Mittwoch, August 20, 2008

Definitiv schlechte Zeiten für neoliberale Geister

Die Deutschen schicken sich an, ihre Wirtschaft vor pöhsen, pöhsen ausländischen Investoren zu "schützen". Die Franzosen tun das ja bereits seit längerem ...

Damit könnte die Regierung künftig das Engagement eines ausländischen Investors von mehr als 25 Prozent an einem deutschen Unternehmen untersagen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Gesetz: Kabinett beschließt Schutz vor ausländischen Übernahmen - Wirtschaft

Ich finde: Solange die Kirche im Dorf Industrie im Land bleibt, sollte man den freien Markt spielen lassen.

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Sonntag, Mai 18, 2008

Red Bull verleiht nun auch gallischen Hähnen Flügel

Der österreichische Energydrink Red Bull, der in Frankreich aus gesundheitspolitischen Gründen seit Jahren verboten ist, darf nun auch in dem Land vermarktet werden.

Quelle: espace.ch - Auch Franzosen dürfen Red Bull trinken

Zugegeben: In den frühen Neunzigern trank ich ebenfalls kein Flying Horse (das war die Marke, die vor Red Bull den Weg in die Eidgenossenschaft fand) und später auch kein Red Bull. Dieses Taurin lehrte vielen Gesundheitsaposteln das Fürchten - doch es scheint rückblickend doch nicht so gesundheitsgefährdend gewesen zu sein, wie zu Beginn angenommen.

Prost!

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Mittwoch, April 16, 2008

Zugbillette nach D, F und I online buchen

Neu im SBB Ticket Shop.

Jetzt Zugreisen nach Deutschland, Frankreich und Italien bequem und einfach online buchen.

Quelle: SBB: Ticket Shop

Bravo, wurde auch Zeit. Zehn Jahre nachdem Easyjet das erste Flugticket über das Internet verkauft hat, schaffen es nun auch die SBB, Billette für den Fernverkehr in die drei grossen Nachbarn der Schweiz online zum Kauf anzubieten. Hell froze over!

Bis vor kurzem musste ich schon nur für eine simple Preisauskunft nach Bern (oder Flamatt) an den SBB-Schalter (Telefonauskunft für 1 Stutz/Minute? Nicht mit mir!)- mit ein Grund, weshalb ich den umweltschädlicheren Flugverkehr lange der Eisenbahn vorgezogen habe. Drei Klicks, und Easyjet sagte mir ganz konkret, wann ich für welchen Preis von A nach B gelange. Schön, dass die SBB nun mit bedächtigen Schritten in das Internet-Zeitalter eintreten ...

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Mittwoch, Januar 23, 2008

Kampf den britischen Bürokraten

Frage

Was passiert, wenn man sich im Vereinigten Königreich entscheidet, künftig keine Gebührengelder mehr an das Staatsfernsehen zu bezahlen?

Antwort

Man kriegt tonnenweise Briefe, die im Ton immer bedrohlicher werden - dabei schaut der Empfänger doch gar kein Staatsfernsehen mehr (so jedenfalls seine Aussage):

Sinnvolle Investition

Wobei ich anmerken muss, dass die BBC wohl dasjenige Staatsfernsehen auf dem gesamten Planeten ist, das wirklich ein anspruchvolles Programm sendet. Was wären wir ohne BBC-Dokus?!

Und in der Schweiz?

Bei uns treibt übrigens die Billag Gebühren für die SRG ein. Soweit ich die Gesetzeslage verstanden haben, schuldet man der Billag Gebühren, sobald man ein Empfangsgerät besitzt. Ob man damit nun 24 Stunden im Tag, 365 Tage im Jahr ausschliesslich Privatsender schaut/hört oder nicht ...

Immerhin hat die Billag davon Abstand genommen, für jedes Empfangsgerät in einem Haushalt (Radiowecker, Computer, Fernseher - sogar Autoradios sind inbegriffen) Gebühren zu verlangen.

Sonderfall Frankreich

Herr Sarkozy hegt Pläne, das französische Staatsfernsehen werbefrei zu machen und ausschliesslich über Steuern (und Gebühren?) zu finanzieren:

Keine Werbung im öffentlich-rechtlichem Fernsehen

Immer dieser Staatsinterventionismus ...

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