Samstag, Februar 13, 2010

Yugo

Nein, das soll hier nicht ein Blog-Artikel über Migranten aus Ex-Jugoslawien in unserem Land werden — viel eher soll hier das gleichnamige Auto gewürdigt werden. Wobei es leider nicht viel zu würdigen, aber umso mehr zum Schmunzeln gibt.

Aufmerksam gemacht durch die Rezension des Buches "Yugo: The Rise and Fall of the Worst Car in History" in The Economist, konnte ich dieses hierzulande kaum bekannte Thema nicht einfach übersehen.

Zumal ich vor einigen Wochen auf YouTube auch noch auf einen Werbespot für das Fahrzeug aufmerksam wurde:

Der Hobel wurde tatsächlich mehr als einmal in den USA verkauft:

The Yugo (named after a south-easterly wind, not the country) became briefly, in the 1980s, a mass-market car in America, selling more than 100,000. [...] The only flaw was the car itself. Even after strenuous efforts to raise quality control at the Zastava plant, it was still hopelessly unreliable, and obsolete by the standards of the modern auto industry.

Quelle: The Economist, 14. Januar 2010, "Junk box".

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Mittwoch, November 25, 2009

Die Autozukunft hätte so rosig sein können ...

... und dann gehen zuerst die Autobauer konkurs, und später geht uns auch noch das Öl aus!

Der Film erinnert mich übrigens an die Szenen auf dem menschlichen Kreuzfahrtsraumschiff im Pixar-Streifen Wall-E. Ich weiss nicht, wie viele Zuschauer es bemerkt haben, aber wenn das keine subtile Persiflage auf das heutige (fette, naive) Amerika gewesen ist ...

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Dienstag, August 18, 2009

Raser-Initiative geht zu wenig weit

Neben einer intensiven verkehrspsychologischen Therapie empfhielt Widmer begleitende Massnahmen wie eine Null-Promille-Lösung für Neufahrer, intensivere Kontrollen an neuralgischen Punkten oder Fahrtenschreiber für Raser, die wieder autofahren dürfen.

Quelle: Die Raser-Initiative kommt (Schweiz, NZZ Online)

Ist ja logisch, dass der Verkehrspsychologe seinem Berufsstand mehr Arbeit zuschanzen möchte. Aus meiner Sicht kann man die Therapie aber aus dem Massnahmenkatalog streichen. Harte Strafen, Null-Promille für Neufahrer unterstütze ich sofort. Ein Schwerpunkt sollte aber auf Kontrollen gelegt werden. Und Fahrtenschreiber - die Kosten für den Einbau trägt selbstverständlich der Raser. Der Entzug des Führerscheins ist aus meiner Sicht weiterhin ein probates Mittel, obwohl man so nie ausschliessen kann, dass der notorische Raser halt auch ohne Schein unterwegs ist.

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Montag, August 17, 2009

Cash for Clunkers und Obamacare

All we can do now is give cars away, or give US citizens free money to buy them -- which we are obviously already doing with "Cash for Clunkers" -- which is additionally hilarious in the same nation that is deeply paranoid about the government giving anybody free health care.  What a nation of morons we have become.

Quelle: The First Die-off - Clusterfuck Nation

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Montag, Juli 13, 2009

In fünfeinhalb Stunden von Bern nach Zürich

Die Konferenz [des Bundesrates, der Armeeleitung und des Zürcher Regierungsrates vom 5. November 1918] war um 23 Uhr 30 zu Ende. Die Zürcher verliessen die Hauptstadt im Auto und waren morgens um 5 Uhr zu Hause.

Quelle: Frey, Daniel: "Vor der Revolution? Der Ordnungsdienst-Einsatz der Armee während des Landesstreiks in Zürich", Zürich, 1998, S. 116.

Abgesehen davon, dass die A1 erst Jahrzehnte später gebaut werden sollte, brachten Automobile von 1918 wohl kaum 100 Stundenkilometer auf den Tacho - was bei den damaligen Strassen wohl sowieso ein tödliches Unterfangen gewesen wäre. Wie lang wohl die Eisenbahn für den Weg von Bern nach Zürich benötigte?

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Dienstag, Juni 23, 2009

iPhone 3G S und JVC Autoradios (oder: JVC Schweiz hat keine Ahnung von ihren eigenen Produkten)

Mein brandneues iPhone 3G S kann nicht zusammen mit meinem Autoradio JVC KD-PDR51 betrieben werden. Obwohl auf dem iPhone beim Auswählen der iPod-Applikation der Hinweis "Accessory connected" erscheint, kann ich das iPhone mit der JVC-Headunit nicht bedienen. Auch wird das iPhone nicht mit Strom versorgt.

Was also liegt näher, als per E-Mail beim Hersteller des Autoradios nachzufragen, was das Problem sein könnte? Obwohl die Antwort innert 36 Stunden eintrudelte (Respekt, ich hatte eigentlich auf Lebzeiten gar keine Antwort erwartet), befriedigte sie weder bezüglich der Rechtschreibung noch bezüglich der Kernaussagen:

Guten Tag

Leider hatte das 3G schon immer Probleme mit der Bluetooth Kompatibilität mit anderen Geräten. Das 3G S ist leider so neu, dass hier noch gar keine Tests vorliegen. Die Vermutung liegt aber nahe, dass es sich um das Gleiche Problem handelt wie beim 3G, und dafür muss die Lösung von Apple kommen.

