Mittwoch, September 17, 2008
Werde zum Reiseführer-Autor - online!
Wer viel reist, wird wissen, wie mühsam es ist, in fremden Städten die angesagtesten Spots ohne fremde Hilfe zu entdecken - meist ein hoffnungsloses Unterfangen.
Gerade vor kurzem durfte ich zusammen mit meiner Freundin und Kollege Randal eine UNO-Praktikantin durch Bern lotsen und ihr dabei viele Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen. Dabei musste ich (wieder einmal) feststellen, dass ich zwar tausende von Kilometern in die weite Welt hinausgereist bin, die eigene Hauptstadt aber nicht so gut kenne, wie man das von einem Berner erwarten würde.
Als wir beispielsweise vor der Heiliggeistkirche standen, realisierte ich, dass ich ja noch gar nie in die Kirche eingetreten war. Während der Gymerzeit lief ich täglich am Monument vorbei, ohne mir gross Gedanken über das Bauwerk gemacht zu haben.
Doch nun gibt es glücklicherweise ein Internet-Startup, das unsere Hilfe bezüglich Touren für Touristen in Anspruch nehmen will. Jeder Benutzer kann so für die werten Touristen sein ganz persönliches Sightseeing-Programm zusammenstellen - die Vorschläge werden allemal besser sein als das, was in vielen Reiseführern angeboten wird:
Montag, August 11, 2008
Optimale Zeit für Reisen nach Südostasien?
Überschwemmungen und Erdrutsche in Vietnam und Indien haben am Wochenende mehr als 180 Menschen das Leben gekostet. Im Norden Vietnams kamen nach Überflutungen mindestens 93 Menschen ums Leben. [...]
In Vietnam galten am Sonntag noch 37 Menschen als vermisst. Viele Opfer wurden im Schlaf von den Wasser- und Geröllmassen überrascht. Angesichts weiterer Regenfälle werde die Opferzahl vermutlich noch steigen, hiess es.
Quelle: espace.ch - Der Monsun fordert seinen Tribut
Dann wünsch ich "em Aute" erholsame und vor allem trockene Ferien!
Dienstag, August 05, 2008
Qualle vor Malle
Also davon habe ich/haben wir nichts bemerkt ... Balneario 6 (aka Ballermann 6) war Ende Juli clean!
Auch vor der Ferieninsel Mallorca, an der Côte d'Azur und an der spanischen Festlandküste waren in diesem Sommer bereits Quallenplagen gemeldet worden.
Sonntag, August 03, 2008
Mallorca 2008: Wo essen am Ballermann?
Hotel mit All Inclusive buchen?
Schweizer, die wir am Ende einer durchzechten Nacht desillusioniert vor dem Hotel Pabisa Bali vorfanden, hatten das All Inclusive-Angebot gebucht und dafür ca. 1500 Franken/Person hingeblättert.
Im All Inclusive-Paket war nicht nur ein z'Vieri sowie das Abendessen inbegriffen, sondern auch unlimitiert Getränke an der Pool-Bar. Ausserdem konnte man sich an Randstunden beim Bierkönig "einen laden" gehen und kriegte einen kostenlosen Eintritt in den Bierkönig und auch dort erneut Gratis-Drinks.
Dennoch erschien mir, als hätten sich die 600 Franken Aufpreis für unsereiner niemals gelohnt. Wie wir von anderen Schweizer(innen) hörten, die ganz unten beim Ballermann 0 im Kilimanjaro einquartiert waren, war deren All Inclusive-Essen derart ungeniessbar, dass sie sieben Tage lang unfreiwillig eine Diät einlegten. Schon schitter, wenn Hotelküchen nicht mal Pasta anständig hinkriegen ...
Alternative: Wir suchen uns selber ein Restaurant
Gerade auf Grund solcher leider all zu oft gehörter Stories war ich froh, dass wir unser Abendessen jeden Abend an einem anderen Ort an der Playa de Palma einnehmen konnten. Zwar liess man so regelmässig zwischen 15 bis 30 Euro pro Person liegen, doch darin inbegriffen war oftmals Wein und eine nette Vorspeise.
Folgende Beizen wurden von uns heimgesucht:
- Del Sol, Avenida Miramar 3, Balneario 0. Vom Ballermann 6 etwa 20 Minuten Fussmarsch bis kurz vor El Arenal. Belohnt wird man mit einer relativ zur Umgebung Super Küche. Leider sehr gut frequentiert, was am zweiten Abend zu ca. 10-minütigem Anstehen und einer verminderten Qualität der Nahrungsmittelzubereitung führte. Beim ersten Besuch war die Küche besser (ich habe beide Male das Risotto bestellt und konnte so gut vergleichen - beim ersten Mal war es köstlich). Der Hauswein war süffig, die Bruschetta etwas gewöhnungsbedürftig (erwartet: Frisch getoastetes Brot, Zwiebeln und Tomaten - erhalten: orange Paste). Alles in allem muss man unbedingt mal dort eingekehrt haben. A propos: Von den LCD-Schirmen flimmert Deluxe Music - Gegenpol zu "Wir-bringen-höchstens-noch-ein-Musik-Clip-pro-Stunde-aber-nennen-uns-dennoch-Musiksender" MTV.
