Freitag, August 29, 2008

Gold als sicherer Hafen?

So what cash do you hold? We choose gold because it is cash that no central bank manages. No one prints. No government backs. And no one ever threw away a gold coin. Gold will always hold an intrinsic value - so we'll keep holding gold.

Quelle: Gold's Time May Be Up

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Mittwoch, August 27, 2008

Rückblickend: Trinkgeld im Holocaust-Vergleich

In der Tat erstaunlich:

Zähneknirschend haben vor zehn Jahren die Schweizer Banken 1,25 Mia. USD in einen Ausgleichstopf bezahlt, um die unrühmliche Holocaust-Debatte endlich zu beenden.

Heute zahlt die USB scheinbar locker vom Hocker 20 Mia. Franken an US-Bankkunden für den Rückkauf von faulen Anleihen [...]

Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. - Alles ist relativ, auch Geld

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Sonntag, August 24, 2008

Banken müssen Risikomanagement anderer Industrien übernehmen

Jeder Pharmafirma beispielsweise wird vorgeschrieben, dass sie die Unbedenklichkeit ihrer Arzneien selbst beweisen muss - und zwar, bevor die Pillen überhaupt verschrieben werden dürfen. Warum fordern wir so einen Unbedenklichkeitsbeweis nicht auch von Banken für deren Produkte?

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Ökonom Joseph Stiglitz: "Banken haben total versagt" - Wirtschaft

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Dienstag, August 19, 2008

Thatchers Leistung demontiert

Now the only thing that saved the U.K. was the North Sea oil fields, even though Prime Minister Margaret Thatcher likes to take credit, but Margaret Thatcher has good PR. Margaret Thatcher came into office in 1979 and North Sea oil started flowing.  And the U.K. suddenly had a huge balance-of-payment surplus.

You know, even if Mother Teresa had come in [as prime minister] in '79, or Joseph Stalin, or whomever had come in 1979 – you know, Jimmy Carter, George Bush, whomever – it still would've been great. 

Quelle: Jim Rogers Exclusive: Bigger Financial Shocks Loom Consequences to Impact for Years :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Dienstag, August 19, 2008

Wie die USA in ihren Schulden ersaufen

for the last 200 years, America's elected politicians and scoundrels have built up $5 trillion in debt.  In the last few weekends, some un-elected officials added another $5 trillion to America's national debt.

Quelle: Jim Rogers Exclusive: Bigger Financial Shocks Loom Consequences to Impact for Years :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Und dann singt Jim Rogers noch ein Loblied auf Generalisten (offensichtlich, wenn man den Umkehrschluss aus folgender Aussage nimmt):

Bernanke is a very-narrow-gauged guy. He's spent his whole intellectual career studying the printing of money and we have now given him the keys to the printing presses. All he knows how to do is run them. [...] Yes, he's got a PhD, which says economics on it, but economics can be one of 200 different narrow fields. And his is printing money, which he's good at, we know. We've learned that he's ready, willing and able to step in and bail out everybody.

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Sonntag, August 17, 2008

Deutsche Ministerin mit Allüren

26.500 Euro für 146 Kilometer: Forschungsministerin Annette Schavan wird wegen der Nutzung der Bundeswehr-Flugbereitschaft kritisiert. Die CDU-Politikerin flog im Helikopter von Stuttgart nach Zürich - für einen Vortrag und ein Interview. Der Linienflug hätte 329 Euro gekostet.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Flugbereitschaft: Helikopter-Trip nach Zürich bringt Schavan in Bedrängnis - Politik

Dank dem Blick wissen wir glücklicherweise auch, wie viele Flugkilometer unsere schweizerischen Bundesräte diesen Sommer auf dem Buckel haben.

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Samstag, August 16, 2008

US-Banken und ihre Häusle

Momentan seien 775.244 Häuser im Bankenbesitz. Im vergangenen Jahr seien es noch 445.000 gewesen, teilte Realtytrac mit. Damit machen die Oreo-Immobilien inzwischen 17 Prozent des amerikanischen Bestandes an unverkauften Immobilien aus.

Quelle: FTD.de - Zwangsvollstreckungen: Amerika zittert vor Oreo - Immobilien

Es ist im Grunde ja gut, wenn man als Bank bei Hypotheken das Haus als "Sicherheit" hat (a propos: Emmenegger Susan (Hrsg.): Kreditsicherheiten). Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine us-amerikanische Bank derzeit so richtig glücklich ist, solche "Sicherheiten" übermässig in ihrem Besitz zu haben ...

Lösung des Problems: Die eigenen Bank-Angestellten zwingen, in solche Häuser gegen eine saftige Miete wohnen zu gehen. Während der Industrialisierung hat dieser "All-Round-Service" (Job + Wohnung vom Arbeitgeber) jedenfalls bei vielen Unternehmern Schule gemacht. Wieso Arbeitnehmer nur einmal ausbeuten, wenn es auch zweifach geht?

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Donnerstag, August 14, 2008

Filmtipp: I.O.U.S.A.


I.O.U.S.A. - The U.S. is going broke
Originally uploaded by emeidi

Untergangsphantasien über die Vereinigten Staaten haben nun auch schon das Kino erreicht. Die Tagline des Films I.O.U.S.A. lautet:

The U.S. is going broke.

Trailer unter Apple - Movie Trailers - I.O.U.S.A.

Wer von solcher Schwarzmalerei nicht genug kriegen kann, abonniert sich The Daily Reckoning, wo Leute von Agora Financial schreiben (unter anderem der von mir so geschätzte Bill Bonner).

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Dienstag, August 12, 2008

Heutige UBS-Medienmitteilung ordentlich seziert

Das Kapital von der Financial Times stellt die richtigen Fragen:

Zudem werden die leistungsabhängigen Boni in Zukunft von der Leistung abhängen - jener Division, in der man arbeitet. Überwacht werden soll das Ganze dann noch von einem Aufsichtsrat, dessen Mitglieder sich mit dem Sujet des Geldes und der Finanzmärkte auch auskennen.

Ja, wie lief es denn vorher?

Quelle: FTD.de - Das Kapital: UBS entdeckt das Selbstverständliche - Marktberichte Aktien

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Dienstag, August 12, 2008

Wer kann verlässt die UBS

Zudem will die UBS im Personalbereich sparen. Das Unternehmen kündigte an, rund 5500 Stellen zu streichen - davon 1500 in der Schweiz. Im vergangenen Quartal sind demnach bereits rund 2400 Arbeitsplätze weggefallen. Besonders betroffen ist dem Vernehmen nach das Investmentbanking.