Mit freundlichen Grüßen JVC Support

Quelle: Mail von multimedia@jvc.ch vom 23. Juni 2009, 15:07 Uhr

Verdattert sah ich die Antwort an ... und sprach in Gedanken wie der italienische Nachbar aus der TV-Werbung: "aberrr ich 'abe gar gain Auto!" Liebes Support-Team, mein Autoradio hat gar kein Bluetooth! Ich verbinde das iPhone per mitgeliefertem Kabel mit dem Gerät. Wieso kennt der JVC-Support die Ausstattung seiner eigenen Geräte nicht?!

Der Konsument ist hier auf jeden Fall wieder im klassischen Interoperabilitäts-Dilemma gefangen: Hersteller A gibt Hersteller B die Schuld, weshalb zwei Geräte nicht miteinander funktionieren - wobei ich noch hinzufügen möchte, dass es zusätzlich bedauerlich ist, dass der angefragte Hersteller mit Informationen geizt.

Fazit: Der Gelackmeierte ist wie üblich der Kunde.

WWW zu HIlfe

Taucht man in die weiten des WWW ein und googlet nach Problemen zwischen iPhone und JVC-Head Units finden sich so einige Links. Am Aufschlussreichsten ist sicherlich die Kompatibilitätsliste für iPods/iPhones (PDF) von JVC Japan. Dort steht niederschmetternd:

JVC Car Head Units which were designed before 2009 are not made to work with iPhone

Schade.

Nach dem ich mich durch hunderte Forenbeiträge durchgelesen habe, weiss ich nun zumindest auch, wieso das iPhone auch nicht mit Strom geladen wird:

[...] 3G iPhone doesn't work with existing iPod/iPhone docking devices. Apple didn't tell folks prior to the iPhone 3G release (including those in the "Made for iPod" program, my sources say) that they were disabling the ability for the iPhone to be charged using the 12V Firewire (on pins 19 & 20 of the Apple connector). Many accessories rely on this for powering the iPod/iPhone. To be fair, Apple has been pushing USB for some time, with some warnings to inside folks.

Quelle: iPhone 3G Firewire Charging Adapter

Super Jungs. War es wirklich so aufwändig, die UBS-Pins auch mit Strom zu belegen?!

Wie weiter?

Derzeit überlege ich mir, mein Autoradio durch einen JVC KD-R601 zu ersetzen. Obwohl die Vernunft gegen die weitere Unterstützung dieses Herstellers spricht, muss ich wohl zu einem anderen JVC-Gerät greifen, um den Anschluss ans Auto nicht komplett neu verkabeln zu lassen. Nachteil: Ich muss das iPhone bei diesem Gerät mittels eines USB-Kabels an der Front anschliessen. Vorteil: Anscheinend ist es endlich möglich, die Musikwiedergabe über das iPhone zu steuern. Die Steuerung eines iPods über die derzeit in meinem Auto verbauten JVC Head Unit ist einer der grössten Usability-Alpträume seit Anbeginn der Menschheit.

Alternative: Ich lasse das mit dem Abspielen von Musik von meinem iPhone sein, kaufe mir einen Adapter von CableJive, mit welchem ich wenigstens das iPhone im Auto aufladen kann. Nachteil: Ich muss dann entweder wieder MP3-CDs brennen oder Radio hören, um mich gleichzeitig mit Musik zu beschallen.

PS: Und wehe - niemand soll mir den Kauf eines Linux-Mobiltelefons empfehlen ...

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Dienstag, Juni 02, 2009

China baut sich aus der Krise heraus

"By the end of April, China had built 20,000 kilometres (12,430 miles) of rural roads, 214,000 low-rent homes, 445 kilometres of highway, and 100,000 square meters (1.08 million square feet) of airport buildings under the stimulus plan,"

Quelle: Chinese Surge in Construction Explains Pickup in Base Metals Stocks

Mit dem Geld und dem Tempo, mit welchem die Chinesen für 445 Kilometer Autobahnen bauen, sehen wir Eidgenossen äusserst blass aus.

Das Hilfsmittel Geld sitzt bei den Chinesen recht locker, da sie der grösste Kreditgeber der USA sind und diese vom Wertzerfall geprägten US-Dollars so rasch als möglich aus ihrem ungefähr hundert Etagen tiefen Keller auf den Markt werfen möchten. Lieber eine physische Gegenleistungen statt grünes Toilettenpapier.

Es handelt sich hierbei meine persönlich zusammengereimte Erklärung, falls ein VWLer eine andere Sichtweise hält, soll er dies mit der Kommentarfunktion kundtun.

Wie viel wohl diese 445 Kilometer gekostet haben? Die Westumfahrung Zürich (25km) wurde für läppische 4 Milliarden Franken hingeknallt. Natürlich muss man aber beachten, dass die Hälfte davon Tunnels waren. Die Chinesen werden es sich diesbezüglich einfach gemacht haben: Auf Grund der Landreserven und billigen Arbeitskräfte (es geht zudem ja auch um ein Stimulus-Programm!) baut man die Autobahn lieber um den Hügel herum als hindurch.