- Cafeteria San Siro, La Calle Del Jamon Zwischen Hotel Pabisa Bali und dem Bierkönig gibt es an der Strassenkreuzung eine "Schinkenbude" (nicht zu verwechseln mit derjenigen, die ins Bamboleo integriert ist), die von Spaniern geführt wird. Gesprochen wird dort spanisch und immer wieder trifft man spanische Angestellte vom Bierkönig und anderen Lokalen dort, die den Feierabend oder die Pause ausklingen lassen. Bestellt wird mittels einer bebilderten Menukarte. Dort sind - wohl aus Kompatibilitätsgründen mit den Teutonen - Hamburger und ähnlicher Fastfood abgebildet. Darauf folgen dann aber so richtig spanisch-mallorquinische Tapas, die eigentlich alle Mal durchprobiert werden müssen. Täglich um etwa 16.00 Uhr pilgerten wir vom Hotel an den Strand, um zuerst einmal in diesem Büdchen etwas Nahrung zu uns zu nehmen. Für mich gab es mal das Teller Jamon (5EUR), mal das Bocadillo Jamon (3.50EUR) oder bei einem grösseren Hunger auch mal die mallorquinische Spezialität Pa Amb Oli (7.80EUR). Dazu selbstverständlich ein spanisches Bier. Nachdem wir uns trotz Sprachproblemen mit dem jungen Barkeeper angefreundet hatten, leisteten wir uns am Ende der Speisung auch noch ein Gläschen Tunel - selbstverständlich half der Barkeeper entsprechend mit. Öliges Saugesöff aus Änis, das den Rachen so richtig putzt! (Und Randal die Augen aus dem Schädel quillen liess)
- Schnitz Getreu Randals Motto "Ich esse nichts, was ich zu Hause nicht auch kriege" verschlug es uns am zweiten Abend in das Schnitz an der Kreuzung zwischen Bierkönig und Strand. Auf das XXL-Schnitzel verzichteten wir, liessen uns aber vom sächsisch sprechenden Mr. Proper die ganze Schnitzelvariationen herunterleiern. Wir entschieden uns dann für drei Mal Jäger- und einmal Zigeunersosse, mit je 0.5l Bier. Am Schnitzel gab es nichts auszusetzen, auch der Preis war mit 7.50EUR akzeptabel. Insbesondere die Fritten waren gut gewürzt, fast so wie in der legendären Kebap-Bude Venezia in Bümpliz. Ein Dämpfer: Als Randal den Servierer fragte, ob er ihn nicht schon im TV gesehen hätte, verneinte dieser ...
- Steakhouse Tango, Av. Nacional 7 Von Deutschen (aus Köln?) geführt. Sehr effektive Anwerber auf der Strasse - fanden auf Anhieb das schwächste in unserer Gruppe (Randal, wie könnte es anders sein) und verleiteten ihn mit Beschreibungen der angebotenen Menus umgehend dazu, im Lokal Platz zu nehmen. Immerhin gab's als Lock-Angebot gratis 0.2dl Bier gratis für jeden von uns. Highlight: Als Chlodwig bei der Bestellung stärk werweiste zwischen Entrecote und T-Bone-Steak platzte dem Servierer der Kragen und warf Chlodwig die legendären Worte an den Kopf: "Ich bestelle, du isst!" Anscheinend traf er die richtige Wahl und Chlodwig war mit seinem Entrecote gut zufrieden. Merke: Wer hier einkehrt, sollte gut und schnell parieren können. Mein Schweinsspiess war äusserst schlecht gewürzt und die Spätzle erkannte ich nicht als solche (eher Pasta). Und ausserdem fad - etwas mehr Salz hätte diesen gut getan. Die anderen empfanden ihr Fleisch hingegen als sehr gut zubereitet. Zum Abschluss gab's noch einen Schnaps auf's Haus.
- Sirocco, ca. Ballermann 7. Auf der Suche nach einem Fisch-Restaurant verschlug es uns in diese Bude, die mit "spanischen Spezialitäten" warb. Bereits bei der Musterung des Geschäftes überkamen mich Zweifel, weil nur gerade eine spanische Grossfamilie dort sass. Nichtsdestotrotz setzten wir uns hin. Es wurde nicht nur das teuerste Znacht der ganzen Ferien, es war auch nicht sonderlich gut. Der Servierer, der angeblich mit einer Bündnerin verheiratet sein soll und unzählige Namen schweizerischer Städte herunterratterte, gab sich Mühe, doch das Essen konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Jungs bezeichneten die Bedienung als "Sekupeter", weil dieser mit 120EUR verschwand und zuerst keine Anstalten machte, die zu viel bezahlten 18EUR rauszurücken.
