Mittwoch, August 20, 2008
Indiana Jones 4 mit Hilfe von Google Earth
"The first stuff we worked on was the Area 51 and all the opening scenes in the desert and the warehouse from Raiders," Gregoire recounts. "That was pretty easy for us to do. There is actually a really high-res image of Area 51 on Google Earth, so we were able to build out all of Area 51 from Google Earth. I literally built the lower quarter of Nevada and then used that as a general set for almost everything in that scene, even where he crests the hill in the morning to see the Doom Town over the horizon. In previs land, where Doom Town was placed was the testing ground just west of Area 51, where you can see all the craters on Google Earth.
Mittwoch, August 20, 2008
Raffi wird in The Abridged Script ... geehrt
Leider habe ich The Incredible Hulk noch (?) nicht gesehen, weshalb ich über die gekürzte Story nicht schmunzeln kann. Der folgende Satz ist aber eine stinkfreche Beleidigung an Raffi in LA:
EDWARD turns into a GREEN GLOB OF PIXELS and the two PIXEL GLOBS are rendered far apart, then close together, then far apart, and then close together.
WILLIAM HURT
Is this really supposed to pass for entertainment? CGI shit throwing other CGI shit around? It’s 2008 for christsake.Eventually, the machine rendering BROWN TIM ROTH runs out of DISK SPACE and he is DEFEATED.
Quelle: The Incredible Hulk: The Abridged Script | The Editing Room
Donnerstag, August 14, 2008
Filmtipp: I.O.U.S.A.
Untergangsphantasien über die Vereinigten Staaten haben nun auch schon das Kino erreicht. Die Tagline des Films I.O.U.S.A. lautet:
The U.S. is going broke.
Trailer unter Apple - Movie Trailers - I.O.U.S.A.
Wer von solcher Schwarzmalerei nicht genug kriegen kann, abonniert sich The Daily Reckoning, wo Leute von Agora Financial schreiben (unter anderem der von mir so geschätzte Bill Bonner).
Labels: Film, Finanzen, Medien, USA, Wirtschaft
Freitag, Juni 20, 2008
Indiana Jones 4: Kurzzusammenfassung à la GetAbstract
Grandios! Man muss den Film gesehen haben, um bei jeder zweiten laut herauszulachen (und ja, auch dieser Blogger zerreist den Film in der Luft - "sone schissi!"):
SHIA LABEOUF
Are we really expecting audiences to put up with this? We’re violating like ten thousand laws of physics here.
HARRISON FORD
Are you joking, kid? That makes this the most realistic action scene in the movie.
Quelle: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull: The Abridged Script | The Editing Room
City of Gold? Isn’t that what Nicolas Cage was looking for in National Treasure 2? Are we seriously getting the plot for our shitty sequel to Indiana Jones by ripping off the plot of a shitty sequel to a shitty knock-off of Indiana Jones?
Mittwoch, Mai 28, 2008
Sex And The City-Premiere mit allerhand Sternchen
Was Indiana Jones für abenteuerliche Männerherzen ist, muss Sex and the City für desillusionierte Frauenherzen sein:
Immerhin, ein paar internationale Grössen waren doch zugegen: Eisprinzessin Denise Biellmann wollte offenbar wieder Mal gratis ins Kino, [...]
Quelle: Kein Sex und ein paar Promis am Stadtrand - Zürich - Tages-Anzeiger
Irgendwie kann ich mit der Serie als auch mit dem Film nichts anfangen - zu wenig könnte ich mich als Frau mit den "Kolleginnen" identifizieren, die einem das sexuell hochstehende Yuppie-Leben in der Weltstadt New York näherbringen wollen.
Labels: Film, Frauen, Geschlechter, Kino
Montag, Mai 26, 2008
Hat Lucas Indy 4 verhunzt?
Man bekommt wieder einmal Angst was aus Indy 1-3 und Starwars 1-3 geworden wäre, wenn Lucas schon damals eine Renderfarm gehabt hätte.
Quelle: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels - Die Fünf Filmfreunde
Labels: Film
Sonntag, Mai 25, 2008
Filmkritik: Indiana Jones 4 - Kingdom of the Crystal Skull
Heute war es endlich soweit - zusammen mit dem König und Onkel Ben's ging es ab nach ... nein, nicht Bern (das Alhambra war hoffnungslos ausverkauft), sondern nach Fribourg ins Cap Ciné, wo wir uns in einem 326 Personen fassenden Kinosaal mit höchstens 30 Leuten auf einer 15 Meter-Leinwand die neuesten Abenteuer des wagemutigen Archäologen Henry Jones Jr. vorführen liessen.