Quelle: Finanzkrise: UBS verbucht Millionenverluste und streicht Stellen - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Wie mir ein Bekannter kürzlich erzählte, sind Bänkeler mit "Fronterfahrung" (also sogenannte Kundenberater) auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt derzeit äusserst gefragt. Für die Back-Office-Mitarbeiter, die mit ihren Excel-Sheets all die schönen (aber unbrauchbaren) Risikoabwägungen berechnet hätten, interessiere sich momentan hingegen kein Schwein.

Marktwirtschaftlich ist klar, wie diese Entwicklung enden wird: Diejenigen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, werden abspringen und den Wechsel nutzen, um den beruflichen Aufstieg voranzutreiben und selbstverständlich auch eine Lohnerhöhung durchzusetzen. Diejenigen, die im Back-Office sitzen, werden sich bei ihrem Apotheker Anti-Depressiva im Monats-Abo holen gehen, um die Bekanntgabe der nächsten Quartalsergebnisse ohne Angstzustände überleben zu können.

Da auch mein Bekannter zu den Erstgenannten gehört, hat er es sich nicht zweimal überlegt und ist vor kurzem von der UBS zu einer anderen schweizerischen Grossbank übergelaufen.

Mit den Kundenberatern auch die Kunden

Die schlechten Ergebnissen der vergangenen Monate haben das Vertrauen der Kunden in die UBS erschüttert. Die Vermögensverwaltung der Schweizer Bank musste im zweiten Quartal einen Netto-Geldabfluss von 17,3 Mrd. Franken (10,7 Mrd. Euro) hinnehmen.

Quelle: FTD.de - Neue Verluste bei der UBS: Reiche Privatkunden ziehen Milliarden ab - Finanzdienstleister

Er erwähnte zudem, dass Kunden ihr Geld eigentlich nicht einer Grossbank, sondern ihrem Kundenberater anvertrauen. Der Berater ist der ausschlaggebende Faktor. Verlassen diese die UBS, so wechseln die (von dessen Qualitäten überzeugten Kunden) über Kurz oder Lang zur neuen Bank. Neben den am Ende eines jeden Quartals bekannt gemachten Horrormeldungen von der UBS wird dies sicherlich mit ein Grund für den respektablen Geldabfluss sein.

Ob das so wirklich stimmt, kann ich nicht sagen (mit meinem läppischen "Vermögen", das diesen Namen gar nicht verdient, habe ich es jedenfalls nicht zu einem persönlichen Kundenberater geschafft).

Mal schauen, wie das mit der UBS weitergeht. Ich habe ein schlechtes Gefühl in der Magengegend ...

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Montag, August 11, 2008

Inflationsblinde

Vor allem bei festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen gab es einen Preisschub - sie kosteten im Juli im Großhandel satte 30,8 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Getreide, Saaten und Futtermittel wurden um über 18 Prozent teurer. Erze, Eisen und Stahl verteuerten sich um fast 16 Prozent.

Auch bei vielen Lebensmitteln lagen die Werte im zweistelligen Prozentbereich: Obst, Gemüse und Kartoffeln kosteten im Juli etwa 13,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Milch, Milchprodukte, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette 13,2 Prozent mehr. Bei Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze erhöhten sich die Preise um 12,7 Prozent.

Insgesamt lagen die Preise damit um 9,9 Prozent über den Werten des Vorjahresmonats. Das war die höchste Jahresteuerungsrate seit November 1981. Damals waren die Preise innerhalb eines Jahres um zehn Prozent gestiegen.

Quelle: Düsteres Omen: Großhandelspreise steigen wie seit 27 Jahren nicht mehr - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Dies so als Gegenpunkt zu der Auffassung drüben bei Winkelried: "Inflation? Welche Inflation?!"

Gelungen finde ich angesichts des obigen Ausschnittes folgende Worte der Wirtschaftsexperten aus Zug:

Ökonomisch gesehen ist die Inflation also nur zu einem kleinen Teil auf die Erdölpreise zurückzuführen. Fakt ist, dass die meisten Wirtschaftssubjekte ihre Preise erhöhen. Als Rechtfertigung geben sie alle unisono die Erdölpreise an, weil das jeder an der Tankstelle sieht und die Medien - Journalisten sind nun mal nicht die intelligentesten - dies einfach ungeprüft nachplappern.

Würde der Konsument diese Behauptungen konsequent in Frage stellen, wäre die Inflation nicht halb so hoch. Dazu braucht es aber Medien, die richtig informieren.

Quelle: Geschwatze Inflation

Die SPIEGEL-Redakteure jedenfalls geben nicht "unisono" den gestiegenen Erdölpreis als Grund für die Inflation an. Wie man sieht, haben sich Rohstoffe und Nahrungsmittel verteuert.

Was Winkelried zudem nicht schnallt: In (fast) allen Produkten steckt Erdöl drinne! Natürlich nicht physisch, aber in Form von Arbeitsleistung (bspw. Bagger, die Erze abgraben. Oder Traktore, die Felder mit Kunstdüngern vollpumpen, die wiederum mit Hilfe von Erdöl hergestellt wurden)

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Freitag, August 08, 2008

Die unsäglichen US-Inflationszahlen

Guantanamo-style torture of the inflation statistics by government economists over the years have permanently rendered the official inflation statistics almost meaningless, at least when viewed in a historical context.

Quelle: The Case Against Investing in Gold :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Dienstag, August 05, 2008

Ein einig Volk von Schuldnern - bald auch bei uns?

Die Amis sind uns in jeder Hinsicht voraus - sei es mit den SUVs, den Schusswaffen, dem schwarzen Präsidentschaftskandidaten, den Papphäuschen, den Klimaanlagen oder ... der Schulditis:

Die durchschnittlichen Kreditkartenschulden pro Haushalt belaufen sich auf 8565 Dollar, 15 Prozent mehr als 2000. Die Gesamtschulden pro Haushalt liegen im Schnitt bei knapp 118'000 Dollar. Gleichzeitig stagnieren die Löhne, so dass die Amerikaner heute im Schnitt 14,5 Prozent ihres Einkommens dafür aufwenden, Schuldzinsen und -raten zu zahlen. Gespart wird praktisch nichts mehr - im ersten Quartal dieses Jahres sind laut dem Büro für Wirtschaftsanalysen 0,4 Prozent des Einkommens zur Seite gelegt worden (1968 waren es noch mehr als 8 Prozent).

