Samstag, Juni 14, 2008
Die Weltwoche lernt einem das Verführen
Was machen Männer, die erfolglos bei Frauen sind, falsch? «Viele sind zu nett und im falschen Zeitpunkt zu ehrlich. Zu viel Ehrlichkeit ist Bullshit! Man kann später noch ehrlich sein und sie verwöhnen, wenn man sie hat.» Um eine Frau zu verführen, dürfe man nicht zu perfekt sein und ja nicht den Gentleman spielen. «Mein Tipp: Man sollte ihr nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken, nach dem ersten Date nicht gleich sagen, dass man sie toll findet.» Eher solle man belanglos darauf hinweisen, dass man sich ja wieder einmal auf einen Drink treffen könnte.
Quelle: Frauenhelden - Angriff, Rückzug, Dolchstoss
Gell, Randal ...
Dank: Smythe
Labels: Beziehung, Frauen, Geschlechter, Liebe, Schweiz, Sex
Freitag, Mai 30, 2008
Emma braucht neue Chefredaktorin
Irgendwie braucht es nicht viel Phantasie, um sich das Arbeitsklima auf der Emanzen-Redaktion in den farbigsten Tönen auszumalen ...
«Emma»-Herausgeberin Alice Schwarzer trennt sich bereits nach einem halben Jahr von Lisa Ortgies, weil diese sich nicht für den Job eigne.
Quelle: «Emma» entlässt neue Chefredakteurin - Ausland - Tages-Anzeiger
Labels: Frauen, Funny, Geschlechter, Medien
Mittwoch, Mai 28, 2008
Sex And The City-Premiere mit allerhand Sternchen
Was Indiana Jones für abenteuerliche Männerherzen ist, muss Sex and the City für desillusionierte Frauenherzen sein:
Immerhin, ein paar internationale Grössen waren doch zugegen: Eisprinzessin Denise Biellmann wollte offenbar wieder Mal gratis ins Kino, [...]
Quelle: Kein Sex und ein paar Promis am Stadtrand - Zürich - Tages-Anzeiger
Irgendwie kann ich mit der Serie als auch mit dem Film nichts anfangen - zu wenig könnte ich mich als Frau mit den "Kolleginnen" identifizieren, die einem das sexuell hochstehende Yuppie-Leben in der Weltstadt New York näherbringen wollen.
Labels: Film, Frauen, Geschlechter, Kino
Dienstag, Mai 27, 2008
Frauen- und Männerfreundschaften
*rofl*
Friendship between Women:
A woman didn’t come home one night The next morning she told her husband that she had slept over at a friend’s house. The man called his wife’s 10 best friends. None of them knew anything about it.
Friendship between Men
A man didn’t come home one night. The next morning he told his wife that he had slept over at a friend’s house. The woman called her husband’s 10 best friends, eight of which confirmed that he had slept over, and two said that he was still there.
Quelle: Why Men Have Better Friends
Labels: Funny, Geschlechter
Montag, Mai 12, 2008
Lebenshilfe für die Frauen von heute
Es ist besser, sie sind als Mann stinkreich und sehen nicht gut aus. Denn als arbeitsloser Brad-Pitt-Doppelgänger werden sie es schwer haben, eine Frau zu finden, die mit ihnen eine feste Partnerschaft eingeht.
[...] bitte denkt daran, liebe Frauen, bei euch siehts anders aus als bei Männern, ihr gewinnt nicht unbedingt beim anderen Geschlecht durch die Tatsache, dass ihr Karriere macht. Euer Marktwert in der Partnerwahl ist mit 25 einfach höher als mit 35, bei Männern dagegen ist es umgekehrt. Also macht es nicht in allen Dingen einfach den Männern nach! Ihr kommt sonst in eine deutlich schlechtere Position. Vielleicht macht es doch Sinn, sich den Partner früher zu suchen, noch im Studium, und dann Kinder zu kriegen.
[...] der Feminismus hat ihnen diese Begrenztheit eben gerade nicht vor Augen geführt, sondern immer noch redet er ihnen ein, ihr könnt alles, und ihr könnt es genauso wie die Männer. Das stimmt einfach nicht. Den Frauen wird eine Situation vorgegaukelt, die so nicht existiert.
Quelle: «FRAUEN HABEN DAS FALSCHE BEUTESCHEMA»
Dank: Raffi
Labels: Beziehung, Geschlechter, Gesellschaft
Dienstag, März 04, 2008
Schamrasuren
(Wieder so ein Titel für einen Blog-Artikel, der mir dutzende, wenn nicht gar hunderte geifrige Besucher auf mein Blog lotsen wird)
In den Intimbereich dringen Sie vor, wenn Sie über die Schamrasur von Frauen schreiben. Was bitte interessiert eine Politologin und Historikerin daran?
Regula Stämpfli: Wenn erwachsene Frauen mit Kindermösen herumlaufen, so ist das durchaus politisch. Wir reden hier über ein Weltverständnis, während die klassische Politik oft mehr Schein ist, die Politologen nur noch Wahlverhalten und Vermessung des Parlaments interessiert. Ich finde Schamrasuren kein Problem, ich habe nichts gegen das private Körperhandeln. Ich sehe nur genau hin und frage: Was heisst die rasierte Möse übersetzt auf die Machtverhältnisse? Ist es eine Kompensationsstrategie, um als Frau gehört und gesehen zu werden?