Fribourg - die Kino-Alternative
Gut zu wissen, dass das Kino in Fribourg als valable Alternative zu Bern taugt - zumindest dann, wenn neben der "VF" (Version francaise) in einem zweiten Saal die "VOst" (Version originale soutitre) gezeigt wird. Während die Welschen wie üblich ihrem Sprachimperialismus folgend jegliche Filmkost ablehnen, die nicht in ihrer Muttersprache gezeigt wird, bietet sich für uns Allemannen und Anglophilen die einmalige Gelegenheit, in einem halbleeren Kino einen gerade angelaufenen Blockbuster zu geniessen. Mir soll's recht sein!
Übrigens: Sobald das Westside in Bern-Brünnen mit seinen Multiplex-Kinos aufgeht, sollte das Überangebot an Kinositzen im Raum Bern zu einer deutlich besseren "Verteilung" der Zuschauer kommen.
Management Summary
Doch zum Film: Nett gemacht, mit Schwächen. Ich würde ihm eine knappe 3 von 5 geben.
Schauspieler
Cate Blanchett - eine wunderschöne Frau, was auch die vielen Nahaufnahmen ihres Gesichts beweisen (Na Steven, hat sich deine Frau, die du während den Dreharbeiten zu Indiana Jones kennengelernt hast, etwa Sorgen zu machen?). Und dieser russische Akzent - grandios!
Bubigesicht Shia LaBeouf (bekannt aus Transformers mit dem besten Soundtrack der letzten Jahre) - ist er noch einigermassen erträglich oder überschreitet er die Nerv-Grenze bereits? Bis jetzt kann ich das noch nicht abschliessend beurteilen, tendiere aber eher auf Letzteres. Nebenbei: Für einen James Dean-Verschnitt kann er erstaunlich gut fechten ... Doch was sollte diese Tarzan-Szene? Lächerlich!
Fehlt noch Harrison Ford - da habe ich für einmal nichts auszusetzen.
Drehbuch dreht durch
Die Schwäche des Films sind aber nicht die Schauspieler an sich, sondern das Drehbuch: Dafür, dass es 20 Jahre in der Mache gestanden haben soll, ist es erbärmlich. Nach dem fulminanten Start in der Wüste von Nevada (ich sage nur: ab sofort kommen mir nur noch bleiverkleidete Kühlschränke ins Haus) kommt ein ca. 10-15 minütiger Hänger, in dessen Verlauf einige Szenen verdächtig an das WDR Schulfernsehen erinnern. Die zu diesem Zeitpunkt in einer Bar für Lederjacken und Jeans tragende Jungspunde ausgelegte Story-Konstruktion ist unbefriedigend. (Seit ich im Januar 2007 ein Movie-Studio in Burbank besichtigt habe, kommen mir die Backsteinbauen ausserhalb der Bar irgendwie bekannt vor ...)
Nur mit (zugegebenermassen grandios inszenierten) Action-Szenen hält sich kein Film über Wasser. Schade auch, dass die Computer-Animationen nicht immer so astrein ausgefallen sind, wie man das 2008 von einer Spielberg/Lucas-Produktion erwarten würde.
Nicht von dieser Welt
Ganz schlimm ist schlussendlich aber, dass doch tatsächlich Aliens in den Plot eingebaut wurden - diese tragen eindeutig Spielbergs Handschrift. Hat die Welt mit den Close Encounters of the Third Kind, E.T.: The Extra-Terrestrial und Taken Spielbergs Faszination für Geschichten mit Ausserirdischen längst begriffen, werden wir nun auch sogar in der Fortsetzung von Indiana Jones nicht davon verschont. Schade, das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen - auch wenn Indy seit jeher das Mystische und Parapsychologische zu seinem bevorzugten Arbeitsgebiet gemacht hat.
Co-Authored by ...
Wer sich mit der Literatur Erich von Dänikens auskennt, erkennt derart deutliche Parallelen, dass man sich fragen muss, ob EvD als "Gastautor" am Drehbuch mitgewerkelt hat. Die Linien von Nacza, die deformierten Schädel und die Verbindung von Maya-Kultur mit Altägypten könnten sich genauso in einer Doku-Serie aus der Feder des Bestseller-Autoren wiederfinden.
Der Schluss kommt dann eher unerwartet, die dann eigentlich zu erreichende Spannungsspitze fehlt gänzlich.
Beim Abspann fragt man sich dann: "Was, das war es schon?" und erhofft sich noch irgendeine Pointe. Nicht mal die Heirat mag einen noch aus den Socken zu hauen.
