Dienstag, März 17, 2009
Rosenkranz auf Cablecom digital
Cablecom wird internationaler - und frommer. Ab heute werden 16 neue TV-Sender ins digitale Grundangebot aufgenommen – darunter neun englischsprachige und zwei christliche Kanäle.
Quelle: 20 Minuten Online - Cablecom schaltet zwei christliche Sender auf - Schweiz
Vielleicht helfen solche Sender ja sogar gegen Wirtschaftskrisen und Amokläufe ...
Samstag, November 01, 2008
Consumer-Kunden und ihre Luxus-Wünsche
Ich meldete die Störung und es hiess, ein Techniker werde sich innert 48 Stunden darum kümmern. 48 Stunden? Ich habe ein Geschäft und sollte erreichbar sein!
Quelle: http://www.aeroplanemodels.com/cablecom/index.html
Werter Cablecom-Leidenskunde: Obwohl ich Sie und ihr Problem mit Cablecom durchaus nachvollziehen kann (jeder von uns ist schon mal in der Hotline-Hölle des besagten Unternehmens gelandet) muss ich doch auch Kritik an Sie, Herr Modellflugzeuverkäufer, richten: Wer aus geschäftlichen Gründen auf einen Internetzugang angewiesen ist (und beim Nicht-Funktionieren schwerwiegende finanzielle Einbussen erleidet), sollte dementsprechende Business-Angebote einkaufen, welche durch SLAs abgesichert sind ...
Dieser Fall erinnert mich an den Typen irgendwo da draussen im Netz, der sich in seinem Blog darüber beschwert hat, dass Sunrise sich doch tatsächlich die Frechheit erlaube, nach etwa 10 Jahren Bestand die @freesurf.ch-Adressen abzuschalten, wenn jemand nicht auch Kunde von Sunrise ist. Die E-Mail-Adresse von Kunden wurde dann zu Google migriert (weise Entscheidung - als Telekommunikationsanbieter sollte man nicht auch noch Know-How zum Betrieb eines Web-Mail Systems in das Unternehmen integrieren müssen, wenn es so was wie Google gibt). Diesem Zeitgenossen habe ich in einem Blog-Kommentar (welchen ich leider nicht mehr finde) angeraten, eine .ch-Domain und ein Hosting-Paket zu mieten, um dort einen IMAP-Mailserver zu betreiben. Nur so bleibt gewährleistet, dass man die annähernd totale Kontrolle über seine Mail-Adresse, seine Mails und den Mail-Server behält ...
Labels: Cablecom, Internet, Kunde, Schweiz, Unternehmen
Freitag, Oktober 24, 2008
Felix Zehnder wird zum Medienstar
Den Ausbrüchen auf Twitter und Facebook zu Folge sollte ein gewisser Herr Felix "Fäkalsprache" Zehnder aus Zürich in den nächsten 48 Stunden zum Medienstar mutieren. Sein digitalisiertes Beschwerdeschreiben an Cablecom lässt derzeit Mailserver von Schweizer Unternehmen heiss laufen.
Ah, und Cablecom wird wohl Rüffel des Datenschützers erhalten. Konsequenz: Bald ein Mitarbeiter weniger in der Bude ...
Nachtrag
Na also, klappt ja. Wie erwartet gab es einen (kleinen) Medienhype um Felix Zehnder:
- Blick Online: Er ist die Stimme der Cablecom-Opfer (31.10.2008) - Dank Blick wissen wir endlich, wie Felix Zehnder aussieht und welchen Beruf er ausübt ...
Blick Online: «Liebe Cablecom, Sie sch...en mich an!» (31.10.2008) - 20min.ch: «Sie scheissen mich langsam an» (27.10.08)
- Facebook-Gruppe: Zitat von Felix Zehnder: "Sie scheissen mich langsam an"
Dienstag, August 19, 2008
Cablecom mit Qualitätsproblemen bei den Settop-Boxen
Statt nun lange mit den CC Hotline und Techniker zu plaudern, packt das Teil wieder in die Kiste und fährt damit zum Eschenmoser. Im 1. OG hat Cabelcom nähmlich einen Schalter eingerichtet, wo man defekte Set-Top-Boxen unkompliziert umtauschen kann (10 - 17 Uhr). Müsst einfach sagen, dass der CC Techniker (z.B. Herr Garcias) gerade bei euch war und gesagt hat, dass die Box ausgetauscht werden muss. Der Schalter wurde übrigens deshalb eingerichtet, weil zuviele Kunden ihre Box zurück schicken mussten. Fragt auch mal, den Eschenmoser Fernsehverkäufer wie viele Kunden täglich ihre Box zurück bringen, dann erübrigt sich die Frage, wieviele Kunden betroffen sind.
Quelle: Cablecom-Kunden verärgert über «Schrott-Box» - News Kultur: Fernsehen - Tagesanzeiger
Köstlich - vor allem wenn man bedenkt, dass Cablecom-CEO Fischer im Kassensturz betont hat, dass man keine anderen DVB-C-Empfangsgeräte zulässt, weil diese sonst einen "enormen Support-Aufwand" wegen Inkompatibilitäten und dergleichen verursachen würden.
Und jetzt? Dem Vernehmen nach spukt ausgerechnet diejenige "Monopol-Box", die Cablecom geprüft und für tauglich befunden hat. Ironie des Schicksals?
Das Bitterste an der ganzen Sache: DVB-C, digitales Fernsehen, wäre ein Standard, der von unzähligen auf dem Markt erhältlichen Settop-Boxen unterstützt würde. Aber leider verschlüsselt Cablecom das digitale Signal (eben leider auch der Free-TV-Sendern - gegen die Verschlüsselung von Pay-TV-Angeboten habe ich nichts auszusetzen) und zwingt die Kunden so zum Kauf der "Monopol-Box" und Entschlüsselungskarte.
