Freitag, Februar 12, 2010

Wie man mit PR-Fuzzis und Juristen umgeht

Anhand von Google:

Larry Page hat der 130-köpfigen PR-Abteilung seiner Firma im Jahr 2008 ganze acht Stunden zugestanden für Pressekonferenzen, Interviews und Reden.

[...] Die erste Rechtsanwältin, die von den Firmengründern widerwillig angestellt wurde, erhielt von Brin die Testaufgabe, für ihn einen Vertrag mit dem Teufel zum Verkauf seiner Seele aufzusetzen. Er wusste, dass sie so etwas noch nie gemacht hatte.

Quelle: Das Magazin » Larry und Sergey …

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Dienstag, November 17, 2009

Google Droid und der vorgezogene 1. April?

And things have turned surreal. Dan Morrill, from Google's Android team, has confirmed that there's a date-related bug in the Droid's camera software that leads to it having cycles of good and bad focus that depend on the date. Our own testing confirmed this, as backdating to the 11th of November returned those red bars of of failure. Apparently, the cycles last 24.5 days, meaning that you'll have good focus all the way to December 11, when the real fix is expected to drop. So breathe easy, Gotham, there are no phantom updates, just an oddly date-sentient camera.

Quelle: Motorola Droid camera autofocus fixed in secrecy? (Update: it's a date-related self-correction)

WTF

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Sonntag, Oktober 04, 2009

Kalender mit iPhone synchronisieren

Vor zwei Monaten hat mich ein Kollege angefragt, was ich ihm empfehlen würde, damit er seinen Thunderbird-Kalender mit dem iPhone synchronisieren könne.

Ich habe ihm zuerst einmal einen Paradigmenwechsel nahegelegt - nämlich dass er den Hauptkalender von seinem Windows-Rechner weg auf einen Server verschiebt. Indem er beispielsweise bei Google Calendar ein Konto eröffnet, kann er dort gespeicherten Kalender mit dem Server-Client-Modell verwenden. iPhone und Thunderbird greifen zukünftig als Clients auf Google Calendar zu, haben aber nicht nur Lese- sondern auch Schreibrechte.

Schritt 1 - Google Calendar eröffnen

Dazu muss man nicht viel Worte verlieren.

Schritt 2 - Google Calendar mit Thunderbird abonnieren

Hierzu folgt man einer im Netz publizierten Anleitung:

And there you go, you have integrated your Google Calendar into Thunderbird. Editing the calendar works bidirectional, meaning you can add and edit events via the website or in Thunderbird and they will be synced automatically.

Quelle: How To: Integrate Google Calendar Into Thunderbird

Schritt 3 - Google Calender mit iPhone abonnieren

Wem Lesezugriff genügt, abonniert die .ics-Version des Kalenders. Alle anderen wählen den CalDAV-Zugang, den Google zum Kalender anbietet. Damit kann der Kalender auch vom iPhone aus mit neuen Termin ergänzt werden. Die Anleitung findet sich auf folgender Web-Seite im Abschnitt "How to Subscribe to a CalDAV Server (Like Google Calendar)":

CalDAV is a powerful open protocol for calendar event synchronization. Lots of services support it, including Google’s free Calendar application, which is part of gmail and Google Apps. It’s a mash-up of WebDAV and ICS and supports two-way synchronization, notes, alerts, and such. iPhone OS 3.0 includes CalDAV as a supported protocol for over-the-air subscription and synchronization, so it can seamlessly synchronize your Google calendar with your phone calendar. Unlike ICS, however, you can create and edit CalDAV entries on the phone and the changes will quickly show up in your Google calendar.

Quelle: How To Subscribe To Internet Calendars In iPhone OS 3.0

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Freitag, September 11, 2009

Googles Suchseite mit grösserer Schrift und Knöpfen

Although this is a very simple idea and an even simpler change, we're excited about it — because it symbolizes our focus on search and because it makes our clean, minimalist homepage even easier and more fun to use.

Quelle: Official Google Blog: Now S-U-P-E-R-sized!

Marketing-Bullshit at its best. Haben die wirklich Jahre gebraucht, um zu merken, dass grössere Schriften und Buttons eine gute Idee wären?

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Sonntag, August 23, 2009

Schweizer Google Street View rocks!

Parkiertes Auto mit unverpixeltem Nummernschild vor Berner Bordell.

