Donnerstag, Juli 10, 2008
Online Color-Picker
Wer möchte schon Bloatware wie Photoshop starten, um nur rasch einige RGB-Farbwerte für seine CSS-Styles auszuwählen? Das Web hat natürlich auch für diesen Anwendungsfall etwas parat:
Labels: Design, Programmierung, Software, Web, Web-Entwicklung
Mittwoch, März 05, 2008
Swisscom am Scheideweg
"naja irgendwie geitmer ds neue "image" e chli ufe sänder. iz sisi plötzlech vom einte ufe ander tag brutal fürdi da" - "ja, u huere brutal sisi da für di"
Quelle: Chat mit einem Bekannten
Abgesehen davon gibt es anhand der Medienmitteilung (mindestens) zwei Dinge zu bemängeln:
- Das neue Logo mag zwar schön farbig, schön nichtssagend und "dreidimensional" daherkommen - doch die schwarz-weiss Version ist unbrauchbar. Die Layouter werden dem alten, auch im schwarz-weiss-Druck gestochen scharfen Logo noch lange nachtrauern.
- Die Swisscom Standard-Schriftart ist und bleibt die Frutiger. Wäre ja auch Wahnsinn gewesen, diese in Rente zu schicken. Da an der Frutiger im neuen Logo aber ein Typograph (ob Profi oder Praktikant ist mir noch nicht ganz klar) Hand angelegt hat, beisst sich die Sache; zeigt gleichzeitig aber auch auf, was der Schriftsetzer für minime Anpassungen vorgenommen hat:
- Kleines 's' zum Wortbeginn
- Bögli beim 'i'
- Schlankere 'w' und 's'
- Runderes 'c', etwas schlanker
- Weniger gequetschtes 'o' (wobei man am obigen Beispiel meisterhaft erkennen kann, wieso mit Word verfasste Medienmitteilungen Übelkeit auslösen: Das Kerning von 'o' und 'm' des Titels der Medienmitteilung ist haarsträubend)
- Bögli beim 'm'
Labels: Design, Grafik, Swisscom, Typographie
Samstag, März 01, 2008
Wieso ich LaTeX Microsoft Word vorziehe
Primär sicherlich einmal, weil damit 150+-seitige wissenschaftliche Arbeiten (derzeit gerade mein Liz) deutlich effizienter verfasst werden können als mit dem Gebastel aus dem Hause Microsoft.
Für den Typographie-Liebhaber und Personen, die über einen Adlerblick verfügen, sollte auch Words Schriftformatierung ein No-Go sein:
There is still a further reason that definitely convinced me to abandon MS Word: you will never be able to produce professionally typeset and well-structured documents using most WYSIWYG word processors.
Word
LaTeX
Quelle: The beauty of LaTeX
Sagte er, und ging sich die soeben eingetroffene DVD 'Helvetica' anschauen ...
Labels: Design, Latex, Microsoft, Schriften, Typographie
Samstag, Februar 09, 2008
Ein schweizerisches Logo für New Yorks Taxis
Claudia Christen, ursprünglich aus Toffen, seit 12 Jahren in New York lebend, hat den Taxis des "Big Apple" ein neues Logo verpasst.
Auf den ersten Blick vermag das Logo nicht zu überzeugen, beim zweiten auch nicht und auch bei der dritten Inspektion bleibt der Pulsschlag auf dem gewohnten Niveau. Ungenügend, setzen!
Besonders dieses "NYC" - wie ist die Grafikerin nur darauf gekommen? Als ich den Artikel im heutigen Bund dann doch noch ganz durchlas, wurde mir das Ungemach klar und ich bekam sogar etwas Mitleid mit Frau Christen:
Ein wenig hart war auch der Weg zum neuen Logo. Den ersten Entwurf fand der Bürgermeister zu wenig "sexy". Deswegen habe sie dem T in Anlehnung an die öffentlichen Transportsysteme einen schwarzen Kreis verpasst, erzählt Christen. "Die U-Bahn hat eine Ziffer in einem Kreis." Mit der Endversion ist sie aber nicht ganz glücklich. "Das Stadtmarketing bestand darauf, den offiziellen Schriftzug der Stadt, also 'NY', vor 'Taxi' zu haben". Und viele sind der Meinung: Das fette "NYC" besst sich mit den viel schlankeren Taxi-Lettern. "Es war ein polititscher Prozess", erklärt Christen.
