Mittwoch, Februar 24, 2010
Greggs Werbe-Desaster
Kurz vor dem Zu-Bett-Gehen durfte ich heute Morgen noch folgende Friede, Freude, Sonnenschein-Werbung über mich ergehen lassen:
Sagt dem Werbebüro, dass sie ihren Kunden völlig falsch beraten hat und wohl kaum jemand deren Marketing-Bullshit ernst nimmt.
Wieso? Erstens werden in dieser Industriebäckerei wohl kaum weisse Arbeiter aus der Mittelklasse angestellt sein, sondern Immigranten aus allen Herren Ländern. Zweitens lächeln und fliegen die Leute aus Glück über ihren ach so tollen, abwechslungsreichen Job niemals so durch die Gegend.
Sowohl das weltfremde Management der Bäckerei als auch die Werbefachleute sollten mal eine Woche in den Betrieb schuften gehen, um das "wahre Arbeitsleben" der Fliessbandarbeiter verstehen zu können.
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Montag, September 28, 2009
Ich bin ein grosser Fan von Enid Blyton
But more than that, Enid Blyton conjures up a mood. It is of a world where children are free to act and from which parents are mercifully, if temporarily, absent. If she's associated with ginger beer and picnics, it's because she was in touch with a child's appetites. In her world, children have adventures when they are left alone to do what they want, and then they come home for tea. No amount of debunking will diminish her standing as one of the great writers for children, who shaped more imaginations than anyone will ever know.
Quelle: Raise a glass of ginger beer to Enid Blyton - Telegraph
In meiner Schulzeit habe ich wohl jedes ihrer Bücher gelesen, welche in der örtlichen Bibliothek zu finden waren (abgesehen von den reinen "Mädchengeschichten", die haben mich überhaupt nicht interessiert). Als eine Bekannte von unserer Familie aus dem Dorf wegzügelte und ihre Kinderbücher aus Platzmangel zeitweilig bei uns im Keller verstaute, machte ich mich dann auch noch hinter ihre Sammlung an Enid Blyton.
Ob Kinder heute - statt zu MSNlen, Bloggen, einander zu verhauen und zu Facebooklen - auch ab und zu Enid Blytons Meisterwerke greifen? Ich befürchte nicht.
Auf alle Fälle zeigt BBC 4 diesen Herbst (2009) eine vierteilige Doku-Miniserie über diese fantastische Autorin!
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Montag, August 24, 2009
Samoaer fahren bald links
Samoa ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Staat in den Alltag eingreifen kann und völlig neue wirtschaftliche Probleme schafft:
The main reason for Samoa's switch is that two of its biggest neighbors, Australia and New Zealand, drive on the left-hand side, whereas Samoa currently drives on the right, as in the U.S. By aligning with Australia and New Zealand, the prime minister says, it will be easier for poor Samoans to get cheap hand-me-down cars from the 170,000 or so Samoans who live in those two countries. It could also help more people escape tsunamis, says Mr. Tuilaepa.
Quelle: Shifting the Right of Way to the Left Leaves Some Samoans Feeling Wronged - WSJ.com
Ich hätte es halbwegs verstanden, wenn man sich dem weltweit überwiegenden Rechtsverkehr (66-72 %, je nachdem was man misst) angeschlossen hätte. Aber nein, man will es unbedingt den Briten nachmachen, die nach 1918 irgendwie nichts mehr auf die Reihe gekriegt haben. Selber schuld, wenn man sich von Verlierern beeinflussen lässt.
Labels: Grossbritannien, Pazifik, Samoa, Verkehr
Montag, Juli 27, 2009
Bankrotterklärung der Wirtschaftswissenschaften
Zum Glück sitzen die in ihren Elfenbeintürmen, leiten weder Fakultäten, Unternehmen noch Staaten ...
"In summary, your majesty, the failure to foresee the timing, extent and severity of the crisis and to head it off, while it had many causes, was principally a failure of the collective imagination of many bright people, both in this country and internationally, to understand the risks to the system as a whole," the newspaper quoted the letter as saying.