Quelle: Schuldenmachen leicht gemacht - Made in USA - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

Wenn ich die Warenprospekte von Interdiscount & Co. sowie die bald monatlich eintreffenden "Verschuld dich doch, kein Problem!"-Bettelbriefe der Crédit Suisse so anschaue, geht es nicht mehr lange, und auch wir arbeiten nur noch, um unsere Schulden abzuzahlen.

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Sonntag, August 03, 2008

Bald ist finanzieller Judgement Day

Derweil bleibt zu befürchten, dass die Anleger den Grund für die kräftigen Gewinnsteigerungen über die vergangenen Jahre immer noch nicht ganz erfasst haben: Während die Globalisierung Preise und Löhne im Westen gedämpft hat, haben vor allem die angelsächsischen Länder und Spanien weit über ihre Verhältnisse gelebt und somit für Nachfrage gesorgt. Nun aber geht es dort an die Tilgung der Schulden, während die Kosten in den Schwellenländern steigen.

Quelle: FTD.de - Das Kapital: Trügerische Ruhe an den Aktienmärkten - Marktberichte Aktien

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Sonntag, August 03, 2008

Reichtum nach Peak Oil?

But the present glut of rich people is itself a product of ultra-cheap oil and the resulting globalisation of markets etc. In the small local world of the future, xillionaires in MegaMansions are going to find (a) that their pre-existing xillions don't cut any mustard any more, and (b) that opportunities for gaining new xillions do not exist.

Quelle: The Oil Drum: Australia/New Zealand | The Future of Air Travel?

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Mittwoch, Juli 30, 2008

Die Abschreiber-Party geht munter weiter

Das Schiff sinkt, weil das Wasser schneller in den Schiffsrumpf einläuft, als die Pumpen wieder hinauspumpen können:

The IMF said financial institutions globally have written off about $400bn since the crisis began last August, and that while they had raised substantial amounts of capital, the losses “exceeded capital raised.”

Quelle: FT.com print article

Sollte man den Banken weiterhin sein Erspartes anvertrauen? In den USA torkeln ja schon die nächsten Banken.

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Donnerstag, Juli 10, 2008

US-Airlines specken weiter ab

US Airways says it will start removing in-flight entertainment systems on domestic flights in November to save about $10 million annually in fuel and other costs.

Quelle: Better bring a book: To save fuel, US Airways will remove movie systems from domestic flights - News

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Donnerstag, Juli 10, 2008

Die nächste Rettungsaktion steht in den USA an

Die US-Regierung steht zur Rettung der beiden schwer angeschlagenen US-Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac bereit.

Nach Pooles Einschätzung sind die beiden Hypothekeninstitute faktisch zahlungsunfähig. Die Politik müsse dies anerkennen und möglicherweise ein Rettungspaket schnüren, sagte Poole in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.

Quelle: FTD.de - Finanzdienstleister - Fannie und Freddie - US-Regierung schnürt Rettungspaket

... hmmm, das sind doch schon quasi-staatliche Unternehmen?

Auf jeden Fall tolle Voraussetzungen für eine baldige Erholung des US Dollars. Not!

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Montag, Juli 07, 2008

Dollars loswerden

One consequence is that other nations sitting on our exported dollars (from our massive trade deficit) have apparently decided to spend off those dollars rather than wait for the fullblown financial collapse of the nation issuing them. My guess is that they are spending those dollars on oil, the primary resource of industrial economies, and that they are prepared to outbid other contestants (including the USA) no matter what -- because they know the dollar is losing value, and that those losses are apt to accelerate over time, and what else would they spend them on?

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : Where We're At

Naja, ob diese Länder gleich Erdöl hamstern? Aber ich fände es auf jeden Fall nachvollziehbar, wenn man eine zukünftige WC-Papier-Währung so schnell wie möglich in "hard assets" umwandelt.

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Samstag, Juli 05, 2008

Von der UBS entlassen

Gestern traf ich zufälligerweise einen flüchtigen Bekannten, den ich noch schwach von einer Home-Party im Frühjahr 2008 her kannte.

Damals quittierte er meine spitzen Bemerkungen über die UBS eher mit einem beschämten Blick und einem unsicheren Lächeln. Im Vergleich zur Reaktion von gestern Abend sollte sich das noch als äusserst positiver Gesichtsausdruck herausstellen.

Sein befristeter Vertrag jedenfalls war in der Zwischenzeit nicht verlängert worden. Mittlerweile ist der BWLer in einem Industriebetrieb beschäftigt - aus meiner Sicht eine weise Wahl, denn dort wird nicht mit viel (?) Hirnleistung und Excel aus "Scheisse Gold" gemacht, sondern Produkte, die man anfassen kann.

Er hatte also die Finanzkrise mit einigen Schrammen überlebt - nicht so aber zwei ehemalige Arbeitskollegen bei der UBS. Der eine um die 40 Jahre jung, der andere 58 - beide kürzlich entlassen. Nicht gerade die feine Art. Doch so ist es nun halt mal in der Finanzwelt: Die "Top-Shots", die Mist produziert haben, muss man auch in schlechten Zeiten mit hohen Boni bei Stange halten. Dem Fussvolk wiederum fehlt diese Aura des Unentbehrlich-sein und steht nun halt wohl oder übel auf der Strasse.

Andererseits: Diese Leute haben jahrelang für die UBS gearbeitet und die im schweizerischen Schnitt sehr hohen Löhne der Branche genossen ... (Schmerzensgeld für das Erscheinen in den Lederschüeli, dem Anzug und der Kravatte?)

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Freitag, Juli 04, 2008

Für was werden Analysten eigentlich bezahlt?

Andererseits: Wer heute die Berichterstattung über das UBS-Quartalsergebnis mitverfolgt hatte, musste sich die Augen reiben: Steuergutschrift?! Wo zum Teufel haben die Meister der kreativen Buchführung diesen Joker wohl wieder ausgegraben?