Quelle: Klageflut gegen Street View - News Digital: Internet - bernerzeitung.ch

*muhahahahaaa*

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Mittwoch, Juli 29, 2009

Das Problem an RAID

Assume 3TB drives are coming, then 4TB ones, and we're looking at 12 hours and 16 hours respectively for a rebuild of a full failed disk. Every added terabyte adds four hours to the rebuild time, half a day. That's increasing the chances a third drive will fail in the rebuild period for second and first failed drive rebuilds.

Quelle: Sun tripling RAID protection [printer-friendly] • The Register

Wer schon mal ein RAID-System administriert hat, weiss, wie unglaublich lange ein solcher Rebuild dauern kann ... Noch schlimmer ist meine gegen Hardware-RAID-Controller - wenn es schon RAID sein muss, dann bitte mit Linux als sog. SoftRAID. Denn wer schon einmal zwei Wochen mit einem teilweise defekten RAID-Controller gekämpft und anschliessend auf die Lieferung von Ersatz gewartet hat, will nichts mehr damit zu tun haben. (Ja, ich weiss ... man bezahle dem Hersteller ein hohes Surplus, und kriegt den Controller am nächsten Tag).

Ich frage mich deshalb seit längerem, ob RAIDs wirklich noch State of the Art sind. Googles Sysadmins sind der RAID-Komplexität auf jeden Fall auch abgeneigt.

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Montag, Januar 19, 2009

Google-Anstellungspraktiken in der Kritik

Wieso sollte ein Unternehmen, das mit den Besten der Besten Fachkräfte dieses Planeten ausgestattet ist, derart lange Anstellungsprozesse haben? Das geht mir bis heute nicht in den Kopf - und scheint auch andere Personen zu wundern:

Google actually celebrates its hiring process, as if its ruthless inefficiency and interminable duration were a sure proof of thoroughness, a badge of honor. Perhaps it is thorough. But I would be willing to wager that Microsoft’s hiring process, which takes a fraction of the time, does not result in a lower-skilled workforce or result in a higher rate of attrition.

Quelle: Why Google Employees Quit

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Donnerstag, November 27, 2008

Google die Fehlermeldung!

"Ninety percent of the battle in terms of resolving an issue is defining an issue," Meister says. "So when you do get an error message, stop, read and record it, and look it up. Even taking that first line of that error message and putting it into Google will save you a lot of time down the road."

Quelle: Fatal Error: Your PC's down. Now what?

Ich verwundere mich immer wieder ...

  • ... wie viele Leute Fehlermeldungen auf ihrem Computern nicht aufschreiben (noch einfacher: Profis machen gleich ein Bildschirmfoto)
  • ... wie viele Leute die Fehlermeldung nicht in das Google-Suchfeld eintippen und mal suchen, ob noch jemand anderes dieses Problem gehabt hat und auf derselben Web-Seite auch gleich noch die funktionierende Lösung präsentiert.

Neben der Ignoranz gegenüber Google als "persönlicher PC-Supporter" mag es sicherlich auch noch eine Rolle spielen, dass viele Lösungsvorschläge in englischer Sprache abgefasst sind. Aber auch, dass die Suchresultate oft nur von erfahrenen Anwendern nach tatsächlicher Relevanz bewertet werden können.

Dank: Bäschtu

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Mittwoch, November 26, 2008

Google Street View im praktischen Einsatz

Derzeit macht folgendes Bild auf Reddit die Runde:

Als Gwundernase, die ich bin, konnte ich es selbstverständlich nicht lassen und habe Google Maps aufgerufen, um den Standort der 7400 S Figueroa St. herauszufinden. Und siehe da: Mitten in Los Angeles. Da ich aber noch nicht vollends überzeugt war, behalf ich mir Google Street View, um den Standort endgültig zu identifizieren:

7400, figueroa st, usa

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Mittwoch, Oktober 29, 2008

Bechtel lernt von Google

Bechtel estimated that Google used 12 system administrators for every 200,000 servers, or roughly 17,000 servers per system administrator. Bechtel, on the other hand, was operating with 1,000 servers per system administrator.

Quelle: http://www.networkworld.com/news/2008/102908-bechtel.html

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Donnerstag, Oktober 02, 2008

Ich im Netz: 2001 v. 2008

Laut den Medien soll das Sich-Selber-Googlen ja zur Lieblingsbeschäftigung vieler Internet-Benutzer gehören. Ich habe es getestet - auf etwas besondere Art ...