Quelle: The Associated Press: British economists send apology to queen
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Montag, Juli 20, 2009
Die Schweinegrippe wird [furchterregende Begriffe hier einsetzen]
Several people in the UK have quite possibly got swine flu, but this doesn't necessarily mean the end of civilisation.
... Of course flu is nothing to be, umm, sneezed at. It kills about 1,500 people in the UK every winter - but of course that is dull old people flu, not this headline-friendly new flu.
Quelle: Swine flu will [enter scare words here]... • The Register
Kann jemand bitte die unheilige Allianz aus BAG und Medienhäusern abstellen?
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Dienstag, Juli 14, 2009
Die eiserne Maggie bringt sogar mich zum Schmunzeln
"The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money."
Quelle: California Has Run Out of Money
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Montag, Mai 18, 2009
Das Oppositionssystem trägt wahrhaft Früchte
Für alle die, die auch in der Schweiz der Konkordanz abschwören und auf ein Regierungs-Oppositionssystem umschwenken möchten:
Martin verweigerte – nach peinlichen Konsultationen mit dem Kanzleichef des Unterhauses – eine Debatte über den Misstrauensantrag am Dienstag, weil der Antrag nicht von der Regierung eingereicht worden war. Nach über acht Jahren im Amt scheint er die Prozeduren des Hauses noch immer nicht zu kennen.
Quelle: Bedrohter Speaker des Unterhauses entschuldigt sich (International, NZZ Online)
Anscheinend können auch mit diesem viel stärker auf Konkurrenz bedachtem System grundlegende Schwächen nicht ausgemerzt werden. Lächerlich, was da in Grossbritannien abläuft!
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Dienstag, April 21, 2009
Die Darwin Awards 2009 sind eröffnet!
A furious woman driver died after ramming another vehicle and spinning her wheels so fast that her own car burst into flames. Serena Sutton-Smith, 54, burnt to death after refusing to get out of her Vauxhall Nova as she sat with her foot flat on the accelerator.
Quelle: Woman burnt to death after setting her own car alight in road-rage incident - Times Online
Und nein, niemand sollte dieses Ereignis als Argument für die ewige Debatte "Frau am Steuer" verwenden ...
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Mittwoch, April 08, 2009
China will vom Währungsregen in die -traufe
an SDR is "a synthetic currency created by the IMF, whose value is determined as a weighted average of the dollar, euro, yen and pound"! [...]
these Chinese bastards are smart enough to reject an over-valued fiat dollar, but then being so stupid that they prefer, over gold, a basket of four fiat currencies, one of them being the damned dollar, along with their four corrupt governments, which collectively own the IMF by virtue of having funded the damned thing in the first place! Hahaha! Brilliant! Hahaha!
Quelle: Special Drawing Rights Used as the World's Reserve Currency?
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Dienstag, Januar 20, 2009
Muss London jetzt alle drei Monate Geld nachschieben?
The Government's bail-out of the banks in October with £37 billion of taxpayers' money was supposed to have "saved the world", according to the PM, but now it is clear that it has not even saved the banks. Our money kept the show on the road for only three months.
Quelle: Gordon Brown brings Britain to the edge of bankruptcy - Telegraph
In Vereinigten Königreich ist mit Premierminister Gordon Brown immerhin diejenige Person am Ruder, die in den 10 Jahren vor Stellenantritt das Finanzministerium unter sich hatte - und am ganzen Schlammassel dementsprechend mitgearbeitet hat (Stichwort "cheap money").
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Montag, Januar 19, 2009
England giesst Öl ins Feuer
Hätten die Kunden, also Firmen und Verbraucher, keine Schwierigkeiten, ihre Kredite zu bedienen, dann hätten die Banken nämlich auch keine Sorgen wegen ihrer Bilanzen.
Es ist verständlich, dass die Politiker es nicht wahrhaben oder zumindest nicht eingestehen wollen, dass ihr Wahlvolk pleite ist. [...]