Dieser feministische Groove kommt so angestrengt rüber. Eine 17-Jährige macht das doch, weil sie es schön findet.
Mir geht es darum zu fragen, warum etwas so gedankenlos übernommen wird, nur weil es gerade Mode ist. Ist es wirklich ein freiwilliger Entscheid? Ich kenne diesen Satz zur Genüge von meinen Söhnen: Das machen alle. Aber nur weil alle «Heil!» schreien, heisst das noch lange nicht, dass das «Heil!» richtig ist. Das sollen Eltern ihren Kindern erklären, sagen, du kannst auch Nein sagen, du musst auch nicht wollen.
Quelle: REGULA STÄMPFLI, TEIL 2
Ja ja, das sind Fragen, die die Welt momentan bewegen ... Hoffentlich kriegen wir bald brauchbare Antworten darauf!
Labels: Frauen, Geschlechter, Gesellschaft
Samstag, Dezember 29, 2007
Streitpunkt Polygamie
Blogger Winkelried über ein Thema, das seiner Meinung nach auch in Bälde hierzulande für brennende Städte sorgen wird:
Verbot der Polygamie rassistisch?
In den letzten Jahren haben linke Kreise mit dem Antirassismusgesetz viele Sonderrechte für Migranten herausschlagen können. Äussert ein Schweizer sein Unbehagen über die steigende Kriminalität, setzt er sich sofort dem Vorwurf des Rassismus aus. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ein Gericht die Polygamie für Muslime als rassendiskriminierend aufhebt, weil es die Religionsfreiheit einschränke. In Schweden laufen bereits solche Bestrebungen. Prof. Stefan Lindskog will mit Hilfe einiger Abgeordneten genau das erreichen.
Quelle: Verbot der Polygamie rassistisch?
Der Artikel regte meine grauen Zellen an. Als gesellschaftsliberaler Mensch sponnen sich Gedanken aneinander und ich stiess zur Frage vor: Ja, wieso verbieten wir eigentlich die Polygamie?
Ein Relikt christlicher Traditionen, könnte man respektlos behaupten - ein Relikt, das bis heute in unserem Zivilgesetzbuch harrt. Dieselben Personen akzeptieren diese Regel, ohne in den letzten Jahren jemals einen Fuss in die Kirche gesetzt oder eine Passage aus der Bibel gelesen zu haben
Selbstverständlich befürworte ich keine Abschaffung der Paragraphenfülle, um Polygamie muslimischer Prägung einzuführen (davor hat Winkelried nämlich Angst - der Unterdrückung muslimischer Frauen!). Nein, wenn schon, dann müsste es eine Polygamie liberaler Prägung sein. Und siehe da, eine kurze Internet-Recherche förderte denn auch einen ansprechenden Beitrag zu Tage:
The most frequently encountered argument against polygyny is the claim that it exploits women, and is a continuation of the traditional subjection of women to men. Women were indeed exploited in many monogamous and polygynist traditional societies, when they were frequently forced to marry men that they did not want to.
That hardly describes the situation these days in the United States, the rest of the developed world, and much of the developing world. Women choose their partners, and refuse to marry men who they do not want to marry, regardless of their parents' feelings or the ardor of suitors. In this world, a woman would not have to enter into a polygamist household if she would not want to. Would-be polygamist men would have to persuade second or third wives that it is worth it, because of their wealth, good looks, kindness, or in other ways. If she is willing to become an additional wife, why should laws prevent that?
Quelle: Is There a Case for Legalizing Polygamy?
Schlussfolgerung: Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung. Jeder Mensch kann selber festlegen, wieviele Partner er heiraten will.
Positiver Nebeneffekt: Der Bedarf an Juristen wird exorbitant zunehmen - man stelle sich Scheidungsprozesse vor. Was an Heiratsgesetzen abgeschafft werden könnte, müsste wohl ein mehrfaches an Scheidungsgesetzen hervorrufen.
Labels: Geschlechter, Gesellschaft, Religion
Montag, November 26, 2007
Mag er mich?
I believe however that whether a guy likes you, or whether he doesn't can be summed up into just one sign (that has thousands of variations).
He is either around you, or he isn't. More than 98% of the time, if a guy likes you, then he is going to be around you. It doesn't matter if he is not talking to you, if he is making fun of you, or punching you in the arm and then running away. One way or another, no matter what he is doing, he is doing it around you, and I guarantee you, this is true for men of all ages.
[...] On the flipside of this coin, no matter what a guy is doing, if he is not doing it around you, typically he has no interest in you. Even if what he is doing are exactly like the examples above, if he is not around you more times than not, he probably doesn't have any feelings for you.
Quelle: Signs He Likes You, Signs He Doesn't
Labels: Beziehung, Geschlechter, Liebe
Mittwoch, September 19, 2007
Themenführerschaft
"Es ist wie in der Parteienpolitik. Wenn sich eine Partei mit einem Thema auseinandersetzt, bevoer es alle anderen tun, hat sid ei Lufthoheit. Sie kann Positionen besetzen und Definitionen erzwingen. Die anderen können immer nur reagieren. Sei sind dann immer einen Schritt zu spät. Die anderen", sagt er und nippt am Bier, "das sind wir Männer"
Quelle: NZZaS, 20. Mai 2007, "Der Mann ohne Eigenschaften", S. 78.
Labels: Geschlechter, Medien, Politik
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