Google hat zu seinem zehnten Geburtstag den Index aus dem Jahr 2001 reaktiviert. Wer mit der (offensichtlich antiken) Google-Version von 2001 Google 2001 nach Begriffen sucht, bekommt diejenigen Resultate zu Gesicht, die ein Surfer 2001 zu Gesicht erhalten hätte. Selbstverständlich funktionieren viele Links 7 Jahre später nicht mehr ...

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Mittwoch, Juli 30, 2008

Wenn Leute die URL in das Google-Suchfeld eintippen ...

... ernten diese von mir nur ein müdes lächeln. Wenn sie gar keine URLs mehr eintippen, sondern nur noch Begriffe der gesuchten Web-Site, sage ich diesen Leuten einen wegweisenden Charakter voraus:

With the icons and text that draw one’s attention toward the Google search bars, the address bar fades more and more into the background. And since non-techie people are usually afraid of “breaking the computer”, they stick to a method that works well, which is to keep using Google.

Quelle: Do you still use URLs? Normal people no longer do | Wisdump

Seit längerem überlege ich mir, Leuten, die sich die URL meiner Web-Site nicht merken können, einfach zu sagen: "Gehen Sie auf Google und suchen Sie nach Mario Aeby. Klicken Sie auf den ersten Link der Resultate. Voila!" Zwar gelangen Sie so "nur" auf mein Blog, aber immerhin sind sie dem Ziel schon einmal deutlich näher als wenn sie die URL falsch eingegeben hätten ...

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Samstag, Juli 05, 2008

Zwei-Klassengesellschaft bei Google

Google may be providing the greatest day care ever, but so what? It doesn’t matter how good the day care is if only its wealthiest employees can afford to use it.

[...] Instead, Google has shown that it thinks about day care the same way every other company does — as a luxury, not a benefit. Judging by what’s transpired, that’s what Google is fast becoming: just another company.

Quelle: Talking Business - On Day Care, Google Makes a Rare Fumble - NYTimes.com

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Montag, Juni 30, 2008

Kapitale Fehlentscheidung

Recently I’ve been bumping into more and more people who’ve either left Google to come to Microsoft or got offers from both companies and picked Microsoft over Google.

Quelle: Dare Obasanjo aka Carnage4Life - The GOOG->MSFT Exodus: Working at Google vs. Working at Microsoft

Richtig. Es soll ja im April 1945 auch noch Idioten gegeben haben, die der sowjetischen Armee desertiert und sich der deutschen Wehrmacht angeschlossen haben ...

Microsoft ist ein aufgeblähtes, bürokratisches Unternehmen, das mittelmässig bis grottenschlechte Software für ein längst vergangenes Jahrhundert produziert - ich sehe nicht, wie sich das in den nächsten Tagen und Wochen ändern soll.

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Freitag, April 18, 2008

YouTube rentiert nicht

Ätschbätsch, Google!

There is absolutely no market value at all to user generated video. Zero. None. Nada. Actually there is a market value, but its negative.

Quelle: The Stats Are In. YouTube Really Is A Turd

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Freitag, April 11, 2008

Alles Gold der Welt passt in einen Kubus mit 19m Kantenlänge

Vor einer Woche, am 1. April um genau zu sein, erwähnte ich in einem Blog-Artikel das Gesamtvolumen des seit Beginn der Menschheit geförderten Goldes:

All the gold that's ever been mined in the entire world can fit into a room that's 19 meters by 19 meters

Quelle: Alles Gold der Welt

Geru sprach mich letzte Woche berechtigterweise auf diese zitierte Aussage an: Die Angabe einer Fläche liesse nun viel Interpretationsspielraum zu. Ich musste ihm selbst verständlich Recht geben - 19 x 19 Meter? Und die Höhe dieses Raums? Er könnte sich ja beispielsweise bis zum Mond hin erstrecken ...

Zugegeben, ich hatte mir beim Verfassen des Blog-Artikels dieselbe Frage gestellt, kam dann aber zum Schluss, dass der Autor der Behauptung wohl sicherlich einen Kubus von 19 Metern Kantenlänge gemeint haben musste: 19 x 19 x 19 Meter.