Bezüglich dem Tempo wiederum bin ich froh, dass hier noch nicht ganz chinesische Umstände herrschen. Umweltschutz? Fremdwort. Arbeiterschutz? Fremdwort. Amtliche Bewilligungsverfahren? Der Parteiapparat befiehlt. Auch muss man sich Fragen, ob die Chinesen die Autobahnen von westlichen Ingenieuren bauen lassen, oder ob die Schnellstrassen in wenigen Jahren totalsaniert werden müssen ...

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Donnerstag, April 30, 2009

Who watches the watchers?

President Obama's pick to head the National Highway Traffic Safety Administration raises a few red flags. If confirmed by the Senate, Chuck Hurley, CEO of Mothers Against Drunk Driving, will drive motorists over the cliff with regulation.

It would be like to have a bunch of ultra-greenie climate warming preachers regulate the US enery industry, or a homosexual catholic pope.

Quelle: If this gets through, the inmates will rule the asylum | Snoop InfoSystems

Gäu, René, viel besser setzt man einen Raser an die Spitze des ASTRA oder Banker an die Spitze der Banken ... viel besser scheint es ja nicht rauszukommen ...

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Donnerstag, April 30, 2009

Spritfressende US-Nostalgie

And then, it must have been in the early '70s, our old friend Doug Casey drove up in a shiny Pontiac Firebird. We still remember the sound of it...deep, resonant...a baritone of an automobile; it probably sucked an entire oil well dry each time it drove up to the pump.

Quelle: Bye Bye General Motors

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Samstag, April 11, 2009

Randals Verschrottungs-Alpträume unbegründet

Endlich habe ich den ultimativen Beweis, dass Importeure und Garagisten nichts an die deutsche Verschrottungsprämie bezahlen müssen:

Tatsächlich ist die Bandbreite groß: Während die Autos mancherorts 15 Jahre alt sein müssen, können in anderen Ländern sogar Neuwagen verschrottet werden. Und nicht überall kommt wie in Deutschland allein der Staat für die Prämie auf.

Quelle: Wie die Welt abwrackt

Randal hatte letzte Woche behauptet, dass die Prämie teils vom Staat, teils von der Privatindustrie getragen werde. Tue nid ging lüge! Da ich ihn bereits lange kenne, habe ich ein Sensorium dafür entwickelt, wann seine Aussagen nicht für bare Münzen genommen werden dürfen - wie auch in diesem Fall.

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Donnerstag, April 02, 2009

Das verfassungsmässige Recht auf Auto

But why shouldn't the feds be in the car business? It's right there in the U.S. Constitution, isn't it? The "Car Clause," as Byron King calls it: every American will have the "right to life, liberty and a four- door sedan." Heck, it's in the preamble too: "When in the course of human events, it becomes necessary to take over the automobile industry..."

Quelle: Cars Could be Designed by Congress

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Samstag, Dezember 27, 2008

Der Elektro-Volkswagen 2010 ist eine Illusion - wirklich?

wir dürfen dem Verbraucher nicht den Eindruck vermitteln, dass es 2010 ein Elektroauto gibt, das bezahlbar wäre und den heutigen Fahranforderungen entspricht

Quelle: Autokrise: Bosch kritisiert Hype um Elektroautos - manager-magazin.de

Zwei Seelen leben in meiner Brust: Ich bin - ebenso wie Bosch - skeptisch, dass die technologische Entwicklung innert ein, zwei Jahren den Elektro-Volkswagen bringt. Wider die Technikgläubigkeit, die den Homo Sapiens im 21. Jahrhundert von allen derzeit bekannten Problemen erlösen wird (und falls unerwarteterweise doch unzählige unintended consequences zu lösen wären)

Andererseits rebelliert die zweite Seele, die mit scharfer Zunge bemerkt: "Nun, Bosch, wenn ihr das nicht hinkriegt schafft es halt ein fähigerer Mitbewerber (bspw. ein Startup) - das ist Marktwirtschaft!". Als Historiker erinnere ich mich bei "Das ist unmöglich!"-Aussagen an John F. Kennedy, der 1962 in einer euphorischen Rede behauptete:

"We choose to go to the moon. We choose to go to the moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard, because that goal will serve to organize and measure the best of our energies and skills, because that challenge is one that we are willing to accept, one we are unwilling to postpone, and one which we intend to win, and the others, too."

Quelle:

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Montag, Dezember 01, 2008

In 30 Stunden zum Neuwagen

In 1995, a GM car took 46 hours to make, Chrysler 43 and Toyota 29.4. By 2006, according to Harbour Consulting, GM had moved it to 32.4 hours per vehicle and Chrysler 32.9. Toyota stayed at 29.9.

Quelle: America's Other Auto Industry - WSJ.com

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Montag, Dezember 01, 2008

Ausländische Automarken: Made in the USA

These are the 12 "foreign," or so-called transplant, producers making cars across America's South and Midwest. Toyota, BMW, Kia and others now make 54% of the cars Americans buy. The internationals also employ some 113,000 Americans, compared with 239,000 at U.S.-owned carmakers, and several times that number indirectly.