Es scheint, als hätten die Analytiker durchs Band die Steuergutschrift, die die UBS mit den weltweiten Steuerbehörden ausgehandelt hat, im Vorfeld nicht auf dem Radar gehabt und dementsprechend nicht in ihre Berechnungen miteinbezogen. Steuergutschriften sind allerdings nur einmalige Angelegenheiten. Wenn die UBS den Turnaround schaffen will, muss sie die Verluste der Investment Bank nachhaltig eindämmen

Quelle: Kaum Pulver im Feuerwerk der UBS-Aktie (Nachrichten, NZZ Online)

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Donnerstag, Juli 03, 2008

Die Täter mit den Excel-Sheets

Aber äbe: Über kurz oder lang sortiert der Markt solche Probleme aus. Wenn nur die Fed nicht immer einspringen würde, wenn es brenzlig wird ...

Der US-amerikanische Moody's Investors Service (kurz Moody's) hat laut Financial Times (FT) unter anderem im Jahr 2006 für elf sogenannte "Constant Proportion Debt Obligations" (CPDO) im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar Bestnoten vergeben, obwohl diese sich später als praktisch wertlose Finanzanlagen erwiesen. Bei CPDOs handelt sich um komplex strukturierte Anleihe-Produkte auf Indizes für Kreditderivate, die häufig hohe Renditen versprechen.

Quelle: Fehlerhafte Computermodelle bringen führende Ratingagentur in Misskredit - heise online

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Donnerstag, Juli 03, 2008

Wie Ewiggestrige investieren - und Geld verlieren

Rather than being safe ways to play the market, index funds, diversified portfolios, momentum trading strategies, and technical chart analysis are now more likely to lose you money than increase it.

[...] I hold a very simple thesis: Without an ever-growing supply of cheap and plentiful energy, the old investing strategies simply don't work anymore, because the markets don't behave as they should.

Quelle: A New Paradigm

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Donnerstag, Juli 03, 2008

Finanzsystem der USA wird durchleuchtet

Das ist das Ende der Wallstreet:

Die Notenbank, aber auch die Börsenaufsicht, die großen Investmentbanken, die Immobilienfinanzierer und die Hedgefonds müssen dazu vertrauliche Unterlagen an das IWF-Team herausreichen. In Interviews haben sie Rede und Antwort zu stehen. Ihre Datenbanken will man sogenannten Stress-Tests unterziehen: Es werden Worst-Case-Szenarien durchgespielt, um herauszufinden, wie weitere Milliardenpleiten oder ein fortschreitender Dollarverfall sich auswirken könnten.

Quelle: Wirtschaftskrise: Währungsfonds durchleuchtet US-Finanzsystem - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Donnerstag, Juli 03, 2008

Die nächste grosse Rohstoffkrise?

Hatten wir in den beiden Weltkriegen doch schon einmal?

Die moderne Inflation wird getrieben von der globalen Knappheit der Ressourcen. Es gibt mehr Kaufkraft als Kaufgelegenheiten. Es gibt vor allem zu wenig Öl, zu wenig Rohstoffe und zu wenig Nahrungsmittel, und um dieses Zuwenig streiten viele Akteure und das mit Billionen von Dollar.

Quelle: Wirtschaftskrise: Währungsfonds durchleuchtet US-Finanzsystem - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Donnerstag, Juli 03, 2008

Dunkle Töne eines Untergangspropheten

Schafft es die us-amerikanische Wirtschaft noch rechtzeitig vor George W.s Abgang zu kollabieren? Zu gönnen wäre es ihm durchaus:

The US Dollar is on the edge of the chasm again. The nonsense has been cast aside about a bank recovery, a housing stabilization, and an economy that can withstand a spillover. How incredible it is to see grown adults accept such marketing and promotional drivel. Wake up and smell the blood! The US financial and economic system has never been so vulnerable in almost a century. [...]

A couple big Wall Street investment banks are probably walking dead also, such as Lehman Brothers and Merrill Lynch. On the next round, they will tend to take each other down together. General Motors is being prepared by financial funeral directors as we speak. See the Merrill Lynch downgrade. The dead are downgrading the dead!

Quelle: US Dollar on Edge of BREAKDOWN, Gold on Verge of BREAKOUT :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Mittwoch, Juli 02, 2008

Nichtssagende Ratings AAA!

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Niemand würde dem Konsumentschutz vertrauen, wenn er von Nestlé und Unilever finanziert würde und niemandem käme es in den Sinn, eine von Philipp Morris gesponserte Unbedenklichkeitsstudie über jahrelanges Zigarettenrauchen ernst zu nehmen. Zu offensichtlich wären die Interessenskonflikte. Doch bei den Ratingagenturen waren fast alle blind.

Quelle: Der Systemfehler der Ratingagenturen - zeitenwende.ch

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Mittwoch, Juli 02, 2008

Niemand weiss, wer am hohen Ölpreis schuld ist

There's a new game being played in the media.

From what I understand, the rules are easy. Simply pick somebody (other than yourself, of course) to blame for oil prices. Then, you can watch as the blame is bounced around. Unfortunately, there's no way to win the game since the blame goes back and forth repeatedly.

Quelle: ANWR Drilling

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Mittwoch, Juli 02, 2008

War das Bankgeheimnis seit jeher eine Farce?

Die US-Steuerbehörden dürfen von der Schweizer Grossbank UBS die Herausgabe von Daten von mutmasslichen Steuersündern verlangen.

Quelle: UBS muss Kundendaten offen legen - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

Hmmm ... sollte das Bankgeheimnis - eh, sorry - Bankkundengeheimnis gerade solche Attacken nicht verhindern? Hilfe, unser Land und seine Banken stehen auf der Kippe!

Andererseits: Wenn wir noch etwas Geduld haben, hat sich die UBS bis in wenigen Monaten endgültig und ein für alle mal demontiert.

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Dienstag, Juli 01, 2008

Zeit für die Finanz-Basics

Die Eingaben beim Bankenombudsmann zeigten, dass viele Anleger eine einfache Regel noch immer ignorierten: je höher die Rendite, desto grösser das Risiko.

Quelle: Finanzkrise beschäftigt Bankenombudsman (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)

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Freitag, Juni 27, 2008

140

Gestern wurde es endlich vollbracht: Ein Barrel Erdöl kostet 140USD!

Ölpreis knackt 140-Dollar-Marke

Übrigens: Ist der Liter Benzin bei uns schon bei 2 Franken angekommen? In letzter Zeit habe ich wo immer möglich auf eine Autofahrt verzichtet. GA sei dank (zum Glück ist dessen Preis (noch) nicht mit dem Benzinpreis korreliert).