Noch abzuklappern
Fischrestaurant
Grosser Dank geht an die beiden älteren Receptionisten im Iberostar (4*), die mich für einen Gast hielten und für mich während 10 Minuten Infos über ein exklusives Fisch-Restaurant suchten.
Der eine Receptionist empfahl es, weil sein Sohn dort auch essen gehe und weil man die Fische in der Auslage (dem Aquarium?) auswählen könne. Hier die Notizen für alle anderen Fischesser da draussen, die sich das (sicherlich nicht ganz billige) Kulinarium leisten wollen:
Juan Carlos I
Casa Fernando
971 265417
Coll Den Rabassa
Empfohlen wurden folgende Speisen (Fische):
Gallo (Vorspeise)
- Gambas
- Almejas
- Mejillones
- Verdura Plancha
Nochmals vielen Dank an die beiden Herren, die sich derart intensiv um einen vermeintlichen Hotelgast gekümmert haben - diese haben eine Gehaltserhöhung verdient!
Steak
Ein desillusionierter Deutscher mit 30 Jahren auf dem Buckel (T-Shirt: grün, "I love NY") empfahl uns im Smalltalk ein Steak-Restaurant etwas ausserhalb der Playa de Palma bei der "Ausfallstrasse" Richtung Autobahn. Sie hätten dort das beste Fleisch seit langem genossen, die Aussicht auf die Playa de Palma und den Sonnenuntergang erlebt und dabei etwa acht Weine vernichtet. Der Name des Etablissements fiel ihm leider nicht mehr ein und wir unterliessen deshalb den Besuch.
Fashion Tapas
Tapas-Bar? Irgendwo am Ballermann 0, in einer Seitenstrasse in der Nähe einer Apotheke ... (Visitenkarte im Del Sol aufgelesen).
Sonntag, August 03, 2008
Mallorca 2008: Wie lange an den Ballermann?
Unseren ersten Tripp an den Ballermann buchten wir im März 2008 bei TUI Suisse. Auf Grund seiner optimalen Lage entschieden wir uns für das Hotel Pabisa Bali (ex-Riu) (Bewertungen auf Holidaycheck) - am Ende der Schinkenstrasse gelegen war man innert zwei Minuten im Mittelpunkt der Teutonenhölle.
Empfohlene Aufenthaltsdauer
Für 990 Franken/Person ergatterten wir 7 Übernachtungen mit Frühstück. Die Aufenthaltsdauer war rückblickend eindeutig zu lang. Wer sich nicht wie die Deutschen bereits am Nachmittag am Strand ins Delirium säuft (Eimersaufen!) und am Abend nur moderat Alkohol konsumiert, dem wird es nach dem vierten Tag langweilig.
Die Empfehlung des Rat der Weisen: Ein verlängertes Wochenende im Juli reicht allemal (Donnerstag-Abend bis Sonntag-Abend). Provisorisch geplant für 2009.
Empfohlene Aktivitäten
Zwei Aktivitäten sorgten für willkommene Abwechslung:
Mit dem Reisecar Abends nach Palma de Mallorca in den Level-Club
Das Angebot wurde uns von deutschen Menschenfängern direkt am Ballermann angedreht - 38EUR kostete der Spass. Darin inbegriffen war die Car-Fahrt (hin- und zurück. Man hatte am Morgen die Wahl zwischen der Rückfahrt um 03.30 und 04.30 Uhr, wobei wir uns ohne lange zu überlegen für die frühere Rückfahrt entschieden), der Eintritt in eine Bar namens Moon (beim Eintreffen um ca. 23.00 Uhr menschenleer) und zwei Drinks (Piña Colada sowie ein alkoholisches Getränk nach Wahl), anschliessend Eintritt in die äusserst schlechtbesuchte Discothek Level, wo es erneut zwei Freidrinks zur Konsumation gab (Kollege Zgraggen über den Barkeeper auf dem "Deck" beim Pool: "Elefant im Porzellanladen". Immerhin füllte der feinmotorisch nicht sonderlich Begabte das halbe Glas mit Vodka). Rückblickend hätte uns dämmern sollen, dass man sicherlich nicht Leute von der Playa de Palma herankarrt, wenn der Laden bereits bumsvoll ist ... Wir dienten also als Schuppenfüller und nichts anderes. Zwar hiess es mehrmals, dass die Spanier erst so gegen 2 Uhr eintrudeln würden, nachdem sie beim Auto die alkoholtechnisch richtige Drehzahl erreicht hätten, doch auch um 02.15 Uhr waren auf der Tanzfläche nicht viele Nasen zu sehen. Fazit: Lieber am Samstag ins Tito's mit grandiosem Blick auf den Yachthafen und dann mit dem Taxi nach Hause. Der deutsche Tour-Veranstalter empfahl zwar auch noch den Sonntag (House), doch dem Schönredner glaube ich nicht mehr viel ...