Quelle: FTD.de - Das Kapital: Auf dem falschen Dampfer - Marktberichte Aktien
Langsam frage ich mich, ob es die Briten noch vor den Amis erwischt ... Dann doch lieber das Ferienhäusle in Kalifornien oder Miami als im nebligen London.
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Mittwoch, November 26, 2008
Definiere Comeback Kids
Grossbritannien steht vor grossen wirtschaftlichen Problemen - ein Gradmesser dafür sind die Comeback Kids:
Diese jungen Leute aber haben sich jetzt, in den jüngsten Monaten, bereits Übernamen wie «Boomerang Generation» und «Comeback Kids» angehängt. Was bedeutet: Sie, die vielleicht vor vier, fünf oder auch mehr Jahren aus dem Elternhaus ausgezogen sind, kehren wieder dorthin zurück – oft mit Freund oder Freundin, ja Ehepartnern und gar Kindern.
Quelle: Am Ende des Booms steht die «Boomerang Generation» (Kultur, Aktuell, NZZ Online)
Dann bin ich wohl ein Never been away-Kid ...
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Donnerstag, Oktober 23, 2008
Bye bye, Oyster?
Transport for London may replace its Oyster card with with new ticketing systems operated through mobile phones or bankcards.
Quelle: TfL considers life without Oyster • The Register
Mist! Wieso bewahre ich dann ein Exemplar dieser RFID-Karte seit Jahr und Tag in meiner Schreibtischschublade auf?
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Dienstag, Oktober 14, 2008
Fürchterliches Essen in London
Nobelpreisträger Krugman über die Ökonomie hinter der Nahrungszubereitung in London:
by the time it became possible for urban Britons to eat decently, they no longer knew the difference. The appreciation of good food is, quite literally, an acquired taste--but because your typical Englishman, circa, say, 1975, had never had a really good meal, he didn't demand one.
Quelle: Supply, Demand, and English Food
Daraus leitet er (wohl) einer seiner Theorien ab:
a free-market economy can get trapped for an extended period in a bad equilibrium in which good things are not demanded because they have never been supplied, and are not supplied because not enough people demand them.
Soviel zum Segen der Marktwirtschaft ...
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Dienstag, September 23, 2008
Das Kapital über das Verbot von Leerverkäufen
Derzeit wird der Kapitalismus in vielen Nationen der Welt gefrevelt - allen voran die sonst so liberalen Angelsachsen kennen kein Halten mehr:
In letzter Instanz sollte überhaupt das Verkaufen von Aktien verboten werden, schließlich will man ja ein Volk von langfristig orientierten Investoren und nicht kurzfristigen Spekulanten heranzüchten. Und überhaupt, warum diese Umwege gehen, wenn man die Krise in den USA durch staatlich festgelegte Immobilienpreise beilegen könnte? Dann müsste man nicht weiter ängstlich mit anschauen, wie sich die Hauspreise ihrem langjährigen Mittel annähern. Das sollte Hank doch auch noch hinbekommen. Um die Sache rundzumachen und die Bürger nicht aus ihrem American Dream so jäh erwachen zu lassen, könnte man gleich noch die kritische Presse verbieten, die die vormals ruhige und jetzt hektische Hand des Staates nicht zu würdigen weiß.
Quelle: FTD.de - Das Kapital: Alles verbieten - Marktberichte Aktien
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Dienstag, August 19, 2008
Thatchers Leistung demontiert
Now the only thing that saved the U.K. was the North Sea oil fields, even though Prime Minister Margaret Thatcher likes to take credit, but Margaret Thatcher has good PR. Margaret Thatcher came into office in 1979 and North Sea oil started flowing. And the U.K. suddenly had a huge balance-of-payment surplus.
You know, even if Mother Teresa had come in [as prime minister] in '79, or Joseph Stalin, or whomever had come in 1979 – you know, Jimmy Carter, George Bush, whomever – it still would've been great.