Quelle: Der Bund, 9. Februar 2008, "Logo für Taxis im 'Big Apple'", S. 31
Obwohl man sich Christen herausreden kann - ein(e) Grafiker(in) sollte sich nicht um Kompromisse bemühen, wenn das Management oder andere Design-Banausen ihren Senf miteinbringen möchte. Sie ist schliesslich der Profi, nicht die Herren Politiker, die sich über Lebzeiten hinaus verewigen wollen ...
Weitere Kritik findet sich beispielsweise im Typographie-Forum Typophile. Im Artikel New Logo Makes It Clear: Those Yellow Cars Are Taxis der New York Times finden sich Alternativen - die Vorschläge 3 bis 5 finde ich super. Insbesondere die 5 hätte das klotzige "NYC" abgeschwächt. Schade ist Frau Christen und ihre Agentur nicht darauf gekommen.
Donnerstag, Januar 10, 2008
Hype: Animierte 3D-Logos
Die Swisscom hat ihres kürzlich vorgestellt, nun ist Xerox mit einem neuen Logo an der Reihe:
[...] And you can do animation with a symbol that you just can't do with a wordmark."
Quelle: Xerox, The Very, Very, Very Shiny Company
Aha. Ich kann gar nicht warten, bis alle grossen Unternehmen auf dieser Erde ihr Logo dreidimensionalisiert und animiert haben. Spätestens dann werden diejenigen Logos klar aus der Menge herausstechen, die weder Musik machen, noch sich bewegen, noch dreidimensional daherkommen.
(Angesichts dieser Entwicklung hat Sunrise doppelt abgeloost: Brand und seine Mannen haben nicht nur ein äusserst hässliches Logo angedreht erhalten - nein, es ist zudem weder dreidimensional, noch lässt es sich animieren)
Immerhin ...
... gefällt mir die typographische Aufbereitung des geschichtsträchtigen Namens.
Freitag, Dezember 14, 2007
Neues Swisscom Logo
Quelle: Swisscom - Brand 2008
- Typographie: Gefällt mir (kommt ja auch von einem Profi aus der Schweiz)
- Graphische Komponente: Wie auch beim Monopol-Betrieb selber ist nicht ganz klar, was dieses rot-blau-weisse Ding eigentlich bedeuten soll (wie auch bei Sunrise zeichnet sich ein britisches Unternehmen für den Vorschlag verantwortlich)
Fazit: Die Rangliste der besten CIs bleibt unverändert: Orange vor Sunrise (langsam gewöhne ich mich an den Sonnenuntergang) vor Swisscom.
Nachtrag
Ausdruckslose Logos scheinen eine durchaus britische Krankheit zu sein:
Dank: LuLu
Nachtrag 3
Einige ausgewählte Kommentare zum Artikel Swisscom mit neuem Markenauftritt auf Persoenlich.com:
[...] Ich frage mich schon ob bei Swisscom wirklich Profis am Werk sind oder ob man hier einfach durch "Schnickschnack" geblendet wurde. Wenigstens ist die Typo ok. Aber wo bleibt die solide Schweizer Graphik. Wieder eine verpasste Chance. Nach dem Super Gau Credit Suisse.
Was ist das? Eine Schreckschraube.
"Die Dynamik im Logo soll beim Betrachter Emotionen auslösen." So ein Schwachsinn kann nur einem theorieverseuchten HWV/HSG-Fuzzi ohne jegliche Erdung einfallen.
Grauenhaft! - m m m lalala... Grässlich. Dann doch noch lieber Blocher im Bundesrat.
Ja, doch. Jedem Swisscomchef sein Logo. Wo käme man hin, wenn er nicht sein eigenes Zeichen setzen könnte. Schliesslich soll die Nachwelt wissen, dass man da war. Koste es was es wolle.
Da haben wohl mal wieder irgendwelche Manager entschieden, die nichts - aber auch rein gar nichts - von sauberer (Schweizer-) Graphik verstehen.
Ich finde jedoch, dass die Vaginalflatterschiene besser zum Sommerteam passt als zur Swisscom.
Ein weiterer Beitrag aus der Kategorie "selbst gebastelt"... Sieht aus wie Powerpoint oderso...
Toll, jetzt hat also die Hirslanden-Klinik auch ein Herz-Lungen-Center. Oder habe ich was falsch verstanden?