Quelle: America's Other Auto Industry - WSJ.com

Das Wallstreet Journal greift auf, was ich bereits letzten Donnerstag hier unter Beschränktheit der US-Amerikaner verlautet habe: Neben den "Big [Ultra-Fat] Three" gibt es verdammt nochmal Autohersteller, die die Krise zwar auch spüren, aber keinen Penny vom Staat verlangen.

Käme der Bailout von Ford, Chrysler und General Motors, würde die freie Marktwirtschaft mit Stahlkappen getreten: Die ausländischen Konkurrenten stehen bereit, die Marktanteile der drei Grossen zu übernehmen. Bush (oder Obama?) werden sich wohl aber eine Wettbewerbsverzerrung sondergleichen erlauben. Belohne die unfähigen Unternehmen, lasse die Fähigen dafür bezahlen ...

To put it concisely, the transplants operate under conditions imposed by the free market. Detroit lives on Fantasy Island.

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Donnerstag, November 27, 2008

Beschränktheit der US-Amerikaner

Any bailout has its downsides.  But if America loses its auto industry, it will lose the suppliers as well and will cease to have a manufacturing sector.

Quelle: Recession Has Only Begun

Wieso zum Teufel soll Amerika seine "auto industry" verlieren, wenn GM, Chrysler und Ford untergehen sollten? Es gibt ja immer noch unzählige andere Autohersteller wie beispielsweise BMW oder Toyota. Viele Joe Sixpacks und Rednecks haben anscheinend noch nicht begriffen, dass auch ausländische Automarken Fahrzeuge innerhalb der USA produzieren ...

Trotz dem Bankrott der Swissair und dem Verkauf der Swiss an die Lufthansa fliegen weiterhin Flugzeuge unser Land an ...

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Montag, November 17, 2008

Wollen Arbeiter das wirklich?

Nachtrag: Der Artikel stammt aus dem Jahr 2005. Wie viele Arbeiter wohl heute Däumchen drehen? Und ob diese "Beschäftigungsprogramme" von 2005 etwas zur miserablen Ertragslage von GM & Co. beigetragen haben?

"We just go in and play crossword puzzles, watch videos that someone brings in or read the newspaper," he says. "Otherwise, I've just sat."

Pool is one of more than 12,000 American autoworkers who, instead of installing windshields or bending sheet metal, spend their days counting the hours in a jobs bank set up by Detroit automakers and Delphi Corp. as part of an extraordinary job security agreement with the United Auto Workers union.

Quelle: Jobs bank programs -- 12,000 paid not to work - 10/17/05

Auch wenn ich als Sozialdemokrat durchaus Affinitäten zu Gewerkschaften habe - aus meiner Sicht ist es fragwürdig, Jobs auf Biegen und Brechen am Leben zu erhalten, für welche es offensichtlich keine Zukunft mehr gibt. Erfüllt es einen Arbeiter, den ganzen Tag lang rumzusitzen, die Zeitung zu lesen und Kreuzworträtsel auszufüllen?

Die "Big Three" der US-Autoindustrie muss man dem freien Markt überlassen. Sollten GM, Ford und Chrysler vor die Hunde gehen, gibt es auf der restlichen Welt durchaus noch innovative Autobuden, die Fahrzeuge produzieren, die dann auch irgend jemand auf dem US-Automarkt kaufen will.

Ich bin davon überzeugt, dass die alternativen Anbieter das Vakuum rasch füllen würden. Aus meiner Sicht muss man nicht Angst haben, dass auch noch die letzten Jobs in der US-Autoindustrie flöten gehen - vor Ort zu produzieren wird auch in Zukunft noch bestand haben. Vielleicht nicht mit verhältnismässig hohen Löhnen und Sozialleistungen - doch so lange es den Arbeitern auch mit den neuen, tieferen Löhnen möglich ist, ihre Familien anständig zu ernähren und ein würdiges Leben zu führen, habe ich kein Problem damit.

Nachtrag

Toyota entlässt aus Prinzip keine Mitarbeiter, wenn die Förderbänder still stehen. Denn:

“At the end of all this, our hope is that we’ll end up with a more skilled North American workforce.” It means that while these employees were not manufacturing automobiles, they were in training. They were doing safety drills, participating in productivity improvement exercises, attending presentations on material handling and workplace hazards, taking diversity and ethics classes, attending maintenance education and taking a stream of online tests to measure and record their skill improvements. Toyota is shifted the Texas and Indiana workers temporarily to Toyota plants whose assembly lines were moving at full speed, such as the Camry assembly plant in Georgetown, Ky. In addition to all of this, the workers also spent some time painting the plants and even helped build Habitat for Humanity homes. And they were getting paid.

Quelle: What Toyota knows that GM doesn't

Bei dieser Firma befürworte ich dieses Vorgehen - nicht etwa wegen meiner grossen Sympathien für japanische Unternehmen, sondern weil die Bude bewiesen hat, innovativ zu sein und Qualitäts-Fahrzeuge auf den Markt zu werfen. Wenn die Rezession durch ist, wird Toyota wieder Tausende von Fahrzeugen verkaufen. Bei GM bin ich mir da nicht so sicher ...