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Freitag, Juni 27, 2008

Bankenkrise 2007ff, Folge 302

Mit ein Grund für die düstere Stimmung sind auch neue Sorgen über den Finanzsektor. Nach einer kurzfristigen Beruhigung mehren sich die Zeichen, dass die internationale Kreditkrise keineswegs ausgestanden ist.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Kursrutsch: Angst vor Stagflation erfasst Börsen weltweit - Wirtschaft

Völlig unerwartet, ne? Wenn ich in einigen Wochen mein ganzes Jahreseinkommen verjuble, würde auch niemand auf die Idee kommen, mich am 1. Januar des Folgejahres als finanziell gesund zu beurteilen ...

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Freitag, Juni 27, 2008

Der Untergang von GM

GM has made more money in recent years as a finance company than a car company. That's because it's hard to make money making cars when labour is so much cheaper over seas...and when you are selling massive cars at just the time petrol is getting more expensive.

Quelle: Dow Jones Has Worst June Since Great Depression, American Model in Decline

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Freitag, Juni 27, 2008

Wie Analysten Yahoo 2001 bewerteten

Our colleague's price forecast wasn't based on any metrics that we recognised at the time. He was using what everyone else was using, eyeballs, page hits, clicks and all the buzz words that Internet companies used to justify astronomical multiples to trifling earnings (when there were earnings at all).

Quelle: Is Oil the New Yahoo: Oil's Run May Be Done

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Donnerstag, Juni 26, 2008

Tsunami nähert sich den Finanzmärkten

``Whether it is anecdotal or statistical evidence, I see inflation everywhere, and this is where the financial tsunami cometh,'' Sedacca wrote in a report published yesterday. ``A battered, over-indebted consumer, if forced to retrench, could create even more problems for the banking system as loan delinquencies would begin to rise even further. All sorts of delinquencies are rising. This is now a systemic issue.''

Quelle: Bloomberg.com: Worldwide

Wann kommt der richtige Herzinfarkt? Die letzten Monate waren nur Herzrhythmusstörungen ...

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Samstag, Juni 21, 2008

Zentralbanken lassen sich vergewaltigen

Toll, was die Europäische Zentralbank Banken innerhalb der Union alles für Schrott abkauft. Wenn das keine tickende Zeitbombe ist:

The ECB accepts a wide range of assets, including those such as ABS for which there is temporarily very little trading, as collateral in its refinancing operations. Provided the tranche of securities is the most senior, and rated A- or above, the ECB will take it. No surprise then that since August a large number of banks have designed ABS tranches, backed mostly by mortgages, purely for ECB consumption. Of €208 billion ($320 billion) of eligible securities created, only about €5.8 billion have been placed with investors, according to calculations by JPMorgan. In one noteworthy deal in December, Rabobank, a Dutch institution, issued €30 billion of mortgage-backed securities, €27 billion of which were designed exclusively for refinancings with the ECB.

Quelle: Bank liquidity | Litterbin of last resort | Economist.com

Selbstverständlich ist die Situation bei der Fed noch viel, viel schlimmer. Geradezu ein Wunder, das uns die "Atommüll"-Endlager noch nicht um die Ohren geflogen sind ... Ob es für die Finanzgenies reicht, die Boni für das Jahr 2008 ins Trockene zu retten?

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Mittwoch, Juni 18, 2008

Nochmal Morgan Stanley

Morgan Stanley kämpft also mit den typischen Folgen einer Boomphase: Zu viele Mitarbeiter arbeiten an zu vielen Produkten, die kein Kunde braucht.

Quelle: FTD.de - Marktberichte - Das Kapital - Morgan Stanley zockt munter weiter

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Mittwoch, Juni 18, 2008

Ende September wirds ernst

Mal schauen, wie sehr auf Bank-Analüsten Verlass sein kann:

The Royal Bank of Scotland has advised clients to brace for a full-fledged crash in global stock and credit markets over the next three months as inflation paralyses the major central banks.

Quelle: RBS issues global stock and credit crash alert - Telegraph

Sollte ich vielleicht einige Unzen Gold anschaffen?

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Samstag, Juni 07, 2008

Banken können das Risiko am besten einschätzen

Iu!

Greenspan repeatedly testified to skeptical Congressmen that banks are better risk regulators than government bureaucrats.

Quelle: Next Phase of the Credit Crisis to Hit Credit Default Swaps $62 Trillion Market :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Donnerstag, Juni 05, 2008

Financial Times macht sich über die USA, Bernanke und den Dollar lustig

Mehr muss der interessierte Anleger nicht wissen, als das, was er in dieser Kolumne lesen kann:

Ganz generell dürfte die Finanzkrise recht bald überwunden sein und Amerika damit wieder seine fundamentale Stärke ausspielen können, da die Schulden aller US-Sektoren seit Anfang 2002 ja gerade um gut 18.000 Mrd. $ gestiegen sind - oder von 316 auf 379 Prozent des Nationaleinkommens.

Quelle: FTD.de - Marktberichte - Das Kapital - Bernanke meint es nur gut

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Mittwoch, Juni 04, 2008

SWX weiteres Opfer der Finanzkrise

Nicht nur Airlines, us-amerikanische SUV-Bauer und Yacht-Verkäufer in Manhatten kriegen das Platzen der Hypotheken-Blase zu spüren. Nachdem auch die Kreditindustrie fast zum Stillstand gekommen ist und die horrende Inflation (s. unten) Gelder aus dem Freizeitkonsum abzweigt, trifft es nun auch die Börsen. Beispielsweise unser Juwel in Zürich:

Die Finanzkrise hinterlässt auch an der Schweizer Börse SWX immer deutlichere Spuren. Im Mai gingen die Umsätze im Vergleich zum Vormonat um 19,3 Prozent auf 135,5 Mrd. Fr. zurück. Dies ist der vierte Monat in Folge mit schwächeren Umsätzen.

Quelle: espace.ch - Schweizer Börse leidet unter Finanzkrise

Gestern konnte ich kurz mit einem Kollegen in Los Angeles chatten. Für einmal stellte ich ihm konkrete Fragen, wie er denn die "Rezession" zu spüren bekomme. Seine Antwort war einfach, aber eindrücklich: Das Auffüllen des Tanks seines Fords (kein SUV, notabene!) kostete vor einem Jahr 20 US-Dollar. Heuer hat sich der Preis auf 40 Dollar verdoppelt. Autsch! Kein Wunder, dass andere, nicht lebenswichtige Bereiche der Konsumwelt die Konsequenzen dieser Umschichtung zu spüren erhalten ...

