seriennummer eines Macs entschlüsseln
Wer mit dem Gedanken spielt, einen PowerMac (PPC) aufzurüsten, muss das Modell ziemlich exakt einordnen können. In meinem Fall geht es um eine Grafikkarte, weshalb es äusserst wichtig ist, die Innereien (AGP- oder PCI Express-Bus?) zu kennen, damit man nicht etwas falsches kauft. Hier hilft ...
Chipmunk's online Mac Serial Decoder
Dank der so gelieferten Modell-Nummer MXXXX kann ich die Spezifikationen nachschlagen und überprüfen, ob eine PCI Express-Grafikkarte wirklich mit der Kiste läuft. Fazit: In meinem Fall leider nicht; ich muss also wohl oder übel eine einigermassen leistungsfähige AGP-Grafikkarte suchen.
Was sonst noch hilft
Wer ältere Geräte im Einsatz hat, findet unter Low End Mac jedes je erschienene Mac-Modell mit ausführlicher Beschreibung.
Donnerstag, Juli 05, 2007
Musikindustrie: State of the Union
The music companies are in a dying business, and they know it. Sure, they act all cool because they hang around with rock stars. But beneath all the glamour these guys are actually operating two very low-tech businesses. One is a form of loan-sharking: they put up money to make records, then force recording artists to pay the money back with exorbitant interest. The other business is distribution. They’ve got big warehouses and they control the shipment of little plastic boxes that happen to have music in them.
Ironically the mistake the major labels made was the same one that IBM made when it gave the DOS franchise to Microsoft nearly 30 years ago. They were faced with a new market that they didn't understand. They had a piece of work that they couldn't do on their own or didn't want to do on their own and they didn't view it as critical or important, so they outsourced it to a partner. The partner turned that seemingly unimportant work into a way to accrue power and create a monopoly and control the industry.
Quelle: The music industry nobs have finally figured out what we're doing
"Steve Jobs" über Geschichte, die sich wiederholt. Wird Universal wirklich aus dem Deal mit Apple aussteigen, oder ist es nur eine Drohgebärde (wobei der Drohende eigentlich gar nicht in der Position ist, Forderungen zu stellen?)
Labels: Apple, Musik, Wirtschaft
Mittwoch, Juli 04, 2007
Bin ich bald Swisscom-Kunde?
Die Swisscom werde in der Schweiz das iPhone exlusiv anbieten können, wie die Handelszeitung aus gut informierten Quellen zu berichten weiss.
Quelle: Swisscom und das iPhone: une liaison exclusive?
Verflucht! Seit April 2000 bin ich glücklicher Orange-Kunde. Sollte ich wirklich das erste Mal in meinem Mobiltelefonie-Leben den Anbieter wechseln? Und alles nur wegen einem iPhone? Falls die Swisscom einen unschlagbar günstigen Datentarif bietet (am besten mit Flat-Rate), könnte ich bei Orange äusserst rasch die Segel streichen und mich für zwei Jahre bei Swisscom Mobile versklaven.
Um die Schweizer iPhone-Rechte buhlten nur Swisscom und Orange. Auch bei Orange heisse es, die Verhandlungen seien noch nicht vollzogen.
Orange verpasst eine einmalige Chance. Das iPhone passt deutlich besser zum jugendlichen Image von Orange als zum verfetteten Monopol-Greis Swisscom ...
Aber selbstverständlich geht es auch darum, wie viele Konzessionen die Anbieter zu machen bereit sind. Apple wird sich das Telefon vergolden lassen - schliesslich hat der fulminante Marktstart in den USA alle Zweifler vom Gegenteil überzeugt. Leute sind in Scharen bereit, ein einfach benutzbares Mobiltelefon der neuen Generation ohne Subventionen der Anbieter zu kaufen. Umkehrschluss: Den Schrott von Nokia, Sony Ericsson und Co. kaufen wir nur, wenn er subventioniert wird.