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Samstag, November 15, 2008

Die besten Autobauer der Welt

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident, Jürgen Rüttgers, stellt den deutschen Herstellern über den Fall Opel hinaus Hilfen in Aussicht. "Wir müssen der deutschen Autoindustrie helfen. Sie baut die besten Autos der Welt",

Quelle: Krisengipfel im Kanzleramt: Merkel macht Opel zur Chefsache - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Mögen die Deutschen die "besten" Autos bauen (meine Meinung aus Sicht eines neutralen Beobachters: Toyota), doch anscheinend ging bei all den Lobgesängen und Schulterklopfen unter, dass man vielleicht auch darauf achten sollte, dass mit dem "besten Autos" dann auch Gewinne erzielt werden (wäre das nicht eine logische Konsequenz, wenn man das "beste" Auto auf dem Markt besitzt? Irgendwie gelten in Rüsselsheim wohl andere Marktkräfte ...)

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Montag, November 03, 2008

Wo bleiben die Porsche-Käufer?

Die Autokonzerne haben im Oktober die Zurückhaltung der US-Verbraucher mit voller Wucht zu spüren bekommen. Porsche verkaufte 52 Prozent weniger Autos. Der Absatz der Marke Mercedes-Benz brach um 34 Prozent ein. Einen zweistelligen Absatzeinbruch verzeichneten auch Ford, GM und Toyota.

Quelle: US-Autoabsatz Oktober: Porsche und Mercedes stürzen ab - manager-magazin.de

Wird Zeit, dass gewisse Leute ihren Worten taten folgen lassen und sich endlich den 1er BMW unter den Porsches zulegen! Wenn das kein Buy-Signal ist ...

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Mittwoch, Oktober 29, 2008

Jetzt werden die USA auch noch zum Autobauer ...

Two companies that can't sell their cars asks the US Gov't for $10 B (taxpayer dollars) to merge into an even bigger company that can't sell cars.

Quelle: Two companies that can't sell their cars asks the US Gov't for $10 B (taxpayer dollars) to merge into an even bigger company that can't sell cars. : business

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Dienstag, Oktober 28, 2008

Der Effekt von Leerverkäufen am lebenden Beispiel

Der Großeinkauf von VW-Aktien durch Porsche hat die Spekulanten kalt erwischt: Die Hedgefonds, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, verloren an einem Tag bis zu 15 Milliarden Euro, berichtet die "Financial Times". Erstmals kosteten die Titel jetzt mehr als 1000 Euro.

Quelle: Leerverkäufe: Hedgefonds verzockten fast 15 Milliarden Euro mit VW-Aktien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Hedge-Funds "wetteten" auf sinkende Aktienpreise der Firma VW (fast wie im Casino beim Roulette, aber natürlich viel wissenschaftlicher). Leider stieg der Kurs aber, weil Porsche den Laden aufkaufen will. Da die "Finanzgenies" die Wetten mit sog. Leerverkäufen durchführten (man besitzt die Aktien noch gar nicht, weil man diese erst kaufen will, wenn die Preise stark gefallen sind), mussten sie in einer Feuerwehrübung die auf dem Markt noch verfügbaren Aktien nachkaufen, um den Schaden zu minimieren.

Doch nun setzte umgehend die geniale Marktwirtschaft ein: Wenn das Angebot klein, die Nachfrage aber gross ist, steigen die Preise des nachgefragten Produktes ... Arme Hedge-Funds. Sind deren Manager bald ein Fall für die Sozialhilfe? Vielleicht finden sie ja als Croupier einen Job.

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Mittwoch, Oktober 22, 2008

Auto und Verstand

Bei Autos scheint die männliche Ratio auszusetzen.

Quelle: FTD.de - Das Kapital: Die Autospekulanten - Marktberichte Aktien

Äuä ... da ist die FTD aber sehr gmerkig!

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Dienstag, Oktober 21, 2008

Fahrschüler: Durchfall-Gerücht

Dieses "Gerücht" gab es schon 1999, als ich meine Autoprüfung mit Ach und Krach erfolgreich absolvierte:

Man hört es immer wieder: Ende Monat sei es aus statistischen Gründen zuweilen aussichtslos, die Autofahrprüfung zu bestehen. Müssen Experten tatsächlich einen bestimmten Prozentsatz ihrer Prüflinge durchfallen lassen?

Quelle: Bern: Lassen Experten Fahrschüler absichtlich durchfallen? - Region - bernerzeitung.ch

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Mittwoch, Oktober 15, 2008

Haider: Die Verschwörungstheorien spriessen

Verletzungen dieser Art sind bei den Insassen eines solchen Fahrzeugs normalerweise eher bei Unfällen der »Lady Di-Klasse« zu erwarten: Mit 180 bis 200 Stundenkilometern ungebremst gegen einen Betonpfeiler. Fahrzeuge wie der Phaeton sind für hohe Geschwindigkeiten (Höchstgeschwindigkeit des Haider-Phaeton: 239 km/h) und raue Umgebungen wie Autobahnleitplanken oder gar Brückenpfeiler gebaut. Selbst da sollen sie dem Fahrer noch eine gewisse Überlebenschance bieten.