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Freitag, August 08, 2008
Bodenpreise halbiert?
sein Unternehmen sei bereit, bis zu 2 Mrd. Pfund für den Erwerb des Flughafens auszugeben. Er sei im übrigen sicher, dass Ryanair den Flughafen besser führen könne als BAA. Nach einer Übernahme wolle er eine zweite Landebahn und ein zweites Terminal in Stansted bauen und die Landegebühren halbieren. Damit solle die Zahl der Passagiere von derzeit 24 Millionen auf 40 Millionen pro Jahr gesteigert werden. Stansted ist Ryanairs Hauptdrehkreuz.
Quelle: FTD.de - Übernahmeplan: Ryanair rechnet Kauf von Stansted durch - Handel + Dienstleister
Gute Sache. Mit solchen Aussagen hat Ryanairs CEO die Boden- und Wohnungspreise in Stansted über Nacht wohl mehr als halbiert.
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Mittwoch, Juli 02, 2008
Kommt bald die Klima-Polizei?
Amüsant:
In britischen Zeitungen war auch die Rede davon, dass Bürger dazu gezwungen werden könnten, Wärme-Isolierungen in ihre Häuser einzubauen. [...]
"Es gibt die Vorstellung, dass es bis 2050 drakonische Einschränkungen der Bürgerrechte geben wird", sagte Philip Sellwood, Chef der EST, die von der britischen Regierung zur Förderung von Umweltschutzmaßnahmen eingerichtet wurde.
Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Angst vor Strafen: Briten fürchten "Klima-Polizei" - Wissenschaft
Liebe Briten, ich kann euch beruhigen: Wenn das Barrel Erdöl dereinst mal 400USD Kosten wird, werdet ihr die Isolationen frewillig anpassen. Die Winter in England können verdammt kalt werden - ohne Heizung hält das kaum einer von uns verweichlichten Zeitgenossen aus (ausser Kollege Randal, der dank seiner schlecht isolierten Behausung längst abgehärtet ist).
Abgesehen davon glaube ich nicht wirklich, dass die britische Regierung 2050, Jahre nach Peak Oil, noch funktionsfähig sein wird - und das beinhaltet auch die Fähigkeit, "Recht" durchsetzen zu können.
Eine Hoffnung verbleibt uns noch: Wunder-"Technologie" wird uns vom fossilen Energie-Zeitalter in eine neue Epoche hieven. Und das Leben geht genau gleich weiter, wie wir es uns gewohnt sind.
Dank: Jan
Labels: Energie, Grossbritannien, Politik, Polizei
Mittwoch, Juni 18, 2008
Alle Monate wieder: Briten verlieren Kundendaten
Was Bill Bonner von The Daily Reckoning mit seiner spitzen Zunge für die Finanzwelt ist, ist The Register für die IT-Welt:
Providing proof, if it were needed, that every single piece of personal data in the UK has now been lost - probably several times over, by multiple corporations and government offices - news has just broken of another theft of laptops crammed with easily accessed info.
Quelle: London hospital loses 20,000 unencrypted patient files | The Register
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Mittwoch, Juni 04, 2008
Geldverschwendung mit Armee-Helikoptern leichtgemacht
Das hätte genau so gut der Schweizer Armee passieren können:
Sie sollten Sondereinsätze in Afghanistan fliegen, stehen aber seit acht Jahren wegen technischer Probleme am Boden: Acht Chinook-Helikopter hat Großbritannien gekauft, Erwerb und Wartung haben bis heute 500 Millionen Pfund verschlungen - der britische Rechnungshof ist alarmiert.
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Montag, Mai 12, 2008
Wider die Dienstleistungsgesellschaft
Ein äusserst interessantes Referat, wem wir unseren Wohlstand zu verdanken haben. Tipp: Es sind weder die von mir bereits gestern gescholtenen Finanz-Jongleure (Stichwort Excel und hohe Boni), noch Versicherungsmakler - sondern Handwerker!
Of the world's ten largest corporations by revenue, nine make big, heavy things. Like cars or ships' turbines or computer hardware or consumer electronics.
[...] Only one – WalMart – is a service company.