Doch wie liess sich diese Vermutung bestätigen? Mit dem World-Wide-Web natürlich - und der Suchmaschine Google. Nachfolgendes Beispiel könnte meiner Meinung nach übrigens durchaus als Prüfungsaufgabe für Sek-Schüler hinhalten:

  1. Average Cumulative World Gold Production: 4.25 billion ounces

    Quelle: The World's Cumulative Gold and Silver Production

  2. 4.25 billion ounces = 120 485 473kg

    Quelle: 4.25 billion ounces - Google-Suche

  3. A cubic meter of gold will weighs 19.3t

    Quelle: Density of Gold, Silver, Platinum

  4. 120 485t / 19.3t/m3 = 6242m3
  5. 3. Wurzel von 6242m3 = 18.41229487033 m
  6. qed.

Und jetzt zurück zum IMF, der das Tafelsilber Teile seines Goldschatzes verscherbeln muss und so den Markt mit Gold flutet - mal schauen, ob der Gold-Preis mit dieser Aktion unter Druck kommt:

Selling your capital assets to meet your living expenses seems like a bad strategy. You might as well eat your own seed corn for dinner over a fire stoked by the wood from your kitchen table. This strategy seems to suggest to us that the IMF is one of the post-World War Two institutions that may not survive the current financial shakeout (or will emerge in radically smaller form.)

Quelle: IMF Gold Up For Sale to Pay the Bills

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Samstag, März 29, 2008

Google Mail-Limitationen

[...] Google will temporarily disable your account if you send a message to more than 500 recipients or if you send a large number of undeliverable messages. If you use a POP or IMAP client (Microsoft Outlook or Apple Mail, e.g.), you may only send a message to 100 people at a time. Your account should be re-enabled within 24 hours.

Quelle: Sending limits

Bei einem Bekannten, der seit heute Microsoft Entourage (Office Mac 2004) zusammen mit Sunrise Mail (faktisch Google Mail mit Sunrise-Logo) einsetzt, könnte dies der Grund für folgende Fehlermeldung sein:

5.5.2 Syntax error

Quelle: Syntax error 5.5.2 in Entourage

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Dienstag, März 11, 2008

How To Blow Up Gmail

If you forwarded two gmail accounts to each other, would it blow up google?

Quelle: Kommentar zu Suuuuuuure

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Freitag, Dezember 21, 2007

Dick "Darth Vader" Cheney

Back when Hillary Clinton described Dick Cheney as Darth Vader, a number of people pointed out that this was an unfair comparison. For example, Darth Vader once served in the military.

Here’s another reason the comparison is invalid: the contractors Darth Vader hired to build the Death Star actually got the job done.

Quelle: Darth Vader blogging

So gehört in einer Authors@Google-Präsentation mit Paul Krugman:

Nachtrag

In other words, a fuller answer to my former neighbor would be that these days, Americans make a living selling each other houses, paid for with money borrowed from the Chinese. Somehow, that doesn't seem like a sustainable lifestyle.

Quelle: Safe as Houses

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Freitag, November 16, 2007

Partyguide beliefert Google Maps Schweiz

Google hat maps.google.ch lanciert. Benutzer können damit nicht nur jedes Geschäft und jedes Dienstleistungsangebot in ihrer Nähe finden sondern auch alle Clubs und deren Veranstaltungen, welche PartyGuide.ch als Contentpartner liefert.

Quelle: Clubs & Veranstaltungen neu auf Google Maps Schweiz

Mir bleibt die Spucke weg!

Technik

Mich würde die im Einsatz befindliche Technik brennend interessieren - Web-Services mit XML? Kann Partyguide sowas überhaupt? Oder schicken die Argonauten zu Beginn einer jeden Woche .xls-Files auf einer Floppy-Disk zum Hürlimann-Areal?

Ich muss mal mit Insidern Kontakt aufnehmen ...

Schläft die Konkurrenz?

Und wo bleiben Tilllate und Lautundspitz? Aber es gibt ja noch local.ch sowie map.search.ch, um ertragsreiche Ehen einzugehen ...

Dank: Lulu

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Donnerstag, September 13, 2007

Microsoft wirbt unabsichtlich für Open-Source

Microsoft bemängelt etwas, dass Google Apps als ewige Betaversion ein unfertiges, lückenhaftes Produkt sei und dass die Kunden wenig Einfluss darauf hätten, wann welche Features dem Produkt beigefügt würden.