Die Umgebung, in der der Haider-Phaeton zermatscht wurde, wirkt dagegen harmlos. Weit und breit nur »weiche Ziele«: Büsche, Gartenzäune, Vorgärten – zu den Wänden der Einfamilienhäuser ist der Phaeton gar nicht durchgedrungen.

Quelle: Beobachtungen am Unfallort von Jörg H. - Kopp Verlag

Fakt bleibt: Haider fuhr doppelt so schnell als signalisiert. Morgens um 1 Uhr in der früh. Selbst in einem brandneuen VW Phaeton möchte ich (nach Sekundenschlaf?) mit über 140km/h nicht ins Trudeln kommen ...

Abgesehen davon: Mir ist eigentlich egal, ob der Unfall schlussendlich durch Fremdeinwirken oder Selbstverschulden verursacht wurde - das ist eine innerösterreichische Angelegenheit.

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Mittwoch, August 20, 2008

How-To: Mit einem BMW rasen, ohne von der Polizei gebüsst zu werden

Police Car Chasing a BMW

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Dienstag, August 05, 2008

Hybrid-Autos: Batterie ist Schlüsseltechnologie

Der amerikanische Zulieferer Cobasys kann die für den Wagen benötigten Nickel-Metallhydrid-Batterien nicht liefern - deshalb hat Daimler einen Rechtsstreit mit Cobasys begonnen.

Quelle: Hybrid-Geländewagen: Daimler verklagt Batterielieferanten - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

An diesen Auto-Batterien wird sich der Westen noch die Zähne ausbeissen. Eine lange Lebensdauer und eine grosse Speicherkapazität ist gefordert - mit gleichzeitig möglichst geringem Gewicht. Ah, und billig sollte der Klotz auch noch sein.

Mal schauen, ob die Ingenieure dies gebacken kriegen. Für Spekulanten ist der Fall klar: Batterie-Hersteller analysieren und danach gezielt investieren. Damit lässt sich in den nächsten Jahren ein Heidengeld verdienen.

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Mittwoch, Juni 04, 2008

US-Autogeschichte wiederholt sich

Diese doofe Schlagzeile hätte genauso von 1973 sein können. Gelernt hat's der Yankee 1973 anscheinend doch nicht. Und die Befürchtung besteht, dass die Marketing- und BWL-Fuzzis der US-Autoindustrie auch in zwanzig Jahren wieder posaunen werden:

Die Verkäufe von Geländewagen sind massiv eingebrochen. Nun setzt die Autobranche der USA auf kleinere Fahrzeuge.

Quelle: Amerikaner lassen Benzinfresser stehen - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

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Freitag, Mai 30, 2008

Fähnchen erhöhen den Benzinverbrauch

Ich habe auch schon über diese immer weiter um sich greifende "Seuche" berichtet, nun wartet der Tagi mit einer unangenehmen Begleiterscheinung ("Unintended consequence") auf:

Wer sich lauthals über die steigenden Ölpreise beklagt, sollte sich nochmals überlegen, ob er tatsächlich ein Autofähnchen an seinem Auto anbringen will. Durch den höheren Luftwiderstand erhöht sich nämlich der Treibstoffverbrauch.

Quelle: Fähnli-Eu(ro)phorie und Paragraphen-Frage - Euro 08 - Tages-Anzeiger

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Montag, Mai 26, 2008

Drei Stutz pro Liter Benzin

Skeptiker halten Ende Jahr drei Franken pro Liter für möglich

[...] Obwohl sich die Autofahrer in der ganzen Schweiz wohl bald schon an Benzinpreise von über 2 Fr. gewöhnen müssen, weniger Auto fahren sie bisher nicht. Widersprüchlich verhalten sie sich beim Neuwagenkauf: Die Schweizer stehen weiter auf immer protzigere, leistungsstärkere und schwerere Fahrzeuge, wie die Absatzzahlen des letzten Jahres zeigen.

Quelle: Der Benzinpreis kennt nur noch eine Richtung

Der Helvetier stammt garantiert nicht vom Homo oeconomicus ab ...

Wie dem auch sei: Wo in der Schweiz kriegt man einen Liter Bier für drei Stutz? Dieser einfache Vergleich beweist: Benzin ist immer noch viel zu billig ...

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Sonntag, Mai 25, 2008

Ich fahre Bosch

In jedem BMW, Mercedes oder Audi stecken heute mehr Teile und Entwicklungen von Zulieferern als von den Herstellern selbst.

[...] Besonders kompliziert ist die Situation für die Premium-Hersteller, die ihre hohen Preise nicht zuletzt mit ihrem Vorsprung durch Technik rechtfertigen.

Quelle: Neue Machtbalance: Zulieferer revolutionieren die Autobranche - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Sonntag, Mai 25, 2008

Fragen, die sich kein Ami wirklich stellt

After all, do we really need to have a 6,000-pound S.U.V. take a 100-pound high school student across town to buy a Diet Coke?