Mit dem öffentlichen Verkehr auf Sightseeing nach Palma de Mallorca
Dank der billigen Bustarife (1.10EUR/Weg - Klimaanlage leider nicht inklusive) gönnten wir uns am Samstag einen Ausflug in das nahe gelegene Palma de Mallorca, wo wir dank dem klugerweise eingepackten Reiseführer einen ganzen Tag lang im Städtchen herumirrten (Bilder auf Flickr). Um das Castell de Bellver zu besichtigten, leisteten wir uns eine Rundfahrt mit der Buslinie 50 ab dem Plaza Espagna - Kostenpunkt: 13EUR/Person. Der Ausflug wurde mit einem Abendessen im Grotto auf dem Plaza Mayor abgerundet. Um ca. 20.30 Uhr ging es dann mit dem Bus ab dem Plaza Espagna zurück an den Ballermann.
Sonntag, August 03, 2008
Offizielles Ende der Ferien(blog)pause
Die werte Leserschaft musste ab dem 12. Juli 2008 darben: Hier erschienen kaum mehr Blog-Artikel (dank meinem Twitter-Account, dessen Nachrichten auch 1:1 auf Facebook weitergeleitet werden, konnte jedenfalls die nähere Kollegenschaft bei Stange gehalten werden; wobei ich mittlerweile entschieden habe, dass meine "Tweets" nur dem eingeschränkten Kollegenkreis vorbehalten sein sollten, weshalb ich entsprechende Massnahmen zum Schutze der Privatsphäre ergriffen habe).
Wo trieb ich mich herum? Nachfolgend die Liste meiner Feriendestinationen/Events, ergänzt mit Links auf die (nicht der Zensur zum Opfer gefallenen) Bilder:
- Nizza (12. - 17. Juli 2008)
- Gurtenfestival (17. - 20. Juli 2008)
- Mallorca (21. - 28. Juli 2008)
Nach dem blogtechnisch ruhigen Juli geht es nun im August hoffentlich mit höherer Frequenz und mehr Original-Beiträgen weiter. Leider ist der Terminkalender bereits jetzt randvoll, weshalb ich keine epischen Beiträge versprechen kann.
Labels: Blogosphäre, Ferien
Dienstag, Juni 10, 2008
Am Freitag ist in Bern die orange Hölle los
Egal, woher ich die Zahlengrundlage habe - sie spiegeln wohl das Bild vieler Campingplätze und Dörfer im Kanton Bern wider.
Was lernen wir daraus? Am 13. Juni 2008 peakt die Oranje-Flut. Wer das Gefühl hatte, der gestrige Abend sei nicht mehr zu schlagen, sollte sich auf Freitag für eine Ersatzleber und -ohren umsehen.
Eins ist auf alle Fälle klar: Am Freitag findet man meine Wenigkeit mitten in Bern. Getarnt als Heineken-trinkender Niederländer.
Labels: Bern, Euro08, Ferien, Fussball, Gäste, Holland, Niederlande
Dienstag, Mai 27, 2008
Telefongebühren bei Ferien im Ausland sparen
Kürzlich hat Comparis die Auslandtarife unserer Mobilfunkanbieter verglichen und kam zum Schluss, dass die Tarife "unverschämt teuer" sind.
Nun, mein Trick zur Kostenersparnis in der Angelegenheit ist folgender:
- Noch in der Schweiz bespreche ich meine Combox. Auf diese greift man mit längerem Druck auf die Taste 1 zu. Klappt dies nicht, gibt es immer noch die "Brute Force"-Methode, indem man der eigenen Handy-Nummer 086 voranzustellt (bei mir: 0860786905011) und darauf anruft. Der Text lautet in der Regel wie etwa folgt: "Grüessech [...] Ich bin momentan im Ausland und ab dem X. Y. wieder erreichbar."
- Anschliessend stelle ich auf dem Mobiltelefon ein, dass alle eingehenden Anrufe automatisch auf die Combox umgeleitet werden. Bei Nokia-Handies findet sich diese Option irgendwo in den Telefon-Einstellungen. Beispiel Nokia 6300: Menu > Settings > Call > Call divert > All voice calls > Activate > To voice mailbox
Durch diese Einstellung ist sichergestellt, dass Anrufer direkt auf die Combox umgeleitet werden.