Nachtrag
Eine viel ausführlichere, aber deutlich treffendere Filmkritik hier:
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Was mich schon am Trailer gestört hat, wird hier endlich fachmännisch erklärt:
Es sind nicht einige wenige Szenen, die digital “verbessert” wurden, sondern es ist der gesamte Film. Jedes Bild ist Colorgraded, was sich grade in der Eröffnungssequenz störend bemerkbar macht, denn die Bilder sehen künstlicher und mehr nach Fototapete aus, als jede Studioszene der alten Trilogie.
Treffender geht's nicht:
Das wirklich Tragische ist, daß der Film seine Momente hat. Das zwischendurch immer wieder das aufblitzt, was Indy mal war und eigentlich auch wieder sein könnte. Das es schöne Momente gibt. Indy erscheint als Schattenriss und setzt seinen Hut auf.
Donnerstag, Februar 14, 2008
Indiana Jones 4: Der erste HD-Trailer
Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull (HD, 720p)
Labels: Film
Montag, Januar 21, 2008
Angst regiert die Welt
Pünktlich zur Panik an den Aktienmärkten (der SMI fiel heute sagenhafte 5.26%) habe ich mir heute die letzte Episode von Adam Curtis' "The Power of Nightmares. The Rise of the Politics of Fear" angeschaut. In dieser Doku bekommt "Angst" eine grosse Rolle zugeschrieben - aber nicht an den Börsenmärkten, sondern im politischen Welttheater.
Am Ende der Episode bringt es der Direktor eines Forschungszentrum am Kings College, London auf den Punkt:
"In a society that believes in nothing, fear becomes the only agenda. Once the 20iest century was dominated between a conflict between a free market right and a socialist left. Even though both of those outlooks had their limitations and their problems, at least they believed in something. Where as what we are seeing now is a society that believes in nothing. And a society that believes in nothing is particularly frightened by people who believe in anything. And therefore we label those people as fundamentalists, or fanatics." –– Bill Durodie
Quelle: The Power of Nightmares, Episode 3, "The Shadows In The Cave", ca. bei 53min.
SVP (und Kritiker werden auch die "Öko-Fundis" dazu zählen) sind hierzulande die Parallelen zu den amerikanischen Neokonservativen, die ihre erfundenen Ängste solange wiederholen, bis sie selber daran glauben.
Dienstag, Dezember 11, 2007
Kaum Verkehrsunfälle in Saudi Arabien?
Saudi Arabia, which imposes a strict version of Islamic law, is the only country in the world where women are banned from driving.
Quelle: Car makers target Saudi women despite driving ban
Film-Tipp: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Sonntag, September 30, 2007
Dutti der Riese
Den sollte ich mir unbedingt anschauen gehen:
Labels: Film
Dienstag, August 14, 2007
Gymnasium Bern-Kirchenfeld 1999
Als die Schüler noch brav in der Schulstube sassen, keine Handies auf sich herumtrugen, im WG anstelle Prüfungen zu schreiben Filme produzierten (und so wohl die Matur bestanden) - aber schon zu Zeiten, als man sich als Tertianer mit einer Zigarette zeigen konnte. Und noch zu Zeiten, wo man nicht normale Desktop-Rechner mit iMovie zum Schneiden der Filme beizog, sondern enorm teure Hardware, die in der Gymerbibliothek eingelagert wurde. Zu Zeiten, wo sich Lehrer auch noch ungeniert auf Zelluloid bannen lassen konnten, ohne zu befürchten, innert Minuten auf YouTube in entwürdigen Posen der Lächerlichkeit Preis gegeben zu werden.
Erstaunlich: Ich erinnere mich an das Schulhaus, aber kaum an die Lehrer - doch als wäre es erst gestern gewesen an all die enorm hübschen Mädchen aus Lit- und Wirtschaftsgymnasium, die für einen Realgymnasiasten wie mich während all der Jahre unerreichbar fern bleiben sollten:
Der Clou am Ganzen: Der Macher der Filme hat es mittlerweile nach Hollywood geschafft. Sein Name flimmert hie und da in einem Abspann eines Blockbusters über die Kinoleinwand. Nächste Erwähnung: The Incredible Hulk, der derzeit in Toronto gefilmt wird.