Donnerstag, Dezember 06, 2007
Web 0.1
Tagungswebsite "When Media Environments become real"
Wenn hier etwas "real" wird, dann wohl Web-Design von der hässlichsten Sorte *schauder*
Dienstag, November 20, 2007
Design vs. Web Design
[...] Google. Amazon. Facebook. eBay. Yahoo. Craigslist. YouTube.
Do they have “gravitas, praise, or memorability”? Yes, they certainly do in the minds of web designers.
Will they be praised by print designers and put into large coffee table books? No, of course not. You can’t appreciate a web site in the same way you appreciate a logo or a poster.
[...] Who do we credit for building Google? Larry and Sergei? How about Amazon? Jeff Bezos? People in the web development community know this is silly…thousands and thousands of people have worked on those sites, tweaking the user experience over many years. There is no single person we can point our accolades to.
Quelle: Do Canonical Web Designs Exist?
The less sophisticated lament on our behalf that we are stuck with ugly fonts. They wonder aloud how we can enjoy working in a medium that offers us less than absolute control over every atom of the visual experience. What they are secretly asking is whether or not we are real designers. (They suspect that we are not.) [...]
Web design is the creation of digital environments that facilitate and encourage human activity; reflect or adapt to individual voices and content; and change gracefully over time while always retaining their identity.
Quelle: Understanding Web Design
Labels: Design, Web-Entwicklung
Mittwoch, August 22, 2007
Der beste Music-Clip des Jahrzehnts
Royksopp - Remind Me
Dieses Video kann man im Endlosdurchlauf schauen - und entdeckt bei jedem Durchgang neue Details. Faszinierend!
Mittwoch, August 22, 2007
Individuelle Festplatten-Icons unter Mac OS X
Nach mehreren Jahren mit den (rückblickend) hässlichen grauen Standard-Icons von Mac OS X habe ich die Icons meiner Festplatten vor einigen Monaten ausgetauscht. Jetzt trägt mein Desktop einen völlig individuellen Touch und ist ... einzigartig! Mir kommen fast die Tränen!
Wie man das macht, erklärt der Artikel Mac 101: Change Your Icons in der Apple Knowledgebase.
Meine Wahl fiel auf Agua System Icons von David Lanham.
Merke: Was bei einen die Kleberlis am Auto, sind für Macintosh Power-User die Icons ihrer Festplatten.
Donnerstag, Juli 26, 2007
Arial, Helveticas hässliche Schwester
The situation today is that Arial has displaced Helvetica as the standard font in practically everything done by nonprofessionals in print, on television, and on the Web, where it's become a standard font, mostly because of Microsoft bundling it with everything [...]
True to its heritage, Arial gets chosen because it's cheap, not because it's a great typeface.
Quelle: The Scourge of Arial
Eine nett geschriebener Artikel, wieso Arial unverdienterweise zu dem Ruhm gelangt ist, dem eigentlich Helvetica (eine Schweizer Schrift, notabene, gestaltet von Max Miedinger!) gebührt. Merke: Wahre MännerDesigner benutzen Helvetica. Deshalb steht in meinem Stylesheet für eMeidi.com auch geschrieben:
body {
font-family:Helvetica,Arial,Verdana,sans serif;
font-size:100%;
line-height:1.45;
}
Mac-User profitieren davon, dass Steve Jobs bei der Erschaffung des ersten Macintosh-Computers einige professionell gestaltete Schriften lizenzierte - darunter war auch besagte Helvetica. Seit jeher ist diese Schrift bei Mac OS-Installationen dabei.
Labels: Design
Dienstag, Juli 10, 2007
Sunrise wurde für blöd verkauft
Natürlich war Bloggin Tom (wie immer) etwas schneller (als Student hatte ich gestern über wichtigeres zu motzen), doch mit einem reissenden Titel könnten auch bei mir eine Ladung Kommentare landen *zwinker*
"Change Happens"
Wie wohl immer, wenn das oberste Kader in einer grösseren Bude (und ihrer Besitzerin) ausgewechselt wird (dieses Mal waren es Flüchtlinge (Alder, Brand) aus einem überall geschätzten Ex-Monopolbetrieb), geht es darum, sein BWL-Wissen und die im Berufsalltag erlernten Fähigkeiten in das neue Unternehmen einfliessen lassen. Man kann dies eher im Stillen tun, indem man allerhand Prozesse optimiert und das Chef-Büro neu einrichtet. Doch dem heutigen, eher kurzlebigen Manager geht es mehr um Schein als Sein - es muss ein Feuerwerk her, das es den Vorgesetzten unmöglich macht, die "bahnbrechenden" Änderungen zu übersehen - und das Unternehmen verpflichtet, Ende Jahr den Bonus auszuzahlen. Sonst wackelt der Sessel schneller, als einem Lieb ist.