Einige Mobiltelefonbesitzer, die den Durchblick mit der Anrufgeschichte nicht verstanden haben, werden einwenden: "Aber wenn der Anruf auf die Combox umgeleitet wird, zahle ich doch die Kosten ab der Schweizer Grenze in meinen Ferienort und dann wieder zurück in die Schweiz auf die Combox?!"
Falsch! In diesem Fall hier verlässt das Signal die Schweiz nicht, alle Anrufe werden direkt auf die Combox umgeleitet.
Nachteile
- Mitreisende, die mich beim Abfeiern auf einer Mittelmeerinsel aus den Augen verloren haben, haben keine Möglichkeit, mit mir zu telefonieren (auch sie werden automatisch auf die Combox weitergeleitet). Andererseits: Meist steckt man in einem Tanzschuppen mit ohrenbetäubendem Lärm, so dass SMS in dieser Situation eindeutig das bessere Kommunikationsmittel ist.
- Mehr als einmal ist es vorgekommen, dass der in der Schweiz zurückgebliebene Kollege Randal über eine Minute lang (belanglose)
VaginaMonologe auf meine Combox gesprochen hat. Als ich aus Neugier die Combox-Nachrichten abhörte (Annahme: Wer sich die Mühe nimmt und mir auf die Combox spricht, wird wohl etwas wichtiges zu sagen haben), hörte ich förmlich mein Kleingeld klimpernd in den Taschen von Orange verschwinden.
Sonntag, Mai 04, 2008
Pauschalreisen mit Gebührenaufschlag?
Holidaymakers are being warned that this will be the summer of the surcharge, as airlines, cruise operators and package holiday companies struggle to shore up their profit margins. [...]
However, at least 19 tour operators have now invoked clauses in their small print which allow them to add 'late notice fees' of up to 10 per cent of the full holiday price, provided they do so more than 30 days prior to departure. Firms adding fees include Just Sardinia, Discover the World and Solmar Villas.
Quelle: Surcharges return as the cost of a holiday soars
In der Schweiz gibt es diese Klausel auch. Bis jetzt habe ich aber bezüglich meiner Sommerferien noch keine Gebührenerhöhung unterbreitet erhalten. Kommt da im Juni noch was auf uns zu?
Labels: Ferien, Wirtschaft
Dienstag, April 22, 2008
Melissi Beach
Himmel, so hiess das Hotel, in dem ich und dr Aut im Sommer 2001 auf Zypern in Ayia Napa abgestiegen sind. Bereits mehrere Male habe ich mir den Kopf über den Namen des Hotels zerbrochen - und bin erst jetzt dank einem Vergleich mit den Fotos von damals mit Luftbildern in Google Earth auf den Namen gekommen:
Hotel Melissi Beach, Ayia Napa
Detektiv-Spielchen
Ich sehe es immer wieder als Herausforderung, aus Photographien mit Google Earth auf den mutmasslichen Standort des Photographen zu schliessen. In diesem Falle habe ich folgendes Souvenir zu Hilfe genommen:
Man muss im Grunde nur um ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, um sich den Grundriss des Pools vor dem räumlichen Auge vorzustellen:
Selbstverständlich kam mir zusätzlich noch das Wissen darüber zu Hilfe, dass das Hotel östlich vom Stadtzentrum lag.
Digitalkameratechnik in den Kinderschuhen
"Melissi" würde eigentlich auch auf den Sonnenschirmen stehen - doch 2001 war die Digitalkamera-Technik (3 Megapixel-Sony DSC-P1, die mit dem Akku-Fehler - Testbericht: "Kleine Digitalkamera" - oder doch eher Ziegelstein?) noch nicht derart ausgereift, dass man neben dem klar erkennbaren 'M' auch noch die feineren Buchstaben entziffern konnte (klar, der Photograph, meine Wenigkeit, hätte auch einfach näher an den Sonnenschirm rangehen können).
Optimale Vorbereitung der Abreise
Am letzten Abend unseres Aufenthaltes waren wir beide derart massiv abfesten (und ... man verzeihe es mir: -saufen - in den Pubs am Square gab es sogar noch Hooch!), dass dr Aut am nächsten Morgen nach 1-2 Stunden Schlaf das Weckruf-Telefonat der Reception annahm, etwas in den Hörer murmelte und gleich darauf wie ich wieder sanft ins Land der Träume entschwand.
Das zweite Telefonat kam kurz vor der Abfahrt des Bustransports zum Flughafen. Da es uns unmöglich schien, innert fünf Minuten zu duschen und packen, anerbot sich der Receptionist, uns ein Taxi zu rufen. Dieses brachte uns zwar noch rechtzeitig zum Flughafen, kostete uns (oder, Zgräsch, hani dr das jemaus zruggzaut?) aber ein kleines Vermögen.