Analüsten sprechen mittlerweile von bis zu 700'000 verkauften Geräten; AT&T sieht im iPhone den grössten Marktstart in der Unternehmensgeschichte:
Apple over the weekend sold more than 700,000 iPhones to rocket past analyst predictions and shatter AT&T's record by selling more iPhones in three days than Motorola's RAZR did in its first month.
Quelle: iPhone shatters AT&T record, dwarfs RAZR [u]
Nachtrag - Bad News
Apple wird sein Mobiltelefon iPhone laut einem Bericht der Financial Times zunächst nur in Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf den Markt bringen. Der Start in diesen drei europäischen Länden sei für den Herbst vorgesehen, berichtete die Finanzzeitung unter Berufung auf gut informierte Quellen. Der Rest Europas folge 2008.
Quelle: iPhone kommt 2007 angeblich nur in drei europäische Länder
Das verwundert (und enttäuscht) mich - die Schweiz gilt doch sonst als "Testland" für brandneue Mobiltelefone? Apple schielt wohl auf die grossen Märkte mit potentiellen Kunden im zweistelligen Millionenbereich ...
Dienstag, Juli 03, 2007
Fortsetzung der iPhone Lobhudelei
Diesmal nicht von mir, sondern von Steffan Heuer im Magazin von letztem Samstag (was wieder einmal bestätigt, dass Das Magazin einfach die bessere Weltwoche ist):
«Microsoft ist ein Werkzeugkasten für Tüftler, die ihr System wie einen japanischen Sportwagen aufmotzen wollen.» Apples Vision ist eher die eines Porsches – eines kompletten, geschlossenen Systems, an dem Experten so lange herumfeilen, bis es beinahe perfekt daherkommt.
Quelle: Ich habe was, was Du nicht hast
Da spricht mir jemand aus dem Herzen. Basteln tat man, als man sonst noch keine Hobbies und eine Menge Zeit zu verplempern hatte - doch jetzt, wo es gegen die 30 zugeht, gibt es wichtigere Dinge im Leben als das Auto mit dutzenden von Klebern zu überziehen oder alle paar Monate wieder neue Accessoires (Heckspoiler? "Rims"? Violette Regenbogen-Lackierung?) zuzulegen.
Mit dem Alter kommt die Weisheit: Ab einer bestimmten Preisklasse besitzt der fahrbare Untersatz eine Schönheit, die die Frickler auch mit hunderten An- und Umbauten nie erreichen werden. Schade, dass diese Erleuchtung bei einigen wohl noch ein paar Jährchen braucht ...
Ceterum censeo ...
... bin ich weiterhin der Meinung, dass Apple eine neue Generation von Mobiltelefonen einläutet. Ich scheine nicht alleine zu sein - auch ein "Analyst" findet:
Still, Wu said the device "has the potential to be landscape-changing," and estimated that the product could turn Apple into one of the top selling smart- phone companies over the next two to three years.
Quelle: UPDATE: IPhone Seen As Apple Catalyst, Despite Minor Glitches
But now that analysts and industry executives are getting their first good look at the iPhone, many here are concerned that Asian manufacturers may have underestimated the Apple threat. [...] “Apple’s impact will be bigger than Asian handset makers think,” said Kim Yoon-ho, an analyst in Seoul at Prudential Securities. “The iPhone is different from previous mobile phones. It is the prototype of the future of mobile phones.”
Quelle: Rival Manufacturers Chasing the iPhone
iPhone oder Geräte der klassischen Hersteller?
Ein kurzes Gespräch mit Kollege Burgdorfer, als Mitarbeiter einer MobiltelefoniebudeKlingeltonbude, zeitigte aber, dass er sich (momentan) für das Nokia N95 und gegen das Apple iPhone entscheiden würde.
Robert Scoble hat gerade erst genau diese Vergleich gemacht - und entscheidet sich überraschend für Apples iPhone, nicht für Nokia (wie ich bereits anderweitig mokierte: indem GPS, Kamera, Multimedia-Player in einem Gerät verbastelt, wie es "20th century" Nokia tut, hat man vielleicht bis zum 29. Juni noch Geräte verk