Bei Swisscom war es so, alls Schloter das Ruder übernahm: Nachdem man die Bude vor noch nicht allzu langer Zeit (10 Jahre? Anyone?) in Unternehmensbereiche nach Technologien aufteilte (Fixnet, Mobile, IT Services, Bluewin (Breitband-Internet)), folgt wieder eine Umstellung. Diesmal konzentriert man sich nicht auf Technologien, sondern auf den Kunden. Wie schön - wir sind halt eben Könige ...
Sunrise "gibt" sich eine neue Identity, ich mir die Kugel
Bei Sunrise ist es nicht anders: Anscheinend setzt man hier primär auf den Neuanstrich der Fassade und lanciert eine neue Corporate Identity:

Als neues Logo dient schlicht der Namenszug Sunrise, der neu grossgeschrieben wird. Die warmen und freundlichen Farben des Sonnenaufgangs - Gelb, Orange, Rot und Purpur - wollen positive Emotionen wecken. Sie werden in einer einzigartigen Kombination von Streifen dargestellt. Als Unternehmenschrift kommt Frutiger zum Zug, was die schweizerische Verankerung des TelekomAnbieters unterstreicht.
Quelle: sunrise gibt sich eine neue Identität
Liebe Sunrise-Manager: Da hat man euch aber gehörig über den Tisch gezogen. Das hätte sogar ein(e) StudentIn (der SUB-Effekt wirkt nach) einer schweizerischen Kunstschule im ersten Semester etwas besseres hingekriegt als die "Profi"-Bude aus England.
Übersetzung
"einzigartige Kombination von Streifen" - das Projekt stand unter Zeitdruck; wir hatten einen Personalengpass (glücklicherweise half ein Teenager mit Photoshop-Kenntnissen aus der Nachbarschaft aus); die Kreativabteilung stand über das Resultat derart in Schockstarre, dass der frisch eingestellten Praktikantin am Vorabend freie Hand gelassen wurde.
Jö! Sälber gmacht?
Quelle: Kommentar von Manuel bei BloggingTom
"kommt Frutiger zum Zug, was die schweizerische Verankerung ... unterstreicht" - Aha, deshalb lässt man auch Engländer das CI gestalten (jedenfalls behauptet ein Kommentator drüben bei Tom, dass es sich um eine englische Agentur handelt)? Frutiger ist in der Regel keine schlechte Wahl - Schweizer Schriften rocken! Doch der hier verwendete Schnitt erinnert mich eher an die (vor allem in Print-Produkten) amateurhaft wirkende Verdana ...
Schweizer anfällig für enttäuschende CI-Wechsel
Wieder ein CI-Wechsel, der eine Verschlechterung herbeiführt. Schweizer Unternehmen scheinen allzu anfällig auf mangelhaft durchgeführte Fassadenrenovationen zu sein.
Es kündigte sich bereits lange an ...
Ein erster Hinweis auf den CI-Wechsel kam übrigens vor einigen Wochen (Monaten?), als ich an einer Online-Umfrage eines schweizerischen Marktforschungsinstituts teilnahm. Die Fragerei begann völlig unkonkret über den Telefoniemarkt, bis schlussendlich das Sunrise-Logo (ohne Schriftzug, soweit ich mich erinnern kann) auftauchte und man seinen Senf darüber abgeben konnte. Wie es sich im Nachhinein herausstellt, wollten Alder, Brand & Co. nichts falsch machen und die Meinung der Zielgruppe einholen ...
Leider ging es damals wohl eher um den Entscheid, ob man überhaupt ein neues CI einführen sollte oder nicht. Rückblickend muss ich sagen: Das goldene Lächeln auf blauem Grund war zeitlos, einfach, simpel - effektiv.
Verkauf: Gestorben
Weiter munkelt man zudem, dass Alder Sunrise fittrimmen will, um das Unternehmen im nächsten Jahr an den Meistbietenden zu verkaufen. Tjach, ob das mit einem solchen CI gelingt? Ich wage es zu bezweifeln.