Eine Airline, die (unrühmliche) Geschichte schrieb
Ah, und wenn wir gerade bei den Anekdoten sind: In Larnaca bestiegen wir einen Flieger der Helios Airways. Einige Jahre später kam ein Helios-Flieger mitsamt Passagieren und Besatzung leicht vom Ziel ab ...
Labels: Blogosphäre, Ferien
Montag, April 14, 2008
Magaluf dieses Jahr trocken?
Britons heading to Europe for their summer holidays will certainly feel the pinch. Those cervezas on the Spanish beach will be as expensive as anything in a London pub; [...]
Quelle: In for a penny
Wenn ich mich an etwas bei meinem London-Besuch von Oktober 2007 erinnern kann, dann an die ungeheuer teuren Pints in The City. Schön, dass der Spiess diesen Sommer in Mallorca und auf Zypern umgekehrt wird ...
Ach ja, der Bierpreis für das Oktoberfest 2008 in München ist ... auch gestiegen.
Labels: Alkohol, Ferien, Finanzen, Wirtschaft
Mittwoch, Dezember 19, 2007
Flugangst
Natürlich konnte ich es nicht lassen, zwei Kollegen, die für die "nationale" Airline ihren Dienst verrichten, darauf anzusprechen. "Was würdest du in so einem Fall tun?", fragte ich beide. Eine der Antworten lautete folgendermassen:
*muahaha*...dasch leid..würd säge restraine, sack übere gring, kreuzbeige...buscopan, nitrolingual, zolben und zäpfli, travvell, heissi suppe überd chose..und finito! ;)
(Ich wusste gar nicht, dass anscheinend auf jedem Flug so weisse Plastic-Handschellen an Bord sind und "restrainment kit" genannt werden ...)
Montag, September 24, 2007
Oktoberfest München 2007
(Wird in den nächsten Tagen endgültig komplettiert)
Wortschatz
(Auszugsweise)
- Schottenhammel (Zelt, wo am Samstag "ozapft" wird)
- Spaten (Bier - "Lass dir raten, trinke Spaten")
- Augustinerbräu (Bier)
- Hacker-Pschorr (Bier)
- Ledrhosen (Tracht des Mannes; aus Hirsch- oder Rehleder)
- Dirndl (Tracht der Frau)
Polit-Prominenz
(in Autogrammreichweite angetroffen)
- Oberbürgermeister Ude ohne Frau (?), aber mit Entourage (Rufe aus dem Publikum: "Der Ude!", gefolgt von Applaus)
- Edmund Stoiber mit Frau und Entourage (Kommentar eines neben uns stehenden jugendlichen Bayers: "Der Edmund is mein Vorbild!")
Kulinarisches
- zwei Brezel
- ein halbes Hendl
- Ochsenbraten mit Kartoffelsalat. Letzterer lecker, ersterer etwas zu trocken für meinen Geschmack.
Zu Gast bei Freunden
- Furchterregende Security, teilweise etwas ratlos ("Keine Ahnung, wann wir hier die ersten Leute reinlassen können")
- Jeder Bayer scheint Lederhosen und Dirndl im Schrank hängen zu haben. Niemand schämt sich, damit (auch nüchtern!) durch die halbe Stadt zu laufen (für Schweizer unvorstellbar). Die jüngeren Mädels scheinen zur Schere gegriffen zu haben und zeigen mehr Bein als ihre Mütter und Grossmütter. Wie der freizügige, teils bis zum Bersten gefüllte Ausschnitt der Damen bibelkonform sein soll, verstehen wohl nur die Bewohner des gottwohlgesinnten Freistaates. Männer tragen Lederhosen, kariertes Hemd sowie Halstuch. Ganz wichtig: Wollsocken!
- Türkische Bedienung in traditionellem Kostüm. Die unflätigen Chinesen (s. unten) brechen einen Streit vom Zaun, vergessen aber, dass der Servierer über eine gute Connection
zum Saalschutzzur Security verfügt. Plötzlich stehen etwa sechs grimmig dreinblickende Bären um den Tisch herum. Die Lage kann irgendwie deeskaliert werden. Im Nachgang zeigt der chinesische Reiseleiter auf den Türken und wirft ihm ein "Sie sind gar nicht nett!" an den Kopf. Als eine der Chinesinnen schwächelt (Kopf auf Tisch), tritt die Security wieder heran und bittet die Leute, nun doch endlich zu gehen.
Internationale Kontakte
- pensioniertes Ami-Ehepaar auf Durchreise vom Elsass her kommend, das mit uns an Eingang S-4 des Schottenhammels angestanden ist (gibt ca. 10 Minuten vor uns auf)
- pensioniertes Bayern-Ehepaar. Lieben die Schweiz, insbesondere das Graubünden. Empfinden unsere Serviceangestellte als zuvokommend (in welche Schweiz die sich wohl verirrt haben?), die Kontaktaufnahme mit den Bündnern gestaltet sich als schwierig, glückt aber nach zehn Jahren (wir sind halt Kokosnüsse). Kennen die Alpenwelt deutlich besser als ich.