Look at the most profitable companies and again the facts speak for themselves. In the top ten, only three are service companies.
And as for the world's least profitable company? Why it's Vodafone, a service company that made a loss of more than 15 billion dollars last year.
Manufacturing creates the wealth and spending power that feed the service industry.
Quelle: The Richard Dimbleby Lecture - Engineering the Difference by James Dyson
Der Untergang Grossbritanniens wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingeläutet, sagt James Dyson. Damals nämlich, als plötzlich nicht mehr der Mechaniker hoch im Kurs stand, sondern der Buchhalterberuf:
We were encouraged to get a job that promised a safe future – accountancy, law, medicine, the foreign office or some other part of the civil service.
[...] As a result, we now produce only 3,000 physics graduates a year. Compare that to an astonishing 15,000 psychologists!
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Donnerstag, Mai 08, 2008
Woran Weltreiche krank(t)en ...
As a business model, Rome's strategy was obviously flawed; like a credit bubble, it required constant expansion. Still it was nice in the beginning. The early days of the Roman Empire were like the early days of the British Empire or the American Hegemony. Expansion opened up new markets and brought in new supplies of raw materials at better prices. Not only was there booty; there were also slaves.
Quelle: No Modern Government Policy is So Stupid that the Romans Didn’t Think of it First
Doch das Ende war und ist immer rasch absehbar:
[...] the Romans had a solution for every problem. And every solution brought new problems...until the weight of them crushed the whole empire.
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Sonntag, März 30, 2008
Angelsachsen stehen auf Schulden
Ein lehrreicher Artikel, der von bis über den Kopf verschuldeten Briten berichtet und aufzeigt, wieso das Schulden-Machen (höchstens) nur dann Spass macht, wenn die Wirtschaft wächst und wächst - wehe, wenn die Anforderungen für eine Kreditvergabe anziehen und die Zinsen steigen:
“The general mantra is spend now, think later,” said Jason Butler, an adviser at Bloomsbury Financial Planning. “It’s easier to get a loan or a credit card these days than to get a savings product.” [...] As a result, Britons are spending more than they earn, racking up a household debt-to-income ratio of 1.62 compared with 1.42 in the United States and 1.09 in Germany.
[...] more than 39 percent said they would rather enjoy a good standard of living today than save for retirement.
Quelle: The Brits Are Drowning In Debt
... wobei ich aber sagen muss, dass ich es für äusserst unrealistisch halte, so ab circa 2045 nur einen Bruchteil "meiner" AHV- und Pensionskassengeldern ausbezahlt zu erhalten (und selbst wenn ich noch ein paar Nötli in die Hand gedrückt erhalte, sind diese zum dem Zeitpunkt vielleicht nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind).
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Samstag, März 08, 2008
Die wahre Aufgabe der Presse
A journalist should never do anything that "hurts" the powerful, otherwise the powerful won't give access to the press any longer. Presumably, the press should only do things that please the powerful so that the powerful keep talking to the press, so that the press in turn can keep pleasing the powerful, in an endless, symbiotic, mutually beneficial cycle.
Quelle: Tucker Carlson unintentionally reveals the role of the American press
Finde ich gut, gefällt mir.
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Dienstag, Februar 26, 2008
Arme Briten
In Britain, the young are having quite a tough time. They now have to pay high tuition fees if they go to College; the average debt at graduation is £20,000. They have to incur an even bigger debt to get into the housing market. The cost of rearing children is phenomenal. The norm, by the age of thirty, is a debt of between £100,000 and £200,000. [...]
Quelle: Europe is About to Suffer an Outbreak of Obamamania
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Montag, Februar 18, 2008
London, Stadt der Superreichen
[...] there are now more finance sector workers in Britain than there are construction workers, farmers and factory workers COMBINED. So rich and important has the City become that you cannot drive through drunk without running over a millionaire.