Labels: Design, Kunde, Wirtschaft
Sonntag, Juli 08, 2007
Benutzt NZZ Online noch Apache Lenya?
Am Freitag ist die NZZ mit einem Re-Design online gegangen. Während sich die Schweizerische Blogosphäre dem Re-Design bereits in unzähligen Artikeln gewidmet hat, möchte ich eine (meines Wissens) noch nicht beantwortete Fragen in die Runde werfen:
Läuft NZZ weiterhin mit dem CMS Apache Lenya?
Ich glaube es ehrlich gesagt nicht, insbesondere wenn ich auf die neuen URLs blicke:
http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/fedi_1.525400.html
Eventuell wissen die ehemaligen Entwickler von Apache Lenya mehr?
Mein Eindruck
Ich möchte mich über das Redesign nicht gross auslassen. Nur dies sei gesagt: Ein Face-Lift war sicherlich nötig. Ob hingegen gerade derart viele Bildli nötig waren, ist fraglich. Mir hat das neue Layout auf jeden Fall viel zu wenig Active Whitespace.
"Wie denn sonst?", ist man versucht zu fragen. Das Magazin ist aus meiner Sicht momentan die ansprechendste Web-Site eines schweizerischen Presseproduktes - auch wenn man die Web-Site einer Wochenzeitschrift nicht mit dem Portal einer Tageszeitung vergleichen sollte. Am Online-Auftritt des Tagi-Magi gefällt mir der minimalistische Stil ausserordentlich, der das Hauptgewicht auf das wirklich Wichtige, nämlich den Text, legt (die NZZ hätte diesbezüglich ja nun wirklich nichts zu befürchten). Ob hingegen die Wahl von Mediawiki als CMS wirklich so klug war, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten erweisen müssen.
Weiterführende Texte: Der Hintergrund des Magazin-Redesigns liest sich in den iA-Artikeln Web Design is 95% Typography (1) sowie Web Design is 95% Typography (2). Drüben bei Andy Rutledge gibt es zudem eine kürzlich publizierte Design-Analyse der Web-Sites von CNN und USA Today, die äusserst lehrreich ist und ebenfalls auf NZZ angewendet werden könnte.
Alter Wein ...
Und ja - mittlerweile ist man sich auch nicht mehr zu Schade, den RSS-Link an prominenter Stelle auf die Homepage zu posten. Wie sagte die NZZ vor noch nicht allzulanger Zeit:
Wir verzichten bewusst auf einen RSS-Newsfeed.
Quelle: Wieso die NZZonline keinen RSS-Feed will ...
Doch ich sollte nicht mehr auf diesem leidigen Faux-Pas der ältesten Schweizer Tageszeitung herumhacken - schliesslich hat sich bald darauf alles zum Besseren bewendet. Lieber einen Fehler nachträglich eingestehen - und danach ohne Blick zurück in die glorreiche (?) Zukunft des schweizerischen Online-Nachrichtenwesens.
Nachtrag
Danke, Marc Böhler von NZZ Online für die Beantwortung meiner Frage via untenstehendem Kommentar. NZZ Online benutzt ein skandinavisches Java-CMS namens Polopoly.
Der Hersteller erwähnt NZZ Online eigens in einer Success Story.
Die Lösung tönt auf jeden Fall äusserst interessant.
Labels: Blogosphäre, Design, Medien, Schweiz, Web
Samstag, April 14, 2007
Crédit Suisses Logo sucks!
Ich bin zwar mehr als ein Jahr im Rückstand, doch das Gemotze hat immer noch Gültigkeit. Persönlich fand ich den Wechsel vom alten zum neuen Credit Suisse Logo schon immer fürchterlich - doch erst vor kurzem stiess ich auch auf einen Blog-Artikel eines gestandenen Graphikers, der dasselbe nicht nur gedacht, sondern auch im Internet publziert hat:
What was confident, authoritarian, innovative and fresh, now seems to be much less powerful or bold and much more gentle and timid. Time will tell, but I feel it's a step backwards.
Quelle: Re-brand review: Credit Suisse
Das alte Logo ist zeitlos - die Schrift, die Farben, die Schlichtheit. Es war klar, dass das nicht mehr übertroffen werden konnte. Aber da musste wohl (wie immer) ein Marketing-Fuzzi seinen Job und seinen Lohn rechtfertigen. Schade ... sehr schade.
Labels: Design







Abonnieren