- zuerst drei, dann fünfköpfige Delegation aus Texas (Dallas). Werden uns vom bayrischen Ehepaar bekannt gemacht: "Das dort is der Gerrrrry, das die Kahrolinaaa und hier noch die Melissa." Später kommt noch der "Stephan" und sein Kollege dazu. Einer der Italo-Stelzböcke verschwindet für zehn Minuten mit dem "Gerrry" und überzeugt ihn, ein T-Shirt als Souvenir zu erstehen. Auch die "Kahrolina" kommt etwas später mit einem Wies'n-Shirt an - und greift wenig später zum Messer, um sich einen anständigen Ausschnitt zu verschaffen. Beim Zuprosten mit einem Italo-Stelzbock schwächelt dessen Mass und geht in die Brüche. Carolina wird an den Finger verletzt und blutet ein wenig, kann sich aber mit mitgebrachten Pflästerli selbst verarzten (Universal Healthcare, anyone?). Ziehen am Montag weiter gen Prag und danach Budapest.
- Italo-Stelzböcke (ca. 35-jährig). Ehefrauen (beim "Giu mit dem meisten Schriiis" ist es bereits die dritte Ehe) zu Hause, brechen die Bier-Dämme und werden alle Frauen im Umkreis von vier Tischen schamlos angetanzt (was die Herren Machos aber wirklich gut können). Ihr Erfolg ist mässig. Dennoch: Giorgo, Roger und wie ihr alle noch heisst - es war lustig mit euch *hehe*
- Schotte im Kilt (ca. 20-jährig) Hatte wirklichs nichts drunter an, was ein Foto auf der Texaner-Digicam beweist - sowie unsere erwiderten Blicke, als sich der Jüngling bei einem Handstand versucht.
- Neureiche Chinesen Jüngerer Textilfabrikant mit zwei Kollegen und zwei Frauen unter der Führung eines seit sechs Jahren in München lebenden "Reiseführers". Der Textilfabrikant ist Kanne-dicht, schreit wie wild um sich, prostet sich durch den halben Block und zeigt dabei sein eindeutig nicht Hollywood-Standards entsprechenden Zahnwerk. Übrigens: Die Chinesen verfügen über neueste Digitalkameras - der Kapitalismus ist halt eben doch eine gute Sache!
Stammtisch-Gepflogenheiten
- Ertönt das Prosit-Lied, gilt es mit allen Nachbarn anzustossen
- Auch wenn das Prosit-Lied gerade mal nicht ertönt, ist es nicht verboten, mit den Nachbarn anzustossen
- Je später die Stunde, je höher der Pegel, desto mehr Leute stehen auf die Bänke - und wollen partout nicht mehr runterkommen (ausser die Schwerkraft obsiegt ...)
Attraktionen
- Achterbahn. Wurde von uns vor dem ersten Mass bestiegen - rückblickend auch besser so. Der Höllenritt war schlimmer als Silverstar (nächstes Jahr stecken wir den Randal dort drauf! *smile*)
- Rutsche (und vorgängiges Föderband). Zu später Stunde soll man sich hier als Zuschauer einen ablachen können - nämlich dann, wenn wieder einmal ein Besoffener das Gleichgewicht auf dem Bank verliert)
Fehler
- Bei strahlend blauem Himmel ohne Hut und Sonnenbrille unterwegs sein/anstehen
- Sich nach dem ausgiebigen Frühstück (ein Auszog'ne und ein Schoggi-Drink) und zwei Stunden Anstehen in der prallen Sonne das erste Mass gönnen
Sonntag, Juli 29, 2007
Gomera brennt!
Wie heute in den Medien zu lesen war, brennt (es auf) Gomera. Ich verbrachte im Juni 2005 mit Melanie wundervolle Tage auf diesem Kleinod von Insel.
Labels: Ferien
Donnerstag, Juli 12, 2007
München 2007: Ein heisses Wochenende kündigt sich an!
- Ich bin in München, der Hauptstadt der
CDUCSU und Stoiber (und aus gegebenem Anlass: Pauli), des Oktoberfests (und all seinen Anhängseln wie einem Bier, das seine Wirkung auf den Kopf wohl wie eine Gartenschaufel entfaltet) und der BMWs ("Weiss-blau geht's am schönsten kaputt") - In weniger als 24h ziehe ich mit
einem Dirndlmeiner Freundin durch bavarische Gassen - Gemäss Wetterprognosen wird es (auch) im Bundesland Gottes höllisch heiss
Wie seit einiger Zeit gilt: Die Fotos gibt es schon während der Reise auf Flickr zu bestaunen. Dank Franz und seinem WLAN-Access-Point.