Quelle: Everybody’s Business - Running Out of Fuel, but Not Out of Ideas - NYTimes.com

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Mittwoch, Mai 07, 2008

Raser: Muri - Kosovo einfach, 2. Klasse

Mit dem Schicksal solcher Übeltäter hat wohl auch der gütigste "Gutmensch" (Smythe-Vokabular) kein Mitleid mehr:

Nach Meinung des Bundesgerichts sprechen gewichtige Gründe für die Entfernung beziehungsweise Fernhaltung derartiger, die Sicherheit des Strassenverkehrs massiv gefährdender Straftäter aus der Schweiz.

Quelle: Raser von Muri wird ausgeschafft

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Freitag, Mai 02, 2008

Vom Grossen Weissen überrollt


Grosser Weisser gibt Gas
Originally uploaded by emeidi

Jetzt weiss ich, was mir bei einer Affekt-Handlung des Torkels geblüht hätte ... Hier das ganze Video (ja, da wird einer über zig-Meter mitgeschleipft!):

Das Video der Zürcher Amokfahrt

Scheiss BMW-Fahrer!

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Sonntag, April 20, 2008

Die Luftzirkulation in Mazdas

Wer die Ehre hat, von Kollege Randal durch die Gegend chauffiert zu werden, wird mit der Zeit einige Eigenarten seines Fahrstils entdecken. Gestern beispielsweise, am 19. April 2008, fiel mir auf, dass die Scheibenheizung eingeschaltet war - erkennbar am hell leuchtenden Symbol auf dem Armaturenbrett.

Bei der Rückfahrt aus dem bernischen U18-Partytempel nahm mich dann doch Wunder, aus welchem Grund denn die Scheibenheizung konstant laufen müsse.

Randal erklärte mir daraufhin, dass die Mazda-Autos auf Grund der eingebauten Klimaanlage eine ganz bestimmte Luftzirkulation aufwiesen, welche die Heckscheiben zum Beschlagen bringen ...

Irgendwie konnte ich den Erläuterungen nicht ganz folgen, doch henusode - was Randal sagt, stimmt auch. Er lügt ja nie ...

Nur komisch, dass die Qualitätsbewussten Japaner das mit der Klimaanlage nicht gebacken kriegen?! Aber eben, ich kenne mich ja nun nicht sonderlich mit Fahrzeugen aus.

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Mittwoch, März 12, 2008

Penis Enlargement Factor

Der Penis Enlargement Factor, kurz PEF genannt, definiert sich wie folgt:

Die Grösse eines Fahrzeugs ist umgekehrt proportional zur Länge des besten Stücks des Besitzers.

Als zusätzliche Illustration sei euch folgender Witz, der mir vor einigen Tagen von König Chlodwig zugemailt wurde, erzählt:

Es isch e mau e Haas unes Ross ufemnä Burehof gsi. Dä Haas u z Ross si ängi Fründä. Eines Tages si die zwöi i Waud ga spazierä. Da gheit z Ross ines Moorloch u chunnt nümä säuber usä.

Dr Haas überleit waser chönnt mache u geit schliesslech zum Burehof zrügg. Aber der Buur isch grad ufem Fäud u der Traktor isch o wäg. Da gseht der Haas ä BMW stah. Er chlaut das Outo unes Seili, macht e Schlinge u zieht so z Ross usem Moorloch.

Amne angere Tag wo die zwöi wieder si ga spazierä gheit der Haas ines Loch vou Dräck. Er cha nüm säuber usä. Da geit z Ross zum Burehof zrügg u wott o der BMW zu Hiuf näh. Aber äs passt nid i Chare inä!! Ds Ross het e angeri Idee. Es isch über ds Dräcklock gstangä, het sini ganzi Männlechkeit usgfahrä, so das sich der Haas dran het chönnä usäzieh.

U d'Moral vor Gschicht

Wär öppis rächts ide Hose het brucht ke BMW fürnes Häsli a Land z zieh!

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Montag, Dezember 24, 2007

Mit GPS abgeriegelte Autos

We know that the Nissan GT-R's ECU wizardry is impressive, but in Japan the GT-R has a speed limiter set at 180KM(111mph) and automatically releases when you enter a domestic circuit.

Quelle: Nissan GT-R Disable The Speed Limiter Via GPS

Der Autohersteller Nissan beschreitet mit seinem GT-R neue Wege, was die Abriegelung des Fahrzeuges betrifft. Mittels eines GPS-Empfängers wird die Höchstgeschwindigkeit des Bolidens in Japan auf 180 Stundenkilometer festgesetzt. Begibt sich der Fahrer auf einen Rennparcours, wird die Limitierung deaktiviert.

Zukunftsszenario?

Bevormundung des freien Bürgers? Sollte dieses Beispiel Schule machen und sich GPS als Standardausstattung von PKWs durchsetzen, steht einer landesweiten Einführung nichts mehr entgegen.

Würden die Fahrzeuge in einem ersten Schritt schweizweit auf 120km/h abgeriegelt, könnte man zu einem späteren Zeitpunkt die Limitierung an die gerade befahrene Strasse anpassen (dazu müsste aber die Genauigkeit der satellitengenauen Positionierung verbessert werden - man stelle sich vor, dass das Auto sich mitten auf der Autobahn von 120km/h auf 50km/h herunterregulieren würde). Wunschtraum für Strassenopfer-Gesellschaften und Vision Zero-Beamten, orwellianischer Alptraum für freiheitsliebenden Schweizer.