Immerhin hat auch er einen Check direkt aus Washington erhalten und kann nun mehrere hundert Dollar verpulfern. Wahrscheinlich geht die Summe direkt als "wirtschaftliche Sozialhilfe" an Öl-Unternehmen und die Produzentenländer. Notabene nicht Saudi Arabien, wie man landläufig meinen könnte, sondern ... Kanada:

But, even if Saudi Arabia is one of the few countries left in the world that can actually increase their production capacity over the next few years, the Saudis still aren't our largest source for oil.

Quelle: Canda's Secret Oil Boom in Saskatchewan

Was lernen wir daraus? Das Land in Übersee, respektive dessen Büetzer, müssen für die Exzesse und Irrsinnigkeiten der us-amerikanischen Banken und ihrer "Elite" zahlen. Indirekt, über die Inflation und den Wertverlust des Greenbacks.

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Mittwoch, Juni 04, 2008

Wer an der Börse Geld verliert

There are two kinds of people that lose money: those that know nothing and those that know everything.

Quelle: Trading Doctor- The Danger of Overconfidence :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Dienstag, Juni 03, 2008

Herzlich willkommen, Inflation!

Kein Wunder, dass niemand mehr durch die Weltgeschichte fliegen will, ohne dabei Einschnitte beim Essen, Autofahren und Heizölverbrauch machen zu müssen.

Die hohen Erdölpreise heizen die Teuerung in der Schweiz kräftig an. Im Mai erreichte die Inflationsrate überraschend hohe 2,9 Prozent.

Quelle: Höchste Inflationsrate seit 15 Jahren - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

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Montag, Juni 02, 2008

Gute Blasen, böse Blasen

The bubble in residential property made people feel good. They thought they were wealthy and thought they could ‘take out’ a little of that wealth and spend it. A bubble in oil is an entirely different matter. It makes people feel poorer every time they fill up their gas tank. And it forces them to cut back on spending rather than increase it.

Quelle: Fed’s Inflation Would Go into New Bubbles – In Commodities, Oil, and Gold | The Daily Reckoning Australia

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Sonntag, Juni 01, 2008

UBS "verkauft" ihre Subprime-Beteiligungen

Schlussendlich nichts anderes als ein Taschenspielertrick. Mir würden die 11.25 Milliarden grosse Sorgen machen ...

UBS may be providing $11.25bn of the $15bn BlackRock is paying for the sub-prime assets, but it does mean the Swiss bank is insured against the first $3.75bn of deterioration in the portfolio.

Quelle: Banks' credit crisis solutions have echoes of 1929 Depression - Telegraph

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Samstag, Mai 31, 2008

Wie die Amis Infrastrukturerschliessungen finanzieren

Mit Bonds natürlich!

These are bonds sold by municipalities to build the infrastructure for housing developments, and are backed by the taxes paid by all the new residents who are going to move in. If no residents move in, or too few do, the bonds aren't repaid.

Quelle: Subprime Finds New Victim as Muni Defaults Triple: Joe Mysak

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Samstag, Mai 31, 2008

Swisslife scheitert mit Hedge-Fund

Sollen Versicherer oder Banken sich als Hedge-Fund-Manager betätigen? Ein Profi bringt es auf den Punkt. Die Erfahrung zeige, dass Finanzkonzerne keinen Erfolg damit hätten.

Warum? Der Grund sei simpel, sagt er: Wenn sie als Fondsmanager glaubten, spezielle Fähigkeiten zu haben und damit ein Vermögen verdienen zu können, warum sollten sie dies in einem institutionellen Umfeld tun, wo ihre Gewinnmöglichkeit limitiert ist, während sie ihr ganzes Herzblut investieren? «Die erfolgreichen Geldmanager werden immer wegziehen und mittelmässige bleiben – mit den bekannten Resultaten», sagt der erwähnte Profi. Hedge Funds seien ein Unternehmer- kein Verwalter-Business.

Quelle: SonntagsZeitung, 25. Mai 2008, "Den Wert glatt halbiert", S. 71.

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Freitag, Mai 30, 2008

Wer Öl in US-Dollar rechnet, rechnet irreführend

When plotted in a sound currency, one which the government does not have the ability to print at will (Gold), oil prices are basically flat since the 1940s.

Quelle: MyProps.org - Oil prices are flat since the 1940s, when plotted in a sound currency (Chart) - Housing Bubble and Bear Links

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Dienstag, Mai 27, 2008

Buffets Weisheiten

"Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!" –– Warren Buffet

Via: Best of Warren Buffet - Zitate

Zugegeben - dieses Zitat hat was!

Auch ganz gut:

"Erst wenn Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser ging."

Via: Zitate von Warren Buffett

"Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."

Ein Kollege von mir sagte kürzlich, dass - hätte er sich an die Tipps eines "Anlageprofis" im Bekanntenkreis gehalten - längst bankrott wäre.

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Freitag, Mai 23, 2008

Der Dollar hat Blasenschwäche

The dollar bubble is going to burst, and that is inevitable.

Quelle: A Dollar Crash Will Have Disastrous Implications for Global Financial Markets

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Dienstag, Mai 20, 2008

Indikatoren der schwächelnden US-Wirtschaft

This past week I went to my local lube and car wash. The manager and I were talking while I was waiting on my vehicle to be washed. He told me that a year ago they would do anywhere between 80 and 100 oil changes in a typical day. But, with the rising fuel prices business has dropped to an average of somewhere between 50 and 60. As for car washes, he said that they were doing upwards of 400 a day. At present, business has dropped to between 60 and 100 per day.

Quelle: US Toxic Economy and the Questionable Stock Market Advance :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Montag, Mai 19, 2008

Es ist an der Zeit, schlechte Risiken loszuwerden

Amerika ist das größte Sicherheitsrisiko für die globalen Finanzmärkte.

[...] Von 2002 bis 2007 stieg das Verhältnis von Ausleihungen zu haftendem Kapital bei den großen Fünf von 30:1 auf 41:1. Soll heißen: 41 Dollar Schulden waren mit einem Dollar eigenem Geld gesichert.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Globale Finanzkrise: Warum die Wall Street ein schlechtes Vorbild ist - Wirtschaft

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Sonntag, Mai 18, 2008

Unerwartete Steuereinnahmen

Auch Kalifornien scheint Mühe zu haben, mit unerwartet hohen Steuereinnahmen umzugehen. Gouverneur Schwarzenegger schlägt in einem Interview die Schaffung eines "rainy-day fund" vor, um die Fluktuationen zwischen einzelnen Steuerjahren auszugleichen:

It's only because, as I said, when there's a spike in revenues … they grab off that money and spend it and commit it to ongoing programs…. And then everyone expects that this will now continue, but in fact it doesn't because, as Davis experienced, the next year it was down and the revenues were flat. [...]