Labels: Ferien
Freitag, April 27, 2007
London 2007: Oddities
Zwar bin ich bereits seit letztem Montag wieder zurück auf Schweizer Boden, habe aber auf Grund der während der Ferienabwesenheit aufgestauten Pendenzen noch keine Zeit gehabt, meine Erlebnisse im Land der Angelsachsen zu bebloggen. Dies möchte ich hiermit nachholen - zuallerst in Form eines Beitrages, der sich den "Oddities", den Merkwürdigkeiten, annimmt, die mir bei meinem ersten Besuch der britischen Insel aufgefallen sind.
- Orwell hat in "1984" wohl noch untertrieben ... Die Realität hat seine Utopie mehr als übertroffen - und es scheint keinen Revoluzzer à la Winston Smith zu geben, der etwas dagegen unternimmt. Überall stehen sie - manchmal eher versteckt, manchmal springen sie einem sofort ins Auge: Die CCTVs, die Kameras, ständig im Aufnahme-Modus, alles und jeden im Blick habend. Und manchmal prangt der "Newspeak" gleich daneben auf einer grossen Hinweistafel. Ich fühle mich umgehend sicherer ...
- JeKaMi Polizeistaat? Das war gestern. "Das Leben der Andern" ist von höchstem Interesse. Niemand geringeres als du und ich können nun bei der Londoner Polizei ihre Bilderbuchkarriere starten. Gedankenpolizei ... äh ... Special Constabulary nennt sich dann das. "Räuber und Poli" for the masses. Ausbildung? Wer braucht heute schon eine Ausbildung als Freund und Helfer? Die Waffe hat sowieso schon jeder zu Hause, effiziente Verhörtaktiken kennen wir aus mindestens einem der letzten zwanzig Hollywood-Blockbuster. Gestatten, Inspektor Lestrade?
- Immer dieses Eigenbrödlertum ... Da entscheidet man sich gegen den Usus auf dem naheliegenden Kontinent und fährt konsequent links. Leider hat man die Globalisierung und den Tourismus vergessen. Nur so kann ich mir erklären, weshalb bei fast jedem Fussgängerstreifen mahnende Letter auf den Boden gepinselt sind. Wieviele Touristen wohl vor dieser lebensrettenden Erfindung von vorbeibrausenden Doppelstöcker-Bussen überrollt worden sind? Es wird wohl hie und da immer noch einige Opfer geben, denn bei einigen Zebrastreifen könnte der eine oder andere nachlässig nur in eine Richtung schauen. Und zack, schon ist man unterwegs in höhere Gefilde ...
- Telefonkabinen mit einer glorreichen Zukunft. Klar hat der gemeine Londoner ein "Cell-Phone" im Hosensack. Dennoch werden die Telefonkabinen so schnell nicht von der Bildfläche verschwinden. Nein, falsch gedacht, nicht wegen dem Schnappschuss-Faktor ("Jööö, sind die schnuckelig!"), sondern wegen dem offensichtlich stark geschlechterverbindenden Element, dem in solchen Kabinen gehuldigt wird.
- Thou shalt not ... Wie schön ist doch die englische Sprache, mit der uns Gymnasiasten und Studenten Shakespeare und seine Kollegen immer wieder eine Freude bereitet! Umso erstaunlicher mutet es an, wenn die Filialen des wohl am häufigsten in der City anzutreffenden Food-Tempels in der Sprache des ehemaligen Erzfeindes beschriftet ist ...
- Grüner geht's nimmer! Während in Bern die ersten Abklärungen zur modernen Wegelagerei laufen, ist Lexu Tschäppäts Berufskollege Livingston mit Meilenstiefeln voraus: Congestion Charge. Und alles voll-digital automatisiert. Keine Zahlstellen, sondern die bereits erwähnten CCTVs, die die Nummernschilder eines jeden einfahrenden Autos erfassen und elektronisch Rechnung stellen für die Strassenbenützung.
- Rhein II.? Trotz grünem Daumen bleibt die Themse ein Dreckloch ...
- Korioliskraft Im Studentenheim laufen zwar nicht die Uhren, aber die Wasserhähnen falsch: Anstelle den Knauf gegen rechts hin zu öffnen, musste hier in die andere Richtung gedreht werden. Mehr als einmal spritzten dank einer solchen Fehlmanipulation Unmengen an Wasser ins Lavabo.
- Wie im antiken Griechenland. Im besagten Studentenheim fühlt man sich auf dem stillen Örtchen wie auf einem griechischen Eiland: Bei grösseren Geschäften empfiehlt es sich, das benutzte WC-Papier in bereitgestellte Plastic-Boxen zu deponieren, da die extrem dünnen (?) Rohre sonst den Verstopfungstod erleiden könnten ...
Labels: Ferien



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