Quelle: Those Who Toil in Finance are Unhappy
Labels: Grossbritannien, London
Freitag, Januar 25, 2008
Staatliche Bankrettung
[...] Northern Rock will raise the money to repay its debt by issuing some £30 billion in asset-backed bonds, which the government will underwrite. So, in this not-very-opaque shell-game, the taxpayer will guarantee repayment of the money Northern Rock borrows to repay the taxpayer. [...] But the position will be gallingly asymmetrical: the bank's owners will pocket most of the profits, if any ensue; and taxpayers will foot most of the losses, if a lot of those materialise instead.
Quelle: The Economist, 26. Januar 2007, "Hocking the Rock" S. 10.
Nett. Da sieht man mal wieder, für was man eigentlich Steuern bezahlt.
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Mittwoch, Januar 23, 2008
Kampf den britischen Bürokraten
Frage
Was passiert, wenn man sich im Vereinigten Königreich entscheidet, künftig keine Gebührengelder mehr an das Staatsfernsehen zu bezahlen?
Antwort
Man kriegt tonnenweise Briefe, die im Ton immer bedrohlicher werden - dabei schaut der Empfänger doch gar kein Staatsfernsehen mehr (so jedenfalls seine Aussage):
Sinnvolle Investition
Wobei ich anmerken muss, dass die BBC wohl dasjenige Staatsfernsehen auf dem gesamten Planeten ist, das wirklich ein anspruchvolles Programm sendet. Was wären wir ohne BBC-Dokus?!
Und in der Schweiz?
Bei uns treibt übrigens die Billag Gebühren für die SRG ein. Soweit ich die Gesetzeslage verstanden haben, schuldet man der Billag Gebühren, sobald man ein Empfangsgerät besitzt. Ob man damit nun 24 Stunden im Tag, 365 Tage im Jahr ausschliesslich Privatsender schaut/hört oder nicht ...
Immerhin hat die Billag davon Abstand genommen, für jedes Empfangsgerät in einem Haushalt (Radiowecker, Computer, Fernseher - sogar Autoradios sind inbegriffen) Gebühren zu verlangen.
Sonderfall Frankreich
Herr Sarkozy hegt Pläne, das französische Staatsfernsehen werbefrei zu machen und ausschliesslich über Steuern (und Gebühren?) zu finanzieren:
Keine Werbung im öffentlich-rechtlichem Fernsehen
Immer dieser Staatsinterventionismus ...
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Donnerstag, Januar 03, 2008
Ein Fall für Moskau Inkasso
According to one industry journal, the coming crisis [in the UK] means that "debt collection agencies will need to adopt more sophisticated methods in order to deliver value back to their clients".
Quelle: Broke Britain: millions face struggle to stay afloat as financial crisis hits home
Na, wenn das nicht gute Aussichten sind für Geld-Eintreiber wie Moskau Team ... Ob Nienze in London bald ein neues Betätigungsfeld findet?
Ein Vorteil hat das ganze Eintreibe-Wesen im Vereinigten Königreich ja: Allfällige Heilungskosten für durch Inkasso-Unternehmen zugefügte Körperverletzungen werden durch den NHS - und somit durch alle Steuerzahler - bezahlt.
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Mittwoch, Dezember 19, 2007
Banken in der Bredouille
The banks have been creating trillions of dollars of credit [...] without maintaining the proportional capital reserves to back them up.
Quelle: Collapse of the Modern Day Banking System - Staring into the Abyss
Logische Schlussfolgerung: Wir ändern die Regeln während dem Spiel!
"The Financial Services Authority must go round and check that all banks are solvent, and then it should cut the Basel capital requirement level from 8pc to about 6pc."
Quelle: Call to relax Basel banking rules
Labels: Finanzen, Grossbritannien, USA, Wirtschaft
Freitag, November 09, 2007
England: Land unter?
Die letzte "Grosse Welle" kam 1953:

Quelle: Tidal wave heading for England's east coast poses 'extreme danger to life'
Just wenn ich morgen um 7 Uhr aufstehe, wird sich zeigen, wie hoch die Nordsee kommen wird ...
Labels: Grossbritannien, Meer, Umwelt
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