Ein grosses Problem ist hier aber die Aktualisierung der Daten - irgendwie müsste der Datenspeicher der Abriegelung ja an die neuen Umstände angepasst werden können. Update à la WindowsUpdate per GSM? Ethernet-Anschluss am Auto? WLAN? DVD? Wie auch immer, auf die Schnelligkeit und Effektivität der ersten Hacks bin ich schon jetzt gespannt ...

Der Markt entwickelt sich mit grossen Schritten in diese Richtung - als Beispiel sei das deutsche Maut-System genannt (momentan erst für Lastwagen Pflicht - doch die Technik liesse sich ohne weiteres auch für PKWs einsetzen). Auch gibt es in Grossbritannien eine erste Autoversicherungsgesellschaft, die einen Fahrtenschreiber benutzt, um risikogerechte Prämien anbieten zu können (Motto: Unser Kunde hat uns nichts zu verheimlichen). Selbstverständlich könnten die im Fahrtenschreiber gespeicherten Informationen auch bei einem Unfall von Nutzen sein. Und irgendwann einmal werden die Politiker der Polizei zwangsläufig auch die Nutzung der gesammelten Maut-Daten zur Verbrechensaufklärung erlauben. Schöne, neue Welt!

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Sonntag, Juli 29, 2007

Benzinsparend fahren

"[...] Wir haben moderne, sparsame Motoren, fahren aber wie vor 30 Jahren. Und das ist eben nicht sparsam." Besonders ärgert sich Koch über alte Vorurteile. "Der Motor verrusst nicht im hohen Gang, das Motor-an-aus-Spiel vor Ampeln kostet nicht mehr Sprit, und Kraft bedeutet nicht hohe Drehzahlen."

Schnell hochschalten, so oft wie möglich ohne Gas rollen und an Ampeln oder im Stau Motor aus, das sind zentrale Punkte seines Fahrstils.

Quelle: SonntagsZeitung, 29. Juli 2007, "Ungebremst sparen", S. 81.

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Donnerstag, Mai 24, 2007

Hummer H2 - Das waren Zeiten!

First, a flashback. Do you remember the time, [...] 2003, when gas was (relatively) cheap and Bush's war was still being spun as some sort of righteous, WMD-justified love-in and the dour, global-warming-is-a-liberal-hoax Republicans controlled the sour American universe? It was a time when GM dealers couldn't sell the giant hunk of laughable penis compensation known as the Hummer H2 [...] fast enough.

GM even went so far as to build ridiculous, theme park-like Hummer dealerships and to contract with special plants in Indiana to crank out America's ugliest, most dangerous, least environmentally friendly monster truck, and celebs and rappers and pro athletes and supermodels and senators and glitz wannabes of every ilk everywhere couldn't waste 50 grand on the horribly built, lunkish hunk of karmic contempt fast enough. Oh what a time it was.

Fast forward to right now. [...]

[...] and hence many Americans somehow think that buying the newer, sleeker three-ton Chevy Suburban with 23 cup holders instead of the 2005 model with only 14 must be, you know, a healthy improvement.

[...] we might as well enjoy that stupid, chromed-out three-ton GMC Yukon Denali before the oil runs out and the terrorists eat my babies and the damn liberals change the laws and make us all drive Smart cars to the Tofu Hut in order to turn us all gay. Sound familiar?

Quelle: Rejoice, The Hummer Is Dead

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Sonntag, Februar 25, 2007

Pfeffermühlen Weiss-Blau

In diesen Minuten fährt wohl der Krankenwagen bei der Casa Lonny vor. Grund von Lonnys Herzinfarktes ist nicht etwa die längst überfällige "introduction of the Dampfbad", sondern folgende Kleinigkeit, die es soeben in die weltweiten Nachrichten geschafft hat:

Zusammen mit dem französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroën) konstruieren die Bayern [BMW] nach SPIEGEL-Informationen eine neue Familie von Vierzylindermotoren, die im PSA-Werk Douvrin bei Lille hergestellt werden sollen. Der Motor wird nach Angaben eines BMW-Managers nicht nur in die Kleinwagen der Marke Mini eingebaut, sondern ist auch für die 1er Reihe der Münchner vorgesehen.

Quelle: Neue Motoren von der Konkurrenz

Tjach, Lonnely, dann verbindet uns ja bald mehr, als dir lieb sein könnte. Ich habe doch schon immer gewusst, dass sich Peugeot "Pfeffermühle" 106 und "Weiss-Blau Kurvenrodler" M3 sehr ähnlich sind ... *hämischgrins* Hoffentlich bedeutet das aber nun nicht, dass es auch bei Peugeot bald weiss-blau am Schönsten kaputt geht!

@Lonny: Wenn bei Bühlent Automotive Technologies der erste solche Motor in Reparatur kommt, gehen wir zusammen einen heben, abgemacht? Ich hoffe doch schwer, dass du die Pfeffermühle dann wieder zum Mahlen bringen wirst?

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