Ohne Verschlüsselung könnte jeder Benutzer selber entscheiden, ob er sich die "Schrott-Box" antun will, oder aber zu einem kundenfreundlichen Konkurrenzprodukt greifen soll - jedenfalls solange er nicht Pay-TV in Anspruch nehmen möchte.
Labels: Cablecom, Infrastruktur, Medien, Schweiz
Samstag, Mai 17, 2008
Cablecom - Deutsch, Deutsch - Cablecom: Lektion 1
Wenn Cablecom 25'000kbit/s sagt, meint die Bude eigentlich 10'000 ...
Mal schauen, ob es Cablecom auch noch so lustig findet, wenn ich bei der nächsten Rechnung nur die Hälfte des geschuldeten Betrags bezahle.
Und es soll mir niemand mit dem Totschlägerargument "Best Effort" kommen: Wer 25'000kbit/s verspricht, sollte die Geschwindigkeit gefälligst innerhalb einer tolerierbaren Bandbreite hinkriegen.
Sonntag, April 13, 2008
Reisst Cablecoms Gärtlein nieder!
Experten gehen davon aus, dass bis ins Jahr 2012 die Umstellung auf Digitalfernsehen abgeschlossen ist. Sie müssen dann alle die Set-Top-Box von Cablecom kaufen oder mieten, welche das digitale Signal für den Fernseher verständlich macht. Sie können weder eine andere Set-Top-Box im Fachhandel erwerben noch auf die Set-Top-Box verzichten, wenn Sie einen modernen Fernseher haben. Cablecom hat sein System (Verschlüsselung, Boxen und Steckkarte) bewusst so programmiert!
Quelle: Petition Grundverschlüsselung
Auch ich sehe nicht ein, wieso Cablecom das digitale Grundangebot, das analog ohne Verschlüsselung empfangbar ist, nur mit seiner eigenen Set-Top-Box zugänglich macht. DVB-C ist ein anerkannter Standard, für den es eigentlich unzählige Empfangsgeräte von Drittherstellern gibt. Sind die Nutzdaten aber verschlüsselt, können o.g. Boxen nichts mit dem Signal anfangen. Einzig SF info ist unverschlüsselt empfangbar.
(Selbstverständlich sehe ich ein, dass beim "Bezahl-Fernsehen" - komischer Name, angesichts der Cablecom-Gebühren, die wir jeden Monat abdrücken müssen - nur zertifizierte Boxen verwendet werden dürfen, um den Schwarzsehern das Handwerk zu erschweren)
Samstag, März 31, 2007
Cablecom und der ISDN-Adapter
Unwahrheiten
Bezüglich Cablecom digital phone wäre da ja noch diese Sache mit dem ISDN-Adapter ... Gemäss dem Strassenverkäufer hätte dieser Adapter einmalig 3.-- SFr. gekostet. Natürlich nicht! Dieses Stück Schrott muss man monatlich bezahlen, kostet also 36.-- SFr. im Jahr. Was sich bereits beim Verkaufsgespräch mit der Behandlung des Kunden ankündete, setzte sich in der Zwischenzeit ununterbrochen fort.
Altes Ungemach
Mittlerweile haben wir von Cablecom bereits den zweiten Adapter zugesandt erhalten. Das erste Stück Schrott kappte Telefonverbindungen willkürlich mal nach wenigen Sekunden, mal nach einigen Minuten.
Zwischenfazit: Seit man Kunde von Cablecom digital phone ist, ist vormals Selbstverständliches (Telefonieren) plötzlich wieder zur Zitterpartie geworden: Werde ich gekappt? Und wenn ja: Wann wohl? Orange und Swisscom, die Provider unserer Mobiltelefonie, werden sich dafür bedanken.
Neues Ungemach
Nach einigen E-Mails mit dem technischen Support erhielten wir diese Woche ein Ersatz-Modell. Die Installation verlief reibungslos, Telefongespräche wurden seither nie mehr unterbrochen.
Heute nun macht sich neues Ungemach breit: Ein penetranter Summton, der auch nach dem Aufbau der Verbindung nicht mehr weg will, verunmöglicht jedes Gespräch:
Ich weiss wirklich nicht, ob ich heulen oder lachen soll ...
Labels: Cablecom
Donnerstag, März 22, 2007
Cablecom - Nur noch schriftlicher Kontakt
Auf Grund meines immer noch unbefriedigenden Wechsels zu Cablecom digital phone trete ich ab sofort nur noch schriftlich mit dene "Giele" in Kontakt. Die E-Mail-Adressen des wohl kundenfreundlichsten Unternehmens der Schweiz sind aber leider gut versteckt - dabei wäre es doch viel bequemer (und man würde über schriftliches Beweismaterial inkl. genauen Uhrzeiten und Namen verfügen):
- admin.digitalphone@cablecom.ch • Administration • Haben - trotz klaren Angaben auf dem Vertrag - nur die Hauptnummer unseres ISDN-Anschlusses portiert. Eigentlich wollten wir auch noch eine der beiden anderen portiert haben. Dennoch haben sie uns zwei (!) digital phone-taugliche Kabelmodems geschickt mit insgesamt drei aktiven Nummern. Hallo?
- support.digitalphone@cablecom.ch • Support • Die über den ISDN-Adapter angeschlossene Basisstation (Swatch Cordless II ISDN) unterbricht Telefongespräche willkürlich nach einer Zeitdauer von 16sec bis einigen Minuten. Telefonieren wir über das Analog-Telefon, gibt es zwar keine Unterbrüche, aber nach einer gewissen Zeit ist ein nerviges Brummen zu hören.
Labels: Cablecom

Abonnieren