Quelle: Microsoft reagiert nervös auf Capgemini-Google-Deal

Wer Microsofts Ratschlag ernst nimmt, kauft nicht etwa Windows und Office (fehlerbehaftete Bloat-Ware - für welches Unternehmen hat Microsoft denn schon jemals eine neue Funktion in diese beiden Produkte einprogrammiert?), sondern installiert sich Open-Source auf seiner Kiste und programmiert benötigte Funktionen selber.

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Mittwoch, August 29, 2007

Verband Schweizer Presse kennt keine robots.txt

Der Verband Schweizer Presse (VSP) befürchtet, dass die Textanrisse auf Google News vielen Lesern genügen und sie deshalb gar nicht erst die Newsportale der Verlagshäuser besuchen. „Wir sind der Meinung, dass Google mit seinem Newsdienst das Urheberrecht verletzt und unlauteren Wettbewerb betreibt“, erklärt VSP-Präsidiumsmitglied Norbert Neininger gegenüber Persönlich.com. [...] am wahrscheinlichsten ist, dass die Schweizer Verleger von Google eine finanzielle Entschädigung für die Verwendung ihrer Texte verlangen.

Quelle: Schweizer Verleger überlegen Klage gegen Google

Liebe Verleger, ich habe euch folgendes zu sagen:

  • Eure Webmaster sollten fähig sein, eine robots.txt ins Web-Root zu stellen, wo alle Spider auf Disallow: / angehalten werden.
  • Ich lese die Nachrichten von Tagi und NZZ - nicht etwa via Google News, sondern dank (mittlerweile) akzeptierten RSS-Feeds der Online-Redaktion
  • Google News benutze ich, wenn ich Informationen zu einem bestimmten Thema suche und dabei a) an der unterschiedlichen Berichterstattung in den verschiedenen Medien interessiert bin sowie b) eine Metasuchmaschine benutzen möchte. Leider hat es die Nachrichtenindustrie bisher verpasst, sich zusammenzuraufen und eine eigene Suchmaschine für Inhalte zu realisieren ... Auch überzeugen mich die Suchfunktionen auf den Online-Ausgaben der Presse überhaupt nicht.

... werfe den ersten Stein!

A propos: Leider muss man bei 3a) immer wieder feststellen, dass auch ihr Zeitungsfritzen kaum besser seid als Google, indem ihr einfach Agenturmeldungen wiedergebt. Resultat: Ich finde 700 gleichlautende Artikel zu einem Thema. Bravo! Zum Schutz dieser Klon-Texte würde ich auch vor Gericht ziehen ...

Meinungsumschwung in Übersee

Medienmogul Murdoch scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben:

[...] A free WSJ.com, likely with access to a larger, re-energized ad sales force, would likely see an increase in visitors and subsequently ad revenue, potentially siphoning ad dollars from the incumbent premium financial sites. Beyond any explicit marketing of WSJ.com, we believe the site's audience growth would result from an increase in organic cross-linking from other sites around the Internet as bloggers and other sites would increasingly link to WSJ.com articles (freed from subscription barriers), ultimately driving greater relevancy in algorithmic search rankings for the site's articles.

Quelle: «NYT» und «WSJ»: More for free?

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Sonntag, Juni 03, 2007

Der Algorithmus hinter Google

"When search first started, if you searched for something and you found it, it was a miracle. Now, if you don’t get exactly what you want in the first three results, something is wrong."

Quelle: Google Keeps Tweaking Its Search Engine

Auch wenn Googles Qualität immer noch überzeugend ist - bis heute verstehe ich nicht, wieso die offizielle Herstellerseite eines Produktes nicht auf Rang 1 erscheint, wenn ich danach suche. Stattdessen ist die erste Seite mit Links auf unzählige Web-Shops gefüllt, die das Produkt in ihrem Sortiment führen.

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Samstag, Mai 26, 2007

The Next Big Thing

Of course good ideas alone are not enough. There are always plenty of good ideas. The real money is in taking existing ideas and twisting the idea just far enough to make it work in a fantastic new way. Think Google vs. AltaVista; Apple vs. all previously existing laptops and mp3 players; YouTube vs. all previously existing video sites, etc. In addition to ideas, you need creativity, resources, connections, and luck [..]