What we want to do, kind of, is eliminate that problem and say … any revenues that come in that's beyond 5% goes into a rainy-day fund, and keep it there. And when the revenues are down like right now … we can use this rainy-day fund to supplement the shortfall and soften the blow, not that you can solve the problem, but soften the blow….

Quelle: Schwarzenegger on taxes, immigration and more

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Samstag, Mai 17, 2008

Investment-Banker am Werk


Investment-Banker am Werk
Originally uploaded by emeidi

Bei der UBS müssen mal wieder Zahlen geschönigt werden ...

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Freitag, Mai 16, 2008

Exekutiert die Academy!

Ein Mail, das gestern in meiner INBOX eintraf und ich 100-prozentig als Spam einstufe (ich hab der Firma meine E-Mail-Adresse nie bewusst übermittelt), darf von Gesetzes wegen nicht Spam sein - sagt der Versender:

Hinweis zu Artikel 3 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): Diese e-Mail wurde Ihnen nach der manuellen Erfassung Ihrer Adressdaten in unserer Datenbank zugesandt. Sie kann also nicht als Teil einer Massenwerbung aufgefasst werden und verletzt somit Artikel 3 des UWG nicht.

Quelle: Mail der Academy for Best Execution für ein Weiterbildungs-Seminar "Strukturierte Produkte" vom 18. Juni 2008 Zürich

Abgesehen davon: Solche Scheiss-Namen ("Academy for Best Execution") entstehen, wenn man deutschsprachige Marketing-Fritzen frisch vom gerade abgeschlossenen BWL-Studium weg Firmennamen austüfteln lässt - und zwar auf englisch, da dies heutzutage ja äusserst professionell klingt.

Ich jedenfalls verstehe unter "Best Execution" nicht "Ausführung", sondern "Exekution", also das organisierte Töten von Leuten (meist Gefängnisinsassen in den USA) mit Strom oder Gift.

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Mittwoch, Mai 14, 2008

Die Fed mutiert

The Fed has gone from being a balancing (liquidity) mechanism to being a funding (equity) mechanism, and what's worse, the collateral they are holding may not be worth the amount of loan they have outstanding.

Quelle: Market Ticker

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Dienstag, Mai 13, 2008

Ziel Millionär: Jeder kann es schaffen!

Naja, okey, vielleicht muss man höchstens noch in die richtige Familie geboren werden ...

Reicher geworden ist in den letzten 12 Jahren praktisch nur eine Gruppe: die sehr Reichen.

Quelle: «Die Schweiz gleicht einem Feudalstaat» - Zürich - Tages-Anzeiger

Der Statistiker fordert deshalb:

Die Lösung ist laut Kissling: eine nationale Erbschaftssteuer. Diese müsste erst bei grossen Erbschaften von einer Million Franken pro Kopf ansetzen. Aber dafür mit mindestens 50 Prozent zubeissen, um zu wirken. Sie wäre laut Kissling so einfach wie gerecht: «Erbschaften tragen den Charakter eines Lottogewinns.»

Aber nein, das wäre ungerecht, wenn der pöhse, pöhse Staat sich des Vermögens der Superreichen bemächtigen würde. Und die Mehrheit der Bevölkerung hilft bei der Verteidigung dieser Pfründe geflissentlich mit: Die ewigen Optimisten haben das Gefühl, dereinst auch einmal ihren ganzen Reichtum an die Kindeskinder vererben zu können. Wer die Ausführungen Kisslings nicht nur durchliest, sondern auch versteht, muss zugeben: Das mit dem Reich werden bleibt in den allermeisten Fällen eine Illusion.

Wer hat, dem wird gegeben. An faktischen Naturgesetzen sollte auch der brave Eidgenosse nicht rütteln.

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Dienstag, Mai 13, 2008

Banken noch nicht in ruhigeren Gewässern

Der Kapitalhunger der Banken ist alles andere als beruhigend, sondern zeigt, dass die Bankenchefs mit weiterem Ungemach rechnen.

Quelle: FTD.de - Marktberichte - Das Kapital - Der Kapitalhunger der Banken ist nicht beruhigend

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Sonntag, Mai 11, 2008

Die wahren Schmarotzer

"Die Entwicklung und der Vertrieb von potenziell missbräuchlichen und illegalen Steuersparmodellen sind ein lukratives Geschäft in den USA geworden, und professionelle Organisationen wie Wirtschaftsprüfer, Banken und Investmentberater sowie Anwaltskanzleien sind führende Entwickler und Vermarkter geworden"

Quelle: Die UBS soll vor Jahren gewarnt worden sein

Auch wenn man in der Schweiz so gerne auf der Ausländerkriminalität und den "Sozialschmarotzern" herumreitet und ihnen Millionenschäden anlastet - ich persönlich bin der Meinung, dass die oben genannten Berufsgruppen uns allen einen deutlich grösseren Flurschaden hinterlassen - in Milliardenhöhe.

Doch über die Finanzkünstler herzuziehen, geziemt sich in unserem Land einfach nicht, weshalb ich auch schon wieder schweige.

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Sonntag, Mai 11, 2008

Die Börse prophezeit die Zukunft ...

... das sagte mir heute Abend ein flüchtiger Bekannter ("Steri"), der seine Finanzen in einen Fonds eines AWD-ähnlichen Betriebs investiert hat. Und da die Börse die kommenden 6 Monate vorneweg nehme, sehe alles rosig aus, befand er.

Zu Hause angekommen musste ich nicht lange suchen - bei Daily Reckoning heisst es:

[...] dear readers, the stock market is often blind, deaf and dumb. It can't see ahead. It can't hear the warning whispers. And it can't put 2 and 2 together.

Quelle: What’s the Economy Telling Us?

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Samstag, Mai 10, 2008

Der bevorstehende Kredit-Big-Bang in den USA

Soon, as credit card delinquencies rise and losses on pools of securitized credit card debt mount, those supplying the credit will finally get wise to the fact they will never get their money back. As a result the market for such debt will dry up even more quickly than did the market for subprime mortgages. Cards will therefore be much harder to come by and will have much lower limits then they do today. Limited to only the cash in their wallets, Americans will finally be forced to dramatically curtail their spending, and the recession will finally gather serious momentum.