Labels: Bern, Bildung, Film, Funny, Gymnasium, Jugend, Kino, Schule
Sonntag, Juni 24, 2007
Sicko verspricht spannend zu werden
Let's talk about some of the medical cases Michael Moore describes in this film. At the very beginning, there is one about an American man who loses the ends of two of his fingers in an accident with an electric saw. He did not have insurance. The man must choose between having his middle finger reattached for $60,000, or his ring finger for $12,000. The man chooses his ring finger. How can a man be put into the position of making that choice?
Quelle: Moore's 'Sicko' Lands Blows on U.S. Health Care
Michael Moores neue Doku muss ich auf jeden Fall ins Kino schauen gehen ...
I think there's an issue of expectations. What do the Cubans expect? What do the French expect? What do the British expect? We expect to be able to get drugs like a recently approved drug for cancer that adds 13 days to life at a cost of $4,000 a month. I don't think people would expect that in France or Germany or Cuba. Thirteen days of added life with some side effects for $4,000 a month? We want it, and they don't. When we stop wanting things like that, I think we can move ahead.
Oooh doch, da täuschen sich die amerikanischen Experten aber gewaltig. Ich habe schon desöfteren gehört, dass selbst bei aussichtslosen Fällen Operationen im fünf- oder sechsstelligen Frankenbereich gemacht wurden - und die Patienten trotzdem wenige Wochen später starben. Die Frage ist höchstens, ob unsere Patienten ähnlich wie die Amerikaner diese Erwartungshaltung haben, oder ob es eher die Ärzte und Spitäler sind, die sich über den Willen der Patienten hinwegsetzen ...
In this movie, Moore advocates eliminating insurance companies entirely and going to a single-payer, government-funded system. This is not what any of the mainstream candidates this year are talking about.
Diese Frage stellten wir Schweizer uns doch erst gerade vor kurzem ... *smile*
Labels: Film
Sonntag, Mai 13, 2007
Spider-Man 3 sucks
Am Freitag entschloss ich mich zusammen mit meiner Freundin zu einem spontanen Kinobesuch: Spider-Man 3 war kürzlich angelaufen und die Sause wollten wir uns nicht entgehen lassen. Leider kehrte bald Ernüchterung ein.
Einige Erkenntnisse:
- Verspätung? Denkste ... Da ich die falsche Uhrzeit im Kopf hatte, trafen wir mit mehr als 20 Minuten Verspätung im Alhambra ein. Dank dem beherzten Einsatz eines Kitag-Angestellten (Hechtrolle über die Theke, um einen Barcode-Leser zu ergattern; Führung durch den dunklen Saal mit der Taschenlampe) nahmen wir pünktlich zum Intro des Streifens Platz. Merke: Wer pünktlich im Kino eintrifft, ist selber Schuld.
- Zu viel gewagt, alles verloren. Die Story ist enttäuschend. Die Drehbuchautoren haben zu viel in den Film gepackt - die unzähligen Szenen verhelfen der Story nicht zu einem Guss. Auch die Animationssequenzen (Steckenpferd des Regisseurs?) sind zwar technisch gut umgesetzt, doch man merkt einfach zu sehr, dass die Szenen der Szenen willen in den Film kamen und nicht, um das Drehbuch anständig zu unterstützen ...
- Drei Gegner ... sind zwei zuviel!
- Seien wir also dem liebenswerten Butler dankbar, der Harry Osborne gerade noch rechtzeitig über die wahren Hintergründe des Todes seines Vaters verrät. Verdammt blöde Murkserei der Story-Schreiber.
- Tobey Maguire blüht so richtig auf, als er den "bösen" Spidey spielen darf, der machohaft durch New Yorks Strassen stolziert und Frauen anmacht (oder es zumindest versucht). Äusserst lustig auch die Szene mit der osteuropäischen Einwanderin, die sich von ihm herumkommandieren lässt und ihm bereitwillig Cookies und Milch serviert. Ich kann die sichtliche Begeisterung Maguires nachvollziehen: Ansonsten hat er immer diesen an der Grenze zum Depressiven stehenden Typ mit allzusanfter Stimme zu spielen (Bubi!). Nun darf er mit Hitler-Frisur endlich mal einen drauf machen. Diese Szenen waren der einzige Lichtblick während der ganzen Vorstellung. Eine dritte Fortsetzung rechtfertigt dies dennoch nicht.
Quelle: Dunkel ist doof - "Spider-Man 3". Wer diese Sequenz nicht verstanden hat ist nicht allein: Ich habe es auch nicht begriffen, habe mir aber umgehend vorgenommen, das zu googeln. Es scheint sich dabei um Stan Lee zu handeln, der allzu gerne in Marvel-Verfilmungen aufzutreten scheint.One person can make a difference. Nuff said
Labels: Film



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