Quelle: The Final Days of Google

Sag ich doch schon lange: Im Grunde genommen ist es nicht derart schwer - man nehme ein Geschäftsmodell, dass in der realen Welt erfolgreich ist, und übertrage es auf das Internet. Selbstverständlich nicht 1:1, sondern durch geschickte Anpassungen dort, wo dem Benutzer ein Mehrwert geliefert wird. Fertig ist "The Next Big Thing". Nach diesem Schritt braucht man noch ganz viel Venture-Kapital, ein Old-Boys-Network und etwas Publizität - fertig.

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Sonntag, Mai 06, 2007

Micro... was?

No one is even afraid of Microsoft anymore. They still make a lot of money—so does IBM, for that matter. But they're not dangerous.

I'd guess they were dead by 2005. What killed them? Four things, I think, all of them occurring simultaneously in the mid 2000s.

  • Google is the most dangerous company now by far, in both the good and bad senses of the word.
  • [...] everyone can see the desktop is over. It now seems inevitable that applications will live on the web—not just email, but everything, right up to Photoshop.
  • [...] broadband Internet. Anyone who cares can have fast Internet access now. And the bigger the pipe to the server, the less you need the desktop.
  • All the computer people use Macs or Linux now. Windows is for grandmas, like Macs used to be in the 90s.

Microsoft's biggest weakness is that they still don't realize how much they suck.

Quelle: Microsoft Is Dead

Ich stimme Grahams Worten bei. Klar - Microsoft werden wir noch einige Jahr(zehnte) ertragen müssen. Dies aber primär einmal darum, weil die grossen Unternehmen tonnenweise Soft- und Hardware rumstehen haben, die auf Microsofts Betriebssystem und Office-Applikation ausgerichtet sind. Unternehmen sind träge - müssen träge sein - weil niemand schnell mal über Nacht einen ganzen Microsoftschen Software-Fuhrpark nach Lösung XY migriert.

Die Endbenutzer sind nicht dermassen an Kontinuität gebunden wie die Unternehmens-IT - da kann man für Zeitverhältnisse rasch mal von Windows nach Mac OS X oder Linux wechseln. Den Endverbrauchern voran gehen die o.g. "computer people", und das fängt bei den Geeks im Schulalter an und geht weiter bis zur Uni: Microsoft verliert hier immer mehr den Boden unter den Füssen. Wer sich in den letzten Jahren etwas mit Computertechnologie befasst hat, weiss, dass man um Windows und Office herumkommt - und produktiver ist, je mehr man sich von der Bloatware aus Redmond fernhält.

Ich habe übrigens das Gefühl, dass auch Unternehmen bei neuen Projekten vermehrt nicht mehr blindlings auf Microsoft-Produkte setzen. Alternativen gibt es und werden in den Entscheidungsfindungsprozess (zumindest) mit einbezogen. Klar darf man hier nicht Wunder erwarten, aber je mehr junge Leute in die Unternehmen strömen, desto mehr verbreitet sich das Wissen, dass es nach Microsoft auch ein Leben gibt.

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Samstag, April 14, 2007

Google zahlt 400USD die Stunde

For example, if Google gave an employee 10,000 options in 2003 - a figure some experts say is on the low side - the typical pre-IPO Googler's shares are worth an estimated $4.7 million, before taxes, based on last week's closing stock price of $471.51 and recent grant-price data from Google.

In that case, sticking it out until the fourth anniversary would be worth about $98,000 a month, $3,200 a day or $400 an hour. That's on top of regular salary and any other options, restricted stock or bonuses.

Quelle: Google Faces Brain Drain As Anniversaries Hit

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Sonntag, März 18, 2007

Microsoft-freies Datencenter

You’re up against a formidable competitor and one you’ve never seen before that has some real, significant weapons that you can’t deal with (and YouTube isn’t even close to it). Google’s secret weapon? It controls the entire stack in the datacenter. Google writes its own hard disk drivers. It has its datacenter hardware built to its spec. Ever wonder why Live.com is slower than Google? Hint: it’s cause Google is out executing Microsoft in the datacenter.

Quelle: Microsoft tells MVPs “we’re in it to win” — Really?

Der Kampf Windows gegen Linux scheint im Stellvertreterkrieg "Suchmaschinentechnologie" längst entschieden.

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