Quelle: Credit Card Debt Ticking Time Bomb

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Donnerstag, Mai 08, 2008

Dumm und arm

A new analysis of data from a long-term study shows that you don't have to be smart to be wealthy

... but you don't have to be stupid to be poor as well?

Quelle: A Wealth of Smarts Does Not Guarantee Actual Wealth

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Donnerstag, Mai 08, 2008

Nach dem Subprime-Debakel nun auch noch dieser Tinu Liechti

A top banker at UBS has been "briefly detained" by the US authorities investigating whether the Swiss bank helped its American customers evade tax. [...] It refused to name the banker but the Financial Times identified him as Martin Liechti, head of UBS's wealth management operations in North and South America.

Quelle: Top UBS banker detained in US

Für ein paar Rappen Bonus würden diese UBS-Banker wohl auch noch ihre Schwiegermütter Panini-Bildchen Goldfischchen im Aquarium verkaufen ...

Wie sagt man so schön: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert."

Nachtrag

Wie immer ganz interessant die Kommentare dazu auf reddit:

A Swiss bank helped Americans evade taxes... isn't this what Swiss banks are FOR?

Quelle: A top banker at UBS has been "briefly detained" by the US authorities investigating whether the Swiss bank helped its American customers evade tax.

Selbstverständlich fällt die Diskussion rasch auf das Heimatland des Steuerflüchtlings zurück - erst die dortige Situation zwingt den quasi in Notwehr handelnden Steuerhinterzieher dazu, sein geliebtes Geld aus dem Land zu schaffen:

I am interested to see redditor's opinions on tax evasion. On one hand the evasion of the wealthy to pay taxes puts the burden on those who can't afford swiss banks, yet on the other hand it could be almost patriotic at this point to be denying the government your taxes.

Wobei ich mich dieser Meinung - bezüglich der USA - für einmal anschliessen kann (schliesslich sind wir ja in der USA-Bash-Week) ...

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Mittwoch, Mai 07, 2008

Propheten der Finanzwelt

Jaja, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt:

Analysts predict the average oil price in 2008 will be $74.43 a barrel.

Quelle: The 2 Best Ways to Play Bakken Oil Stocks

Knapp daneben - der Ölpreis ist ein paar Zehntelscents höher.

Neben den Investment-Bankern (auch als "Bonus Babies" verschrien) könnte man genauso gut auch einige dieser tollen Analysten-Hechte auf die Strasse stellen. Und wenn wir gerade beim Ausmisten wären, dürften selbstverständlich die Konjunkturforscher auch nicht fehlen. Ob die jemals richtig gelegen haben mit ihren Prognosen? Ich befürchte nein ... (gerade die im besagten Artikel verlinkte Schlagzeile lässt heute, im Mai 2008, nicht mehr als ein gehöriges Schmunzeln übrig: Wie konnte man im September 2007 derart falsch liegen?)

Mit heisser Luft viel Geld verdienen - diese Berufsgattungen machen es uns vor.

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Montag, Mai 05, 2008

The world's largest shit-magnet

Risk, as a pure abstraction unconnected to any real capital activity, is all that's left to buy and sell after all other plausibly practical vehicles for finance have failed. [...]

One feature of the risk economy is the Federal Reserve's new willingness to absorb any sort of crap collateral in exchange for massive cheap loans to insolvent companies and institutions. The Fed has, in effect, made itself the world's largest financial shit-magnet.

Quelle: THE RISK ECONOMY

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Sonntag, Mai 04, 2008

Die Mutter aller Blasen?

Next came the Bush bubbles—in housing, equity funds, commercial real estate, and hedge funds that have been deflating while threatening to destroy altogether the economic viability of what was once the world’s greatest industrial democracy.

After this, the only bubble left for an economy that appears to be entering terminal depression may be the current fuel/food bubble that could result in the starvation of millions worldwide.

Quelle: Extraordinary Times, Intentional Collapse, and Takedown of the USA - Part 1

Drüben bei Kunstler hingegen:

Risk, as a pure abstraction unconnected to any real capital activity, is all that's left to buy and sell after all other plausibly practical vehicles for finance have failed.

Quelle: THE RISK ECONOMY

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Sonntag, Mai 04, 2008

Arbeiten oder Geld verdienen?

Abe Lincoln:

"Labor is prior to, and independent of, capital. Capital is only the fruit of labor, and could never have existed if labor had not first existed. Labor is the superior of capital, and deserves much the higher consideration."

Quelle: Extraordinary Times, Intentional Collapse, and Takedown of the USA - Part 1

Ach was - heute verdient man Geld, indem man Geld investiert und verspekuliert. Für was noch körperliche Arbeit, wenn man im Bürostuhl sitzen kann und die Aktienkurse ohne grosse zutun den oberen Bildschirmrand sprengen?

Der ganze Artikel ist übrigens äusserst verschwörerischer Natur. Wer also wieder mal schmunzeln möchte - nume hü!

Pepys was captivated by the familiar but pernicious notion that, instead of working for a living, a person could have his money “work for him.” Aristotle had spoken against this concept 2,000 years earlier: “The most hated sort of wealth getting and with the greatest reason, is usury, which makes a gain out of money itself and not from the natural object of it. For money was intended to be used in exchange but not to increase at interest. And this term interest, which means the birth of money from money is applied to the breeding of money because the offspring resembles the parent. Wherefore of all modes of getting wealth, this is the most unnatural.” (1258b Politics)

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Sonntag, Mai 04, 2008

Chinesen stehlen den Amis das Öl

From California comes word that foreclosures are running 327% ahead of last year. Drivers are cutting back on gasoline use – for the first time in U.S. history they have to compete with the Chinese for every gallon. They're "feeling squeezed," says an AP report.

Quelle: The United States Matters Less and Less to the Oil Market

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Freitag, Mai 02, 2008

Produktion vs. Konsum

This, of course, gets to the heart of the myth of consumer driven growth that infects much of the economic thinking in the Western world. More choice and lower prices are great benefits of globalisation. But real wealth is only added to when people make things and sell them.

You can buy plenty of things once you're rich. But you can't get rich buying things. Great economies are built on production, not consumption. [...]

[...] we have all been duped into believing that service-based economies are the future. If they are, it's going to be a very grim future indeed, at least for people whose financial lives are hostage to events beyond their control.

Quelle: