Freitag, November 14, 2008
Ambulanz im Laupenamt: Alles bleibt wie es war!
Die Gemeinden Laupen, Neuenegg und Kriechenwil gehören weiterhin zum Einsatzgebiet der Sanitätspolizei Bern. Regierungsrat Philippe Perrenoud und Gemeinderat Stephan Hügli haben sich aber im Sinne der bestmöglichen Versorgung der Bevölkerung darauf geeinigt, dass die medizinische Erstversorgung weiterhin durch die Ambulanz- & Rettungsdienst Sense AG wahrgenommen wird.
Quelle: Medienmitteilung des Kantons Bern
Auso, geit ja! Immer diese Politiker ...
Labels: Bern, Gesundheit, Neuenegg
Freitag, August 29, 2008
Empfohlene Höchstdosis am Botellón: 1.5 Liter Bier
Für Stadtarzt Albert Wettstein ist der Botellón vor allem ein sozialer Event. Da sei es unproblematisch, wenn ein Jugendlicher eineinhalb Liter Bier trinke, mehr liege aber nicht drin.
Quelle: Ärztliche Tipps für die geplante Sauferei - News Zürich: Stadt Zürich - Tagesanzeiger
Labels: Alkohol, Botellon, Gesundheit
Samstag, August 23, 2008
USA: Manchmal wie ein Drittwelt-Land
Conditions inside the nursing home so alarmed Layton that he got a search warrant and returned 16 days later with dozens of police and city and state inspectors. They described conditions worse than a crack house: Soiled mattresses. Vomit in the hall. Toilets that wouldn't flush. Sinks with no hot water. Rooms infested with roaches and flies. Pipes held together with shoestrings. Fire doors tied shut.
The public pays most of the cost of their care: Medicaid pays about $150 a day per nursing home resident, while separate programs pay $877 a month per person for those in the assisted living area at the Terrace.
Quelle: Broken trust | Cincinnati Enquirer | Cincinnati.Com
Labels: Gesundheit, USA
Dienstag, August 19, 2008
Die Spanische Grippe kehrt zurück
Vielleicht. Mittlerweile haben Forscher immerhin die Antikörper isoliert:
The team was then able to isolate exceedingly rare B cells – the immune cells that produce antibodies – from eight of those samples and grow them in culture. Seven of those samples produced antibodies to a 1918 virus protein, suggesting that their immune systems were waiting on standby for a long-awaited second outbreak.
"The B cells have been waiting for at least 60 years – if not 90 years – for that flu to come around again," said Crowe Jr., "That's amazing…because it's the longest memory anyone's ever demonstrated."
[...] Although aging typically causes immunity to weaken, "these are some of the most potent antibodies ever isolated against a virus," Crowe said. "They're the best antibodies I've ever seen."
Quelle: Antibodies Resurrected from 1918 Flu Pandemic That Killed 50 Million
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Freitag, August 15, 2008
Sauft wirklich mal Wasser!
Grüsse an Randal und Mr. B, die das Zeugs literweise runtergeschüttet haben oder immer noch runterschütten ...
Bereits nach dem Konsum einer Dose Red Bull zeige ein junger Mensch medizinische Werte wie ein Senior mit Herzproblemen. Der Professor des Royal Adelaide Hospital in Australien fand heraus, dass der Energydrink das Blut verdicke und das Risiko von Blutgerinseln erhöhe.
Quelle: Red Bull verleiht Herzprobleme - Wissen - Espace
... und ich hielt bei Randal immer den Zeigefinger auf, weil das Teil so viel Zucker enthält.
Labels: Blogosphäre, Essen, Gesundheit, Medizin, Nahrung
Mittwoch, Juli 30, 2008
Die USA, das liberalste Land der Welt
Naja, vielleicht doch nicht (mehr) ganz:
Der Stadtrat von Los Angeles hat ein Verbot neuer Fast-Food-Restaurants im Stadtteil South Los Angeles beschlossen.
Quelle: espace.ch - Zu viele fette Kinder - Fast-Food-Verbot in Los Angeles
Labels: Ernährung, Gesellschaft, Gesundheit, USA
Freitag, Juni 13, 2008
Zeitvertrieb
Viele Fans verbringen die Zeit bis zum Spiel mit Biertrinken.
Quelle: Bern rechnet mit mehr als 100'000 Fans - Euro 08 - Tages-Anzeiger
Samstag, Juni 07, 2008
Was macht uns fett?
After conducting his own research for 13 years he has some shocking conclusions: exercise won't make us thin; carbohydrates are what cause obesity; eating fat doesn't cause heart disease.
'Pasta, bread, potatoes, rice, beer - these were the foods my mother's generation believed were fattening. If you went on a diet 50 years ago, that's what you gave up. '
Also keine Spaghettis mehr?
Labels: Ernährung, Gesundheit
Sonntag, Mai 18, 2008
Red Bull verleiht nun auch gallischen Hähnen Flügel
Der österreichische Energydrink Red Bull, der in Frankreich aus gesundheitspolitischen Gründen seit Jahren verboten ist, darf nun auch in dem Land vermarktet werden.
Quelle: espace.ch - Auch Franzosen dürfen Red Bull trinken
Zugegeben: In den frühen Neunzigern trank ich ebenfalls kein Flying Horse (das war die Marke, die vor Red Bull den Weg in die Eidgenossenschaft fand) und später auch kein Red Bull. Dieses Taurin lehrte vielen Gesundheitsaposteln das Fürchten - doch es scheint rückblickend doch nicht so gesundheitsgefährdend gewesen zu sein, wie zu Beginn angenommen.
Prost!
Labels: Frankreich, Gesundheit, Wirtschaft
Donnerstag, April 03, 2008
Autarke Privatspitäler?
Auch im Gesundheitswesen gilt anscheinen "Privatize profits, socialize risks":
Die Ideen und Konzepte der Hirslanden-Gruppe greifen nur dann im wirtschaftlichen Sinn, wenn die Privatspitalgruppe in ihrem Hinterland ein staatlich subventioniertes Gesundheitswesen weiss, das ihr die unrentablen Fälle abnimmt. [...]
Wenn die Leistungsstatistik der HIrslanden jedoch repräsentativ wäre für die gesundheitlichen Probleme der Schweizer Bevölkerung, so leidern wir offenbar in erster Linie an operationswürdigen orthopädischen Erkrankungen, gefolgt von Problemen der inneren Medizin (nicht näher definiert im Bericht), der Kardiologie und Gynäkologie (S. 8). Wo sind Geriaterie, Rehabilitation, Rheumatologie, d.h. die häufigen Probleme der hausärztlichen Praxis, zu finden? [...]
Nur verschweigen alle diese Berichte, dass die Hirslanden-Ärzte ihr Rüstzeug und ihre grosse Erfahrung zunächst an öffentlichen Spitälern gewinnen konnten und erst nach jahrelanger abgeschlossener Weiterbildung ihre Arbeit in der Hirslanden-Gruppe aufnahmen [...] In diesem Lichte betrachtet, ist die Behauptung, die "private Medizin [würde] den Staat massiv entlasten" (S. 10), wohl nicht so einfach zu belegen, wie dies im Bericht den Anschein hat. Wer nur reife Spitzenkräfte für seinen Betrieb rekrutiert, aber nichts oder wenig in den jahrelangen und streckenweise unrentablen Bildungsweg vom jungen Medizinstudenten zum erfahrenen Träger eines spezialärztlichen Facharzttitels investiert, macht sich die Sache denn doch zu einfach.
Quelle: Martin F. Fey: "Privatklinikgruppe Hirslanden Jahresbericht 2006 - ein paar kritische Kommentare", in: Schweizerische Ärztezeitung, 2007;88: 31/32, S. 1310.
Labels: Gesundheit, Schweiz, Wirtschaft
Sonntag, Februar 17, 2008
Schlankheitswahn
[...] Anzunehmen ist, dass sich bei der Wahrnehmung die Gewichte buchstäblich etwas verschoben haben, bedingt durch die in den letzten zwei Jahrzehnten aufgekommene Schlank-und-fit-Welle, hinter welcher eine daran fett verdienende Industrie sowie zahllose Beratungsstellen stehen.
[...] Dabei ist nicht mal so sicher, ob ein paar Kilo Übergewicht (womit nicht Fettleibigkeit gemeint ist) überhaupt sonderlich schädlich sind, und ebenso wenig lässt sich eindeutig belegen, dass aus dicken Kindern automatisch dicke Erwachsene werden.
Quelle: BernerZeitung, 28. Januar 2008, "Es wird dick aufgetragen - oft zu dick", S. 35.
Was ich selber auch schon oft beobachten konnte:
[...] Übergewicht ist häufig ein soziales Problem, der Anteil übergewichtiger Kinder ist unter Ärmeren, Ausländern und weniger Gebildeten um einiges höher als bei Besserverdienenden.
Labels: Gesundheit, Medien, Wissenschaft
Mittwoch, Februar 06, 2008
Danke, dass Sie rauchen!
Vor wenigen Tagen hat mir mein Zigaretten-"geniessender" Bruder einen Artikel zugesandt, der ihm in unserer ewigen Diskussion über Sinn und Nutzen der Unterdrückung der Raucher endlich einmal ein Totschlägerargument in die Hand gibt:
Gesunde, schlanke Menschen kosten das Gesundheitswesen einer Studie zufolge mehr als Raucher und Übergewichtige [...] Grund für diesen Sachverhalt sei die längere Lebenserwartung, erklärte Pieter van Baal vom niederländischen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt. „Wenn man länger lebt, kommt man das Gesundheitssystem teurer.“
Letztendlich fielen für die gesunde, schlanke Gruppe Behandlungskosten von rund 417.000 Dollar (281.000 Euro) ab einem Alter von 20 Jahren an. Bei den Übergewichtigen wurde ein Betrag von 371.000 Dollar (250.000 Euro) ermittelt, bei Rauchern nur rund 326.000 Dollar (220.000 Euro).
Abgesehen davon, dass diese Aussage, auf die Spitze getrieben doch arg perfid ist ("Wer gar nicht erst geboren wird, kostet das Gesundheitssystem sagenhafte 0.-- SFr."), möchte ich doch noch darauf hinweisen, dass man hier - meiner Meinung nach - nicht nur das Gesundheitssystem abgetrennt vom restlichen Leben (Freizeit, Arbeit etc.) betrachten sollte.
Als Denkanstösse:
- Wer tot ist, kann auch nicht arbeiten und auch nicht konsumieren (man denke nur einmal an die Auswirkungen auf die Zigarettenindustrie). Unser Wirtschaftssystem beruht aber darauf, dass immer mehr konsumiert wird.
- Wer an Lungenkrebs stirbt, kann seine Kinder nicht mehr grossziehen und für ihren Unterhalt sorgen.
- Ein Arbeitnehmer, der wegen Nikotinmissbrauch jung stirbt, kann über die Jahre hinweg erarbeitetes Wissen und Fähigkeiten nicht einsetzen, um eine "Produktivitätssteigerung" zu generieren. Auch kann er dieses Wissen nicht weitergeben.
Fazit: Ich behaupte einfach mal, dass eine Vollkostenrechnung gegen Raucher ausfällt.
Andererseits: Die Rauchbelästigung sinkt (dies der eigentliche Grund, wieso ich für ein Rauchverbot im öffentlichen Raum bin). Die Nachhaltigkeit wird gesteigert (es leben mehr Menschen auf diesem Planeten, als dieser längerfristig ertragen kann). Und: Das Evolutionsprinzip funktioniert ja vielleicht auch hier. Vielleicht sorgen Raucher über Jahrmillionen tatsächlich dafür, dass sie sich selber ausrotten ... und das Nikotin-Sucht-Gen so aus dem menschlichen Genpool verschwindet.
Labels: Gesundheit, Politik, Rauchen
Dienstag, Juli 31, 2007
Aues armi Cheibe!
Kein Einzelfall: Flickr: Photos tagged with ligament
Anscheinend gibt es noch andere Deppen, die Fotos ihrer "vermechten Scheichen" auf Flickr präsentieren ...
Der englische Begriff für Bänder ist übrigens ligaments.
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Labels: Funny, Gesundheit
Freitag, Juli 27, 2007
Woran wir sterben
Vor langer Zeit hatte ich eine Diskussion mit meinem Bruder über Todesursachen. Er war der Meinung, dass sich in der Schweiz viele Leute umbringen, also Suizid begehen. Mehr noch als sonstige, natürliche Todesursachen. Ich habe nachgeschlagen und komme erst jetzt dazu, die Erkenntnisse auch der restlichen Welt mitzuteilen:
Quelle: Todesfälle: Anzahl, Entwicklung und Ursachen
Ab 44 Jahren sollte man höllisch vor Herz- und Kreislaufkrankheiten (Herzinfarkt?) und Krebs aufpassen. Wir Jungen (25-44) dagegen bringen uns eher mit Unfällen oder durch Gewalteinwirkung um.
Die mit dem Alter grösser werdende Gefahr, an Krankheiten des Atmungsapparates zu sterben, hängt wohl mit dem Rauchen zusammen.
Deshalb: Weniger saufen, weniger rauchen, weniger fressen!
Labels: Gesundheit, Leben, Schweiz
Samstag, Juni 16, 2007
Gesundes Misstrauen medizinischen Studien gegenüber
Thus, everyone who is diagnosed early automatically survives longer, independent of any other variable. Conversely, if you are diagnosed late, you are not going to "survive" for long, although you might already have lived for quite a long time with your cancer.
Quelle: Winning the (propaganda) war on cancer
Ein erhellender Artikel über die Krebs-Industrie und die Aussagekraft medizinischer Studien ...
The cancer treatment industry desperately wants us to think it's beyond fabulous: cancer drugs, and related diagnostic and treatment devices, are among the most expensive, and most profitable, known to medicine. There are those who profit from our assumption that early diagnosis and treatment extend patients' lives. And profit they do: think of the hospitals, drug makers, device makers, diagnostic technicians, radiotherapists, surgeons, and oncologists. Cancer treatment is a vast, complex industry, and like any industry it flourishes best in a field of semi-educated consumers.
Labels: Gesundheit, Wissen
Montag, Mai 28, 2007
Sauft mal Wasser!
Ein bis zwei Liter Flüssigkeit sollte der Mensch am Tag zu sich nehmen. Wasser sei dabei das einzige Getränk, das man für eine ausgewogene Ernährung wirklich brauche, betonen amerikanische Experten. [...]
Fast genauso gut verträgt der Mensch laut Studie künstlich gesüsste Getränke [Cola?!!!] und Tee oder Kaffee, vorausgesetzt, er enthält nicht zu viel Koffein. [...]
Fettarme oder fettfreie Milch steht auf der Liste der empfehlenswerten Getränke auf Platz 3. [...]
Quelle: NZZ am Sonntag, 13. Mai 2007, "Trinken macht nicht satt", S. 75.
Ich bin meinen Eltern ewig dankbar, dass in unserer Jugend Süssgetränke höchstens bei sonntäglichem Besuch von Verwandten und Bekannten aus dem Keller geholt wurden. Unter der Woche tranken wir kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus der Flasche. Seit 2000 steht nicht einmal mehr (ökologisch eigentlich fragwürdige!) Flaschen im Getränke-Ecken in der Küche - für was auch? Wir in der Schweiz verfügen wohl über die beste Trinkwasserqualität weit und breit - Hahneburger, das Fünf-Sterne-Gesöff frei Haus.
Andere Familien, andere Sitten
Letzte Woche staunte ich nicht schlecht, als mich ein um das Idealgewicht kämpfender Bekannter während dem Konditionstraining auf sein Getränk aufmerksam machte: "Mineralwasser, mit Vitaminen - und NULL Kalorien!!!". Zu dem Zeitpunkt konnte ich ihm nicht ganz folgen. "Kollege, mir ist nicht bekannt, dass Mineralwasser jemals Kalorien enthalten hätte. Was soll an diesem Wuosser also so speziell sein?" gab ich mit fragender Miene zurück. Irgendwie wollte er meinen Einwand nicht verstehen. Weiter fand ich auch mit Vitaminen angereichertes Wasser etwas abstrus - wieso zwei Dinge miteinander verbinden, die gar nichts miteinander zu tun haben? In Gemüse und Obst sind doch eigentlich genügend Vitamine enthalten ... Doch darauf ging der Trainingspartner gar nicht erst mehr ein.
Die Erleuchtung
Erst jetzt, eine Woche später, komme ich seiner Argumentation auf die Schliche: Er trinkt zu Hause und auf der Arbeit wohl meist Süssgetränke. Dass ein Getränk null Kalorien enthält, ist für ihn "Neuland". Tjach: Sauf mal Wasser!
Labels: Gesundheit


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